Alle Beiträge von Jana

Zuckersüß 246

In der vergangenen Woche wurde ich von Peter Supp in seine Sendung Radio Positiv auf Radio Orange 94.0 eingeladen. Ich durfte meine beiden Internet-Projekte vorstellen und bekam wahnsinnig gute Punschkrapferl geschenkt. Anhören kann man sich das Ganze am kommenden Donnerstag auf UKW (94.0 im Wiener Raum) und im Webradio. Später anhören kann man es sich dann auch noch, der Link folgt im nächsten Zuckersüß.

Am gleichen Tag las auch noch Margarete Stockowski aus „Untenrum frei“ im NIG. Wenn ich nicht wüsste, dass ich es eh nicht so bald lesen werde, hätte ich es mir sofort gekauft, denn ich finde sie schreibt wie Laurie Penny, nur auf deutsch. Und wer weiß, wie gern ich deren Artikel (ihr Buch habe ich immer noch nicht durch, weil eben ein Papierbuch) lese, weiß jetzt, wie cool ich Margarete Stockowski finde.

Ansonsten habe ich heute noch die MakerFaire besucht, bei der es so viele tolle sich bewegende und blinkende Dinge gab, dass ich gefühlt pausenlos für meine Instagram-Story gefilmt habe. Ein paar Schnappschüsse folgen auch hier noch:

3D-Druck

Ganz eindeutig am häufigsten vertreten waren Stände mit 3D-Druckern. Häufig genug um am Ende schon fast zu nerven. Faszinierend war allerdings die gedruckte Kugelbahn (in weiß), die mit einem Gewinde in der Mitte mehrere Kugeln gleichzeitig hinunterschubste und wieder herauf holte.

Polargraph
Polargraph

Der Polargraph und seine Zeichnungen gefiel mir sehr.

Dieses Radio von 1939 wurde von einem FH-St-Pölten-Studenten mithilfe eines raspberryPi samt Display ins 21. Jahrhundert geholt. Leider ohne Podcast/Podcatcher-Implementierung!

Fahrrad-Kuh (oder Pferd?) und Futurama-Bar-Bot

Die beiden Kreaturen oben hatten jeweils noch einige Artgenossen. Das Tier links (ob Pferd oder Kuh hat sich mir nicht ganz erschlossen, die Glocke um den Hals lässt jedoch eher auf letzteres tippen) bestand aus alten Fahrradeinzelteilen und spazierte irgendwann, begleitet von zwei Kuh(?)-Treibern mit Fahradsattel-Helmen, eigenständig über den Hof. Der nette Futurama-Bot konnte Gin Tonic zusammenschütten, war allerdings mangels Getränkenachschub außer Betrieb, genau wie alle anderen Cocktail-Roboter, die ich so sah.

Wenigstens doppelt frittierte Pommes erwischte ich noch, bevor sie drei Portionen später endgültig aus waren. Das Gastro-Angebot auf der Maker Faire konnte sich überhaupt sehen lassen, es gab viele tolle Foodtrucks und noch mehr Hipster-Getränke.

Weil ich meine Pommes vertwittert hatte, bekam ich später das ausgedruckte Foto von einem Stand, der einfach alle Bilder, die unter #mfv17 geteilt wurden, in die analoge Welt holte. Nettes Andenken!

Jetzt folgen aber endlich meine liebsten Links der Woche:
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Bravetart’s Chocolate Chip Cookies

Zum Muttertag wollte ich meiner Mama gern etwas Gebackenes schenken. Nachdem ich mich aber bekanntlich einige hundert Kilometer entfernt von meiner Heimatstadt aufhalte, ist ein kurzer Sonntags-Kaffeeklatsch-Besuch nicht drin.

Also brauchte ich ein Gebäck, das erstens etwas Besonderes ist, zweitens stabil genug für den Transport und drittens auch nach einigen Tagen (Auslands-!)Versand noch gut ist. Dass klassisch amerikanische Cookies hier eine gute Wahl waren, hatte ich mir schnell überlegt. Aber dann unter den unzähligen weltbesten Cookie-Rezepten das tatsächlich Beste finden?

