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Lebkuchenhaus

Ich präsentiere: Das sechste Lebkuchenhaus der Zuckerbäckerei. Leider ist es wieder kein Nachbau der Wiener Secession geworden, dafür hat es aber immerhin einen überdachten Hauseingang 😀

Lebkuchenhaus 2016

Lebkuchenhaus 2016

Zusammengesetzt habe ich das Kunstwerk gemeinsam mit einer SpraWi-Studienkollegin. Und sprachenbegeistert wie wir sind, haben wird das Dach kurzerhand mit Weihnachtswünschen in vielen Sprachen verziert. Nicht alle davon sprechen wir (Nein, das Studium lehrt uns nicht alle Sprachen der Welt sprechen und verstehen), und haben sie deshalb einfach ergoogelt. Falls euch, meinen liebsten Leser_innen also Fehler in den Übersetzungen auf Swahili, Serbisch, Norwegisch etc auffallen, schreibt doch einen Kommentar (Schreibt auch sonst gern einen Kommentar!).

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7: Adventskalender-Gewinnspiel

Ich finde, ein kleines Geschenk sollte an den Feiertagen keinesfalls fehlen. Ob selbstgekocht, -gebacken, -gebastelt oder auch in einem Geschäft gekauft ist dabei gar nicht so wichtig, auf die Geste kommt es an.

Und weil ich gerne Sachen verschenke, habe ich mich in diesem Jahr nochmals mit meincupcake.de zusammengetan, die mich freundlicherweise ein Päckchen für eine_n meiner Leser_innen schnüren ließen. Darunter sind sowohl Küchenutensilien als auch Zutaten, doch sie haben eins gemeinsam: So oder ähnlich sind sie auch in meiner Küche vorhanden und sie kamen für die Rezepte des diesjährigen Adventskalenders und natürlich auch schon vorher zum Einsatz.

Adventskalendergewinnspiel

Die Gewinnerin ist ausgelost, herzlichen Glückwunsch an die letzte Kommentatorin, Jana!

Wenn du dieses Päckchen gerne hättest, mach mit beim Gewinnspiel!

Schreib einfach bis zum nächsten Samstag, 12. Dezember, Mitternacht (MET/ deutsche Zeit) hier im Blog einen Kommentar (nicht mehrere!) zu diesem Post (nicht auf Facebook oder Instagram). Beantworte mir dabei bitte folgende Frage: „Welche Plätzerl (oder andere selbstgemachte Süßigkeiten) gehören für dich untrennbar zur Adventszeit?“.

Ich werde per random.org eine_n Gewinner_in auslosen und diese_0n umgehend per E-Mail benachrichtigen. Erhalte ich bis Sonntag Abend, 18 Uhr (MET/ deutsche Zeit) keine Antwort, werde ich neu auslosen. Eure E-Mail-Adressen verwende ich einzig und allein, um euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen zu können; ich werde sie nicht weitergeben.

Teilnehmen kannst du leider nur mit einer Adresse in Deutschland oder Österreich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn ist gesponsert von meincupcake.de.

1: Lebkuchenhaus

Jedes Jahr ein Lebkuchenhaus zu bauen, das habe ich mit meinem Blog mittlerweile zur vorweihnachtlichen Tradition gemacht. Ursprünglich hätte das Bauwerk dieses Jahres eines aus Wien werden sollen. Die Secession wäre keksarchitektonisch wohl möglich gewesen, aber auch sehr aufwändig.

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So wurde es zum Auftakt des diesjährigen Zuckerbäckerei-Adventskalenders doch wieder ein ganz gewöhnliches Häuschen, mit Kamin, Fensterläden und einer blau-pinken Tanne.

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Das Fundament sollte mit viel klebriger Eiweiß-Zucker-Glasur für die Stabilität sorgen…

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was aber nur mit ein bisschen Unterstützung zum Trocknen funktionierte.

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1: Lebkuchenhäuser

Beihnahe hätte es keinen Zuckerbäckerei-Adventskalender gegeben in diesem Jahr. Denn um täglich ein Rezept präsentieren zu können, bedarf es exakter Planung, die ich in den vergangenen Jahren schon Mitte Oktober begonnen habe.

Dieses Jahr im Oktober war ich ziemlich mit meiner neuen Umgebung beschäftigt. Dann wurde es November und ich dachte mir, dass ich besser anfangen sollte und ich kam doch irgendwie nicht dazu. Dann war es Mitte November und ich hatte immer noch nicht angefangen. Bei einer Tasse Apfelpunsch (das Rezept dazu folgt bald!) eines Sonntagnachmittags überkam mich dann ganz im Kontrast zum absolut unwinterlichen Rabat aber das Vorweihnachtsfieber und ich beschloss, mich voll ins Zeug zu legen, um auch heuer wieder 24 Türchen füllen zu können.

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Beginnen möchte ich mit einer kleinen Bildergalerie aller Lebkuchenhäuschen. So eines zu Backen (Rezept bei Klick aufs Bild), Bauen und Verzieren ist nämlich eine super Adventswochenendsaktion. Dann kann das Häuschen ein bisschen als Deko herumstehen und gleichzeitig ein bisschen weich werden, damit sich keiner die Zähne am Lebkuchen ausbeißt. Bis es dann (zumindest bei mir) entweder am Tag vor oder nach Heiligabend gemeinsam mit ein paar Freunden oder wahlweise ein paar verrückten Cousins feierlich zertrümmert und genüsslich verspeist wird.

