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Bravetart’s Chocolate Chip Cookies

Zum Muttertag wollte ich meiner Mama gern etwas Gebackenes schenken. Nachdem ich mich aber bekanntlich einige hundert Kilometer entfernt von meiner Heimatstadt aufhalte, ist ein kurzer Sonntags-Kaffeeklatsch-Besuch nicht drin.

Also brauchte ich ein Gebäck, das erstens etwas Besonderes ist, zweitens stabil genug für den Transport und drittens auch nach einigen Tagen (Auslands-!)Versand noch gut ist. Dass klassisch amerikanische Cookies hier eine gute Wahl waren, hatte ich mir schnell überlegt. Aber dann unter den unzähligen weltbesten Cookie-Rezepten das tatsächlich Beste finden?

Eine schwierige Aufgabe! Meine go-to-Option in solchen Situationen ist dann fast immer Bravetart bzw. Stella Parks aktuelle Online-Publikations-Plattform SeriousEats. Die Chewy Chocolate Chip Cookies von 2010 sollten es damit werden.

Nachdem ich weiß, bis zu welchem Grad der Perfektion Stella Parks ihre Rezepte testet, hielt ich mich peinlich genau an ihre Vorgaben, inklusive der obligatorischen Teigruhezeit von 24 Stunden. Herausgekommen sind dann tatsächlich sehr, sehr gute Schoko-Cookies!

Bravetart's Chocolate Chip Cookies

Sorry übrigens für die verwackelten Fotos, meinem Stativ ist tatsächlich ein Bein abgebrochen, sodass ich „aus dem Handgelenk“ schießen musste… Hoffentlich hab ich bald ein neues!

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Schnelle Schoko-Scones

Kurz vor den Osterferien, für die ich weggefahren bin, musste ich den Kühlschrank leer bekommen. Irgendwann waren fast nur noch haltbare Standards übrig – Parmesan, Tahini, Marmeladen – und: ein Becher Sahne. Was damit anzustellen ist? Simple Sahne Scones!

schnelle schoko-scones

Damit die allerdings nicht fad nach nix-im-Vorrat schmecken, schmiss ich noch ein bisschen dunkle Schokolade dazu und nahm statt normalem weißen Zucker welchen, den ich schon gebacken hatte (Stella Parks/Bravetart hat darüber ausführlich bei SeriousEats geschrieben). In gut einer halben Stunde (gut, mit den ganzen Instagram-Story-Fotos vielleicht ein bisschen länger) war der Kühlschrank dann wirklich leer und die Küche dufete supergut nach Scones. Die sind außerdem superpraktischer Reiseproviant!

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Schokokekse mit Schokostückchen

Habt ihr noch immer Schoko-Osterhasen-Vorräte, meine liebsten Leser_innen? Ich bis vor kurzem nämlich auch.

Aber dann brauchte ich ein gut transportables Gebäck, das genauso gut als Reiseproviant wie auch als Gastgeschenk herhalten würde. Und da Cookies bekanntlich gute Neujahrsgeschenke, Abiturprüfungsunterstützung und auch Aufmunterungsmittel sind, wären sie auch diesen Anforderungen gewachsen. Also schnell einen gewöhnlichen Cookieteig zusammengerührt und die grob gehackten  weißen, Vollmilch- und dunklen Osterschokoladen dazu und fertig ist der neue Reiseproviants-Gastgeschenks-Keks-Standard!

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Tahini-Oreo-Eissandwiches

Eissandwiches sind mit diesem Rezept meine Lieblings-Dessert-Snack-Kategorie geworden. Die Bestandteile alleine haben beide gravierende Nachteile. Eis alleine erfordert mindestens eine Schüssel und einen Löffel, Oreo-Kekse alleine sind ziemlich trocken. Gemeinsam bilden sie aber die perfekte Symbiose: Cremig und knusprig, schokoladig und vanillig, einfach mit den Händen zu essen, und, am allerbesten: Zu jeder Tages- und Nachtzeit frisch aus dem Gefrierfach zu nehmen!

Tahini-Oreo-Eissandwiches

Das bedeutet (zumindest für mich) Eissandwiches als Nachspeise, Nachmittagssnack oder sogar als Betthupferl spätnachts/frühmorgens nach dem Weggehen. Oder auch To-Go als Wegzehrung in Richtung nachmittäglicher Uni-Veranstaltungen. Viele Gründe, dass auch ihr, meine liebsten Leser_innen, den Kühlakku eurer Eismaschine präpariert, Zutaten einkauft, Pudding kocht, Kekse backt und nach wenigen Stunden selbstgemachte Eissandwiches in Händen (oder zwischen euren Zähnen) haben könnt.

Tahini-Oreo-Eissandwiches

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Eine Reise nach Brüssel, Namur und Nancy

Meine allerersten Semesterferien, also offiziell „vorlesungsfreie Zeit“, nutzte ich für eine kleine Reise zu Freund_innen, die sich über ganz Europa verteilt hatten. Nach einer gefühlt ewigen Zugfahrt kam ich am späten Nachmittag in Brüssel an. Kaum stieg ich aus dem Zug, lief ich schon schwerbewaffneten Soldaten entgegen – der Terroralarm ist offensichtlich noch nicht vorbei. Aber gleich darauf holte mich eine Freundin ab, was den ersten Eindruck wieder rettete. 😉

Ein ausgedehnter Stadtspaziergang sollte mich am nächsten Tag an Brüssels Wahrzeichen vorbeiführen. Meine ehemalige Mitbewohnerin in Marokko hatte zwar in der Stadt gewohnt, sie allerdings noch nie touristisch erkundet – die klassischen Sehenswürdigkeiten konnten wir dank kamerazückender Menschen trotzdem entdecken. Später hatte ich auf Wikipedia nachgelesen, was es mit diesen architektonischen Attraktionen eigentlich auf sich hatte.

