Alle Beiträge von Jana

Zuckersüß 280

In dieser Woche hatte ich ziemlich wenig Uni. Es fielen krankeitsbedingt ein paar Stunden aus, die ich dann in der Bibliothek verbrachte, um mich durch die dortige Magazin-Auswahl zu lesen. Dabei hatte ich nicht nur erstmals die Print-Version des New Statesman, auf den ich hier so oft wegen Laurie Pennys Kolumnen verlinke, in der Hand, sondern auch die großartige Revue dessinée:

Am Donnerstag änderte sich der Grund für den Unterrichtsausfall: Der Campus wurde besetzt! Zeitgleich mit den Streiks der Eisenbahner_innen beschlossen einige Studierende, militanter gegen die geplanten Universitätsreformen zu protestieren. Schon seit meiner Ankunft hingen Transparente mit „Non au Plan Étudiant“ im Innenhof, kopierte Zettel mit Protest-Memes klebten an den Aushangswänden und flatterten durch die Hörsäle. Im Innenhof wurde am Donnerstagmorgen die Beerdigung der Fakultät vorbereitet und mit einer Demo durch die Innenstadt unterstrichen. Die Universitätsleitung sagte daraufhin alle Lehrveranstaltungen für Donnerstag und Freitag ab und auch heute (Montag) bleibt der Campus geschlossen. An anderen Unis (Toulouse, Montpellier, Paris) war Donnerstag ebenfalls Streiktag, teilweise geht die Besetzung aber schon seit einigen Wochen dahin und noch weiter. Mich erinnert die Aktion an Uni brennt von 2009/10, das mittlerweile sogar schon einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat. Hoffentlich ist der Kampf der Aktivist_innen gegen die zukünftigen Zugangsbeschränkungen erfolgreich!

Vor der Besetzung der Universität habe ich mir noch zwei Bücher aus der Bibliothek und eines aus dem Französischkurs-Fundus ausgeliehen. Erstmals seit sehr vielen Jahren hatte ich also mehrere fiktionale Papier(!)-Bücher auf dem Nachtkästchen, die ich tatsächlich las. Robert Seethalers Der Trafikant las ich innerhalb von drei Tagen, wobei ich es am liebsten gar nicht weglegen wollte. Die Tatsache, dass ich die Schauplätze der Geschichte im Kopf habe (Wien!) und nicht besonders viel über den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich weiß, machte den Roman sehr interessant für mich. Außerdem hatte ich große Freude, ein bisschen Dialekt zu lesen, wo er mich nun nicht mehr tagtäglich umgibt. George Orwells Animal Farm habe ich nach einem Gespräch mit einem italienischen Bekannten spontan als kurze Zwischenlektüre (knappe 100 Seiten) in meinem Mini-Buchclub (s. Qualityland von Marc-Uwe Kling im Zuckersüß 271 und Der Große Glander von Stevan Paul im Zuckersüß 275 und 276) hinzugefügt. Es enthält einige englische Wörter, die mir noch niemals begegnet waren (über Bauernhöfe lese ich recht selten, egal in welcher Sprache), was dazu führt, dass ich mein Englischvokabular zumindest passiv aufbessere. Das ist ein praktischer Nebeneffekt zur Tatsache, endlich den Originaltext eines Buches zu kennen, das so oft zitiert wird.

Nicht zur Buchclublektüre, weil auf französisch, gehört Terre des hommes von Antoine de Saint-Exupéry. Diesen Roman habe ich spontan aus der Bücherkiste meines ERASMUS-Französischkurses ausgeliehen. Der Name des Autors war mir durch den Kleinen Prinzen geläufig und ich dachte, die anderen wichtigen Werke der französischen Literatur (Proust, Baudelaire und andere klingende Namen) wären schwieriger zu lesen. Ich kann nicht sagen, in wie weit das stimmt, jedenfalls habe ich mit Terre des hommes schon genug zu kämpfen. Ich habe praktisch keine Probleme, mich auf französisch zu unterhalten, Uni-Vorlesungen zu folgen oder Filme anzusehen, aber Lesen ist eine sehr große Herausforderung und dauert soooo lange. Ich werde aber nicht aufgeben, ich will schon noch wissen, wie die Geschichte der französischen Post-Piloten Anfang des letzten Jahrhunderts ausgeht!

Abgesehen von verstärkt in Papier-Büchern lesen, habe ich mich halbwegs spontan (nach dem Lesen dieser Seite) entschieden, meinen Smartphone-Startscreen Digital-Detox-mäßig aufzuräumen. Darauf finden sich jetzt nur mehr Messenger-Apps, „Werkzeuge“ (Notizen, Wörterbuch, Maps, Kamera…) und mein Podcatcher. Instagram, Twitter und Feedly (Facebook habe ich ohnehin schon lange deinstalliert) wanderten auf die zweite Seite. Ich glaube zwar, dass ich in den letzten Tagen weniger oft Twitter oder Insta-Stories gecheckt habe, kann aber bisher keinen Effekt auf meinen Gemütszustand feststellen. Mal sehen, wie das weitergeht.