5 Jahre Zuckerbäckerei – Funfetti Lemon Curd Torte

FÜNF Jahre Zuckerbäckerei!
Ende September wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass bald das „Blogiversary“ meiner Zuckerbäckerei nahte. Und zwar das fünfte! Ein halbes Jahrzehnt ist schon ganzschön lang, wenn man selbst noch nicht einmal ganz zwei auf dem Buckel hat…

Mit meinem Blog habe ich Geburtstage gefeiert (15, 16, 18, 19), Reisen unternommen (SudanWien, Barcelona,…), Adventskalender zusammengestellt (2010, 2011, 2012, 2013). Ich habe mir eine DSLR zugelegt, bin zum selbsgehosteten WordPress umgezogen, habe mein Abitur gemacht und so vieles mehr. Insgesamt macht das 571 Posts, davon gut 400 Rezepte und 137 Ausgaben meiner Linksammlung Zuckersüß.

Die Gesamtzahl der Besucher kann ich leider nicht mehr rekonstruieren, seit dem Umzug zu WordPress im Sommer letzten Jahres bringt es die Zuckerbäckerei aber auf knapp 47.000 eindeutige Seitenaufrufe. Ein bisschen Social Media mache ich auch, das heißt 338 Facebook-Likes und 73 Instagram-Follower. Dazu kommen noch gut 500 Kommentare und ungezählte E-Mails.

funfetti lemon curd torte_1

Foodbloggen macht mir immer noch genauso viel Spaß wie in den Anfangstagen der Zuckerbäckerei. Backen, Fotografieren und das Internet sind noch immer meine liebsten Hobbies und werden mir bestimmt auch nicht so schnell langweilig. Vom ursprünglich ausschließlichen Rezeptblog hat sich die Zuckerbäckerei zu meiner digitalen Spielwiese weiterentwickelt, in der ich auch einiges andere veröffentliche. Damit meine ich zum Einen Posts über Reisen, kleine DIYs oder Gastblogger, die ich zu bestimmten Anlässen einlade. Vor allem meine ich aber meine Linksammlungen, in denen ich mich bemühe, meine beiden Filterbubbles (Food/alles andere) ein bisschen näher zusammenzubringen. Damit will ich euch, meine liebsten Leser, vielleicht auch mal in neue Ecken des Internets entführen und eine kleine Brücke zwischen diesen zwei Welten schlagen. Ich finde es nämlich ziemlich schade, dass Foodblogs meistens ausschließlich in ihrer schönen, wortwörtlichen Friede-Freude-Eierkuchen-Welt bleiben und kaum andere Themen behandeln.

Nachdem ich jetzt ein Jahr in Marokko lebe, will ich euch natürlich auch davon ein bisschen zeigen, seien es nun Rezepte oder Geschichten in „Neues aus Marokko“-Posts. Ansonsten werdet ihr hier in Zukunft immer das sehen, was mir gerade so einfällt. Die Ideen gehen mir, bei so viel Inspiration um mich herum, bestimmt so bald nicht aus.

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Zurück zum Kuchen: Zur Feier des Tages musste unbedingt ein ganz besonderer Kuchen her. Eine Torte sollte es sein, mit mindestens drei Böden, am besten mit großzügig Zuckerstreuseln und einer leckeren, aber nicht zu süßen Cremefüllung.
Inspiriert von My Name is Yehs Funfetti Cake habe ich dann schließlich Biskuitböden mit reichlich bunten Streuseln gebacken und mit selbstgemachtem Lemon Curd, beziehungsweise einer Creme daraus gefüllt. Mit noch mehr Streuseln und ein paar Fähnchen aus Zeitschriftenseiten dekoriert ist er einem fünften Jubiläum durchaus würdig.

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Diese tolle Torte dann noch entsprechend fotografisch in Szene zu setzen erwies sich dann leider als gar nicht so einfach. Ich besitze nämlich weder einen anständigen Tisch (deshalb steht die Torte auf meinem selbstgebasteltem Papp-Regal), noch eine Tortenplatte (deshalb mussten khakigrüne Teller herhalten) und Kuchengabeln oder einen Tortenheber sowieso nicht. Deshalb aßen meine Gäste und ich diese Torte bei meiner Geburtstagsparty schließlich von Packpapier (aka marokkanische Servietten) und zwar wahlweise mit der Hand (sehr marokkanisch) oder mit dem Löffel (für alle, die Cremetorten lieber im Bauch als an den Fingern haben). Geschmeckt hat sie offensichtlich, denn es blieb kein Krümel übrig.

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Zum Schluss würde mich noch eins interessieren, meine liebsten Leser: Was gefällt euch an der Zuckerbäckerei am Besten (sei es nun ein bestimmtes Rezept, eine Rubrik, etc.)? Eure Meinung interessiert mich wirklich sehr und ich freue mich immer wie eine Schneekönigin über eure Kommentare oder E-Mails. Liebe Grüße!

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