Archiv der Kategorie: Rezept

Schoko-Karamellbananen-Schnitten

Für eine WG-Party neulich wollte ich einen möglichst einfachen Kuchen in möglichst großer Quantität backen. Leider geriet ich wegen anderer Vorbereitungen in ziemliche Zeitnot und es wurden Post-Party-Schnitten, von denen ich dank der großen Menge noch noch einige Tage etwas hatte.

Rezeptbasis war der Schoko-Bananen-Guglhupf von 2013, gebacken auf einem tiefen Blech, mit einem neu ausgedachtem Frosting.

Schoko-Banane-Karamell-Erdnuss ist eine empfehlenswerte Geschmackskombination

Darin sind nicht nur klassisch Frischkäse und Butter, sondern auch im Ofen karamellisierte Bananen. Dank ihnen roch die Küche ganz wunderbar (Geheimtipp gegen Post-Party-Zigarettenrauch-Gestank!). In Kombination mit den salzigen Erdnüssen obenauf wird der Kuchen dadurch sehr mächtig, aber nicht übermäßig süß.

Ein „Crowd-Pleaser“, dieser Kuchen!

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Heidelbeer-Apfel-Birnen-Pie

In meiner Woche in den Bergen bin ich genau ein einziges Mal so weit gegangen, dass es als Wanderung durchgehen könnte. Auf dem Trattberg war ich in den vergangenen Jahren schon öfters, weshalb ich vorsichtshalber eine leere Tupperbox mitgenommen habe. Außer Anstrenung erwartete ich mir nämlich auch volle Heidelbeersträucher auf dem Weg zum Gipfel.

Leider waren die meisten Sträucher schon leergeklaubt, und die Beeren, die übrig waren, recht verschrumpelt. Zwei Handvoll konnte ich aber trotzdem zusammentragen und freute mich den ganzen Heimweg lang auf einen Kuchen daraus. Es sollte ein Pie nach Bravetarts super Grundrezept (aus ihrem noch supereren Buch) werden, das ich mittlerweile schon für Pfirsich-Heidelbeer-Pie und Pumpkin Pie verwendet hatte.

Der Teig muss aber unbedingt eine Nacht kühlstehen (in meinem Fall mangels Kühlschrank wenigstens möglichst weit entfernt vom Holzofen), sodass der Erfolg der Wanderung erst am nächsten Tag essbar wurde.

Heidelbeeren vom Berg, drei Birnen aus dem Supermarkt und ein Apfel vom Markt.
Nach dem Waschen, Schälen, Putzen: hatte ich blaue Finger

Zwei Handvoll Heidelbeeren waren natürlich zu wenig für einen ganzen Pie, weshalb ich noch drei Birnen und zwei Äpfel dazuschnitt.

Obst allein reicht nicht für die Pie-Füllung

Ohne Wage musste ich mich außerdem mit Volumenmaßen begnügen: Zu den Früchten kommen noch zwei Esslöffel Zucker, ein Esslöffel Stärke und eine Prise Salz.

Blindbacken ohne Gewichte ist eine schlechte Idee, wie man an meinem Pieboden erkennt

Zwischenzeitlich habe ich die Hälfte des Teiges in der einzigen halbwegs geeigneten Form, die ich in der Hüttenküche finden konnte, blindgebacken. Leider hatte ich keine trockenen Hülsenfrüchte zur Hand, mit denen ich den Boden beschweren konnte, sodass er große Blasen schlug, die ich nach dem Backen wieder zerstechen musste.

Die Heidelbeeren färben alles rot und später lila.
Der Rest des Teiges kommt geflochten als Deckel auf die Früchte

Den restlichen Teig wollte ich nicht einfach als langweilige Platte auf den Pie legen. Deshalb habe ich mich an einem Gitter versucht, das wieder einmal weit entfernt von perfekt war (ich sollte mir nach fünf Versuchen insgesamt wohl nicht erwarten, Pies wie @lokokitchen zu backen). Was danach noch übrig war, habe ich mit einem Schnapsglas (daran herrscht auf Berghütten kein Mangel) ausgestochen und die Kreise auf unvorteilhaften Stellen verteilt.

