Archiv der Kategorie: Rezept

Bravetart’s Chocolate Chip Cookies

Zum Muttertag wollte ich meiner Mama gern etwas Gebackenes schenken. Nachdem ich mich aber bekanntlich einige hundert Kilometer entfernt von meiner Heimatstadt aufhalte, ist ein kurzer Sonntags-Kaffeeklatsch-Besuch nicht drin.

Also brauchte ich ein Gebäck, das erstens etwas Besonderes ist, zweitens stabil genug für den Transport und drittens auch nach einigen Tagen (Auslands-!)Versand noch gut ist. Dass klassisch amerikanische Cookies hier eine gute Wahl waren, hatte ich mir schnell überlegt. Aber dann unter den unzähligen weltbesten Cookie-Rezepten das tatsächlich Beste finden?

Eine schwierige Aufgabe! Meine go-to-Option in solchen Situationen ist dann fast immer Bravetart bzw. Stella Parks aktuelle Online-Publikations-Plattform SeriousEats. Die Chewy Chocolate Chip Cookies von 2010 sollten es damit werden.

Nachdem ich weiß, bis zu welchem Grad der Perfektion Stella Parks ihre Rezepte testet, hielt ich mich peinlich genau an ihre Vorgaben, inklusive der obligatorischen Teigruhezeit von 24 Stunden. Herausgekommen sind dann tatsächlich sehr, sehr gute Schoko-Cookies!

Bravetart's Chocolate Chip Cookies

Sorry übrigens für die verwackelten Fotos, meinem Stativ ist tatsächlich ein Bein abgebrochen, sodass ich „aus dem Handgelenk“ schießen musste… Hoffentlich hab ich bald ein neues!

Bravetart’s Chocolate Chip Cookies weiterlesen

Brioche-Stangerl

Es ist Anfang Mai und ich traue mich meinen Wintermantel nicht in die Reinigung zu bringen. Heutige Tiefstwerte von 6°C mit immer wieder auftretendem Nieselregen lassen mich wehmütig an die ersten schönen Tage dieses Jahres Ende März/Anfang April zurückdenken.

Weißbrot-Stangerl

Damals, als die Sonne schien und T-Shirts passender waren als Strickjacke, Schal und Schirm, habe ich mit einigen Studienkolleg_innen gepicknickt. Die Idee, sich bei einem gemeinsamen Snack im Grünen besser kennenzulernen und zu vernetzen entstand im letzten Frühjahr und wurde so beliebt, dass sie bald wiederholt werden sollte. Jede_r brachte irgendetwas für das gemeinsame Buffet mit – Cupcakes, Kuchen, Hummus, Bärlauchquark, selbstgebrautes Bier oder Obst.

Weißbrot-Stangerl

In freudiger Erwartung auf die vielen Dips, die für die erste Edition im Sommersemester 2017 auf der Picknickdecke gesammelt werden würden, entschied ich mich, Brioche-Stangerl mit Salz und verschiedenem Sesam zu backen. Angelehnt sind sie an die Brioche Burger Buns von Highfoodality, die auf ewig mein liebstes Rezept für derartiges Gebäck bleiben werden. Dazu passt der selbstgemachte Salsa-Dip vom Sommer 2014 übrigens auch ganz toll!

Salsa-Dip

Jetzt fehlt nur noch der Sommer…

Siehe auch meine Mitbringsel zu vorherigen SpraWi-Picknicks: Pfirsich-Heidelbeer-Pie, Mini-Erdbeer-Crumbles und Biskuitroulade mit Aprikosenfüllung und Kardamom.

Brioche-Stangerl weiterlesen

Mandelplätzerl mit Rhabarber-Curd

Wie schon angekündigt, habe ich den Rhabarber-Curd von letzter Woche nicht nur pur gegessen, sondern auch weiterverarbeitet. Dass sich Curd gut als Creme-Füllung in Mürbteiggebäck macht, weiß ich seit den Lemon Curd Spitzbuben vom Adventskalender 2014. Wieso sollte das Ganze also nicht auch in einer Frühjahrs-Version gut werden?

Richtig spekuliert, die Plätzerl wurden wirklich lecker!

Gebacken habe ich sie allerdings nicht in meiner (also zumindest nicht meiner aktuellen) Küche, sondern in der meiner ehemaligen WG. Deshalb ist einerseits statt Butter Margarine im Teig (die käm mir sonst nicht in Plätzerl! :P) und andererseits sind auch Fotoprops und Kamera nicht meine gewesen. Ich finde aber, die Fotos sind superschön geworden, vielen lieben Dank an meinen Ex-Mitbewohner Simon fürs Ausleihen!

Mandelplätzerl mit Rhabarber-Curd weiterlesen

Rhabarber-Curd

Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich Dinge verarbeiten kann, die nicht aus einem Geschäft sind, sondern aus den Gärten von Freund_innen und Verwandten. Sobald die Rhabarbersaison beginnt, stürze ich mich deshalb jedes Jahr auf das Gemüsebeet meiner Oma:

Rhabarber-Curd

Nach einem Pie, den ich am Ostersonntag servierte (Rezept folgt!) wollte ich noch etwas unkonventionelles daraus machen und kam so zum Rhabarber-Curd von In A Jelly Jar. Lemon Curd habe ich schon mehrmals gemacht, weshalb ich die Idee mit Rhabarber ziemlich erfrischend fand.

Rhabarber-Curd

Leider wurde mein Curd, obwohl ich den Rhabarber nicht geschält habe, überhaupt nicht so schön rosa wie der im Originalrezept, aber was solls. Schmeckt trotzdem super pur, im Joghurt oder als Plätzerlfüllung (bald!)!

