Archiv der Kategorie: Zuckersüß

Zuckersüß 344

In dieser Woche habe ich zweimal Muffins gebacken. Einmal Chocolate Rye Banana Muffins von Love & Olive Oil (bald hier im Blog) und einmal Streuselmuffins mit Schokochips (schon seit 2013 hier im Blog). Außerdem habe ich zum allerersten Mal daheim Edamame gekocht, was wirklich keine Schwierigkeit ist (gefrorene Bohnenschoten in Salzwasser, 5 Minuten warten, Salz drüber), aber so lecker, dass ich mir zu dem Dauervorrat an Fritattensuppen-Notfallpackerln auch ein Sackerl Sojabohnen für das Gefrierfach zulegen sollte.

Meine Moment-Kulinarium-Sendung über Reis lief endlich auf Ö1 (jetzt kann ich wieder aufhören alles zum Thema zu lesen und täglich passendes zu Essen :’D), hier wäre sie noch bis Freitag anzuhören.

Am Donnerstag bin ich für vier Tage nach Budapest gefahren und frage mich, warum ich dort noch nicht eher war – es ist sehr schön und vor allem ist es von Wien super schnell erreichbar! Bis ich über meinen Wochenendtrip einen Post geschrieben habe, vergehen wahrscheinlich noch ein paar Wochen, hier folgen erstmal meine Lieblingslinks, die ich hauptsächlich auf der Zugfahrt gesammelt habe:

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Zuckersüß 343

In dieser Woche habe ich Käsekuchen mit Bröselboden (Rezept bald im Blog!) gebacken, außerdem auch Milchreisauflauf, Bravetart’s Zimtschnecken und eine Zwetschgen-Version der Frangipane-Tarte mit Marillen.

Überhaupt hatte ich recht viel mit Reis zu tun, da ich für Ö1 Moment Kulinarium gerade an einer Sendung zum Thema arbeite. Ich recherchierte auf einem Reisfeld (nur 3km von U1 Leopoldau!), war bei einem italienischen Koch und in einem japanischen Restaurant. Anzuhören ist das Ganze dann am Freitag um 15.30h.

Der Semesterstart mitsamt Prüfungsterminen naht, weshalb ich mich ein bisschen in prüfungsrelevante Lektüre zur Globalgeschichte (Margarete Grandner, Arno Sonderegger: Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen. Eine Einführung in die Globalgeschichte. Mandelbaum Verlag) vertieft habe und dabei sehr interessantes zu scheinbar typisch „österreichischen“ (Kernöl, Käferbohnen), „ungarischen“ (Paprika) und „italienischen“ (Polenta, Tomaten) Zutaten gelernt, die alle eigentlich aus den Amerikas stammen.

So sollte meine Töpferei werden…

Am Samstag hatte ich dann die Chance, zu töpfern – und machte mich gleich daran, ein paar Teller für meine Fotos hier herzustellen. Inspiriert sind sie von @kchossak_pottery (Izy Hossack aka Top With Cinnamon’s Mama), ich hoffe, sie werden was!

Bis Sonntag gab es außerdem noch eine zweite CfP-Runde bei der coolsten Internetkonferenz Wiens, der Privacy Week (21.-27.10.), und ich reichte ganz knapp gerade noch so um 23.59h einen Sketchnote-Workshop ein. Da fällt mir ein, kennt ihr schon meine Sketchnote-Freelance-Webseite?

Hier folgen meine liebsten Links der Woche:

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Zuckersüß 342

In dieser Woche habe ich Snickerdoodles aus dem Bravetartbuch gebacken (das Rezept von i am a foodblog, das ich letzte Woche hier verlinkt habe, nervte mich mit zu vielen schrecklichen Cup-Angaben) und es fühlte sich schon sehr stark nach Herbst an. Der Zwetschgenkuchen, den ich ein paar Tage später mit geschenkten Gartenzwetschgen gebacken habe, und das schrecklich kalte Regenwetter, das plötzlich über Wien hereingebrochen ist, taten ihr Übriges. Die Rezepte folgen, wie immer, mit etwas zeitlichem Abstand.