Jetzt folgen einige tolle Links, die es trotz eingeschränktem Twitterkonsum in meine wöchentliche Empfehlungsliste geschafft haben:

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Zuckersüß 279

In der vergangenen Woche stand meine erste Prüfung an der Uni Lorraine an. Erfahren habe ich davon satte vier Tage vorher, anders als in Wien stehen die Prüfungstermine nämlich nicht spätestens mit der ersten Einheit fest, sondern werden mehr oder weniger spontan bekannt gegeben. Am Dienstag Nachmittag versuchte ich mich also im Atelier d’écriture an einem Porträt und einem Tagebuch. Das vorgegebene Inspirationsbild brachte mich schnell auf eine Idee und ich schrieb meinen Brouillon auf extra dafür vorgesehenes buntes Papier – mit der unangenehmen Begleiterscheinung, Rechtschreibfehler nicht automatisch rot unterringelt zu bekommen und mit ein paar Tastenanschlägen ein Wort nachschlagen zu können. Dafür hatte ich mein kleines Taschen-Wörterbuch Französisch-Deutsch (in dem natürlich lange nicht alles drin stand was ich suchte, Stilmittel und Ausdrücke FTW) und ein einsprachiges Französischwörterbuch von meiner Nachbarin, was natürlich weitaus mehr Zeit in Anspruch nimmt. Beim Übertragen meines Entwurfs auf den offiziellen Prüfungsbogen kam ich dann am Ende sehr ins Schwitzen; vier Minuten nach offizieller Abgabefrist (der Folgekurs strömte schon ins Klassenzimmer) gab ich dann auch ohne letzten Lesedurchlauf ab. Ich hätte diese Prüfung sehr gerne auf Deutsch geschrieben, ich denke sie hätte mir bezüglich des Creative-Writing-Aspekts des Seminars weitaus mehr gebracht als so mit meinem holprigen Französisch.

Im Erasmus-Französisch-Kurs ein paar Stunden später behandelten wir dann das Passé Simple und erarbeiteten eine Übersicht der verschiedenen Tempora. Von den meisten Zeitstufen und deren angemessener Verwendung hatte ich in meiner sehr spärlich bemessenen Französisch-Schulbildung leider nie gehört, recht doof, das dann nach der Prüfung nachzuholen… Aber in other news, meine BA-Arbeit ist bewertet und ich habe eine 1 bekommen! Nach so guten Neuigkeiten kann mich die Bewertung meiner Französisch-Prüfung auch nicht mehr betrüben.

Apropos Bewertung: Nach sehr vielen Duolingo „Weekly Progress Reports“ mit genau null Punkten habe ich mich endlich wieder zum gameifizierten Italienischlernen aufraffen können. Ich habe außerdem in letzter Zeit ein paar Leute getroffen, die mit unterschiedlichen Sprachlernapps die Basics gleich mehrerer Sprachen gleichzeitig trainieren, was ich sehr cool finde. Zu der Gelegenheit erinnerte ich mich auch an dieses Video eines polyglotten (20 Sprachen!) Amerikaners, das ich vor ein paar Jahren schon einmal geteilt habe. Der Typ ist echt motiviert!

Am Freitag habe ich mich dann am ominösen #mealplanning versucht, was wirklich schwieriger ist als gedacht! Die eigenen Mahlzeiten und alle dafür benötigten Zutaten für eine Woche oder mehr vorzuplanen und zwar so, dass trotz Portionen für eine Person nichts schlecht wird ist ganz schön kompliziert. Mal sehen, wie weit mich mein gefühlt 10kg schwerer Einkauf bringt, ohne auf den völlig überteuerten Mini-Supermarkt mit größtenteils Fertiggerichtsauswahl zurückgreifen zu müssen. Mit meiner Kochsituation bin ich auch sonst noch nicht zufriedener als am Anfang, ein Backrohr fehlt mir sehr (keine Ofenkartoffeln, Flammkuchen, keine Cookies, Scones oder Cupcakes…).

Für irgendwann später gibts trotzdem Backrezepte unter meinen Lieblingslinks, aber auch viel Lesestoff:

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Eine Reise nach Liège

Letztes Wochenende war ich „mal schnell“ in Belgien. Es fasziniert mich nach wie vor, einen anderen Ausgangspunkt meiner Reisen zu haben – so wie ich von Rabat aus einen Ausflug nach Fes oder Marrakech machen konnte, kann ich es von Nancy jetzt nach Paris oder eben Liège machen.

