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Post aus meiner Küche #5 – Kindheitserinnerungen

Die fünfte Runde von Post aus meiner Küche bereitete mir echtes Kopfzerbrechen. Kindheitserinnerungen, die man verschicken kann, fielen mir nämlich nicht übermäßig ein. Die vorherigen Themen, sei es nun Schokoladiges (geht immer!) oder Picknick (soo viel Inspiration), waren dagegen geradezu (Achtung, Wahnsinnswortspiel) ein Kinderspiel.
Mein erster Gedanke für diese Tauschrunde waren Kirschen in Eiswürfeln, die ich immer mit meinem Opa gegessen habe. Aber Gefrorenes verschicken funktioniert leider nicht einmal bei diesen schrecklich kalten Märztemperaturen. So sehr ich auch überlegte, mir fiel nichts ein. Man könnte meinen, dass meine Erinnerung an Kindheitsleckereien noch glasklar sein müsste, bin ich doch noch nicht einmal volljährig. Doch weit gefehlt. Ein Gespräch mit meiner Mama brachte mich dann noch auf meine Lieblings-Pfannkuchen und Kaiserschmarrn; das mit dem Verschicken würde hier jedoch auch nicht klappen.

Dann, endlich: Beim Durchstöbern meiner Backbuchsammlung fiel mir das Kochbuch meiner Grundschule, in dem ich mit einem Muffinsrezept verewigt bin, in die Hände. Ich entschied mich allerdings nicht für meine Muffins, sondern für den coolsten Geburtstagskuchen, den sich eine Grundschülerin wünschen kann: Zebrakuchen mit Schokoguss und gaaanz vielen bunten Streuseln.

Noch weiter hinten im Kochbuchregal fand sich dann noch „Phantasie und Phantasüss“, das ich, glaube ich jedenfalls, vor ewigen Zeiten einmal gewonnen habe. Darin gibt es zu jedem Rezept mit richtig tollem Namen, z.B. „Sir Puddingtons Vermächtnis“, eine passende Geschichte und Step-by-Step-Fotos, damit der Nachwuchsbäcker auch keine Fehler macht. Naja, lange Rede kurzer Sinn, „Kater Konrads Mäusespeck“ hat es mir angetan. Ich kann mich erinnern, an diesem Rezept fast verzweifelt zu sein, weil ich es einfach nicht allein backen konnte. Und das nur, weil es mir nicht gelang, Eigelb vernünftig von Eiweiß zu trennen. Mittlerweile habe ich das glücklicherweise gelernt und diese leckeren Kekse in Erinnerung an meine Anfänge als Zuckerbäckerin mit in mein Paket für Nadine gepackt.

Zebrakuchen
Zutaten
5 Eigelb
300 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
125 ml warmes Wasser
250 ml Öl
375 g Mehl
1 Pck. Backpulver (ich würde das nächste Mal ein bisschen weniger nehmen)
5 Eiweiß
2 EL Kakao
Verzierung
Kuvertüre
Zuckerstreusel

für eine große Springform (26 cm Durchmesser) oder eine kleine Springform (13 cm Durchmesser) und 18 (Herz-)Muffinsförmchen

Die Backformen fetten. Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Mehl und Backpulver vermischen.

Eigelbe und Zucker mit dem Vanillemark schaumig schlagen. Wasser, Öl und die Mehlmischung einrühren.

Die Eiweße steif schlagen und unter den Teig heben. Diesen in zwei gleich große Portionen teilen und eine davon mit Kakao dunkel färben.

Dann den Teig in die Formen füllen: Von der Mitte her immer abwechselnd einen Esslöffel hellen und dunklen Teig aufeinandersetzen. Dieser sollte dann auseinanderlaufen und es ergibt sich ein Zebramuster.

Für 30 Minuten backen und dann mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen. Je größer die Form, desto länger die Backzeit. Vollständig abkühlen lassen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Mit Zuckerstreuseln verzieren.

Mäusespeck
Zutaten
1 Ei
1 Eiweiß
90 g Zucker
40 ml Sahne
120 g Mehl
+ 50 g Puderzucker
Johannisbeersaft

für 12 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker unterrühren, bis sich dieser aufgelöst hat.

Die Sahne ebenfalls steif schlagen und dann zusammen mit Eigelb und Mehl unter den Eischnee heben.

