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Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Das Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot ist einmal wieder ein klassischer Fall von gesehen und sofort umgesetzt. Entdeckt habe ich ein ähnliches Gebäck nämlich bei Zucker, Zimt und Liebe. Auf dem Heimweg von der Uni verleiteten mich die wunderschönen Fotos auf Jeannys Blog, auf dem gerade eröffneten Weihnachtsmark frisch gebrannte Mandeln zu erstehen. Ich musste mich arg zusammenreißen, nicht gleich in der Straßenbahn alle wegzuknappern, denn sie sollten weiterverwendet werden.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Dafür griff ich auf mein allerliebstes Hefeteigrezept überhaupt- Brioche Burger Buns von HighFoodality – zurück. Das habe ich übrigens auch schon für dieses Schokoladen-Hefezopf-Brot, das dem heutigen Rezept gar nicht unähnlich ist, verwendet.

Die nicht-geknabberten gebrannten Mandeln mussten schließlich dran glauben und wurden mit dem Teigholz zerschlagen. Später vermischte ich sie mit weicher Butter, braunem Zucker und großzügig Zimt – einer Kombination, die so lecker ist, dass ich sie mir auch in anderen Umgebungen vorstellen kann (Brotaufstrich, Dip für Obst?). Das Ganze verstrich ich dann auf dem reichhaltigen Hefeteig und verzwirbelte es in sich zu einem Zopf, den ich in einer gläsernen Form buk – daher auch „Brot“ im Titel.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Vorschläge für bessere Namen nehme ich gerne entgegen!

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Zimtschnecken-Apfeltarte

Schon wieder eine Apfeltarte! Eine ganz andere als die letzte allerdings. Geschmacklich ist das Ganze ein solider Apfelkuchen ohne Schnickschnack. Das Aussehen ist hier ausschlaggebend – passenderweise habe ich das Rezept, an das ich mich hier anlehne, auf Instagram gefunden.

Zimtschnecken-Apfeltarte

Zimtschnecken-Apfeltarte

Schnell umgesetzt ist diese Tarte leider nicht, muss doch erst Teig geknetet, gekühlt, ausgerollt, gekühlt, geschnitten und drapiert werden. Aber für so einen schönen Kuchen stelle ich mich schonmal gerne länger in die Küche.

Zimtschnecken-Apfeltarte

Die coolen Geschirrtücher habe ich übrigens zum Geburtstag bekommen – nochmal ein Dankeschön an Maria! 🙂

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Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Viel zu lange schon habe ich jetzt nichts mehr gebacken, aber wenigstens für meinen Geburtstag musste ein richtig toller Kuchen her. Inspiration war mir der Herbst – weshalb jetzt Äpfel und Walnüsse (und Bourbon-Rosinen!) Hauptrollen spielen. Den Sommer will ich aber noch nicht ganz hergeben und ein Geburtstagskuchen braucht unbedingt ein Wow-Element, deshalb ist auch noch Eis dabei. Das erhält seinen Geschmack von einer Zimtstange, Nelken, Kardamom und selbstgemachtem Vanillezucker, harmoniert also richtig gut mit den Äpfeln auf der Tarte.

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Das Eis machte ich gestern mitten in der Nacht, damit ich zum Frühstück Kuchen mit Eis essen konnte. Nur meine Müdigkeit (vielleicht auch der rote Sturm, den ich vorher getrunken hatte?) ließ mich unaufmerksam werden, sodass mir die Milch überkochte. Gefühlt die ganze Küche war dann von der klebrigen Mischung überzogen. Gut dass ich großzügige Vorräte horte und nach einer Putzaktion nochmal von vorne beginnen konnte…

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Übrigens fällt dieser Kuchen unter meinen Geburtstagskuchen ziemlich aus der Reihe, denn eine Tarte gabs noch nie: Geburtstagsbrownies zum 15., zum 16. nicht dokumentiert (vermutlich Best Cocoa Brownies), Cranberry-Walnuss-Kuchen zum 17. (und gleichzeitig 3. Bloggeburtstag), Guinness-Brownies zum 18., Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln zum 19. und Basilikum-Zitronen-Cupcakes zum 20.

Und jetzt fühl ich mich alt. So viele gebloggte Geburtstagskuchen!

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19: Gewürzcookies mit Chili

Ich finde, dass Chili in Süßem immer noch maßlos unterschätzt wird. Es gibt zwar durchaus Schokolade mit Chili zu kaufen, wovon meine zweite unterschätzte Lieblingszutat in Süßem, Basilikum, noch weit entfernt ist. Dennoch sollte Chili meiner Ansicht nach viel öfter in Desserts auftauchen – oder in Weihnachtscookies. Diese hier sind mit Molasse, Zimt und Ingwer erstmal ganz klassisch, wäre da nicht eine kleine getrocknete Chilischote dabei.

Die Schärfe einer Chili kann ich überhaupt nicht einschätzen, ich weiß nicht einmal, ob man das objektiv könnte, ohne sie zu probieren. Wagemutig wie ich bin, schnappte ich mir also einfach eine aus dem Gewürzschrank und mörserte sie unter den Zucker. Könnte auch schiefgehen, tat es glücklicherweise nicht.

Gewürzcookies mit Chili

So kann ich euch außergewöhnliche, geradezu „neumoderne“ Cookies präsentieren, die sich hervorragend als kleines Mitbringsel eignen. Eingewickelt in Butterbrotpapier, dekoriert mit Papierstern und Schleife. Oder einem Tannenzweig? Euch fällt bestimmt was ein.

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16: Spekulatiuseis

Vor lauter Prüfungsvorbereitung hätte ich beinahe vergessen, ein Rezept im Adventskalender zu veröffentlichen! Aber das heutige Mittwochs-Eis kann ich euch nicht wegen ein bisschen Linguistik vorenthalten, es ist unter meinen Allzeit-Eis-Favoriten.