Ich war allerdings nicht alleine unterwegs, sondern mit einem ganzen Bus anderer Erasmus-Studierender. Das Wochenende hatte das Erasmus Student Network Nancy organisiert und auch einige Sponsoren gefunden, sodass es fast unschlagbar günstig wurde.

Wir starteten um halb sieben Uhr morgens in Nancy und kamen am späten Vormittag in Liège an. Das erste was wir dabei sahen, waren viele Baustellen und gleich dahinter, ein enorm großes, sehr futuristisches Bahnhofsgebäude. Wobei es Gebäude nicht so ganz trifft, denn es gibt irgendwie keine wirkliche Grenze zwischen Innen und Außen. Ohne Wikipedia wäre ich nicht darauf gekommen, aber hinter dem Bahnhof von Liège steckt der gleiche Architekt wie hinter dem „Oculus“ am World Trade Center in New York (s. Reise in die USA Pt. 1 NY). Außerdem diente er offenbar als Kulissenvorbild für Guardians of the Galaxy.

Bahnhof Liège
Ein überproportionierter Bahnhof für so eine „kleine“ Stadt?

Die Stadt scheint sich den Fotoqualitäten seines Bahnhofs bewusst zu sein, sonst hätte sie wohl nicht ganz demonstrativ einen Namensschriftzug davorgestellt. Was man auf dem Titelbild dabei nicht erkennen kann, ist die Bodeninschrift, die dann sogar noch auf den städtischen Hashtag (!) #liegetogether hinweist.

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Zuckersüß 278

In dieser Woche war ich sogar zweimal im Kino und vergangenen Montag auch, ohne es hier zu erwähnen (schon wieder was vergessen!). Mit The Shape of Water und Call me by your name habe ich zwei Oscar-Filme gesehen, die ich beide ziemlich mochte. Sie haben teilweise recht witzige Parallelen, wie mir auffiel. Beide erzählen eine Liebesgeschichte (ok, nicht so außergewöhnlich), räumen Sprache einen besonderen Stellenwert ein und: zeigen mehrmals gekochte Eier! In ersterem verliebt sich eine Frau in ein Wasserwesen, in letzterem ein Jugendlicher in den Studienassistenten seines Vaters. The Shape of Water lebt von der Gebärdensprache der stummen Protagonistin, in Call me by your name gibts durchgehendes Code-Switching zwischen Englisch, Französisch und Italienisch, inklusive kurzem Abstecher ins Deutsche. Und die gekochten Eier – keine Ahnung, was man da hinein interpretieren könnte.
Auch die entsprechenden Soundtracks finde ich super, sie liefen bei mir die halbe Woche in Dauerschleife. Müsste ich mich zwischen diesen beiden für einen Favoriten entscheiden, wäre es trotz allem Call me by your name. Die Geschichte ist einfach so schöööööön, außerdem gibt es keinen Bösewicht und nicht eine homophobe Reaktion – zur Abwechslung mal ein Film der trotz mangelndem Happy End ein gutes Gefühl hinterlässt.

Jusqu’à la garde, der am Donnerstag im Rahmen einer der vielen Frauenkampftags-Veranstaltungen in Nancy gezeigt wurde, ist dagegen alles andere als ein Wohlfühlfilm. Er thematisiert sehr drastisch häusliche Gewalt und die Auswirkungen auf die Betroffenen. Im Anschluss an die Vorstellung organisierte die NGO Osez le feminisme eine Diskussionsrunde, die den Film mit den Erlebnissen Anwesender und möglicher Handlungsstrategien verwob. Ich hoffe wirklich sehr, diese niemals in meinem Umfeld nötig werden…

Den ganzen Donnerstag verbrachte wegen eines Uni-Ausflugs (Klassenfahrtsfeeling!) in Strasbourg, wo ich in drei Museen war. Einen Großteil meiner Eindrücke habe ich in meiner Insta-Story festgehalten (also zumindest bis mir der Akku ausging), maßgeblich inspiriert (aber viel weniger lustig) von Ines Häuflers Museums-Social-Media-Aktivitäten. Sie tinderte sich am Mittwoch durchs KHM:

Vermutlich schreibe ich darüber auch noch einen eigenen Post, aber so viel schon mal vorher: Geht UNBEDINGT ins Musée historique, falls ihr in Strasbourg seid – es ist eines der spannendsten Museen, in dem ich jemals war. Es ist durchgehend dreisprachig (Französisch, Deutsch, Englisch), super interaktiv und hat einen tollen, hörspiel-haften Audioguide, der nicht einmal zusätzlich kostet!