Milch und Zucker für eine schönere Kruste

Statt mit Milch und Eigelb habe ich das Teiggitter dann noch mit Milch alleine bestrichen und ein bisschen Zucker zum Karamellisieren darübergestreut. Und den Luftzug des Holzofens aufgemacht, in der Hoffnung, dass der Ofen heiß würde, mein Pie aber nicht schwarz.

Alles gut gegangen im Holzofen!
Ein Bilderbuch-Pie (für meine Verhältnisse)

Und siehe da, nach einer halben Stunde war der Pie goldbraun! Weil meine Schwester am Vortag schon Brownies zu Kohle gebacken hatte, habe ich meinen Pie vorsichtshalber alle zehn Minuten gedreht, was wohl das Geheimnis war. Mein Joghurtkuchen am nächsten Tag hatte nämlich ebenfalls zwei Millimeter verkohlte Kruste…

Eine Kaffeepause auf der Terrasse!
Die paar Heidelbeeren sind so voller Farbstoff, dass sie den ganzen Pie rot färben

Der Regen, der am Vormittag nach der Wanderung eingesetzt hatte, verzog sich sogar, als der Pie fertig war – Kaffeepritscheln auf der Terrasse!

Pie vor Bergkulisse. Schön, oder?

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Pfirsich-Rosmarin-Scones

Wegen meines Praktikums bei Ö1 bin ich in den letzten Tagen nicht so oft dazu gekommen, etwas zu backen. Aber nach einer Woche ohne frisch Gebackenem wurde ich *leicht* unruhig, weshalb ich für etwas Snack-Nachschub sorgen wollte.

In einer von Joy the Bakers Linklisten (Lieblings-Blogpost-Genre!) entdeckte ich das Rezept für „Peach Cobbler Scones“ aus ihren Archiven. Weil ich noch Rosmarin herumliegen hatte, hackte ich ein bisschen davon und schmiss ihn statt der Vanille in den Teig.

pfirsich-rosmarin-scones

Herausgekommen sind fruchtige (Pfirsich!), fluffige (Buttermilch!) Scones, die eine_n nicht mit Süße erschlagen. Deshalb finde ich sie auch als Frühstück sehr empfehlenswert – oder als essbare Mitbringsel für die Redaktion.

pfirsich-rosmarin-scones

Übrigens braucht es auch nur ein paar Minuten, eine Schüssel und einen Messbecher,  um dieses Rezept umzusetzen. Weder Mixer noch Geschirrberge werden davon dreckig – sehr gut für eine Feierabend-Backaktion. Pfirsich-Rosmarin-Scones weiterlesen

Gurken-Gin-Steckerleis

Die Popsicle Week ist eine meiner liebsten „Blogevents“. Mitgemacht habe ich noch nie, aber ich finde es jeden Juni wieder aufs Neue spannend, welche der Foodblogger_innen, denen ich folge, sich etwas dafür ausgedacht haben.

Molly Yeh, die für gewöhnlich sehr marzipanlastige Kuchen bäckt, hat mich mit dieser ungewöhnlichen Steckerleis-Kreation sofort überzeugt.

Gurke, Gin, Honig und Za’atar! Erstere passen nicht nur in Longdrinks (Gin Tonic, anyone?) super zusammen, sondern auch in Salat, wie ich herausgefunden habe. Mit Honig kann man eh nix verkehrt machen und Za’atar wollte ich endlich einmal in meiner eigenen Küche haben. Als Aperitif für meine fast vegane Dinnerparty vor Kurzem machte ich deshalb Gurken-Gin-Steckerleis.

De Kombination schmeckte mir so gut, dass ich im Folgenden, als ich schon keine Papierbecher als Förmchen mehr hatte, die Wiener Sommerhitze aber noch kein bisschen geschwunden war, eine große Box Gurken-Honig-Za’atar-Slushies nach dem gleichen Rezept (nur ohne Gin, weil mir Nachmittagserfrischungen ohne Alkohol lieber sind) im Gefrierfach hortete.