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Schoko-Walnuss-Scones

Jetzt wäre ich endlich wieder in einem Land, wo man Brot kaufen kann, das zu mehr taugt als Gabelersatz (sorry, khobz maghribi). Doch um das frühstücken zu können, müsste es erstmal im Haus sein. Vor dem Frühstück wage ich mich aber bestimmt nicht in die regnerische Kälte Wiens, deshalb brauchte ich einen Plan B. Täglich Pancakes sind fad, deshalb nutzte ich meinen freien Freitag, „richtiges“ Gebäck zu machen.

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Die Schoko-Walnuss-Scones sind fast nicht gesüßt und voller Haferschrot – ein guter Start in den Tag! Kombiniert mit Schokocreme, Butter oder Konfitüre ist die Parallele zum Frühstücksbrot auch da. Als Knabberei zum Kaffeeklatsch taugen sie ebenfalls hervorragend, was ihnen gegen Pancakes eindeutig einen Vorsprung verschafft. Aber wenn ihr 15 Minuten habt, den Teig zu kneten und euch noch eine halbe Stunde gedulden könnt, bis die Scones golden braun aus dem Ofen kommen – ab in die Küche!

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Victorias Torte

Meine liebste Mitbewohnerin Victoria geht diese Woche leider wieder zurück nach Belgien. Zur Abschiedsparty am Wochenende musste deshalb unbedingt eine tolle Torte her.

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Zwei Chocolate-Chip-Biskuit-Böden mit einer Lage Brownie, getrennt von Vanille-Marillen-Konfitüre und gesalzenem Karamell. Dazu Chocolate Cream Cheese Frosting, Haselnusskrokant und – Wunderkerzen!

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Diese Kalorienbombe von Torte ist sehr reichhaltig und dank der Karamellfüllung auch ziemlich süß. Ich habe deshalb den Zuckeranteil in der Brownielage und im Frosting reduziert, damit sie keinen Zuckerschock verursacht, wie gewöhnliche marokkanische Torten… Und trotzdem kam sie auch bei den Marokkanern gut an. Lecker!

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Vanille-Hafer-Kekse mit gebräunter Butter und Schokostückchen

Kekse wie diese sind traditionellerweise klassische Retter in der Rezept-Not in der Zuckerbäckerei. Denn alle Zutaten, die man dafür braucht, sollten in einem gut gepflegtem Vorrat (meinem jedenfalls) zu finden sein. Nur hier in Marokko scheint mir der Plan nicht so leicht aufzugehen, denn einige der Hauptzutaten sind nicht gerade alltäglich hier. Beim Hanut um die Ecke bekomme ich problemlos Mehl, Zucker und Eier. Für Haferflocken, Butter und dunkle Schokolade muss ich dann schon in einen größeren Supermarkt. Doch gänzlich unmöglich wird es dann bei der Vanille. Immer wenn ich in letzter Zeit bei einem Gewürzhändler vorbeikam – und davon gibt es wirklich viele hier – fragte ich nach Vanille. Leider immer ohne Erfolg. Ich will mich nicht beschweren, denn so einfach und günstig bin ich noch nie an dutzende Gewürze gekommen, wortwörtlich von Anis bis Zimt. Aber Vanillinzucker statt echter Vanille verdirbt mir echt die Laune.

Vanille-Hafer-Kekse mit gebräunter Butter und Schokostückchen

Glücklicherweise habe ich sehr aufmerksame Tanten daheim in Deutschland, die mein Klagen über fehlende Vanille prompt mit 30 Vanilleschoten zu meinem Geburtstag beantworteten. Vielen lieben Dank nochmal!

Vanille

Und so kam es, dass meine (nicht-mehr-)Retter-in-der-Not-Kekse mit ein bisschen Aufwand doch noch etwas wurden. Und so lecker! Crunchige (verzeiht diesen schrecklichen Anglizismus) Haferflocken treffen auf nussige gebräunte Butter, dunkle Schokolade und ECHTE Vanille!

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Pistaziencakepops

Meine letzten Cakepop-Versuche liegen mittlerweile gut eineinhalb Jahre zurück und statt diesmal wieder irgendetwas nachzubauen (Erdbeeren, Eulen, Weihnachtsmützen) wurden es ganz klassische Kugeln. Also, fast ganz klassisch. Der Teig ist nämlich grün eingefärbt, was sich mit den Pistazien als Verzierung recht gut macht. Und natürlich schmeckt es auch richtig gut!

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Gebacken, gebröselt und gekugelt habe ich die Cakepops mit meiner Freundin Laura, was auch die Abwechslung im Fotohintergrund (sieht richtig gut aus, nicht?) erklärt. Es hat viel Spaß gemacht, auf baldige neue Cakepop-Kreationen!

pistaziencakepops

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Schokoladencookies

Kennt ihr das, wenn einfach nichts so läuft, wie man es sich vorgestellt hat? Die ganze Woche nervt schon ziemlich gewaltig und dann platzen auch noch alle Pläne fürs Wochenende, das man schon so nötig hat?

Dann – wenn nötig auch mitten in der Nacht – ist es Zeit für Schokoladencookies.

Glaubt es mir, das sind die absoluten Frustcookies. Natürlich zum Frust ab- nicht aufbauen. Zutaten abwiegen, Schokolade hacken, verkneten, zu Kugeln formen, Backen. Aus dem Ofen nehmen, in kalte Milch eintauchen und sich am Schoko-Overkill erfreuen! Schokoladencookies weiterlesen