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Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Für Halloween hatte ich mir etwas supercooles überlegt: Walnussmuffins mit einem Apfelkaramell-Kern und einer Walnuss-Baiserhaube. Leider hat das dann nicht so funktioniert wie ich wollte, denn das Karamell in der Mitte schmolz beim Backen und floss an den Boden der Muffinförmchen.

1. Versuch Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell
Karamell-Mitbacken hat leider nicht funktioniert

Ich wollte die Idee jedoch nicht aufgeben und startete einen weiteren Versuch für „100 Jahre Flip the Truck“, die erste Live-Podcastaufnahme meines liebsten Filmpodcasts.

Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Diesmal schüttete ich das Apfelkaramell nach dem Backen auf die Muffins und verzichtete auf die Baiserhaube. Das übrige Apfelkaramell goss ich in eine Backform und ließ es darin fest werden, wie im Originalrezept von 2013 beschrieben.

Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Statt der Baiserhaube gab es für diese Version, thematisch passend, die Avatare der vier Podcaster_innen auf Holzstäbchen und Banderolen um die Snoopy-Muffinsförmchen.

Die Muffins am Ort des Geschehens: Aufnahme im Café Sperlhof (Foto von Florian Simon)

https://twitter.com/jasowies_o/status/926483556834119680

Bei der Aufnahme selbst habe ich zwar nicht mitgeredet, denn Filme gehören nicht unbedingt zu meiner Expertise (ich glaube, ich höre mehr Filmpodcasts, als ich tatsächlich Filme schaue – super meta!). Dafür habe ich aber gesketchnotet, sodass eineinhalb Stunden auf ein bisschen mehr als A6 Platz fanden:

Jetzt aber genug Podcast-Content (dafür gibts ja eigentlich mein Lieblings-Plätzchen), auf zum Rezept!

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Cantuccini mit Walnüssen

Nach dem Mousse au Chocolat von neulich folgt ein weiterer Ausflug in ein europäisches Land: Italien. Für die letzte Einheit meines Ferien-Italienisch-Kurses wollte ein landestypisches Gebäck mitbringen und erinnerte mich an dieses Rezept aus den frühen Tagen der Zuckerbäckerei.

Traditionellerweise (und auch im ursprünglichen Post) gehören in Cantuccini ganze Mandeln, die ich aber nicht hatte, sodass ich sie durch Walnüsse ersetzte.

Cantuccini

Im Kurs war ich dann nicht die Einzige, die an Cantuccini dachte, auch unserere Lehrerin brachte welche (aus dem Supermarkt) mit, sodass ich 1A-Vergleiche anstellen konnte. Wie so oft waren meine selbstgemachten weitaus weniger süß als die industriell hergestellten. Und natürlich machten sich auch die Walnüsse statt der Mandeln bemerkbar – nicht negativ, wie ich finde.

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Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Viel zu lange schon habe ich jetzt nichts mehr gebacken, aber wenigstens für meinen Geburtstag musste ein richtig toller Kuchen her. Inspiration war mir der Herbst – weshalb jetzt Äpfel und Walnüsse (und Bourbon-Rosinen!) Hauptrollen spielen. Den Sommer will ich aber noch nicht ganz hergeben und ein Geburtstagskuchen braucht unbedingt ein Wow-Element, deshalb ist auch noch Eis dabei. Das erhält seinen Geschmack von einer Zimtstange, Nelken, Kardamom und selbstgemachtem Vanillezucker, harmoniert also richtig gut mit den Äpfeln auf der Tarte.

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Das Eis machte ich gestern mitten in der Nacht, damit ich zum Frühstück Kuchen mit Eis essen konnte. Nur meine Müdigkeit (vielleicht auch der rote Sturm, den ich vorher getrunken hatte?) ließ mich unaufmerksam werden, sodass mir die Milch überkochte. Gefühlt die ganze Küche war dann von der klebrigen Mischung überzogen. Gut dass ich großzügige Vorräte horte und nach einer Putzaktion nochmal von vorne beginnen konnte…

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Übrigens fällt dieser Kuchen unter meinen Geburtstagskuchen ziemlich aus der Reihe, denn eine Tarte gabs noch nie: Geburtstagsbrownies zum 15., zum 16. nicht dokumentiert (vermutlich Best Cocoa Brownies), Cranberry-Walnuss-Kuchen zum 17. (und gleichzeitig 3. Bloggeburtstag), Guinness-Brownies zum 18., Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln zum 19. und Basilikum-Zitronen-Cupcakes zum 20.

Und jetzt fühl ich mich alt. So viele gebloggte Geburtstagskuchen!

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Matcha-Ghriba

Bald ist Ramadan! Und ich glaube, das ist der Hauptgrund, warum mir im Internet gerade so viele marokkanische Kekse begegnen. Am liebsten von den ganzen Leckereien wäre mir eigentlich Sfouf/Sellou, doch dafür fehlt mir die Geduld beim Zubereiten.