In einen Spritzbeutel füllen und mit genügend Abstand 12 „Mäusespecke“ auf das Backpapier spritzen. Etwa 14 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Abkühlen lassen und währenddessen Puderzucker und Johannisbeersaft zu einem dicken Guss verrühren. Damit den Mäusespeck verzieren.

Mini-Schokoguglhupfs

Zwei meiner Freundinnen feiern in diesen Tagen ihren Geburtstag. Da komme ich natürlich nicht umhin, ihnen einen zuckersüßen Geburtstagskuchen zu schenken. Und weil sie ja zwei sind, habe ich mich statt einer regulären Guglhupfform für die Miniversion entschieden.
Das brächte mich einmal wieder zum Thema Pluralbildung des Guglhupf. Guglhupfs oder doch lieber Guglhüpfe? Gar Guglhüpfchen? Naja, jedenfalls sind sie eine Variation meines absoluten Lieblings-Mandel-Joghurtkuchen. Ein wenig Kakao und Cognac dazu und Bittermandelaroma weg – schon stand das Rezept. Mit etwas Ganache und ein paar Kokosflocken obenauf machen sie gleich auch noch optisch was her.

Zutaten
Teig
160 g Mehl
15 g (= 1 1/2 EL) Kakao
60 g gemahlene Mandeln
1 1/2 TL Backpulver
Salz
150 g Joghurt
100 g Zucker
2 Eier
2 EL Cognac
+ Fett und gemahlene Mandeln für die Form
Ganache
180 g dunkle Schokolade
120 ml Sahne
+ Zuckerstreusel

für 6 Mini-Guglhupfs mit 6 cm Durchmesser

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen. Die Formen fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstäuben.

Mehl, Kakao, Mandeln, Backpulver und Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Joghurt und Zucker verrühren, dann die Eier einrühren. Die Mehlmischung unterrühren und zuletzt den Cognac einarbeiten.

Den Teig gleichmäßig auf die 6 Formen verteilen.

Für 20-25 Minuten backen, mit einem Holzstäbchen eine Garprobe durchführen und ggf. noch etwas länger backen.

Währenddessen die Schokolade grob hacken und in eine hitzeresistente Schüssel geben.
Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Anschließend über die gehackte Schokolade schütten und etwa 1 Minute stehen lassen. Dann so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache bei Raumtemperatur etwas abkühlen lassen.

Die Guglhupfs etwa 5 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen. In Ganache tunken und mit Zuckerstreuseln bestreuen.

Karottenkuchen



Stellt euch vor, ich habe noch niemals Karottenkuchen gebacken (mal abgesehen von Whoopie Pies)! Da kam mir dieses Rezept aus einer Ausgabe der Living at Home, von denen meine Tante zufällig ganze Jahrgänge aussortierte, gerade recht. Mit ein paar Veränderungen wurde es mein neues Kuchen-Lieblingsrezept, denn dieser Karottenkuchen ist unglaublich weich und saftig und die gehackten Nüsse und Rosinen darin sind einfach perfekt. Bei der Zubereitung hatte ich leider ein paar allergisch bedingte Probleme (Karotten!), die mich dazu veranlassten, die Karotten nicht zu raspeln, sondern im nagelneuen Mixer (den vorherigen habe ich hierbei zerstört) zu zerkleinern. Ich glaube aber, dass das sogar noch besser und vor allem schneller war als die im Rezept geforderte Variante. Genug der Lobhudelei, nun das Rezept :)

nach einem Rezept aus Living at Home 4/2007
Zutaten
Kuchen
700 g Karotten
125 g Walnüsse
350 g brauner Zucker
1 unbehandelte Limette
6 Eier
300 ml Sonnenblumenöl
400 g Mehl
4 TL Backpulver
100 g Korinthen
50 g Kokos
Frosting
400 g Mascarpone
400 g Frischkäse
50 g Puderzucker


für eine Springform mit 22 cm Durchmesser und eine Springform mit 12 cm Durchmesser oder eine rechteckige Form 28x18cm

Für das Frosting Mascarpone, Frischkäse und Puderzucker verrühren. Mindestens 3 Stunden kühlstellen.

Die Karotten schälen und im Mixer sehr fein zerkleinern oder fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und die Formen fetten.

Zucker, Limettenschale, Eier und Öl etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Mehl und Backpulver einrühren. Karotten, Walnüsse, Korinthen und Kokos unterheben.

Den Teig in die Formen füllen und etwa 60 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzstäbchen machen, ggf. die Temperatur zurückdrehen und noch etwas länger backen.

