Alle Beiträge von Jana

Basilikum-Zitronen-Eis

Hab ich schon mal erwähnt, wie gern ich Eis mag? Und Basilikum in Süßem? Nein?

Meine Eis-Produktionssträhne ist zwar aktuell mangels Eismaschine in Reichweite unterbrochen, aber immerhin kann ich noch in Fotos von mehreren unverbloggten Sorten schwelgen. Heute: Basilikum-Zitrone, in Anlehnung an das Basilikum-Eis von 2014, das ich wiederum inspiriert von einem Eisladen in Barcelona fabriziert habe. Es ist einfach superlecker, denn dank der Zitronenschale kommen noch mehr ätherische Öle dazu. Genau die gleichen, die auch meinen aktuellen Lieblingscocktail (Gin Basil Smash!) so super machen.

Die jeweils andere Kugel auf den Eiswaffeln ist übrigens das Pfirsicheis vom Juni – die Eiswaffeln (oder Stanitzel, alles österreichisch hier :’D ) habe ich einem spontanen Besuch im Fabriksverkauf der Manner-Waffel-Werke zu verdanken. Eigentlich wollte ich bloß Wien-Mitbringsel, fand aber endlich Eiswaffeln in für mich brauchbaren Packungsgrößen. Überhaupt – verkaufen Supermärkte überhaupt Eiswaffeln?

Fotografiert habe ich mal wieder an einem eigentlich viel zu heißen Tag, schon nach zwei Minuten lief meinem lieben Model das Eis auf die Finger…

…aber bevor alles zerschmolzen war, nahm ich einfach eine der Waffeln und aß alles auf.

Und jetzt kommt das Problem bei der ganzen Sache: Ich habe den Notizzettel mit dem Rezept zum Eis verloren! Deshalb kann ich euch nur auf das Basilikum-Eis von 2014 verweisen und euch anraten, den Basilikum nicht in Öl, sondern in Zitronensaft und Zucker zu pürieren und außerdem die Schale einer halben Zitrone zur Eismasse zu geben.

Zuckersüß 253

Heute gibts mal eine Dienstags-Ausgabe vom Zuckersüß, denn wenn ich bis zum nächsten Sonntag warte, wird die Linkliste unübersichtlich lang. Am Wochenende war ich Melk besichtigen (ein Grund fürs nicht pünktlich veröffentlichen), eine wirklich schöne niederösterreichische Stadt. Fotos habe ich nur in die Instagram-Stories getan und nicht gespeichert, weshalb ihr im Titelbild immer noch das Sommerfest von letzter Woche seht (genau wie in meinem Podcastblog). Außerdem habe ich spontan eine Testreihe von Ginger Beer gestartet  (Gin Mule, FTW!): Zur Auswahl standen Thomas Henry, J Gasco und eine Dose Herbal Moscow. Fevertree, über die auch eine ganze Geschichte in der aktuellen Effilee steht (was mich wohl unterbewusst auf die Idee für diese Aktion gebracht hat), habe ich leider nicht gefunden. Der Verlierer war schnell bestimmt, J Gasco riecht zwar wunderbar, schmeckt aber recht komisch (ein weiterer Tester meinte, „Schuh“ sei der treffende Begriff). Thomas Henry schmeckt ganz klar und scharf nach Ingwer, was ich sehr gerne mag. Herbal Moscow besteht zu großen Teilen auch aus Limetten- und Gurken(!)-Saft, was es weitaus milder macht. Was ihr jetzt mit dieser super subjektiven Info macht, sei euch überlassen (insgeheim träume ich ja von Testrunden, wie sie Katharina Seiser immer wieder macht, kürzlich erst zu Marillenknödeln), jetzt gibts erstmal Links!

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Honig-Rosmarin-Eis mit Topfen

Um die Schoko-Rosmarin-Shortbread-Tarte backen zu können, bin ich auf der Suche nach der Hauptzutat mein ganzes Viertel abgelatscht. Im Bio-Supermarkt bekam ich dann eine Nicht-Plastik-Box (also eine kompostierbare) mit sehr, sehr viel Rosmarin.

Honig-Rosmarin-Eis mit Topfen

Nach  besagter Tarte machte ich also noch Tomatensoße mit Rosmarin, Rosmarin-Ofenkartoffeln, Rosmarinzuckersirup, Rosmarin-Gizz-Fizzes und hatte trotzdem noch so viel übrig!