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Schokocreme-Tarte mit Meringue und Orangenmarmelade

Meine Backbuchsammlung ist nach wie vor gut in irgendwelchen Umzugskartons verpackt, sodass ich schon ziemlich lange nicht mehr offline nach neuen Rezepten stöbern konnte. In meiner Übergangs-WG fiel mir glücklicherweise ein Backbuch einer Mitbewohnerin in die Hände: Pies & Tartes von Phoebe Wood & Kirsten Jenkins, im DK-Verlag erschienen.

Das Buch ist wirklich wunderbar zum Durchblättern, aber statt Post-Its hineinzukleben (es gehört mir ja nicht), fotografierte ich mir eine ganze Reihe Rezepte ab. Die legte ich dann gut verschlagwortet in meiner immer wachsenden Sammlung in Evernote ab. Damit wird die Chance viel höher, dass ich das Rezept tatsächlich umsetze, denn wenn ich etwas Backen will, schaue ich zu allererst dort nach.

Schokocreme-Tarte

Eigentlich hatte ich die Mandel-Pflaumen-Crostata mit Orangenblütenwasser und Thymian im Sinn. Doch weil ich in Wien nicht einfach mal in den Garten gehen kann, um ein paar Kräuterzweige abzuschneiden und ich schon oft genug Probleme hatte, das richtige Grünzeug zu finden (s. Schoko-Rosmarin-Shortbread-Tarte), verwarf ich das schnell wieder.

Meine zweite Wahl war eine Schokoladen-Dattel-Tarte mit Meersalz. Im Supermarkt musste ich feststellen, dass es auch bei dieser an zwei essentiellen Zutaten scheiterte: Datteln und Schokokekse für den Bröselboden. Gut, dass die anderen Rezeptfavoriten samt Zutatenliste in meinem immer synchronisierten digitalen Notizbuch lagen! (Jetzt klinge ich schon, als würde ich schlecht versteckte Schleichwerbung machen…)

Schokocreme-Tarte

So kam es letztlich dazu, dass ich diese vierschichtige Tarte in Angriff nahm. Unten sehr dünn ausgerollter Schokomürbteig, darauf leicht bittere Orangenmarmelade. Dann eine seidige Schoko-Creme, die mit der Zeit im Kühlschrank immer besser wurde, fast wie Mousse au Chocolat. Und obenauf noch fluffige Meringue mit goldenen Spitzen und Kakaopuder.

Schokocreme-Tarte

Diese Tarte ist eine super Sache als Dessert zu einem tollen Abendessen, oder auch für eine Geburtstagsparty. Als Frühstücks- oder Snackkuchen ist sie mir tatsächlich zu mächtig und süß. Nur gut, dass bei so vielen Leuten in und um die WG eh nichts übrigbleibt!

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Eine fast vegane Dinnerparty

Ich lade für mein Leben gerne Freund_innen zum Essen ein. Und damit meine ich nicht nur spontane Spaghetti-mit-Tomatensauce-Abende oder Mittagessen zwischen zwei Vorlesungen, sondern auch wochenlang herbeigefieberte Dinnerpartys mit allem Drum und Dran.

Zu einer solchen Dinnerparty habe ich letzte Woche geladen. Sechs Gänge für zehn Gäst_innen, davon einige (ich!) vegetarisch, einer vegan. Challenge accepted.

Das Menü und die improvisierte Tischdeko

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Abiparty-Buffet

Zum Abitur meiner Schwester sollte es, genau wie für meines, eine Gartenparty geben. Weil der ganze Vormittag und Nachmittag vor dem geplanten Fest für die offiziellen Zeugnis-Überreichungs-Feierlichkeiten an der Schule vorgesehen waren, musste ich das Buffet schon am Vortag vorbereiten.

Es folgt eine „Rezept“-Sammlung, damit ich mich für die nächste, ähnliche Gelegenheit wieder erinnern kann:

Abiparty-Buffet
Filoteigröllchen und Quiche Lorraine im Vordergrund, Radieschenschnee, Feigenaufstrich und Lachscreme im Hintergrund

Für die Filoteigröllchen klebte ich zwei Teigplatten mit etwas Butter zusammen, schnitt sie in kleine Rechtecke und füllte diese mit einer Mischung aus geraspelten Zucchini, Feta, Oregano, Salz und Pfeffer. Außen bestrich ich sie ebenfalls mit Butter und streute Kräuter darüber. Frisch aus dem Ofen waren sie weitaus besser als am Folgetag, wo sämtliche Knusprigkeit geschwunden war.