Die spezielle Gewürzkombination aus Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat, Kardamom und vor allem weißem Pfeffer lässt Spekulatius meiner Meinung nach aus dem Einheitsbrei von Weihnachtsdüften hervorstechen. Schon 2011 wagte ich mich deshalb an die Herstellung des ursprünglich niederländischen Gebäcks, das auch seitdem zu meinen selbstgebackenen Lieblingen gehört.

Spekulatiuseis

Nachdem ich diesen Winter so im Eisfieber bin, wollte ich Spekulatius auch dementsprechend abwandeln. Neben der typischen Gewürzmischung finden sich in der Eismasse auch kleine Spekulatiusstücken, die dem Ganzen ein bisschen Knuspern verleihen. Ich muss zugeben, dass ich hier ein bisschen faul war – die Spekulatiusbrösel sind nämlich gekauft und nicht selbstgemacht. Dennoch: ein tolles winterliches Dessert – vielleicht für die kommenden Feiertage?

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12: Kaki-Zimt-Tartelettes

Kakis sind Früchte, die ich nur vom Hörensagen kenne. Natürlich habe ich sie schon in Supermarktauslagen oder an Marktständen gesehen, noch nie aber probiert. Praktischerweise fand ich gut zwei Kilo davon in unserer WG-Küche, geradezu darauf wartend, dass ich etwas daraus backe. Ich erträumte mir also kleine Tartelettes mit Puddingfüllung, viel Zimt (der taucht ja ohnehin fast täglich im Adventskalender auf) und – einer Kaki.

Kaki-Zimt-Tartelettes

Das Ziel, möglichst viele weiterzuverarbeiten, ist mit diesem Rezept gescheitert. Aber ich kann mir ja nochmal etwas ausdenken….

Kaki-Zimt-Tartelettes

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Vegane Karottenkekse

Meine Küchenutensilien fehlen noch in der neuen Küche, doch der Haushalt ist nicht arm an interessanten Gerätschaften wie Entsafter und Waffeleisen. Ebendieser Entsafter kommt recht häufig für Karotten zum Einsatz. Dank meiner Allergie kann ich zwar den Saft nicht trinken, doch habe ich mir vorgenommen, wenigstens das übrige Karottengehächselte zu verarbeiten. Nach Suppe kam mir natürlich gleich wieder Süßes in den Sinn.

vegane karottenkekse-1

Hier in der Zuckerbäckerei gibt es ja schon Carrot Cake Whoopie Pies mit Cream Cheese Filling, Rüblitarte, Rübli-Plätzle von lecker lezmi, Karottenkuchen und Karotten-Zucchini-Kuchen. Was also noch? Eine kurze Foodgawker-Recherche brachte mich zu einem Rezept von Baking is A Science, die, ganz trendy, vegan, ohne raffinierten Zucker und noch dazu ohne Gluten backt. So viele Einschränkungen wollte ich dann doch nicht eingehen, deshalb ist diese Version nurmehr vegan (vom Honig mal abgesehen).

vegane karottenkekse-2

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18: Zimt-Guglhupf

In einem der ersten „Care-Pakete“ meiner Familie aus Deutschland erhielt ich auch eine Silikon-Guglhupfform. Zur Geburtstagsfeier eines Freundes wollte ich diese jetzt endlich mal einweihen. Marmorguglhupf war mir aber zu langweilig und so wurde es, inspiriert von einem superleckeren Kuchen der Haushälterin meiner Nachbarn ein zimtiger Guglhupf. Doch nicht nur Zimt würzt diese Kreation, sondern auch großzügig Vanille, Nelken, Sternanis und Kardamom in Form des Gewürzsirups vom Montag. Den habe ich, damit der Kuchen extrasaftig wird und bleibt, mithilfe einer Kanüle aus meiner Reiseapotheke (für was die nicht alles gut ist!) mitten in den Kuchen injeziert. Obenauf kommt noch Schokolade und noch mehr Zimt(-Zucker) zur Dekoration und fertig ist der Zimt-Overkill!

Zimtguglhupf

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16: Gewürzsirup

Ich koche gerne Sirup mit allem, was mir gerade so in die Küche kommt. Im Frühjahr Rhabarber, im Sommer Pfirsiche, im Herbst Birnen. Und jetzt, im Winter? Mit frischem Obst sieht es saisonal eher schwierig aus. Zeit, einmal ausgiebig das Gewürzregal zu plündern.

Zum Läuterzucker kommen für das heutige Adventskalendertürchen also Vanille, Sternanis, Nelken, Kardamom und selbstverständlich auch Zimt. Der entstandene Sirup macht sich wunderbar in allen möglichen Getränken, von der heißen Schokolade bis zum Glühwein. Oder allgemein als Zuckerersatz in Haferflocken, Pfannkuchen… Am besten überall!

Als mir dieser Sirup in den Sinn kam, überlegte ich gleichzeitig auch, wie ich ihn fotografisch am Besten in Szene setzen könnte. Beim Mittagessen in einer der vielen kleinen Garküchen in der Nähe meiner Arbeitsstelle, in denen es nur Softdrinks oder gechlortes Leitungswasser gibt, kam mir dann  der Geistesblitz: Ein kleines 0,2l-Colafläschchen sollte es sein. Nur leider mag ich Cola überhaupt nicht. Ein halbvolles Colafläschchen konnte ich jedoch genauso wenig in meine Tasche stecken, wie das Getränk einfach wegschütten und so verdarb mir das pappsüße Getränk beinahe mein Freitagscouscous… Wenigstens ist mein Gewürzhsirup jetzt gut aufgehoben!

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