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Griacherl-Frangipane-Tarte

Hier kommt das erste Rezept, das ich mit der Unmenge an Griacherln gemacht habe. Eigentlich sollte diese Tarte ja mit Äpfeln sein, letztes Jahr waren es Zwetschgen und jetzt die extrem sauren Griacherl. Deshalb war es keine schlechte Idee, gleich doppelt so viel braunen Zucker obenauf zu streuen. Schnell, einfach und nicht ganz so pappsüß – super Rezept!

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21: Spitzbuben

Im Zuge meiner Adventskalendervorbereitungen im September fiel mir auf, dass ich zwar in den vergangenen beiden Jahren viele Plätzchenklassiker, darunter Spekulatius und Lebkuchen, gepostet habe, doch eine Sorte habe ich vergessen: Spitzbuben. Dies kann ich natürlich nicht so lassen, zumal sie sich ja auch noch hervorragend dazu eignen, unseren recht gut sortierten Marmeladenvorrat wenigstens etwas schrumpfen zu lassen. In jedem Fall gilt – diese Plätzerl dürfen auf keinem Weihnachtsteller fehlen!

Zutaten
Teig
200 g Mehl
1 Eigelb
60 g (Vanille-)Zucker
Salz
125 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Füllung
verschiedene Marmelade – in meinem Fall Zwetschge und Marille
+ Puderzucker zum Bestäuben

für etwa 30 Plätzchen mit 3 cm Durchmesser

Für den Teig alle Zutaten verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Aus der Hälfte dieser Kreise nochmals ein Loch oder einen Stern etc. ausstechen. Mit genügend Abstand auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 7 Minuten backen, bis die Plätzchen goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Die Kreise mit Loch in der Mitte mit Puderzucker bestäuben, die andere Hälfte mit Marmelade bestreichen. Jeweils einen Marmeladenkreis und einen Puderzuckerkreis zusammensetzen.

1: Lebkuchenhaus

Schon Dezember? Seit fast zwei Monaten backe, fotografiere und schreibe ich was das Zeug hält, um euch, meine lieben Leser, den Adventskalender 2012 zu präsentieren. Und hier ist er!
In den folgenden 23 Tagen möchte ich euch mit vielen Rezepten, darunter vier Guestposts, aber auch erstmals mit DIY-Ideen die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Sollte euer Terminkalender aber trotz der angeblich stillen Zeit viel zu voll sein, gibt es natürlich zudem ein paar richtig schnelle Weihnachtsideen.
Zu diesen gehört das Lebkuchenhaus, das mittlerweile zur jährlichen Tradition geworden ist, wahrlich nicht. Ich habe mich den ganzen Buß- und Bettag damit amüsiert und empfehle euch dringend, euch ebenfalls mindestens einen halben Tag Zeit dafür zu nehmen. Abgesehen davon, dass dabei dann eine wortwörtlich zuckersüße Adventsdekoration herauskommt, macht es unglaublich Spaß mit sämtlichen Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten die die Küche so hergibt, um sich zu schmeißen.
Ich wünsche euch eine geruhsame Adventszeit und dass ihr mir ja morgen wieder ein Türchen im Zuckerbäckerei-Adventskalender öffnet!


Zutaten
Lebkuchen
250 g Honig
250 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g (+50 g) Mehl
30 g Kakao
Salz
3 Kardamomkapseln
Korianderkörnchen, ganz
Muskatnuss, gerieben 1 TL Zimt, gemahlen
Nelken, gemahlen
Anis, gemahlen
3 EL Rum
1 TL Pottasche
1 Ei
Verzierung
1 EL Meringue Powder
250 g Puderzucker
40 ml Wasser
+ so viele Zuckerperlen, -streusel und andere bunte Süßigkeiten

für ein Lebkuchenhaus mit Bodenplatte

Am Vortag Honig, Zucker und Butter in einem kleinem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach abkühlen lassen.

Währenddessen die Kardamomsamen und die Korianderkörnchen im Mörser fein mahlen. Etwas Muskat dazureiben und die restlichen Gewürze zugeben. Den Rum in eine kleine Schüssel schütten und die Pottasche darin auflösen.

Mehl, Kakao und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Gewürzmischung darübersieben.