Kurz in den Formen abkühlen lassen, dann aus den Formen lösen und vollständig auskühlen lassen. Dann das Frosting darauf verteilen.

Orangen-Heidelbeer-Muffins

Diese Muffins habe ich bei Food Librarian entdeckt und musste sie einfach nachbacken. Weil sich aber einfach keine unbehandelten Orangen auffinden ließen, nahm ich statt Orangenschale ein seltsames Pulver namens Orangen Back… Ich sage es mal so, nächstes Mal warte ich auf unbehandelte Orangen ;)


Zutaten
110 g Butter
180 ml Milch
1 Pck. Orangen Back (noch besser: Schale einer unbehandelten Orange)
100 g Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
330 g Mehl
2 TL Backpulver
Salz
200 g (TK-)Heidelbeeren
2 EL brauner Zucker


für 14-15 Stück

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und 15 Muffinförmchen mit Papierförmchen bestücken.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Butter schmelzen und mit der Milch verrühren.

Zucker und Orangen Back (Orangenschale) vermischen. Die Eier zugeben und aufschlagen, bis die Masse hellgelb ist. Butter-Milch-Mischung unterrühren, dann die Mehlmischung unterheben.

Zuletzt die (noch gefrorenen) Heidelbeeren unterheben, dabei etwa 2 EL aufheben. Die Masse auf die Muffinsförmchen verteilen. Die Muffins mit ein paar Heidelbeeren und etwas braunem Zucker bestreuen.

Für 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen einen Gartest durchführen und ggf. noch etwas länger backen. Mit frischen Heidelbeeren sind die Muffins übrigens schneller fertig.

Zitronengugelhupf

Nach langer Zeit blätterte ich heute einmal wieder eine Essen&Trinken durch. Ich hatte dieses Magazin als bieder und fantasielos – alles in allem also recht langweilig in Erinnerung. Scheinbar schmiss die Redaktion aber irgendwann ihr Konzept um, verpasste der Zeitschrift ein Hochglanzcover, ein paar neue Rubriken und, was ich am allerbesten finde, ein anderes Foodstyling. Schon in der ersten Ausgabe, die ich seitdem in Händen hatte fand ich ein Rezept zum nachbacken. Diese Zitronengugelhupfe passten mir wirklich perfekt ins Konzept, denn ich hatte ein paar Zitronen und Zitronat, dass demnächst ablaufen würde, also schon mindestens ein Jahr herumstand, in meinem Backvorrat. Das Ergebnis ist total gut geworden, die Kuchen sind saftig und schmecken wunderbar zitronig.


nach einem Rezept aus Essen&Trinken, Februar 2012
Zutaten
Teig
 25 g Zitronat

2 TL Zitronenschale
190 g weiche Butter
150 g Zucker
Salz
3 Eier, Raumtemperatur (!)
210 g Mehl
60 g Speisestärke
1 1/2 TL Backpulver
60 ml Zitronensaft
5 EL Limoncello
4 EL Milch
Sirup
40 g Zucker
3 EL Zitronensaft
3 EL Limoncello
Glasur
100 g Puderzucker
1 EL Limoncello
2-3 EL Zitronensaft
+ 1 EL Zitronat

für 6 Mini-Gugelhupfe mit etwa 10 cm Durchmesser

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und die Formen fetten und mit etwas Mehl ausstäuben.

Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen.

Butter, Zucker, Zitronenschale und Salz lange cremig rühren. Die Eier einzeln zugeben und jeweils 1/2 Minute rühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit Zitronensaft, Limoncello und Milch unterrühren.

Den Teig gleichmäßig auf die Gugelhupfformen verteilen und auf dem Rost in der 2. Schiene von unten etwa 50 Minuten backen. Unbedingt mit einem Holzspießchen die Garprobe machen und ggf. länger backen (hängt sehr von der Backform ab).

Die Gugelhupfe auf eine Platte stürzen und mit einem Holzspießchen Löcher in die Oberseite stechen. Etwas abkühlen lassen.

Währenddessen für den Sirup Zucker, Limoncello und Zitronensaft in einem kleinen Topf erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend den noch heißen Sirup über die Gugelhupfe verteilen.

Die Gugelhupfe etwa eine halbe Stunde durchziehen lassen. Dann Puderzucker mit Limoncello und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren und die Gugelhupfe damit glasieren. Zuletzt etwas Zitronat zur Dekoration daraufstreuen.

