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Brandteigkrapferl mit Süßholzcreme

Brandteig habe ich schon lange auf meiner imaginären mal-wieder-backen-Liste. Und weil den ganzen Tag für Prüfungen lernen keine Freude macht, hab ich mir vor ein paar Tagen das wunderschöne éclairs-Backbuch von Marianne Magnier-Moreno aus dem Regal geholt und neben dem Grundrezept auch noch die Idee für eine lakritzlastige Füllung daraus genommen. Die Creme habe ich allerdings nicht mit Lakritzschlangen aromatisiert, sondern mit Süßholzwurzelextrakt, der seit dem letzten Winter bei mir herumsteht.

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Das Fotoshooting zum Rezept habe ich in meinen Instagram-Stories festgehalten und einen reht begeisterten Kommentar mit dem Inhalt „Brandteigkrapferl?“ darauf bekommen. Bis dahin hatte ich mir noch keinen Rezepttitel ausgedacht (deutsch? französisch? Windbeutel? Eclairs?) – Credits an Ines für die österreichische Variante! Und das Gebäck kam dann tatsächlich nicht nur als Zuckerl in meiner Sprachenpolitik-Prüfung unter, nein – es schrie gerade danach, dass ich es bei den Merkmalen des österreichischen Deutsch als Beispiel für Küchenvokabular aufzählte…

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Geburtstagsbuffet

Jetzt sind schon wieder fast zwei Wochen seit meiner Geburtstagsparty vergangen und bevor ich noch die Details vergesse, verlinke ich hier einmal die Rezepte zum wunderbaren Buffet. Einen Großteil davon habe ich meinen beiden Tanten Jeannie und Julia, meiner Schwester Ella und außerdem noch Mama, Felix und Kathi zu verdanken. Ihr seid wirklich super!

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Links mit Flamingos ein angeschnittener Mornetkuchen, gebacken von meiner Mama. Dahinter außen unscheinbare, innen knallbunte Cakepops von meiner Schwester und Kathi.

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An der süßen Front gab es noch Krapfen, gebacken und verziert von meiner Schwester und Felix. Der kümmerte sich übrigens um die zuckersüße Verzierung der Torte (zu sehen auf dem Titelbild) aus der Bäckerei Siebenhandl. Auf der Etagère im Hintergrund zweierlei Süßigkeiten meinerseits, nämlich Windbeutel mit Sahnefüllung und Vanillemarshmallows.

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Am Abend kam noch eine kleine Himbeertarte als Geschenk dazu und Matcha-Cupcakes von mir. Das Rezept dazu folgt in Kürze!

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Damit meinen Gästen nicht der Magen zusammenpappt, gab es auch Nicht-Süßes. Hier verausgabte sich meine Tante Julia mit gefüllten Eiern, kleinen Pumpernickelhäppchen mit Shrimps und „Marienkäfern“ und kleinen Blätterteigteilchen.

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Meine Tante Jeannie machte sagenhaftes Roastbeef, einen superleckeren Zucchini-Salat mit Ziegenkäse und Feigen und noch dazu Zucchini-Käse-Spieße, die es leider auf kein Foto geschafft haben.

Ich hoffe der kleine Einblick in meiner Geburtstagsparty zum Nicht-mehr-Teenblogger-Jahr hat euch gefallen, allerliebste Grüße!05

Erdbeer-Vanille-Éclairs

Éclairs sind einige der wenigen Sachen, die ich nur zu besonderen Anlässen aka schulfreien/freizeitvollen Tagen backe. Doch Brandteig ist auch nicht soo schwer zu machen. Glaube ich jedenfalls. Nach gut dreieinhalb Jahren Zuckerbäckerei und mindestens fünf mit dem Lieblingshobby Backen fällt es mir schon ein bisschen schwer, zu entscheiden, wie anspruchsvoll ein Rezept jetzt für eine(n) weniger Backverrückte(n) erscheint. Naja, was Éclairs wirklich zu einem „Feiertagsrezept“ macht, ist nicht der Schwierigkeitsgrad und Aufwand, sondern die Sahnefüllung. Diese macht das Gebäck nämlich kaum transportabel (in der Pausenbox in die Schule mitnehmen würde nicht gut enden) und am besten sollten es noch am Tag der Herstellung serviert werden.
Zum Muttertag wären Erdbeer-Vanille-Éclairs aber perfekt, meint ihr nicht?

nach einem Rezept aus „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno 

Zutaten
Éclairs
80 ml Milch
80 ml Wasser
70 g Butter in kleinen Stückchen
2 g Salz
10 g Zucker
100 g Mehl
Füllung
120 g Sahne
2-3 EL Puderzucker
1 TL Speisestärke
3 Erdbeeren
Glasur
70 g Puderzucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
Wasser

Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Für ein paar Sekunden sprudelnd kochen lassen und dann das Mehl unterrühren. So lange weiterrühren, bis der Teig fest wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Topf unter ständigem Rühren nochmals auf den Herd stellen und etwa eine Minute „abbrennen“, d.h. so erhitzen, dass sich der Teig vom Topfrand löst.