Und dieses Wochenende war ich dann nochmal unterwegs, auf der ersten „organisierten“ Busreise meines Lebens (einmal abgesehen von Schulausflügen). Was ich in Liège alles gesehen habe, erzähle ich ein andermal, hier folgen erstmal meine liebsten Links der Woche:

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Neues aus Nancy 3 – Ein Fotospaziergang

Mittlerweile bin ich drei oder viermal mit Kamera in der Stadt spazieren gegangen. Die Wetter- und Lichtverhältnisse waren dabei höchst unterschiedlich (alles zwischen Nebel, Frost und frühlingshaften Sonnenschein) und meine Retuschier-Skills sind leider nicht die Besten, was das betrifft. Ich glaube, ich kann euch aber trotzdem einen guten Eindruck von Nancy vermitteln:

Auf dem Titelbild ist DAS Wahrzeichen Nancys zu sehen, der Place Stanislas. Der ist nach einem Herzog von Lothringen, der gleichzeitig polnischer König war, benannt und mit seinen klassizistischen Gebäuden und den Vergoldungen doch recht beeindruckend.

Torbogen
Die Wege hin zum Place Stanislas sind sehr prächtig
Statue
An Kitsch wurde am Rande der Allee nicht gespart

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Zuckersüß 277

In dieser Woche bin ich erstmals innerhalb Frankreichs verreist -nach Amiens. Das ist eine ziemlich pittoreske Stadt nördlich von Paris, die außerdem irgendwie ein bisschen aus der Zeit gefallen wirkte (Beizeiten folgt ein ganzer Post dazu, nachdem ich mich endlich mal um meine Fotos aus Nancy gekümmert habe). Während der ewiglichen Busfahrt in den Norden las ich den Großen Glander fertig. Noch immer will ich unbedingt ein Pastrami-Sandwich haben und am Besten auch noch die vielen anderen Speisen aus der Geschichte probieren. Stevan Paul erzählt wirklich für alle Sinne: Die Songschnipsel, die er hin und wieder in den Text eingebaut hat, führten bei mir zu Instant-Ohrwürmern, die ich nur mit catchy Songs als Gegenmaßnahme wieder loswerden konnte. Cooles Buch!

Ansonsten habe ich mich wieder hauptsächlich mit meiner Bachelor-Arbeit beschäftigt, die nun endlich (!) abgegeben ist. Letzten Sonntag machte ich mir ja viele Gedanken zum Geschichten-Erzählen – das ist beim wissenschaftlichen Schreiben nicht wirklich gefragt, aber im Laufe meiner Korrekturdurchläufe fiel mir auf, wie sehr es hilft, Dinge auszuformulieren. Offene Fragen tippte ich in einen E-Mail-Entwurf an meine Betreuerin, doch meistens konnte ich sie mir selbst beantworten, sobald ich sie explizit aufgeschrieben hatte. Ich bin schon sehr gespannt auf das finale Feedback für diese erste größere Uni-Arbeit! Und dann stehen mir in den kommenden Semestern noch mindestens drei weitere in ähnlichem Umfang bevor (Doppelstudium an der Uni Wien, FTW!).

Für die Uni Lorraine hatte ich zwischenzeitlich eine recht unterhaltsame Aufgabe: Für das erste Semesterprojekt in Médiations Culturelles, das direkt nach den Ferien fällig ist, sollten wir im Team einen Flyer für ein Museum gestalten. In meinem Fall ist das das Maison des mathématiques, das voraussichtlich 2020 in Paris eröffnen wird. Ich stützte mich auf alle im Internet verfügbaren Informationen (zum Beispiel diese Dokumentation) und layoutete soweit ich konnte. Es ist wirklich sehr anstrengend, nie ganz sicher zu sein, ob ein französischer Ausdruck oder eine platzsparendere Umformulierung passend ist oder gar keinen Sinn mehr ergibt…

Ich frage mich, ob mir jetzt eigentlich jede Woche ein Tweet (mit Gaming-Referenzen?) unterkommt, der genau zu dem passt, was ich hier im Zuckersüß erzähle:

Ende der Woche kam  der große Wintereinbruch nach Nancy. Eisig kalt war es schon vorher gewesen, aber nun blieben auch noch ein paar Zentimeter Schnee liegen. Das ist ja an sich wunderschön, doch wenn Trottoirs (wer hätte gedacht, dass ich dieses super eingebairischte französische Wort mal in meinem Blog unterbringe!) nirgends geräumt/gesplittet/gesalzen sind, wird es schnell anstrengend. Der Stadt sind ihre Fußgänger_innen scheinbar nicht besonders wichtig – anders kann ich mir nicht erklären, wieso nicht für sichere Verhältnisse auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen gesorgt wird. Ich kann mir vorstellen, das Schneematsch und später Eisplatten ein sehr großes Hindernis für Menschen werden können, die nicht so sicher auf den Füßen sind…