Wenn Rhabarber-Curd nix für euch ist, versuchts doch mal mit einer Funfetti Lemon Curd Torte, Lemon-Curd-Spitzbuben oder einer Rhabarber-Frangipane-Tarte!

Rhabarber-Curd weiterlesen

Schnelle Schoko-Scones

Kurz vor den Osterferien, für die ich weggefahren bin, musste ich den Kühlschrank leer bekommen. Irgendwann waren fast nur noch haltbare Standards übrig – Parmesan, Tahini, Marmeladen – und: ein Becher Sahne. Was damit anzustellen ist? Simple Sahne Scones!

schnelle schoko-scones

Damit die allerdings nicht fad nach nix-im-Vorrat schmecken, schmiss ich noch ein bisschen dunkle Schokolade dazu und nahm statt normalem weißen Zucker welchen, den ich schon gebacken hatte (Stella Parks/Bravetart hat darüber ausführlich bei SeriousEats geschrieben). In gut einer halben Stunde (gut, mit den ganzen Instagram-Story-Fotos vielleicht ein bisschen länger) war der Kühlschrank dann wirklich leer und die Küche dufete supergut nach Scones. Die sind außerdem superpraktischer Reiseproviant!

Schnelle Schoko-Scones weiterlesen

Bananen-Eis

Von Bananen-Eis träume ich schon ziemlich lange (vgl. Kokos-Bananenbrot vom Februar). Als ich mir dann letztes Wochenende das erste Eis-auf-die-Hand der Saison kaufte (Joghurt-Banane und Vanille vom biosk im Wiener Museumsquartier) musste ich den Traum einfach in die Realität übertragen.

Bananen-Eis

Angelehnt an ein Rezept von The Muffin Myth, die sich wiederum auf David Leibowitz bezog, röstete ich meine Bananen zuerst für 40 Minuten mit braunem Zucker. Das sah zwar irgendwann sehr seltsam aus, ließ aber die ganze Wohnung nach bananigem Karamell duften. Das wurde dann sofort püriert, damit es nicht erstarrte. Dazu Sahne und Milch und schon war die Grundmasse fertig.

Nach einer Nacht im Kühlschrank ließ ich sie in der Eismaschine gefrieren und genoss mein Bananeneis in drei aufeinanderfolgenden Tagen als Dessert, Frühstück und Snack.

Bananen-Eis

Falls ihr jetzt auch im Eis-Fieber seit, diese Sorten hätte ich auch noch im Angebot:

Basilikum-Eis, Joghurt-Straciatella-Eis, Tahini-Oreo-Eissandwiches

Bananen-Eis weiterlesen

Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

„Trockenem“ Kastenkuchen gebe ich viel zu selten eine Chance – es ist nun einmal recht wahrscheinlich, dass ein solcher ganz trocken und am Ende auch noch fad ist.

Dieser Kuchen aber wird durch den griechischen Joghurt vor einem bröseligen Schicksal bewahrt, gemahlene Mandeln und viel Zitronen- und Limettenschale kämpfen erfolgreich gegen langweiligen Geschmack.

Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

Das Rezept habe ich von Slim Palate abgekupfert, der den Kastenkuchen ganz fancy mit kandierten Orangen und Pistazien serviert. Ich habe den Großteil meiner drei Mini-Kastenkuchen als Uni-Snack aus knittrigen Papiertüten gegessen, sodass nichtmal mehr der Puderzucker haften blieb – den Kuchengeschmack (hi, Anna!) alleine (Mandeln! Zitrus!) halte ich aber für überzeugend genug.

Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt weiterlesen

Cantuccini mit Walnüssen

Nach dem Mousse au Chocolat von neulich folgt ein weiterer Ausflug in ein europäisches Land: Italien. Für die letzte Einheit meines Ferien-Italienisch-Kurses wollte ein landestypisches Gebäck mitbringen und erinnerte mich an dieses Rezept aus den frühen Tagen der Zuckerbäckerei.

Traditionellerweise (und auch im ursprünglichen Post) gehören in Cantuccini ganze Mandeln, die ich aber nicht hatte, sodass ich sie durch Walnüsse ersetzte.

Cantuccini

Im Kurs war ich dann nicht die Einzige, die an Cantuccini dachte, auch unserere Lehrerin brachte welche (aus dem Supermarkt) mit, sodass ich 1A-Vergleiche anstellen konnte. Wie so oft waren meine selbstgemachten weitaus weniger süß als die industriell hergestellten. Und natürlich machten sich auch die Walnüsse statt der Mandeln bemerkbar – nicht negativ, wie ich finde.

Cantuccini mit Walnüssen weiterlesen

Mousse au chocolat

Vor einiger Zeit bat mich eine Freundin, für ihre französisch angehauchte Dinnerparty ein Dessert mitzubringen. Das erste was mir dafür einfiel war Mousse au Chocolat, das ich dann gleich nach dem erstbesten Google-Suchergebnis-Rezept zubereitete. Es braucht zwar vier Schüsseln, ist aber ansonsten unglaublich zügig und einfach zubereitet. Gleichzeitig macht es richtig viel Eindruck und schmeckt superlecker!

Leider konnte ich an dem Abend kein Foto mehr von dem tollen Dessert schießen, weshalb ich es für eine eigene Dinnerparty einfach nochmal machte. Diesmal schon bei Tageslicht, damit ihr, meine liebsten Leser_innen auch was von diesem tollen Mousse au Chocolat habt!

Mousse au Chocolat

Mousse au chocolat weiterlesen