Mailänder Apfeltorte

Liebe Leser, ich wünsche euch ein wundervolles neues Jahr 2012!
Zum Auftakt präsentiere ich euch einmal wieder eine Auftragsarbeit, diesmal sogar mit vorgegebenem Rezept…
Zuerst war ich nicht besonders überzeugt von dieser Mailänder Apfeltorte, weil sie mir viel zu süß und auch viel zu simpel erschien. Ich machte sie natürlich trotzdem, und zwar mit weniger Zucker und in doppelter Ausführung, weil ich nämlich von meiner Tante, der Auftraggeberin, eine zweite Form (von Le Creuset! :)) geschenkt bekommen habe. Ich muss sagen, es hat sich trotz einer nervigen Ofenputzaktion, die durch übersprudelnden Belag entstanden ist, gelohnt!

Zutaten
Teig
100 g weiche Butter
100 g Zucker
Vanillezucker
2 Eier
175 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
Salz
4 EL Sahne
2 El Rum
Belag
1-2 Äpfel
100 g Butter
150 g Zucker
Vanillezucker
3 EL Sahne
1 EL Rum
100 g Mandelplättchen


für zwei Springformen mit 12 cm Durchmesser 

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und die beiden Formen einfetten.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die beiden Eier bei geringer Rührgeschwindigkeit zugeben. Die Mehlmischung abwechselnd mit Sahne und Rum einrühren.

Die Masse gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen.

Den Apfel schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Diese in den Formen kreisförmig anordnen.

Butter, Zucker und Vanillezucker in einem kleinem Topf karamellisieren. Rum und Mandeln zugeben und gut vermischen. Diese Masse ebenfalls gleichmäßig auf beide Formen verteilen.

Die beiden Formen auf dem Rost, am besten mit einem Backblech darunter, um Überlaufendes aufzufangen, etwa 35-40 Minuten goldbraun backen.

Abkühlen lassen und aus den Formen lösen.

Walnuss-Joghurt-Muffins

Diese Muffins sind eine Weiterentwicklung meines Lieblings-Joghurtkuchens. Statt den gemahlenen Mandeln habe ich ein paar Walnüsse aus Omas Garten verbacken, was zwar aufwändiger war, aber richtig lecker wurde. Übrigens ist dieses Gebäck nicht an die Form gebunden – es könnte genauso gut ein Kastenkuchen oder Guglhupf daraus werden – dabei sollte nur die Backzeit etwas angepasst werden.

Zutaten
60 g Walnüsse
150 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
Salz
150 g Joghurt
100 g (Vanille-)Zucker
2 Eier, Raumtemperatur
95 g Butter
+ Puderzucker zum Bestäuben

für etwa 12 Stück

Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Etwas abkühlen lassen und dann sehr fein zerkleinern.
Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und 12 Papierförmchen in Muffinförmchen setzen.
Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Währenddessen Mehl, Backpulver, Salz und die Walnüsse vermischen.
In einer zweiten Schüssel Joghurt und (Vanille-)Zucker verrühren. Die Eier bei geringer Rührgeschwindigkeit zugeben.
Die Mehlmischung abwechselnd mit der flüssigen Butter unter die Joghurtmasse rühren und die fertige Masse gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
Die Muffins für 20-25 Minuten goldbraun backen (Wenn man einen Holzspieß in einen Muffin steckt, sollte nichts mehr daran kleben). Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zitronencakepops

Cakepops… Mit sommerlichem Zitronengeschmack und endlich einmal mit echtem Candy Coating, für das ich immer noch keinen adäquaten Ersatz gefunden habe. Falls irgendwer von euch eine Idee hat, lasst es mich auf jeden Fall wissen!


Zutaten
Kuchen
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
Salz
1 unbehandelte Zitrone
110 g weiche Butter
150 g Zucker
Vanillezucker
2 Eier
Frosting
45 g weiche Butter
150 g Frischkäse
70 g Puderzucker
1/2 unbehandelte Zitrone
Verzierung
400 g (1 Pck.) Candy Coating
gelbe (fettlösliche) Lebensmittelfarbe
gelbe Zuckerstreusel

+ etwa 50 Holz- oder Plastikspieße („Lollipopsticks“)

180° C Umluft, vorgeheizt – 20-25 Minuten Backzeit (+1 Stunde Kühlzeit) – für etwa 50 Stück

Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
Die Schale der Zitrone fein abreiben und zugeben.
Butter, Zucker und Vanillezucker 5 Minuten cremig rühren.
Die Eier einzeln langsam einrühren.
Den Saft der Zitrone auspressen und durch ein Sieb geben (sollte etwa 50 ml ergeben).
Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Buttermischung rühren.
Eine 20×30 cm Backform mit Backpapier auskleiden und die Masse einfüllen.
Goldbraun backen und vollständig abkühlen lassen.
Währenddessen Butter und Frischkäse cremig rühren.
Die Schale der halben Zitrone fein abreiben und mit dem Saft unterrühren.
Zuletzt noch den Puderzucker einrühren.
Den Kuchen fein zerkrümeln.
Die Kuchenbrösel mit dem Frosting verkneten und walnussgroße Portionen zu Kugeln formen.
Die Cakepop-Rohlinge für mindestens eine Stunde kühl stellen.
Das Candy Coating in einer großen Tasse in der Mikrowelle bei etwa 500 Watt erwärmen.
Immer wieder umrühren, bis das Candy Coating sich aufgelöst hat.
Mit gelber Lebensmittelfarbe einfärben.
Jeweils einen Holz- oder Plastikspieß 1 cm tief in das Candy Coating tauchen und einen Cakepop-Rohling aufspießen.
Diesen vollständig eintauchen und überflüssiges Candy Coating abtropfen lassen.
Zügig in gelben Zuckerstreuseln wenden, etwas abklopfen.
In einem Styroporblock stecken und mit allen anderen auch so verfahren.
Kühl (aber nicht im Kühlschrank) aufbewahren.

Mohnkuchen

Diesen wirklich leckeren Mohnkuchen habe ich nach einem Rezept aus einem meiner Lieblingsbackbücher –Anniks göttliche Kuchen – gebacken. Er ist überaus schnell zubereitet und vor allem schnell gegessen ;-)

nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
70 g Mehl
60 g Speisestärke
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
3 Eier
130 g Zucker
Vanillezucker
125 ml Eierlikör
100 ml Öl
100 g gequetschter/geriebener/gemahlener Mohn
+ 3 EL Aprikosenkonfitüre

160° C Umluft, vorgeheizt – 40 Minuten Backzeit – für eine Springform mit 22cm Durchmesser

Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver vermischen.
Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
Eierlikör, die Mehlmischung, Öl und zuletzt den Mohn unterrühren.
Die Masse in die gefettete Springform füllen und backen.
Den Kuchen 15 Minuten lang in der Form abkühlen lassen, dann daraus lösen und auf ein Gitter stürzen.
Währenddessen die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf erhitzen und den Kuchen damit bestreichen.

6. Adventskalendertürchen: Weihnachtsmützen (Cakepops)

6. Dezember: Nikolaustag

Zutaten
Kuchen
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
Salz
110 g weiche Butter
160 g Zucker
2 Eier
100 ml Milch
Frosting
45 g weiche Butter
80 g Frischkäse
3 EL Puderzucker
Verzierung
1 Eiweiß
4 EL Puderzucker
60 g Kokosflocken
60 g Puderzucker
Saft einer halben Orange
rote Lebensmittelfarbe
weiße „Schneekugel“-Zuckerperlen

180° C vorgeheizt, Umluft – 30 Minuten Backzeit – für eine rechteckige Form 15x25cm

Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen.
Butter und Zucker cremig rühren.
Eier einzeln und langsam einrühren, dann abwechselnd die Mehlmischung und die Milch zugeben.
Die Masse in die mit Backpapier ausgelegte Form streichen und goldbraun backen.
Aus der Form nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Währenddessen Butter, Frischkäse und Puderzucker verrühren.
Den Kuchen fein zerbröseln und mit dem Frosting vermischen.
Aus gleich großen Portionen kleine Kegel formen und diese mehrere Stunden in den Kühlschrank oder ca. 15 Minuten in das Gefrierfach (oder zu dieser Jahreszeit nach draußen) stellen.
Das Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen, die Kegel mit der Unterseite etwa 1cm eintauchen und in Kokosflocken wälzen.
Trocknen lassen (am besten mehrere Stunden lang).
Die restliche Eiweißmasse mit Puderzucker, Orangensaft und roter Lebensmittelfarbe verrühren.
Die Weihnachtsmützen an der Spitze mit einem Zahnstocher aufspießen, den roten Guss mit einem Pinsel „kopfüber“ auftragen, damit der Kokos nicht rot wird.
Überschüssiges abtropfen lassen, den Zahnstocher entfernen und eine „Schneekugel“ auf die Spitze setzen.
Trocknen lassen.