Honig-Rosmarin-Eis mit Topfen

Daraus wurde dann dieses Eis. Angelehnt ist es an ein Rezept der Küchengötter, das zwar auch den Topfen enthält, der dem Eis eine etwas „bröselige“ Konsistenz gibt, aber kein Eigelb. Die Cremigkeit von Dottern wollte ich mir aber nicht sparen, deshalb folgt meine eigene Interpretation.

Übrigens: Im Hintergrund sieht man den letzten Rest des Honigs von BeeVienna, den mir Imker/Podcaster/Radiomacher Lothar Bodingbauer im vergangenen Herbst geschenkt hat.

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Irgendwas mit Internet

Was es mit Über den Tellerrand genau auf sich hat, steht hier. Es gibt bereits eine Sammlung meiner liebsten Tagebuchblogs und Blogs zum Thema Feminismus.

Die folgenden Blogs lese ich schon lange und gerne, allerdings weiß ich gar nicht recht, wie ich sie zusammenfassen soll. Alle behandeln Themen, die irgendwas mit Internet umfassen, aber nicht so sehr als Linkschleudern (dazu später ein eigener Post), sondern eher meta. Wobei meta stimmt auch nicht ganz – Netzpolitik ist ein handfestes und wichtiges Thema. Wie auch immer, lest einfach selbst:

Digitale Notizen | Feed

Dirk von Gehlen schreibt in seinem Blog über das Zusammenspiel von Internet und Gesellschaft, dachte z. B. viel über den Shruggie ( ¯\_(ツ)_/¯ ) und Kulturpragmatismus nach und stellt immer mal wieder Crowdfunding-Projekte vor. Vor einiger Zeit brachte er auch einen Heimatverein fürs Internet ins Gespräch und rief #gegendiepanik ins Leben. Sein lesenswerter Newsletter ist auch im Blog-RSS-Feed enthalten, was mir sehr entgegenkommt.

Netzpolitik.org | Feed

Die Nr1-Anlaufstelle zum namensgebenden Themenbereich wurde im Sommer 2015 unfreiwillig berühmt, weil Bundesverfassungsschutz-Präsident Maaßen Strafanzeige wegen Landesverrats stellte. Letzendlich wurde aber niemand inhaftiert und #landesverrat  zum Meme.  Abgesehen davon hält sich der Trend, digitale Grundrechte einzuschränken – aktuell wurde ja der Staatstrojaner im Bundestag beschlossen- schon seit einiger Zeit, deshalb ist die ausführliche Berichterstattung vom spendenfinanzierten Netzpolitik.org sehr wichtig. Übrigens gibt es auch einen Podcast zum Thema: Logbuch:Netzpolitik mit Tim Pritlove und Linus Neumann. Der Podcast gehört zwar nicht direkt zum Blog, ist allerdings thematisch und personell eng verbandelt.

Schule und Social Media | Feed

Ich kann mich nicht erinnern, über welche Umwege ich zu diesem Blog gekommen bin, gefunden habe ich es aber sicher erst nach meinem Abitur. Nichtsdestotrotz finde ich es sehr interessant, wie der Schweizer Philippe Wampfler Projekte zum titelgebenden Thema vorstellt, Bücher rezensiert und die Digitalisierung im Allgemeinen einschätzt. Er schreibt z.B. , wie er sich selbst überflüssig machen möchte (oder auch nicht) und über seine Erfahrungen mit Bring Your Own Device. Ich wünschte, wenigstens ein paar meiner ehemaligen Lehrer wären für solche Ideen zu gewinnen gewesen! Doch meine „MINT-freundliche“ Ex-Schule verbietet bis heute die Smartphone-Nutzung rigoros…

Social Media Watchblog | Feed

Leider macht dieses Blog und der zugehörige Newsletter gerade Pause. Martin Gießler und Kolleg_innen haben vorher jedenfalls über Entwicklungen auf verschiedenen sozialen Netzwerken berichtet und sehr interessante Links zum Thema gesammelt.

Süddeutsche: Phänomene 

Die SZ tumblrt über Internetphänomene, die wegen meiner begrenzten Facebooknutzung sonst an mir vorbeigehen würden. Gelegentlich sind längere Texte dabei, zum Beispiel über das RunDMC-Meme und seine Erforschung.

