Mandelplätzerl mit Rhabarber-Curd

Wie schon angekündigt, habe ich den Rhabarber-Curd von letzter Woche nicht nur pur gegessen, sondern auch weiterverarbeitet. Dass sich Curd gut als Creme-Füllung in Mürbteiggebäck macht, weiß ich seit den Lemon Curd Spitzbuben vom Adventskalender 2014. Wieso sollte das Ganze also nicht auch in einer Frühjahrs-Version gut werden?

Richtig spekuliert, die Plätzerl wurden wirklich lecker!

Gebacken habe ich sie allerdings nicht in meiner (also zumindest nicht meiner aktuellen) Küche, sondern in der meiner ehemaligen WG. Deshalb ist einerseits statt Butter Margarine im Teig (die käm mir sonst nicht in Plätzerl! :P) und andererseits sind auch Fotoprops und Kamera nicht meine gewesen. Ich finde aber, die Fotos sind superschön geworden, vielen lieben Dank an meinen Ex-Mitbewohner Simon fürs Ausleihen!

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Zuckersüß 242

Letzte Woche wäre ich beinahe vom Sofa gefallen. Nicht, weil ich bei einer faden Serie eingeschlafen wäre oder so, nein, weil ich eine E-Mail bekam. Und in der stand drin, dass mich Richard vom (übrigens unbedingt hörenswerten!) Zeitsprung-Podcast in der Sendung Trackback von RBB-Radio Fritz vorgeschlagen hatte, am Samstag, also gestern, ein paar Fragen als „Blogger privat“ zu beantworten. Die Sendung habe ich wegen ihrer Linklisten in Audioform und besagter Rubrik schon oft als Podcast gehört und darauf gewartet, mal eine_n der vorgestellte_n Blogger_innen zu kennen. Nie hätte ich damit gerechnet, dass gleich darauf ich an der Reihe wäre. Naja, falls ihr mich fünf Minuten über die Zuckerbäckerei und mein Podcast-Projekt Lieblings-Plätzchen reden hören wollt, hier wäre der passende Link dazu. Alle anderen Lieblingslinks der Woche folgen:

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Rhabarber-Curd

Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich Dinge verarbeiten kann, die nicht aus einem Geschäft sind, sondern aus den Gärten von Freund_innen und Verwandten. Sobald die Rhabarbersaison beginnt, stürze ich mich deshalb jedes Jahr auf das Gemüsebeet meiner Oma:

Rhabarber-Curd

Nach einem Pie, den ich am Ostersonntag servierte (Rezept folgt!) wollte ich noch etwas unkonventionelles daraus machen und kam so zum Rhabarber-Curd von In A Jelly Jar. Lemon Curd habe ich schon mehrmals gemacht, weshalb ich die Idee mit Rhabarber ziemlich erfrischend fand.

Rhabarber-Curd

Leider wurde mein Curd, obwohl ich den Rhabarber nicht geschält habe, überhaupt nicht so schön rosa wie der im Originalrezept, aber was solls. Schmeckt trotzdem super pur, im Joghurt oder als Plätzerlfüllung (bald!)!

Wenn Rhabarber-Curd nix für euch ist, versuchts doch mal mit einer Funfetti Lemon Curd Torte, Lemon-Curd-Spitzbuben oder einer Rhabarber-Frangipane-Tarte!

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Schnelle Schoko-Scones

Kurz vor den Osterferien, für die ich weggefahren bin, musste ich den Kühlschrank leer bekommen. Irgendwann waren fast nur noch haltbare Standards übrig – Parmesan, Tahini, Marmeladen – und: ein Becher Sahne. Was damit anzustellen ist? Simple Sahne Scones!

schnelle schoko-scones

Damit die allerdings nicht fad nach nix-im-Vorrat schmecken, schmiss ich noch ein bisschen dunkle Schokolade dazu und nahm statt normalem weißen Zucker welchen, den ich schon gebacken hatte (Stella Parks/Bravetart hat darüber ausführlich bei SeriousEats geschrieben). In gut einer halben Stunde (gut, mit den ganzen Instagram-Story-Fotos vielleicht ein bisschen länger) war der Kühlschrank dann wirklich leer und die Küche dufete supergut nach Scones. Die sind außerdem superpraktischer Reiseproviant!

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Bananen-Eis

Von Bananen-Eis träume ich schon ziemlich lange (vgl. Kokos-Bananenbrot vom Februar). Als ich mir dann letztes Wochenende das erste Eis-auf-die-Hand der Saison kaufte (Joghurt-Banane und Vanille vom biosk im Wiener Museumsquartier) musste ich den Traum einfach in die Realität übertragen.

Bananen-Eis

Angelehnt an ein Rezept von The Muffin Myth, die sich wiederum auf David Leibowitz bezog, röstete ich meine Bananen zuerst für 40 Minuten mit braunem Zucker. Das sah zwar irgendwann sehr seltsam aus, ließ aber die ganze Wohnung nach bananigem Karamell duften. Das wurde dann sofort püriert, damit es nicht erstarrte. Dazu Sahne und Milch und schon war die Grundmasse fertig.

Nach einer Nacht im Kühlschrank ließ ich sie in der Eismaschine gefrieren und genoss mein Bananeneis in drei aufeinanderfolgenden Tagen als Dessert, Frühstück und Snack.

Bananen-Eis

Falls ihr jetzt auch im Eis-Fieber seit, diese Sorten hätte ich auch noch im Angebot:

Basilikum-Eis, Joghurt-Straciatella-Eis, Tahini-Oreo-Eissandwiches

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Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

„Trockenem“ Kastenkuchen gebe ich viel zu selten eine Chance – es ist nun einmal recht wahrscheinlich, dass ein solcher ganz trocken und am Ende auch noch fad ist.

Dieser Kuchen aber wird durch den griechischen Joghurt vor einem bröseligen Schicksal bewahrt, gemahlene Mandeln und viel Zitronen- und Limettenschale kämpfen erfolgreich gegen langweiligen Geschmack.

Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

Das Rezept habe ich von Slim Palate abgekupfert, der den Kastenkuchen ganz fancy mit kandierten Orangen und Pistazien serviert. Ich habe den Großteil meiner drei Mini-Kastenkuchen als Uni-Snack aus knittrigen Papiertüten gegessen, sodass nichtmal mehr der Puderzucker haften blieb – den Kuchengeschmack (hi, Anna!) alleine (Mandeln! Zitrus!) halte ich aber für überzeugend genug.

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Ein zuckersüßes, zuckerbäckereipinkes Foodblog