Am Sonntag schlug das Wetter wieder völlig um, die Sonne blinzelte durch die Wolken und es war warm genug, mit offenem Wintermantel herumzulaufen! Gemeinsam mit ein paar Leuten habe ich deshalb einen Ausflug in den Banlieue gemacht (die Stadtplanung hier ist echt nicht besonders freundlich), um einen marokkanischen Wochenmarkt zu besuchen. Es gab sehr viel landestypische Kleidung, frisches Obst und Gemüse und Zeug, das man sonst so im Souq findet. Ich hatte mich sehr auf marokkanisches Essen gefreut, nur gab es davon recht wenig. Einzig ein (leider kaltes) Msimn konnte ich auftreiben…

An jedem ersten Sonntag im Monat sind alle Museen der Stadt gratis, weshalb ich anschließend noch im Musée de l’École de Nancy vorbeischaute. Ich hatte mir erhofft, dort endlich mehr über den speziellen Art-Déco-Stil der Stadt zu erfahren (Gebäude betrachtet habe ich schon ziemlich viel), nur wurde daraus leider nichts. Die Ausstellung in einer großen Jugendstilvilla besteht aus sehr vielen Möbeln, Vasen und Gemälden mit kleinen Schildchen, erklärt aber nirgends die Geschichte(n) dahinter. Es gäbe einen Audioguide, den ich mir nicht geholt habe (zu knausrig), und wie ich beim Hinausgehen (!) festgestellt habe auch eine App. Ich les in der Zwischenzeit mal den entsprechenden Wikipediaartikel und vielleicht gehe ich ja in einem Monat nochmal hin…

Bevor ich jetzt weiter herummeckere, zeige ich euch lieber meine Internetfavoriten der Woche:

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Zuckersüß 276

Ferien! Oder auch nicht. Morgen beginnt eine Woche vorlesungsfrei, die ich vermutlich trotzdem mit ziemlich viel Unikram füllen werde. Im Korrekturdurchgang meiner BA-Arbeit bin ich zwar bereits ein motivierendes Stückchen weitergekommen, doch die Anmerkungen meiner Dozentin/Betreuerin spornen mich genug an, mich noch einmal gänzlich in meinen Text zu stürzen.

Hier in Nancy war ich in der vergangenen Woche zusätzlich zu meinen Info-Com-Veranstaltungen auch in einer aus „Sciences de Langage“ (aka Linguistik), nämlich Microsyntax. Es stellte sich heraus, dass dieser Kurs mehr Seminar denn Vorlesung war, es ging nämlich hauptsächlich um die praktische Anwendung von Lexikalisch-Funktionaler Grammatik (mit der ich an der Uni Wien praktisch noch keinen Kontakt hatte) mithilfe von XLFG. Allein wegen dieses Online-Tools hat es sich aber gelohnt, hinzugehen.

Meine *Lieblings*-Montagfrühmorgen-Vorlesung, diesmal zum Thema Cloud Computing regte mich noch mehr auf als an den zwei vorhergehenden Terminen. Von einer Univeranstaltung erwarte ich mehr als die ach-so-tollen Vorteile dieser brandneuen Technologie oberflächlich (aus einer Werbebroschüre eines französischen Anbieters, i kid you not!) auszubreiten und mit keinem Wort die Abhängigkeit von großen Konzernen oder so etwas wie Datenschutzbedenken zu erwähnen… (Ja, ich benutze auch Dropbox und gelegentlich GoogleDocs, weil ich es einfach sehr bequem finde.) Gut, dass ich diesmal mein Strickzeug mit hatte und meine verhinderte Produktivität und sich aufstauende Aggression immerhin in Socken übersetzen konnte. Apropos, mein Lieblingstweet der Woche:

Abgesehen davon fand ich die Uni überaus interessant: Ich bekam ein Bild von der französischen Printlandschaft (alle anderen langweilten sich sichtlich), las erstmals einen wissenschaftlichen Artikel auf Französisch (eine große Herausforderung – wäre er auf Deutsch oder Englisch geschrieben, hätte ich bestimmt nicht einmal halb so lang dafür gebraucht) und hörte ein bisschen Kontext zu Bourdieu und sozialem Kapital.

Bei Professor Captain America (ich hoffe, das klingt jetzt nicht respektlos – es ist einfach nur das beste Erkennungsmerkmal bei halbwegs gewahrter Anonymität) ging es um Storytelling und organisationelle Kommunikationsstrategien. Wieder einmal war ich sehr fasziniert von seiner Art, die Vorlesung zu gestalten: Anhand von Star Wars erklärte er Erzählschemata, zeigte uns einen Comic und ein Video zum Monomythos (schaut es euch an, wenn ihr französisch könnt, super interessant!) und ließ uns das Ganze dann auf den Start der Falcon Heavy von SpaceX anwenden (Außer mir schien in meinem direkten Sitznachbar_innen-Umfeld noch nie wer was von Elon Musk gehört zu haben, was mich ziemlich wunderte). Den im Vorhinein zu lesenden Artikel (auf Englisch, Yay!) arbeitete er mit McDonald’s als Beispiel auf, sodass wirklich jede_r etwas damit anfangen konnte.