Ghriba sind auch ziemlich lecker, aber die habe ich schon einmal gebacken. Da kam mir dieses Rezept von My Moroccan Food, in dem noch japanisches Matcha zum multikulturellen Keks dazukommt, gerade recht. Sicher – für Matcha-Hasser (hi, Mama!) sind diese Ghriba dann nichts. Aber ich finde sie richtig lecker!

matcha-ghriba2

Hier muss ich mich bei meinem neuen Foto-Assistenten, meinem Mitbewohner, bedanken: Sehr professionelles Puderzucker-über-Ghriba-Sieben! 😉

matcha-ghriba3

Und zum Schluss wünsche ich allen Leser_innen, die den islamischen Fastenmonat praktizieren, ramadan mubarak!

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Schokoeis mit Walnüssen

Das Wetter vergangenen Sonntag war erstmals richtig toll, draußen flogen nur viele Pollen herum, die mich so kräftig ärgerten, dass ich mich nicht ins Freie wagte. Fürs Sommerfeeling drinnen half da nur noch Eis.

Weil Schoko ja jeder kann (hier kommt mal wieder meine Vorliebe für Nicht-Alltägliches hervor), entschloss ich mich, das Eis auf Karamellbasis und mit gerösteten Walnüssen zu machen.

Das mit dem Karamell ging nur leider beim ersten Versuch gründlich schief. Die Tücken des Induktionsherds in meiner (noch immer fast) neuen WG habe ich noch nicht gut genug im Kopf und verbrannte erstmal den ganzen Zucker. Und zwar so schlimm, dass ich doch alle Fenster aufmachen musste und dem Blütenstaub nicht mehr entkam. Beim zweiten Versuch wurde das Zuckerkochen was, aber leider schmeckt man das Karamell am Ende nicht so sehr durch. Aber lecker ist es trotzdem, das Sonntagseis!

Schoko-Walnuss-Eis

Der Eisbecher auf dem Foto hat übrigens seit dem Shoot the Food – Fotoworkshop im Herbst 2012, wo er in der Goodie-Bag war, auf einen ersten Einsatz gewartet… Was ich nicht alles in meiner Prop-Sammlung aufhebe!

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Schoko-Walnuss-Scones

Jetzt wäre ich endlich wieder in einem Land, wo man Brot kaufen kann, das zu mehr taugt als Gabelersatz (sorry, khobz maghribi). Doch um das frühstücken zu können, müsste es erstmal im Haus sein. Vor dem Frühstück wage ich mich aber bestimmt nicht in die regnerische Kälte Wiens, deshalb brauchte ich einen Plan B. Täglich Pancakes sind fad, deshalb nutzte ich meinen freien Freitag, „richtiges“ Gebäck zu machen.

Schoko-Walnuss-Scones2

Die Schoko-Walnuss-Scones sind fast nicht gesüßt und voller Haferschrot – ein guter Start in den Tag! Kombiniert mit Schokocreme, Butter oder Konfitüre ist die Parallele zum Frühstücksbrot auch da. Als Knabberei zum Kaffeeklatsch taugen sie ebenfalls hervorragend, was ihnen gegen Pancakes eindeutig einen Vorsprung verschafft. Aber wenn ihr 15 Minuten habt, den Teig zu kneten und euch noch eine halbe Stunde gedulden könnt, bis die Scones golden braun aus dem Ofen kommen – ab in die Küche!

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17: Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse

Schwarz-Weiß-Kekse aus normalem und mit Kakao gefärbtem Mürbteig finde ich nicht besonders einfallsreich. Deshalb habe ich mir eine „Luxusversion“ davon ausgedacht, ganz im Sinne des luxuriösen Lebkuchens im vergangenen Jahr.

Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse 2

Im hellen Teil dieser Kekse, feinem Sandteig, verstecken sich neben fein gehackten Cranberries auch ein bisschen Orangenschale und echte Vanille. Der dunkle Teil, schokoladiger Mürbteig, glänzt mit ein bisschen Kaffee und gehackten Walnüssen.

Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse 3

Und meine recht sparsame Verwendung von Zucker lässt die einzelnen Zutaten ganz besonders gut für sich stehen – wenn ihr aber richtige Schleckermäuler seid, könnt ihr die Zuckermenge natürlich auch ein kleines bisschen erhöhen.

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Kürbis-Kuchen mit karamellisierten Walnüssen

An Süßes mit Kürbis habe ich mich bisher erst ein einziges Mal gewagt, nämlich mit diesen Kürbiskeksen. Weil Kürbis hier in Marokko aber praktisch alltägliche Kochzutat ist (vor allem im Couscous) und somit immer und überall angeboten wird, habe ich mir gedacht, ich könnte mal wieder etwas daraus machen. Da kam mir dieses Rezept von Sprouted Kitchen gerade recht.

Kürbiskuchen mit karamellisierten Walnüssen

Der strahlend orange Kürbiskuchen mit einer auf den ersten Blick versteckten Walnuss-Karamell-Lage schmeckt nicht nur gut zum Nachmittagskaffee, sondern ist auch ein vortreffliches Frühstück. Das dann entweder pur oder getoastet mit ein ganz klein wenig Butter – unschlagbar lecker!