Ein bisschen Sommergefühl schlich sich aber doch noch ein, denn ich war endlich mal im Kikko Bā . Weil es viel sinnvoller ist, meine Restaurantbesuche unauffindbar in den Sonntagslinksammlungen zu verstecken, habe ich beschlossen dafür eine neue Kategorie im Blog zu starten: Lokale. Der erste Eintrag ist logischerweise zum Kikko Bā. Wie häufig ich über Lokale schreibe, wird sich zeigen, aber vielleicht bekomme ich so ja mal meine schon seit zwei Jahren geplante Wien-Lieblinge-Liste zusammen. Anständige Fotos wird es vermutlich nicht geben, denn mit Kamera in Restaurants, Cafés und Bars zu gehen ist mir zu peinlich – mir ist es schon unangenehm, die einzelnen Gänge und die Karte mit dem Handy abzufotografieren. Nur ohne „Fotonotizen“ kann ich mir niemals merken, was ich gegessen habe und was ich davon hielt…

Hier folgen meine Links der Woche:

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Zuckersüß 341

Die vergangene Woche habe ich größtenteils abgeschnitten von der Welt verbracht. Also Kein-Netzempfang-abgeschnitten. Keine-Steckdose-im-ganzen-Haus-abgeschnitten. Nur Bergwasser-ohne-Badezimmer-abgeschnitten. Neu ist das nicht, am gleichen Ort habe ich auch schon 2018, 2016, 2013 Zeit verbracht und noch viel öfter ohne darüber zu bloggen.

Obwohl ich in diesem Jahr schon oft verreist bin (Ljubiljana, Berlin, Napoli und viele andere Städte im Süden Italiens) habe ich noch nicht wirklich Urlaub gemacht, denn ich hatte immer Unizeug oder sonstige Arbeit dabei und/oder nahende Deadlines im Genick.

So wurden meine sechs Tage auf der Almhütte zur entspannendsten Zeit der letzten Monate. Ich schaffte es tatsächlich, täglich ein ganzes Buch zu lesen und mir ein paar Gedanken darüber zu machen (der nächste Buchblogpost sollte also nicht lange auf sich warten lassen), habe eineinhalb Paar Socken gestrickt und war auch ein ganz kleines bisschen wandern. 

Am vorhergehenden Wochenende war ich auch „im Tal“ ein bisschen unterwegs und stieß zweimal völlig zufällig auf Lokale, die ich toll fand. In Hallein aß ich bei der Genusskrämerei spätabends noch sehr gute Tapas (besonders gern hatte ich das Roastbeef mit Senf, Kapern und außerordentlich guten getrockneten Kirschtomaten), als Nachspeise eine sehr feine Schokotartelette und trank einen Shrub dazu.

In Salzburg war ich bei die Cabreras, ein mexikanisches Restaurant mit tollem Schanigarten voller bunter Holzstühle und Lichterketten. Dort wollte ich möglichst viel probieren, das mir kein Begriff war. Mit meinem absoluten Noob-Status was mexikanische Küche anbelangt hätte ich deshalb auch gleich die ganze Karte bestellen können, aber so viel Hunger hatte ich auch wieder nicht. Als Vorspeise gab es für den ganzen Tisch Guacamole mit hausgemachten Tortillachips, die so ganz anders waren als die aus der Supermarktchipstüte: viel dichter, leichter zerbrechlich und ohne klebrige Würzschicht außenherum. Meine Hauptspeise, an deren Namen ich mich dummerweise nicht erinnere, war ein knuspriger mit Käse überbackener Maisfladen mit einer schwarzen Bohnenpaste, Kaktusstückchen, die mich in ihrer Konsistenz an Essiggurkerl errinnerten, Champignons und Avocadospalten. Ich wusste das Ganze nicht recht zu essen, weder allein mit den Händen, noch mit Messer und Gabel funktionierte es recht – sollte ich vielleicht einfach öfter lateinamerikanisch essen gehen? Der unspektakulär aussehende Maiskuchen zur Nachspeise beeindruckte mich dann nochmal sehr. Ganz anders als Cornbread, das ich kenne (z.B. das Polenta-Cornbread hier im Blog ), war er richtig saftig, fast gatschig wie Brownies und schmeckte sehr intensiv nach Mais – als wäre ein ganzer Kolben in pürierter Form darin verbacken. Dazu trank ich Horchata, ein Reis-Zimt-Getränk, über das ich bisher nur gelesen hatte – die NYT ernannte eine Variante davon, den Dirty Horchta zum Getränk des Sommers 2019.
Über meine eigenen Koch- und Backabenteuer auf der Alm schreibe ich noch einen extra Post, hier folgen erstmal meine Links der Woche, auf der Zugfahrt heim (hauptsächlich aus Newslettern?!) gesammelt:

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Zuckersüß 340

Nach langer Zwangspause endlich mal wieder Zeit für eine Lieblingslinksammlung! Seit Zuckersüß 339 habe ich meine 3. (!) BA-Arbeit (von insgesamt 4) abgegeben, einige Beiträge fürs Radio gestaltet (aktuell noch zu hören: Damenjeans im Test für help auf Ö1) und endlich mal wieder Zeit zum ausgiebigen Backen gefunden: Marillen-Mascarpone-Kuchen, Stachelbeer-Tarte (bald im Blog), Schnelle Schoko-Scones (aber mit zusätzlicher weißer Schokolade), Pfirsich-Joghurt-Tarte (bald im Blog!) und Qrichlat – in weniger als 7 Tagen!

Ich war Eisessen bei Eis am Stiel im 15. und im neuen Vanillas an der Freyung. Ersteres war ein sehr seltsames Geschäft mit schrecklichem Design und etwas teuer, aber am Steckerleis in Herzform selbst war nichts auszusetzen. Zweiteres ist in bester Lage und gleichzeitig eine Pâtisserie – nirgends sind die Preise für eine Portion ausgeschrieben, was sehr seltsam ist, dafür gibt es umso spannendere Sorten. Ich habe Sesam-Feige (interessant, aber nicht umwerfend) und Verjus (unglaublich toll) probiert.

Außerdem habe ich endlich mal wieder ein Buch „zum Spaß“ angefangen – Middlesex von Jeffrey Eugenides (der, der auch The Virgin Suicides, das ich nur in Sophia Coppolas Verfilmung kenne, geschrieben hat). Das Buch hat mich von der ersten Seite weg gefesselt und jetzt, in meinen langersehnten wirklichen Ferien, werde ich wohl nicht lange brauchen, es durchzulesen. Deshalb habe ich mir eine Sachbücherliste zusammengestellt und noch ein paar Romane auf gut Glück aus der Bücherei mitgenommen: Licht von T.C. Boyle, Makarionissi von Vea Kaiser, Die Hauptstadt von Robert Menasse und, in einer ganz anderen Kategorie, Sweet von Yotam Ottolenghi und Helen Goh. Mein Senf dazu hoffentlich irgendwann in der Bücher-Kategorie zu finden, bis dahin erstmal Links:

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zuckersüß 339

In der vergangenen Woche habe ich für Ö1 help zu „smarten“ Windeln recherchiert (sehr fragwürdige Erfindung, imho) und dafür u.a. mit Hilda Tellioğlu gesprochen, was sehr interessant war. Der Beitrag ist hier nachzuhören, hier findet sich der Artikel, den ich darüber geschrieben habe.

Ich habe außerdem Buttermilch-Marilleneis gemacht, bei dem noch Verbesserungsbedarf besteht, bevor es hier im Blog landet. Bei der Aufmacher-Medienrunde, die diesesmal dank dem Krone-Chefredakteur als Gast eher einer Pressekonferenz glich (und für mich die langweiligste aller Zeiten war), habe ich mal wieder gesketchnotet:

Sketchnote zur 26. Aufmacher-Medienrunde mit Klaus Herrmann von der Kronenzeitung

Ich habe das sechste und siebte Paar (Partnerlook-)Socken für dieses Jahr fertiggestrickt, rosa Suppe, Zitronenpasta und Schoko-Bananen-Kuchen gemacht. Außerdem habe ich in Sibylle Bergs „Wunderbare Jahre. Als wir noch die Welt bereisten“ weitergelesen, war in den Bergen und, nicht zu vergessen: habe ein klitzekleines bisschen an meiner Bachelorarbeit weitergeschrieben. Einer der Gründe, warum hier im Blog so ein Sommerloch herrscht.