Die Quiche Lorraine bereitete ich nach diesem Rezept zu, nur dass ich für den Boden auf das allerbeste Pie-Rezept von Stella Parks zurückgriff.

Der Radieschenschnee war schon immer einer der „Pflicht-„Aufstriche bei Buffets, zu denen meine Mama beitrug. Er besteht aus körnigem Frischkäse, Radieschen, Salz und Pfeffer, die einfach in einer Küchenmaschine kleingehäkselt/vermischt werden.

Den Feigenaufstrich lernte ich letztes Jahr kennen. Er besteht nur aus kleingehackten Frühlingszwiebeln und getrockneten Feigen, die mit Frischkäse und etwas Salz verrührt werden. Klingt unspektakulär, schmeckt aber völlig überraschend und lecker.

Abiparty-Buffet
Nochmal Filoteigrollen, Blätterteigschnecken und ein Aufstrich, an den ich mich schon nicht mehr erinnere.

Zumindest eine vegane Option sollte es geben, weshalb ich Blätterteig mit Tomatensauce (Zwiebel, Knoblauch, Zucchini, Pilze, Tomaten sehr stark eingekocht) füllte und zu Schnecken backte.

Abiparty-Buffet
Broccoli Slaw und Orzo-Salat

Das Broccoli Slaw von Smitten Kitchen ist endlich mal ein „sattmachender“ Salat ohne Zutaten, gegen die ich allergisch bin. Fein gehobelter Brokkoli wird mit gerösteten Mandeln, Zwiebeln und Cranberries vermischt und mit einem super Dressing aus Buttermilch und viel Mayo vermengt. Im Originalrezept scheint mir dieses aber viel zu wenig, ich kippte letztlich die doppelte Menge Dressing über das Gemüse.

Den Orzo-Salat halte ich für den besten Nudelsalat der Welt. Das Rezept, handgeschrieben auf einer Karteikarte, stammt von einer Verwandten aus den USA und ist eigentlich supereinfach. Orzo-Nudeln kochen, abkühlen lassen und mit Olivenöl vermischen. Rote Paprika, Pecans (oder Walnüsse), Korinthen, ein paar Knoblauchzehen und viel frische Petersilie hacken und mit Salz und Pfeffer drunterrühren. Ziehen lassen, fertig.

An den Desserts der Party war ich ausnahmsweise mal kaum beteiligt. Es gab eine Käsesahnetorte aus der Bäckerei Siebenhandl, eine Windbeutel-Torte und Schokomuffins von meiner Tante und Lavendel-Eis.

Lavendel-Eis

Lavendel-Eis

Mit das Erste, was ich sah, als ich nach einem halben Jahr wieder in der Einfahrt meines Elternhauses stand, war der wuchernde Lavendel daneben. Bevor ich auch nur mein Zeug aus dem Auto geholt hatte, war ich mir schon sicher, dass ich die duftenden Blüten unbedingt zu etwas Süßem verarbeiten müsste.

Abgesehen davon wollte ich auch endlich mal DEM Foodblogtrend des Jahres folgen und einfach ein paar Blüten auf meine Kreationen streuen – nur ohne sie furchtbar teuer aus einer Gärtnerei (oder gibts sowas neuerdings im Supermarkt?) zu besorgen.

Es stellte sich heraus, dass meine Eismaschine gar nicht besonders tief in meinen Umzugskartons vergraben war. Damit waren Kuchen und Pie, in denen der Lavendel nur „Nebendarsteller“ gewesen wäre, schnell ausgeschlossen.

Lavendel-Eis

Das Lavendel-Eis ist kaum schwieriger zu machen als das simpleste Grundrezept und unterscheidet sich auch farblich überhaupt nicht. Der einzige Unterschied: Die Milch wird mit den Lavendelblüten aromatisiert, bevor sie zum Rest der Eismasse gegeben wird.