Das Thema Geschichten-Erzählen ließ mich in der Folge nicht los: Im Atelier d’écriture galt es, erst das Tagebuch eines Gegenstands (ich schrieb über mein armes Smartphone, das psychisch und physisch sooo viel aushalten muss) und dann einer Person, die vor einem großen Ereignis steht, zu schreiben. Bei letzterem hatte ich großen Spaß, den Alltag einer Programmiererin in den letzten Tagen des Jahres 1999 festzuhalten, in loser Anlehnung an DamalsTM 48 zum Dotcom Wahnsinn und dem Y2k-Bug. Ich habe auch eine Podcastfolge gehört, die mich wegen der Erzählweise beeindruckte: The Feast zu Alexandre Dumas fesselte mich nur mit einer Erzählstimme und ein bisschen Musikbett darunter. Selbst auf Twitter wurden mir von @luca Gedanken (ein ganzer Thread) zum Schreiben in die Timeline gespült:

Dank einer Facebook-Erwähnung stolperte ich dann noch über die Webseite von Klaudia Zotzmann-Koch, die bei der letzten Privacy Week einen Talk gehalten hatte. Sie hat einen Podcast übers Schreiben, in den ich mich noch reinhören werde, und stellt „Morgenseiten“ zur Verfügung. Das Konzept, sich täglich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und nach einem Impuls einfach draufloszuschreiben finde ich sehr reizvoll. Aber ich will hier mal nicht übermütig werden – wöchentlich so ausführliche Rückblicke ins Zuckersüß zu schreiben, zusätzlich zu meinen ganzen „Hausaufgaben“, reicht vorerst.

Im Kulturvermittlungsseminar wurde uns das zweite Semesterprojekt (bald ist die Hälfte der 12 Wochen Vorlesungszeit um!) vorgestellt. Wir werden einen Ausflug nach Strasbourg machen, wo wir eigenständig drei Museen/Kultureinrichtungen besuchen sollen, um ihren kommunizierten (Web, Flyer…) Auftritt mit dem Tatsächlichen zu vergleichen. Ich musste sofort an Ines Häufler und ihre Berichte aus dem Museum (Weltmuseum, Galerie Westlicht) denken, und daran, wie ich mich im Pariser Louvre letzten Sommer an etwas ähnlichem versucht habe. Ich freue mich schon sehr auf dieses Projekt, besonders wegen der Formvorschriften: „Alles, außer ein klassisches Uni-Dossier“.

Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche angenehm abwechslungsreich (=nicht nur Brot mit irgendwas oder Nudeln mit Sauce) gegessen. Am Sonntag wurde ich wegen des Chinesischen Neuen Jahrs zu einem asiatischen Abend eingeladen und am Mittwoch war ich bei marokkanischen Bekannten (Speckia!!!). Ich nahm zudem noch sehr langes in-der-unsymphatischen-Küche-Stehen in Kauf, um superleckeren panierten Blumenkohl zu machen. Und wenn ich schon vom Frittieren rede (Shoutout an STDAU, die hoffentlich bald mehr von ihrer Musik online werfen!) kann ich auch gleich noch von einer erfreulichen Kühlregal-Entdeckung erzählen (*spaaaaaaannend*, ich weiß.). Ich habe nämlich tatsächlich einen Butterersatz gefunden, der mich genauso überzeugt hat wie die Veganen Schokocookies von neulich. Zuallererst schmeckt die Margarine von St. Hubert nämlich gut, enthält kein Palmöl und ist dafür bio, ohne unverhältnismäßig teuer zu sein (1,99€/250g entspricht wohl etwa dem aktuellen Butterpreis in Österreich). Bonus: Zutaten und Herstellung aus/in der Lorraine (sagt der Hersteller). Nachdem ich keinen Ofen habe, kann ich nichts zu den Backeigenschaften (nur halb so viel Fettgehalt wie Butter!) sagen und auch die Plastikschachtel-Verpackung mit Alufolie ist doof. Aber die wäre hier bei Butter blöderweise meistens auch nicht zu umgehen. Überhaupt, selbst Milch wird hier in PET-Flaschen verkauft?

Und bevor ich euch jetzt noch weiter mit Belanglosigkeiten langweile, weise ich noch kurz auf meine endlich veröffentlichte Podcastfolge LP007 An der Wiedner Hauptstraße mit Max Schnürer hin und gehe zu meinen Lieblingslinks der Woche über:

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Zuckersüß 275

In dieser Woche hatte ich so viele Ideen, was ich auf jeden Fall in den Zuckersüßpost packen wollte, dass ich erstmals Notizen dafür machte.