Lieblingslinks gibts trotzdem wieder:

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Zuckersüß 337

Die vergangene Woche bestand für mich aus Prüfungen und Parties, eigentlich gar nicht schlecht für den beginnenden Sommer. Am Montag habe ich außerdem für das Frauennetzwerk Medien im Presseclub Concordia zum Thema „Wie über Gewalt an Frauen berichten?“ gesketchnotet, was mir sehr entgegenkam, da genau das auch das Thema meiner nächsten BA-Arbeit ist. Und dann ist auch noch das univie-Magazin des Alumniverbands erschienen, in der eine ganze Interviewseite mit mir drin ist!

Für alle diese Parties, eine davon in meiner WG, habe ich natürlich sehr viel verblogbares gebacken und gekocht. Seit dieser Woche gibt es endlich die lang überlegte Cocktail-Kategorie (aka Zuckeräckerei, zurückzuführen auf einen Tippfehler auf meinem Muddler), die mit meinem allerliebsten Liebling Gin Basil Smash eingeleitet wurde. Ich habe einmal wieder Brioche-Stangerl und Salsa-Dip gemacht und außerdem eine Ananas Tarte Tatin gebacken, deren Rezept ich bald hier bloggen werde.

Offline habe ich viel zu Entwicklungsökonomie gelesen und auch Stefan Zweigs „Erinnerungen eines Europäers“ (so ein fesselndes Buch!) fertig, hier folgen meine Online Must Reads der vergangenen Tage:

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Zuckersüß 336

Ich war in den vergangenen Tage in Süditalien unterwegs. In Rom war ich kurz im Palazzo Massimo, einem ziemlich interessanten (aber nur mit Audioguide!) Antike-Museum. Weiter gings nach Lecce, ans Meer, nach Brindisi, Alberobello, Putignano, Gioia del Colle, Matera und schließlich Campobasso. Ich habe sehr viele Aperitivi und sogar ein paar Tassen Espresso getrunken, Pizza (sogar eine mit Nutella, vom nächtlichen Lieferdienst!), Pasta und beste Antipasti gegessen und eine lange Liste an muss-ich-mal-nachkochen/backen zusammengetragen. Darunter z. B. Tarallini, Pizzo (eine Art orange Focaccia mit schwarzen Oliven, Zwiebeln und scharfem Paprikapulver aus Apulien), panierter Fenchel und gebratener Cicoria, und wenn ich mal sehr motiviert bin, Arancini.

Mein Gepäck wurde unerträglich schwer, was weniger an Kleidung und Büchern lag, sondern mehr an den vielen Flaschen Naturwein, Limoncello, Pasta, Knabbereien, Pancetta und Guanciale, die ich mitgenommen habe. Und dann habe ich noch eine Sommertrüffel (Tartuffo) geschenkt bekommen und damit – kaum daheim angekommen – die nobelsten Spagetthi Carbonara gekocht.

Mehr von meiner Reise und dem ganzen Essen dort gibts hoffentlich bald im Blog, bis dahin meine liebsten Links der Woche:

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Zuckersüß 335

Eine spontane Fast-Ferien-Woche, wie schön: Ich war im Home Café isländischen Fisch essen und dann für vier Tage #amland. Dort habe ich von die Hälfte meiner Zeit im Garten, die andere Hälfte in der Küche verbracht. So gab es eine weitere Runde in meinem Eierlikör-Guglhupf-Test (bald im Blog), mitsamt Picknick-Fotoshooting in der Gänseblümchenwiese. Außerdem Rhabarber-BBQ-Sauce (ebenfalls bald im Blog), eine gegrillte Ananas, Gin Basil Smash und zweierlei Wodka-Infusionen. Ob man aus dem Holunderblüten- und Rhabarber-Wodka gute Cocktails mixen kann, zeigt sich dann nächste Woche, bis dahin meine liebsten Links der vergangenen Tage:

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