Das Ei in die Honigmasse rühren und diese dann zusammen mit dem Rum zur Mehlmischung geben. Mit den Händen zu einer Teigkugel verarbeiten.  Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Aus Karton eine Schablone für das Lebkuchenhaus fertigen.
Die Maße meines Häuschens:
Front/Rückseite: 12 cm breit, 10 cm hoch, 16,5 cm Giebelhöhe
Seiten: 16 cm breit, 10 cm hoch
Dach: 18 cm breit, 10 cm hoch
Kamin: 2,5×2,5 cm, 2,5×5 cm und zweimal 2,5cm breit und auf der einen Seite 2,5cm, auf der anderen Seite 5 cm hoch.
Tür und Fensterläden habe ich freihand eingepasst.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,3 cm dick ausrollen. Jeweils zwei Seitenflächen mit Fenstern, die Frontseite mit Tür, die Rückseite, das Dach und natürlich Tür, Fensterläden und Kamin ausschneiden und auf zwei Backblechen verteilen. Den restlichen Teig als Grundfläche ausrollen und als ganzes auf ein drittes Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln für 15 Minuten backen. Die Lebkuchen vollständig abkühlen lassen, ggf. die Kanten gerade schneiden.

Für die Verzierung Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse wie Eiweiß steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen.

Zuerst die Mauern des Hauses zusammenkleben und ca. 5 Minuten trocknen lassen. Dann das Dach daraufbauen und wieder trocknen lassen. Zuletzt den Kamin, die Tür und die Fensterläden anbauen.

Mit Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten verzieren. Trocknen lassen.

Vanillemarshmallows mit Zuckerstreuseln

Endlich nochmal Marshmallows! Diesmal mit normaler weißer Gelatine, dafür aber mit Zuckerstreuseln darin. Und noch ein Unterschied zu den rosa Blümchenmarshmallows: Eine ganze Vanilleschote steckt neben dem üblichen knappen Kilo Zucker in den Marshmallows.

nach einem Rezept aus Marshmallows – Homemade Gourmet Treats
Zutaten
Sirup
200 ml Wasser
450 g Zucker
Zitronensäure
Salz
Marshmallowbase
180 ml Wasser
300 g Zucker
12 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
1 EL Zuckerstreusel
Zum Bestäuben
1 EL Puderzucker
1 EL Speisestärke
+ Öl für die Form

für eine rechteckige Form 30×40 cm

Für den Sirup Wasser, Zucker und je eine Prise Zitronensäure und Salz in einen großen, schweren Topf geben. Bei großer Hitze zum Kochen bringen und für 2 Minuten den Deckel auf den Topf setzen, sodass sich gebildete Zuckerkristalle vom Topfrand lösen können. Den Deckel wieder abnehmen und den Zuckersirup auf 116°C erhitzen, OHNE auch nur ein einziges Mal umzurühren. Den Topf vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Währenddessen eine 30×40 cm Form dünn mit Öl auspinseln.

Die Gelatine für etwa 5 Minuten in etwas kaltem Wasser einweichen, anschließend ausdrücken. Die Vanilleschote auskratzen.

Als nächstes Wasser, den entstandenen Sirup und Zucker in einen zweiten großen, schweren Topf geben (oder den von vorher auswaschen). Ohne Umzurühren bei mittlerer Hitze wiederum zum Kochen bringen und nochmals den Deckel für 2 Minuten aufsetzen, damit sich Zuckerkristalle vom Topfrand lösen können. Den Deckel abnehmen und weiterkochen lassen, bis die Zuckermasse eine Temperatur von 121°C erreicht hat.

Sofort die eingeweichte Gelatine und die Vanille einrühren und die Masse dann mit einem Handmixer aufschlagen, bis sich das Volumen verdoppelt hat und sie sehr dick geworden ist. Zuletzt die Zuckerstreusel einrühren.

In die geölte Form geben und verstreichen. Um die Oberfläche zu glätten, mit leicht angefeuchteten Händen darüberstreichen.

Mindestens 3 Stunden, wenn nicht sogar über Nacht, fest werden lassen.

Dann mit einem gefetteten Messer in 2-3 cm große Quadrate schneiden und diese mit dem Puderzucker und der Speisestärke in eine verschließbare Schüssel geben. Gut durchschütteln und die überflüssige Puderzuckermischung abklopfen.

Luftdicht aufbewahren.