Am vergangenen Sonntag habe ich nämlich schon wieder vergessen, meine aktuelle Papier-Lektüre zu erwähnen (Bücher kommen mir einfach nicht in den Sinn, wenn ich an meinem Laptop tippe): Der große Glander von Stevan Paul. Nachdem ich mit Qualityland (ein paar Wörter dazu hier) seit gefühlten Ewigkeiten endlich mal wieder eine längere fiktionale Geschichte gelesen habe, habe ich beschlossen, eine Art Mini-Buchclub zu starten. Mini deshalb, weil das einzige andere Mitglied mein Freund ist, der für gewöhnlich viel mehr Bücher liest als ich. Wir einigten uns nach Marc-Uwe Klings aktuellem Buch auf Stevan Pauls ersten Roman als nächste Lektüre. Und ich muss sagen, das ich das Buch nach gut 100 von knappen 280 Seiten bisher sehr gern habe. Wenig überraschend sind besonders die Beschreibungen von Essen sehr ausführlich und bildhaft – so sehr, dass ich seit Tagen unbedingt ein Pastrami-Sandwich haben will (obwohl ich für gewöhnlich kein Fleisch esse). Stevan Pauls Schreibstil war mir schon sympathisch, als ich nur seine journalistischen Texte und Rezepte, z. B. für das Food-Magazin Éfilée, kannte. Auch seine Erzählung liest sich sehr angenehm, trotz der vielen Details fühlt sich der Text sehr locker und luftig an. (Ok, eine Literatur-Bloggerin wird aus mir nicht mehr, ich kenn mich einfach nicht besonders aus mit dem Thema. Aber meine Bemerkungen klatsche ich trotzdem ins Blog, ha.)

Interessanterweise passte die Welt der Galerien und Museen, die in der Geschichte des Eat-Art-Künstlers Glander natürlich eine große Rolle spielen, auch irgendwie zu einer meiner Lehrveranstaltungen in dieser Woche. In Médiations Culturelles geht es nämlich um Kulturvermittlung und französische Kulturpolitik. Ich weiß nicht, wie es in Deutschland oder Österreich damit aussieht (dazu ist mir im Studium noch gar nichts untergekommen!). Aber laut der Dozentin ist besonders die französische Kulturpolitik in einem Sinne sehr ideologisch, weil sie sehr stark in den Kultursektor eingreift und damit versucht, Kultur soweit zu demokratisieren, dass jede_r dazu Zugang hat. Ohne Kunst und Museen würde den Bürger_innen nämlich etwas wichtiges fehlen; Kultur mache sie aktiv zu „besseren“ Menschen.

Von diesem Ansatz konnte ich dann auch noch konkret profitieren: Das Symphonieorchester von Nancy spielte am Valentinstagsabend ein Gratiskonzert. Ich war noch nie vorher bei einem Auftritt dieses Orchesters, aber das Publikum schien mir doch erstaunlich heterogen. Ich glaube nicht, dass so viele Studierende sich für klassische Musik begeistern könnten/würden, wenn sie teuren Eintritt kosten würde.  Ich war jedenfalls sehr froh hingegangen zu sein, ich hatte ganz vergessen, wie toll es ist, 50+ Musiker_innen in einem wunderschönen Saal zuzuhören.

Ansonsten habe ich mich weitestgehend aus dem Valentinstagskitsch überall herausgehalten, nichtmal thematisch gebacken habe ich (vgl. Herzschlagplätzerl, Topfenpalatschinken und Herzpancakes). In der Stadt wurden gratis „Pommes d’Amour“ verteilt, mit knallrotem Karamell überzogene Äpfel am Stil. Die Pâtisserien hatten rosa Törtchen und Herzförmiges in ihren Auslagen, das tatsächlich doppelt so viel kostete wie der Rest.
Ich trank lediglich einen Herztee – schwarzer Tee mit einer kleiner Rosenblüte, der in Herzform gepresst wurde. Der war leider schöner anzusehen als er dann schmeckte, aber immerhin gab er ein schönes Instagram-Story-Boomerang her. Apropos, ich habe endlich die App geupdatet und befürchte, jetzt noch mehr Zeug in meine Story zu werfen, weil es einfach so viel Spaß macht! Und die Archivfunktion finde ich auch überaus praktisch, ich glaube sie könnte mir als visuelles Notizheft (u. a. für die Zuckersüßposts) nützen.