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Schnelles Früchtebrot mit Walnüssen, Aprikosen und Feigen – Gastpost von schmecktwohl

Heute habe ich Steffi von schmecktwohl. zu Gast. Seit dem Relaunch ihres Blogs im Juli kommen ihre wunderbaren Foodfotos im Magazinlayout noch besser zur Geltung. Schaut doch mal bei ihr vorbei! – Jana

Während Jana sich in diesen Tagen in ihrem neuen Zuhause auf Zeit in einlebt und uns hoffentlich auch bald die ersten typisch marokkanischen Leckereien präsentiert (ich bin schon gespannt!), freue ich mich, dass ich mit einem Gastpost in der Zuckerbäckerei vorbei schauen darf!

Kurz zu mir: Ich bin Stefanie und blogge auf meinem Foodblog schmecktwohl. Dort sammle ich meine selbst kreierten Rezepte, zeige Food-Fotos, schreibe über Restaurants, neue Koch- und Backbücher und über all das, was mir sonst noch kulinarisches über den Weg läuft.

Mein Blog ist für mich wie ein buntes Food-Magazin, das ich selbst gestalten kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei klar auf kreativer, herzhafter Küche, in der ich liebend gern neue Geschmackskombinationen ausprobiere und neue Lebensmittel entdecke. Ich gehöre zu den Menschen, die gern einfach so mehr oder weniger planlos auf den Markt gehen, einkaufen, was sie hübsch und lecker finden und erst anschließend überlegen, was daraus gemacht wird. Überwiegend wird auf schmecktwohl. gekocht, hin und wieder aber auch gebacken. Da Janas Zuckerbäckerei ja einen klaren süßen Schwerpunkt hat, habe ich mir für den Gastpost auch mal wieder etwas Süßes ausgedacht.

schmecktwohl früchtebrot_1

Es handelt sich um ein super einfaches Brotrezept, das quasi über Nacht im Kühlschrank gedeiht und dann nur noch gebacken werden muss. Super easy, versprochen – obwohl frische Hefe im Spiel ist! Das Ursprungsrezept, das ich inzwischen schon ein Dutzend Mal und öfter abgewandelt habe, kommt übrigens von der lieben Jasmin, im Netz besser als die Elbmadame bekannt. Mittlerweile habe ich ihr „weltbestes Brot“ schon in x-herzhaften Varianten zubereitet, für Jana habe ich es nun mal mit süßen Toppings gespickt und das war klasse! Vorgestellt hatte ich mir ein Früchtebrot vom Bäcker, das ja meist recht dunkel, fast schon wie ein Kuchen daher kommt und einfach nur mit Butter einfach ein Knaller ist. Hier habe ich nun einfach den hellen Grundteig des Hefe-Brotes genommen und ihn mit Leckereien, wie getrockneten Aprikosen, Rosinen, Feigen und Walnüssen gespickt. Den Teig selbst habe ich nicht zu sehr gesüßt, denn die Knabbereien bringen schon allein jede Menge Süße ins Brot.

Das Rezept ergibt zwei lange Brote, die Baguette-ähnlich ausschauen. Ich mache es meist so, dass ich eines davon einfriere, so kann man es dann aufbacken, wenn man es frisch haben möchte. Dann schmeckt`s nämlich am besten! Das Brot schmeckt super einfach nur mit Butter oder Frischkäse und einem Klecks Aprikosenmarmelade – auf dem Bild seht ihr die weltbeste Aprikosenmarmelade meiner Oma!

Habt Spaß beim Backen und vielleicht bis bald mal bei schmecktwohl. 😉

Stefanie

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Abiturkekse Pt. IV: Brown Butter Banana Bread

Nie in eine Prüfung ohne Kekse? Ich muss zugeben, ich habe mein eigenes Motto missachtet. Letzte Woche war nämlich Geokolloquium. Ohne Kekse!

Mich selbst hat es, vermutlich aufgrund der Kürze der Prüfung (nur 30 Minuten), erstaunlicherweise nicht gestört. Doch tags drauf wurde ich gefragt, was passiert sei, dass es keine Abiturkekse zum Geokolloquium gebe! Nun ja, die Erklärung war einfach, ich hatte bei der Hitze einfach keine Lust auf Kekse und stattdessen Basilikumeis gemacht.

Damit ich nicht noch mehr meiner treuen Leser schockiere (vor allem die, die sich insgeheim ein Stückchen dieses Banana Breads wünschen und nur darauf warten, mich in der Schule zu treffen 😛 ) habe ich zum letzten Streich meiner Abiturprüfungen nochmal gebacken. Mein Banana Bread ist angelehnt an dieses Rezept von Joy the Baker, das seit sagenhaften drei Jahren ein trauriges Dasein auf meiner Nachbackliste fristet. Schmeckt ziemlich lecker und versüßt auch Kunstgeschichte!

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