Windbeutel

Nach einem Total-Fail beim Windbeutelbacken hat es beim zweiten Versuch richtig gut geklappt: Das Gebäck zum Sonntagskaffeeklatsch war einfach perfekt! Das Backbuch aus dem das Rezept stammt, nämlich „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno, ist ebenfalls sehr empfehlenswert und gespickt mit wunderschönen Fotos.

nach einem Rezept aus „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno
Zutaten
Windbeutel
80 ml Milch
80 ml Wasser
70 g Butter in kleinen Stückchen
2 g Salz
10 g Zucker
100 g Mehl
2 Eier
Füllung
200 g kalte Sahne
40 g Vanillezucker
1 EL Rum oder Cognac
+ Puderzucker zum Bestäuben

für 20 Windbeutel

Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Für ein paar Sekunden sprudelnd kochen lassen und dann das Mehl unterrühren. So lange weiterrühren, bis der Teig fest wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Topf unter ständigem Rühren nochmals auf den Herd stellen und etwa eine Minute „abbrennen“, d.h. so erhitzen, dass sich der Teig vom Topfrand löst.

Den Teig leicht abkühlen lassen und die Eier verquirlen.

Zwei Drittel der verquirlten Eier unter den Teig rühren und diesen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Tupfen mit etwa 3 cm Durchmesser auf das Backblech spritzen und mit dem restlichen Ei glattstreichen.

Etwa 30 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen. Dann horizontal halbieren.

Die Sahne mit Vanillezucker und Cognac steifschlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Die Windbeutel mit der Sahne füllen und den „Deckel“ wieder daraufsetzen.

Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Süßes Fastfood

Süßes Fastfood! Ein Cupcakeburger mit Browniefüllung und ein paar gesunde Salatblätter – auch als saure Zuckerschlangen zu erstehen – was braucht man mehr? Natürlich noch eine Tüte Pommes, aber nicht aus Kartoffeln, nein, Mürbteig eignet sich auch hervorragend.
Die Idee zu diesen Zuckerbäckereien habe ich übrigens von Bakerella, doch die Rezepte stammen aus meinem Sammelsurium, auf Backmischungen greife ich nicht einmal bei einem Fast-Food-Menü zurück. Und falls ihr euch wundert, wieso 16 auf dem Fähnchen steht, die Burger mussten als Partymitbringsel für einen 16. Geburtstag herhalten und nachdem nichts übriggeblieben ist, schmeckten sie wohl recht gut…

Pommes
Zutaten
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
125 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
50 g Zucker
Salz
1 Ei
+Zucker zum Ausrollen

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem festen Teig verkneten.

Das Backpapier mit Zucker besprenkeln und den Teig darauf etwa fingerdick ausrollen. Auf der Oberseite ebenfalls mit Zucker bestreuen und leicht andrücken. Die Teigplatte zu etwa gleichgroßen Pommes schneiden und diese etwas auseinanderziehen, dass sie nicht zusammenbacken.

Für etwa 10 Minuten goldbraun backen.

Burgersemmeln
Zutaten
150 g weiche Butter
150 g (Vanille-)Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
Salz
2 TL Backpulver
200 g Mehl
150 ml Milch
+ 2 EL Sesam

für 12 Stück

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und 12 Muffinförmchen bereitstellen.

Butter und Zucker etwa 4 Minuten lang aufschlagen, dann die Eier einzeln und mit niedriger Rührgeschwindigkeit zugeben.

Salz, Backpulver und Mehl vermischen und anschließend abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse rühren.

Den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen und zuletzt mit etwas Sesam bestreuen.

Für 20-25 Minuten goldbraun backen.


Brownies
Zutaten
140 g Butter
250 g Zucker
80 g Kakao
etwas Salz
1 Vanilleschote
2 Eier
70 g Mehl

für eine Form mit 20×30 cm

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und eine Form mit 20×30 cm mit Backpapier auskleiden oder einfetten.

Die Butter im heißen Wasserbad schmelzen, dann den Zucker und den Kakao einrühren. Solange weiterrühren, bis die Masse heiß ist und sehr körnig aussieht. Etwas abkühlen lassen.

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dieses zusammen mit dem Salz unter die Kakaomasse rühren. Die Eier unterrühren. Mit einem Teigschaber o.Ä. das Mehl unterheben.

Die Masse gleichmäßig in der Form verstreichen und für 25-30 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass die Brownies nicht komplett durchbacken, sondern innen noch etwas feucht sind.

Zusammensetzen
Zutaten
Cupcake-Burgersemmeln
Brownies
grüne flache Zuckerschlangen
roter Zuckerguss/Royal Icing etc.

Die Cupcake-Burgersemmeln horizontal halbieren.
Aus dem Stück Brownie Kreise in der Größe der unteren Hälfte der Burgersemmeln ausstechen.
Die Burger zusammensetzen: Zuerst die untere Cupcake-Burgersemmelhälfte, dann den Brownie, dann ein paar Zuckerschlangen als Salat und etwas roten Zuckerguss/Royal Icing oder was auch immer darauf verteilen. Zuletzt die obere Hälfte der Burgersemmel daraufsetzen und das Ganze mit einem Holzstäbchen fixieren.