Eine schwierige Aufgabe! Meine go-to-Option in solchen Situationen ist dann fast immer Bravetart bzw. Stella Parks aktuelle Online-Publikations-Plattform SeriousEats. Die Chewy Chocolate Chip Cookies von 2010 sollten es damit werden.

Nachdem ich weiß, bis zu welchem Grad der Perfektion Stella Parks ihre Rezepte testet, hielt ich mich peinlich genau an ihre Vorgaben, inklusive der obligatorischen Teigruhezeit von 24 Stunden. Herausgekommen sind dann tatsächlich sehr, sehr gute Schoko-Cookies!

Bravetart's Chocolate Chip Cookies

Sorry übrigens für die verwackelten Fotos, meinem Stativ ist tatsächlich ein Bein abgebrochen, sodass ich „aus dem Handgelenk“ schießen musste… Hoffentlich hab ich bald ein neues!

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Zuckersüß 245

Gestern habe ich tatsächlich übersehen, meine liebsten Links der Woche aufzuschreiben. Dabei war letzte Woche die re:publica! Leider habe ich fast nichts im Live-Stream anschauen können, weil ich die meiste Zeit auf der Uni saß. Aber Fangirl wie ich bin hole ich das nach und schreib vielleicht noch einen Extra-Post dazu. Außerdem haben sich gerade zum Muttertag so viele Diskussionen aufgetan, die ich euch unbedingt verlinken muss. Was ich meiner Mama gebacken habe (die wohl besten Cookies der Welt) folgt bald, bis dahin das hier für euch: Zuckersüß 245 weiterlesen

Brioche-Stangerl

Es ist Anfang Mai und ich traue mich meinen Wintermantel nicht in die Reinigung zu bringen. Heutige Tiefstwerte von 6°C mit immer wieder auftretendem Nieselregen lassen mich wehmütig an die ersten schönen Tage dieses Jahres Ende März/Anfang April zurückdenken.

Weißbrot-Stangerl

Damals, als die Sonne schien und T-Shirts passender waren als Strickjacke, Schal und Schirm, habe ich mit einigen Studienkolleg_innen gepicknickt. Die Idee, sich bei einem gemeinsamen Snack im Grünen besser kennenzulernen und zu vernetzen entstand im letzten Frühjahr und wurde so beliebt, dass sie bald wiederholt werden sollte. Jede_r brachte irgendetwas für das gemeinsame Buffet mit – Cupcakes, Kuchen, Hummus, Bärlauchquark, selbstgebrautes Bier oder Obst.

Weißbrot-Stangerl

In freudiger Erwartung auf die vielen Dips, die für die erste Edition im Sommersemester 2017 auf der Picknickdecke gesammelt werden würden, entschied ich mich, Brioche-Stangerl mit Salz und verschiedenem Sesam zu backen. Angelehnt sind sie an die Brioche Burger Buns von Highfoodality, die auf ewig mein liebstes Rezept für derartiges Gebäck bleiben werden. Dazu passt der selbstgemachte Salsa-Dip vom Sommer 2014 übrigens auch ganz toll!

Salsa-Dip

Jetzt fehlt nur noch der Sommer…

Siehe auch meine Mitbringsel zu vorherigen SpraWi-Picknicks: Pfirsich-Heidelbeer-Pie, Mini-Erdbeer-Crumbles und Biskuitroulade mit Aprikosenfüllung und Kardamom.

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Zuckersüß 244

In der vergangenen Woche musste ich wegen eines Uni-Projekts einen halben Tag lang durch Wien fahren, um Straßenschilder zu fotografieren. Damit bin ich an Orte gekommen, die ich wahrscheinlich niemals (nichtmal mit meinem Wien-zentrierten Podcast!) gesehen hätte. Außerdem hab ich gar nicht so wenig über den Naschmarkt gelernt, woher auch das heutige Titelfoto stammt. Sobald das gesamte Projekt online ist, werde ich natürlich darauf verlinken. Bis dahin meine Lieblingslinks der Woche:

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Mandelplätzerl mit Rhabarber-Curd

Wie schon angekündigt, habe ich den Rhabarber-Curd von letzter Woche nicht nur pur gegessen, sondern auch weiterverarbeitet. Dass sich Curd gut als Creme-Füllung in Mürbteiggebäck macht, weiß ich seit den Lemon Curd Spitzbuben vom Adventskalender 2014. Wieso sollte das Ganze also nicht auch in einer Frühjahrs-Version gut werden?