Und jetzt doch nochmal zurück zur Literatur: Ich fange an, das Atelier d’écriture wirklich lieb zu gewinnen. Die zwei Stunden sind zwar mental so anstrengend für mich, dass ich danach am liebsten ein Nachmittagsschläfchen einlegen würde, aber ich nehme so viel daraus mit! In dieser Woche ging es um „Twittérature“. Nach mehr oder weniger berühmten Beispielen dieses 140-Zeichen-Genres (nicht up-to-date!) mussten wir uns selbst etwas ausdenken, natürlich wieder mit verschiedenen Einschränkungen. Zum Beispiel sollten wir verschiedene Stilmittel verwenden oder eine bestimmte Metrik. Aktuell gibt es sogar einen Twitterature-Wettbewerb für Schüler_innen und Studierende, bei dem drei von zehn vorgegebenen Wörtern (von denen ich die Hälfte erstmal nachschlagen musste) und Stilmittel in 140 Zeichen untergebracht werden müssen. Wegen meines Linguistikhintergrunds (Prescriptivism = evil, meistens) finde ich das Auswahlkriterium „La qualité de langue“ (Sprachqualität) ziemlich fragwürdig, aber was solls.

Davon einmal abgesehen, wie cool ist es eigentlich, twitter in der Uni zu verwenden statt ewigliches „Social Media/WhatsApp/bla macht unsere Sprache kaputt!!1!11!!“ zu hören? Für alle ohne twitter-Account stand die geschlossene Lernplattform zur Abgabe der Twitteratur zur Verfügung, dort wurden aber auch alle Tweets mit dem entsprechenden Hashtag eingespielt.

Am Freitag, meinem Uni-freien Tag habe ich dann noch ein winziges bisschen an meiner BA-Arbeit gefeilt (es nervt mich sehr, noch „Altlasten“ aus Wien zu haben, wo ich doch viel lieber voll und ganz in Nancy sein würde) und dann einen mordslangen Spaziergang gemacht. Mehr als zwei Stunden bin ich ohne Pause durch die Stadt gelaufen und habe alles fotografiert, was mir fotogen erschien. Nancy ist wirklich schön, aber stellenweise unglaublich hässlich. Ich frage mich, wie die architektonischen Sünden von Riesen-Wohnbauten neben den süßen Jugendstilhäusern gebaut werden konnten. Noch dazu sind viele dieser Hochhäuser/Plattenbauten ziemlich schlecht in Schuss, was das Stadtbild meiner Meinung nach doch recht verschandelt. Sobald ich dazu komme, landet eine Auswahl meiner Fotos natürlich hier im Blog.

Nebenbei bemerkt: In meinem Wohnheim wurde diese Woche im Ergeschoss kräftig renoviert, ein Zimmer wurde von der Wandfarbe bis zu den Möbeln komplett erneuert und gestern fand ich heraus, warum: Es war Tag der offenen Tür! Bei mir fiel derweil die Dusche (also die Duschkopf-Stange, oder wie das Teil heißt) auseinander, aber das wird bestimmt bald jemand reparieren – hoffe ich.

Und jetzt, nach 1000 Wörtern Einleitung: Meine Lieblingslinks der Woche:

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Zuckersüß 274

Mein Wochenrückblick fällt heute etwas knapp aus, dafür habe ich nämlich schon Neues aus Nancy 2 mit den Erlebnissen meiner ersten Uniwoche aufgeschrieben.

Über meine erste Begegnung mit gendergerechter Sprache auf Französisch habe ich im erwähnten Post allerdings nicht berichtet. Ich habe es mir mittlerweile angewöhnt, hier im Blog, in Chatnachrichten, Uniarbeiten und praktisch jedem geschriebenen Text zu gendern (meistens mit einem Strich, also Blogger_in) und auch in der gesprochenen Sprache verwende ich größtenteils beide Formen statt des generischen Maskulins. Ich der gesprochenen Sprache hier scheint sich Geschlechtergerechtigkeit zumindest in der Begrüßung (bonjour à toutes et tous) niederzuschlagen. Anders als an der Uni Wien, wo geschlechtergerechte Sprache in wissenschaftlichen Arbeiten vorgeschrieben ist, ist es an der Uni Lorraine nicht gern gesehen. Das meinte zumindest eine Studentin, die ich auf ihre Schriftvariante createur.ices bzw. tou.te.s hin ausfragte. In dieser Sache muss ich mich noch ein bisschen umhören, denn das Thema interessiert mich sehr.

Jetzt folgt erst einmal eine sehr bunte Mischung an Lieblingslinks der vergangenen Woche:

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Neues aus Nancy 2

In meinen fast vierzehn Monaten in Marokko gelang es mir nicht öfter als zweimal (Neues aus Marokko I und II) ein paar Erlebnisse aus meinem Alltag aufzuschreiben, einmal abgesehen von den Geschichten, die in meinen Rezeptposts Platz fanden.

Die Anzahl der neuen Rezepte hier wird sich in den nächsten Monaten mangels Ofen stark in Grenzen halten, aber immerhin habe ich von Anfang an, schon im letzten Zuckersüß, festgehalten, was mir so passiert ist.  Die Geschichten der ersten Woche an der Uni Lorraine sprengen aber die Grenzen meiner sonntäglichen Linksammlung, also mache ich einfach einen eigenen Post daraus:

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