Techniktagebuch | Feed

Das Techniktagebuch, wo fang ich da nur an… Gegründet von Kathrin Passig, mittlerweile mit festem Redaktionsteam (mit ständiger Redaktionskonferenz als Chat!) und unzähligen Gastautor_innen ist es eines der lustigsten Blogs, das ich kenne. Obwohl es von sich selbst folgendes behauptet: „Ja, jetzt ist das langweilig. Aber in zwanzig Jahren!“!
Von Donauwasserständen in den 1970ern über künstliche Palmen in Marokko, zum Versuch im Jahr 2016 ein Fax zu verschicken oder Magazin-Lesen zu verlernen geht es um alles mögliche. Das Einzige was die einzelnen Anekdoten verbindet, ist die Technik, die irgendwie außergewöhnlich ist, oder gerade nicht. Absolute Leseempfehlung, auch ohne jegliche Chronologie oder als Zufallstreffer.

Schoko-Rosmarin-Shortbread-Tarte

Das hier ist eines der wenigen Rezepte, das ich innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal gemacht habe. Ich hatte es schon sehr lange auf meiner noch-zu-backen-Liste, mangels Rosmarin aber niemals umgesetzt.

Mit der Wohnungseinweihungsparty einer Freundin war aber letztlich endlich eine Gelegenheit gekommen, eine ganze Tarte zu backen, doch leider war es dann schon wieder dunkel und ein Foto nicht mehr drin.

Eine Woche später fand dann ein Uni-Sommerfest statt, für dessen Buffet ich ohnehin etwas beisteuern wollte. Weil diese Tarte beim ersten Versuch so gut schmeckte und super ankam, machte ich sie einfach nochmal -Rosmarin hatte ich eh noch übrig und bald viel mir auch kein Verwendungszweck mehr dafür ein.

Leider kam ich auch hier wieder ziemlich unter Zeitdruck, nicht nur wegen der einbrechenden Dunkelheit. Deshalb gibt es nur Fotos von der Tarte als Ganzes – im Rezeptteil unten immerhin noch die Fotos des ersten Versuchs aus der Instagram-Story.

Schoko-Rosmarin-Shortbread-Tarte

Also: Falls ihr einen unkomplizierten, aber raffinierten Kuchen braucht, macht unbedingt diese Schoko-Rosmarin-Shortbread-Tarte, sie gehört zu meinen neuen Lieblingen! Falls ihr mehr nach der Saison gehen wollt, empfehle ich euch die Frangipane-Tarte mit Kardamom und pochierten Marillen vom letzten Sommer.

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Zuckersüß 250

250 Ausgaben Zuckersüß, das sind ganz schön viele Links. Die folgenden hier sind allerdings über zwei Wochen gesammelt, denn letzten Sonntag war ich unter anderem im Museum und bin deshalb nicht mehr dazu gekommen, hier etwas zu schreiben. Allen von euch die sich in/um Wien rumtreiben, würde ich deshalb aber auch einen Besuch in der Ausstellung „How To Live Together“ in der Kunsthalle (noch bis 15. Oktober) im MQ empfehlen.

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Kirsch-Pavlovas

Heute kein wirklich neues Rezept, dafür ein Verweis auf eines von 2015: Pavlovas mit Aprikosen und Pistazien – diesmal halt mit Kirschen.

Wegen meiner andauernden Eis-Produktion (Pfirsich-Eis, Kernöl-Eis mit Kürbiskernkaramell und noch einige unverbloggte Sorten) habe ich zur Zeit einen gefühlt unendlichen Eiweiß-Überschuss. Um die ganzen Ziplock-Tütchen im Gefrierschrank mal aufzubrauchen, habe ich deshalb endlich mal wieder Pavlovas gemacht.

Kirsch-Pavlovas

Eigentlich sollte ich solche viel öfter machen, denn sie brauchen nicht viele Zutaten und sind sehr einfach herzustellen, solange man alle Schüsseln fettfrei hält. Die Kombination von bröseligem Baiser, geschlagener Vanillesahne (gerne auch mit Schnaps aromatisiert!), frischen Früchten und Nüssen ist außerdem unschlagbar.

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