Vanilla Cookies

Diese Vanilla Cookies sind eindeutig die Nachfolger der Salz-Pfeffer-Cracker.
Auf den ersten Blick haben die beiden nichts gemeinsam, einmal abgesehen von Mehl und Butter als Hauptzutaten. Doch was sie eint ist, dass sie einfach so unschlagbar lecker und auch noch einfach zuzubereiten sind. Beide habe ich unzählige Male gebacken, bevor sie es endlich einmal auf ein Foto schafften, um hier in der Zuckerbäckerei zu landen.
Die Geheimzutat dieser Cookies aus Tina Casacelis Buch Milk & Cookies sind – ihr werdet es nicht glauben – Haferflocken! Kombiniert mit etwas Vanille und wahlweise noch gehackten Nüssen, getrockneten Früchten oder Schokostückchen entstehen die besten Kekse überhaupt 😉

nach einem Rezept aus Milk & Cookies von Tina Casaceli

Zutaten
230 g Haferflocken
320 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
340 g weiche Butter
200 g Zucker
75 g brauner Zucker
2 Eier, Raumtemperatur

für etwa 35 Cookies

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und 4 Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Haferflocken mit einer Küchenmaschine sehr fein zerkleinern und mit Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

Butter mit Zucker und braunem Zucker cremig rühren, dann nacheinander die Eier einrühren. Die Mehlmischung zugeben und das Ganze zu einem weichen Teig verarbeiten.

Mit bemehlten Händen etwa golfballgroße Teigportionen zu Kugeln formen und auf etwa 1 cm Dicke plattdrücken. Mit großem Abstand auf den Backblechen verteilen.

Jedes Blech für etwa 15 Minuten backen, bis die Cookies goldbraun, aber innen noch ein bisschen feucht sind. Abkühlen lassen.

Rhabarber-Galettes

Unvorhergesehene Kaffeegäste? Spontane Nachmittagseinladung? Es gibt tausend Gelegenheiten, bei denen man unbedingt und vor allem sofort irgendetwas Süßes aus dem Ärmel schüttlen müsste. Und dieses ist das perfekte Rezept dazu. Einfach schnell Mehl, Butter, Zucker und Ei zusammenwerfen, ausrollen und eine handvoll frische Früchte darauf verteilen. Nur noch einschlagen, mit Zucker bestreuen und für eine viertel Stunde in den Ofen damit. Eventuell etwas Sahne aufschlagen und daraufklecksen und in allerhöchstens 40 Minuten stehen Galettes auf dem Tisch. Sehr praktisch wenn man, sagen wir mal, den Muttertagsvormittag verschläft. Aber sowas passiert mir doch nicht… 😛


Zutaten
Teig
250 g Mehl
125 g Butter
60 g Zucker
1 Ei
Füllung
6 Stangen Rhabarber
etwas brauner Zucker
Topping
200 g Sahne
2 EL Zucker
2 EL gehackte Pistazien


für 6 Galettes

Für den Teig alle Zutaten verkneten und kühlstellen.

Währenddessen den Rhabarber schälen und in 1 cm große Stückchen schneiden.

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig in sechs gleich große Stücke teilen und jedes auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,7cm dick ausrollen. Auf jedem Teigkreis die Stückchen von etwa einer Rhabarberstange verteilen und mit 2 TL braunem Zucker bestreuen. Den Rand umklappen und leicht andrücken.

Die Galettes mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen und für etwa 15 Minuten goldbraun backen.

Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen und auf jedes Galette etwa 2 EL davon geben. Mit ein paar Pistazien bestreuen und lauwarm oder kalt genießen.