Den Teig leicht abkühlen lassen und die Eier verquirlen.

Zwei Drittel der verquirlten Eier unter den Teig rühren und diesen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Éclairs von etwa 7cm Länge auf das Backblech spritzen und mit dem restlichen Ei glattstreichen.

Etwa 30 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen. Dann horizontal halbieren.

Dier Erdbeeren waschen, trocken tupfen und in feine Würfel schneiden. Die Sahne mit Puderzucker und Speisestärke steif schlagen und zuletzt die Erdbeerwürfel unterheben.

Die Éclair-Böden großzügig mit der Sahnefüllung bestreichen, dann den „Deckel“ daraufsetzen.

Puderzucker mit Vanillemark und Wasser zu einem recht dickflüssigen Guss verrühren und die Éclairs damit glasieren.

Am besten sofort servieren, ansonsten im Kühlschrank aufbewahren

Windbeutel

Nach einem Total-Fail beim Windbeutelbacken hat es beim zweiten Versuch richtig gut geklappt: Das Gebäck zum Sonntagskaffeeklatsch war einfach perfekt! Das Backbuch aus dem das Rezept stammt, nämlich „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno, ist ebenfalls sehr empfehlenswert und gespickt mit wunderschönen Fotos.

nach einem Rezept aus „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno
Zutaten
Windbeutel
80 ml Milch
80 ml Wasser
70 g Butter in kleinen Stückchen
2 g Salz
10 g Zucker
100 g Mehl
2 Eier
Füllung
200 g kalte Sahne
40 g Vanillezucker
1 EL Rum oder Cognac
+ Puderzucker zum Bestäuben

für 20 Windbeutel

Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Für ein paar Sekunden sprudelnd kochen lassen und dann das Mehl unterrühren. So lange weiterrühren, bis der Teig fest wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Topf unter ständigem Rühren nochmals auf den Herd stellen und etwa eine Minute „abbrennen“, d.h. so erhitzen, dass sich der Teig vom Topfrand löst.

Den Teig leicht abkühlen lassen und die Eier verquirlen.

Zwei Drittel der verquirlten Eier unter den Teig rühren und diesen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Tupfen mit etwa 3 cm Durchmesser auf das Backblech spritzen und mit dem restlichen Ei glattstreichen.

Etwa 30 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen. Dann horizontal halbieren.

Die Sahne mit Vanillezucker und Cognac steifschlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Die Windbeutel mit der Sahne füllen und den „Deckel“ wieder daraufsetzen.

Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Käsewindbeutel mit Steinpilzfüllung


Zutaten
Teig
60 ml Milch
60 ml Wasser
50 g Butter, in kleinen Stückchen

1 Prise Salz

1/2 TL Zucker

75 g Mehl

2 Eier

40 g geriebener Emmentaler
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
+ 1 Eigelb

1 EL Milch

20 g Emmentaler zum Bestreuen

Füllung
20 g Butter
170 g Steinpilze
1 Schalotte
100 ml Sahne

1 EL Petersilie
Salz und Pfeffer

180° C vorgeheizter Backofen – 20 Minuten Backzeit – für etwa 20 Stück

Teig: Milch mit Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf kurz aufkochen und anschließend vom Herd nehmen.
Mehl zugeben und mit einem Holzlöffel glattrühren.
Bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute rühren und dann den Teig in eine Schüssel umfüllen.

Die Eier einzeln sorgfältig unterrühren und dann Emmentaler, Cayennepfeffer und Muskatnuss zugeben.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und etwa 20 Häufchen auf das Backblech spritzen.

Eigelb und Milch verquirlen und die Häufchen damit bestreichen.

Diese mit einer Gabel etwas flachdrücken und mit Käse bestreuen.
Goldbraun backen. Füllung:Währenddessen die Steinpilze, die Schalotte und die Petersilie fein hacken.
Die Butter erhitzen und die Pilze so lange schmoren lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Die Schalotten und die Sahne hinzufügen und noch etwas köcheln lassen.

Zuletzt Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In die Windbeutel unten ein kleines Loch schneiden und die Pilzmischung mithilfe eines Mini-Spritzbeutels (bzw. Gefrierbeutel mit abgschnittener Ecke) einfüllen.
Noch warm servieren.