Übrigens könnte ich mir gut vorstellen, dass die gleiche Methode auch sehr gut mit ähnlichen „Kräutern“ wie Lavendel funktionieren könnte, z.B. Rosmarin. Wenn mir der nächste Rosmarin-Strauch begegnet, werde ich es testen!

Wenn euch nicht so nach Lavendel ist, wie wärs mit diesen „ausgefallenen“ Sorten: Basilikum, Mohn oder Kernöl mit Kürbiskernkaramell.

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Kandierte Zitronen

Als ich von Nancy für ein paar Tage zurück ins Haus meiner Familie kam, erschien mir die Küche und auch der Garten rundherum wie das Paradies.  Dort gibt es zwar keine Früchte mehr — sowohl der Johnanisbeerstrauch als auch der Zwetschgenbaum sind seit der letzten Ernte eingegangen — aber sehr viele verschiedene Kräuter und Blumen (deshalb auch bald Lavendel-Eis im Blog!).

Und dann wären da ja auch noch die Gärten rundherum. In dem meiner Tante steht seit ein paar Jahren ein kleines Zitronenbäumchen, das mittlerweile sogar ein paar Früchte abwirft. Drei davon bekam meine Schwester geschenkt, die aber nicht wirklich Verwendung dafür hatte.

Niederbayrische Gartenzitronen

Im Gegensatz dazu freute ich mich sehr über diese Rarität (wer rechnet schon mit niederbayrischen Zitronen im Juni?) und schaute mich sofort auf dem Blog der größten Zitrusliebhaberin um, die mir bekannt ist: Katharina Seiser.

In einem wunderschön bebilderten Post erklärt sie, wie man unbehandelte Zitrusfrüchte in „Juwelen“ verwandelt, was ich dann gleich machte.

Es ist nicht unbedingt eine Aufgabe für zwischendurch, Zitronen zu kandieren und der Aufwand lohnt sich eher, wenn man viele Früchte verarbeitet. Ich hatte nur drei Zitronen, aber viel Zeit (Ferieeeeen!) und ließ mich deshalb nicht davon abbringen.

Zuerst werden die Zitronen ausgepresst (den Saft habe ich meiner Schwester überlassen) und anschließend mehrmals gekocht.

Gekochte Zitronen

Danach muss das Weiße aus dem Inneren weg und die Hälften in kleine Stückchen geschnitten werden. Am besten aber nicht so klein wie meine, sonst fallen sie später durch den Rost.

Gekochte Zitronen

Jetzt kommt der Zucker ins Spiel: Fast eine stundelang baden die Zitronenschalen im teilweise sprudelnden Sirup.

Zitronen in SirupZitronen in Sirup

Wenn sie leicht durchscheinend werden, sind sie fertiggekocht. Mit einem großen Schaumlöffel werden sie herausgefischt und zum Trocknen auf einem Rost drapiert. Dort bleiben sie, bis sie nicht mehr klebrig sind – bei mir war das nach etwas mehr als 24 Stunden.

Trocknende Juwelen

Damit sie noch ein bisschen süßer werden und auch in der Aufbewahrung nicht zusammenpicken, werden sie zuletzt noch in feinem Kristallzucker gewälzt.

Kandierte Zitronen

Nur für eines war ich am Ende zu faul: Die fertigen Juwelen mit Bitterschokolade zu überziehen.

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Nicht Nudeln mit Tomatensauce: #mealplanning für die Wohnheimsküche

Anders als die meisten anderen Bewohner_innen meiner Résidence universitaire (zumindest die, die ich in den vergangenen vier Monaten in der Küche angetroffen habe), ertrage ich es nicht, mich hauptsächlich von Nudeln mit Tomatensauce (aus dem Glas!) zu ernähren. Nun ging ich aber aus Gründen (Vegetarierin mit allerlei Lebensmittelallergien) nicht in die Kantine, wo es vielleicht ein bisschen Abwechslung aus diesem Schema gäbe und wohne außerdem fast zwei Kilometer von nächsten *richtigen* Supermarkt entfernt (völlig überteuerte Fertiggericht-Geschäfte und Tankstellenshops zählen nicht).

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