Richtig spekuliert, die Plätzerl wurden wirklich lecker!

Gebacken habe ich sie allerdings nicht in meiner (also zumindest nicht meiner aktuellen) Küche, sondern in der meiner ehemaligen WG. Deshalb ist einerseits statt Butter Margarine im Teig (die käm mir sonst nicht in Plätzerl! :P) und andererseits sind auch Fotoprops und Kamera nicht meine gewesen. Ich finde aber, die Fotos sind superschön geworden, vielen lieben Dank an meinen Ex-Mitbewohner Simon fürs Ausleihen!

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Zuckersüß 242

Letzte Woche wäre ich beinahe vom Sofa gefallen. Nicht, weil ich bei einer faden Serie eingeschlafen wäre oder so, nein, weil ich eine E-Mail bekam. Und in der stand drin, dass mich Richard vom (übrigens unbedingt hörenswerten!) Zeitsprung-Podcast in der Sendung Trackback von RBB-Radio Fritz vorgeschlagen hatte, am Samstag, also gestern, ein paar Fragen als „Blogger privat“ zu beantworten. Die Sendung habe ich wegen ihrer Linklisten in Audioform und besagter Rubrik schon oft als Podcast gehört und darauf gewartet, mal eine_n der vorgestellte_n Blogger_innen zu kennen. Nie hätte ich damit gerechnet, dass gleich darauf ich an der Reihe wäre. Naja, falls ihr mich fünf Minuten über die Zuckerbäckerei und mein Podcast-Projekt Lieblings-Plätzchen reden hören wollt, hier wäre der passende Link dazu. Alle anderen Lieblingslinks der Woche folgen:

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Rhabarber-Curd

Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich Dinge verarbeiten kann, die nicht aus einem Geschäft sind, sondern aus den Gärten von Freund_innen und Verwandten. Sobald die Rhabarbersaison beginnt, stürze ich mich deshalb jedes Jahr auf das Gemüsebeet meiner Oma:

Rhabarber-Curd

Nach einem Pie, den ich am Ostersonntag servierte (Rezept folgt!) wollte ich noch etwas unkonventionelles daraus machen und kam so zum Rhabarber-Curd von In A Jelly Jar. Lemon Curd habe ich schon mehrmals gemacht, weshalb ich die Idee mit Rhabarber ziemlich erfrischend fand.

Rhabarber-Curd

Leider wurde mein Curd, obwohl ich den Rhabarber nicht geschält habe, überhaupt nicht so schön rosa wie der im Originalrezept, aber was solls. Schmeckt trotzdem super pur, im Joghurt oder als Plätzerlfüllung (bald!)!

Wenn Rhabarber-Curd nix für euch ist, versuchts doch mal mit einer Funfetti Lemon Curd Torte, Lemon-Curd-Spitzbuben oder einer Rhabarber-Frangipane-Tarte!

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Schnelle Schoko-Scones

Kurz vor den Osterferien, für die ich weggefahren bin, musste ich den Kühlschrank leer bekommen. Irgendwann waren fast nur noch haltbare Standards übrig – Parmesan, Tahini, Marmeladen – und: ein Becher Sahne. Was damit anzustellen ist? Simple Sahne Scones!

schnelle schoko-scones

Damit die allerdings nicht fad nach nix-im-Vorrat schmecken, schmiss ich noch ein bisschen dunkle Schokolade dazu und nahm statt normalem weißen Zucker welchen, den ich schon gebacken hatte (Stella Parks/Bravetart hat darüber ausführlich bei SeriousEats geschrieben). In gut einer halben Stunde (gut, mit den ganzen Instagram-Story-Fotos vielleicht ein bisschen länger) war der Kühlschrank dann wirklich leer und die Küche dufete supergut nach Scones. Die sind außerdem superpraktischer Reiseproviant!

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