Mohn-Shortcakes mit Erdbeeren und Heidelbeeren

Hier in der Zuckerbäckerei bemühe ich mich immer um die allerschönsten Fotos. Ich habe dafür nun schon zwei englische Fachbücher und unzählige Internetseiten gelesen, mir allerlei Eqipment zugelegt und sogar meine liebe Familie als Assistenten gewonnen/gezwungen ;). Doch was das Styling meiner Zuckerbäckereien angeht, bin ich leider aufgrund mangelnder Dekomaterialien auf Improvisation angewiesen.
Als ich heute also verzweifelt nach einer bunten Stoffserviette suchte, die sowohl zum Rot der Erdbeeren als auch zum Lila der Blaubeeren passt und auch noch einen frühlingshaften Eindruck hinterlässt, kam mir DIE Idee: Mein Lieblingsseidenkleid! Dieses ist mir im letzten Sommer unreparierbar zerissen und fristete seitdem ein trauriges Dasein im hintersten Winkel meines Kleiderschranks. Bis heute. Ich schnappte mir nämlich eine Schere und trennte vorsichtig den noch heilen Unterrock heraus, bügelte ihn glatt und fertig war meine gefakte Stoffserviette!
Aber keine Angst, abgesehen von Tischtextilien fälsche ich auf meinen Fotos nichts – alles komplett essbar. Um diese leckeren Mohn-Shortcakes mit frischen Erdbeeren und Heidelbeeren wäre es auch zu schade…

nach einem Rezept von Take A Megabite
Zutaten
Shortcakes
 450 g Mehl
4 TL Backpulver
Salz
100 g Zucker
Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
185 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
100 ml Milch
2 Eier
2 EL Mohn
Füllung
450 g kalte Sahne
1/2 TL Stärke
3 EL (Vanille-)Zucker
250 g Erdbeeren
125 g Heidelbeeren

für 10 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Schüssel und den Schneebesen des Handrührgeräts kühlstellen, damit die Sahne später wirklich eiskalt geschlagen wird.

Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, Zitronenschale und Butter in eine Schüssel geben und so lange durchkneten, bis die Butter in kleinen Stückchen in der Mehlmischung verteilt ist.

Milch und Eier verquirlen und dann zum Teig geben. Mohn zufügen und evtl. mit etwas zusätzlichem Mehl zu einer Kugel kneten.

Die Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Scheibe mit etwa 3 cm Höhe plattdrücken. Wie eine Torte in 10 etwa gleich große Dreiecke teilen. Diese an den Kanten mit etwas Mehl bestäuben und mit großzügigem Abstand auf dem Blech verteilen.

Die Shortcakes etwa 15 Minuten backen, dabei das Blech am besten zur Hälfte der Backzeit umdrehen, dass alle gleich schnell fertig sind. Komplett auskühlen lassen und
dann horizontal halbieren.

Erdbeeren und Heidelbeeren waschen und trocken tupfen. Die Erdbeeren sehr fein würfeln und mit 1 EL (Vanille-)Zucker vermischen.

Die Sahne mit den restlichen 2 EL Zucker und der Stärke steif schlagen. Auf jeden Shortcakeboden 2-3 EL Sahne, 2 TL Erdbeeren und ein paar Heidelbeeren geben und den Deckel daraufsetzen.

Nur kurz im Kühlschrank aufbewahren, am besten sofort genießen.

Shortbread-Kleeblätter

Also doch St-Patrick’s-Day in der Zuckerbäckerei?
Ich frage mich wirklich, wieso ich mir die ganze Woche über so vehement grüne Kleeblattkekse einbildete. Diese Vision ist deshalb so unerklärlich, weil ich nicht besonders irisch beeinflusst bin. Nein, ich mag noch nicht einmal Guinness, mal abgesehen von den besten Cupcakes der Welt. Der Farbe grün bin ich auch nicht besonders geneigt, ich fand ja noch nicht einmal grüne Servietten oder Tischdecken oder was auch immer in meinen Fotorequisiten. Außerdem grün und Zuckerbäckerei-pink? Eine grauenvolle Vorstellung! 
Wen aber die pistaziengrüne Färbung dieser Shortbread-Kleeblätter nicht stört oder gerade besonders gefällt, sollte dieses leckere Gebäck, ob nun St-Patrick’s-Day oder auch nicht auf jeden Fall backen, denn es schmeckt wunderbar!


Zutaten
60 g weiche Butter
90 g Zucker
1 Ei
240 g Mehl
80 g Stärke
Salz
1/2 TL Backpulver
80 g Sahne
grüne Lebensmittelfarbe (Pulver oder flüssig)

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Butter und Zucker cremig rühren, dann das Ei zugeben.

Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und ggf. Pulverlebensmittelfarbe vermischen.
Die Hälfte der Mehlmischung zu der Buttermasse rühren, die Sahne und ggf. die flüssige Lebensmittelfarbe zugeben und schließlich die restliche Mehlmischung einkneten.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,4 cm dick ausrollen und Kleeblätter ausstechen. Diese auf den Backblechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 8 Minuten backen. Sobald die Kleeblätter bräunen aus dem Ofen nehmen!