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Simple Rezepte

Kürzlich bekam ich in einem Podcast (dem der Wiener Biertaucher, bei denen ich auch schon mal zu Gast war) mit, wie sich ein Leser der Zuckerbäckerei beklagte, dass es in menem Blog nur „superfancy“ Rezepte mit Zutaten, die man nicht im Haus hat, gibt.

In meiner Küche gibt es zwar immer genügend Zutaten für ein Notfall-Gebäck – vielleicht auch eins, das fancy ist  – aber das ist natürlich Einstellungssache. Deshalb habe ich hier für euch ein paar Rezepte zusammengetragen, die recht einfach und schnell zu machen sind und/oder ohne spezielle Zutaten auskommen.

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PAMK #7 „Lasst uns froh und lecker sein!“

Eine weihnachtliche Runde „Post aus meiner Küche“ kann ich mir als Backbloggerin natürlich nicht entgehen lassen. Das Motto „Lasst uns froh und lecker sein!“ lässt aber so viel Spielraum, dass mir erstmal gar nichts Konkretes einfiel, so viele verschiedene Ideen hatte ich. Zum ersten Mal tausche ich zudem mit einer Nicht-Bloggerin, deshalb werde ich dessen Inhalt nächste Woche hier auch vorstellen.

Was ich in mein goldglänzendes Päckchen getan habe, fragt ihr euch bestimmt auch schon, meine liebsten Leser. Hier die Auflösung:

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Kleine Tannenbäumchen aus Mandelmürbteig mit Orangenguss.

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Einen Orangenkuchen mit weißem Schokoguss – das Rezept dazu folgt nächste Woche.

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Und eine dritte Leckerei habe ich auch noch eingepackt: Zimt-Haselnuss-Trüffel. Ich hatte noch Haselnüsse übrig und weil ich dagegen allergisch bin (ich hätte die Ganache lieber nicht probieren sollen…) habe ich mir gedacht, ich mache der lieben Elke damit eine Freude, bevor ich die Nüsse noch im Regal vergesse.

Ich bin schon sehr gespannt auf Elkes Päckchen!

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Schoko-Bananen-Guglhupf

Meine Nachbackliste wird zwar mit jedem Zuckersüß länger, doch ich halte mich ran mit dem Abarbeiten. Mit diesem Guglhupf, ursprünglich von Zucker, Zimt und Liebe gebacken, kann ich gleich einen Punkt durchstreichen. Nebenbei habe ich noch ein paar Bananen vorm Vergammeln bewahrt und mit dem Kuchen als Mitbringsel (hoffentlich) eine Freude beschert.

Probiert habe ich natürlich auch, für mich selbst habe ich nämlich ein kleines Herzerl gebacken, das ihr auf meiner neuen Instagram-Seite bewundern könnt. Schmeckt gut, dieser Schoko-Bananen-Kuchen!

My list of things to bake gets longer with every single Zuckersüß, but I’m working on it. With this bundt cake, originally baked by Zucker, Zimt und Liebe, I can cross one recipe off the list. In the same time I saved a bunch of bananas from spoiling and did someone a favor with bringing the cake to their house.

Of course I’ve also tried a little bit, for myself I baked an additional mini heart cake. You can find it on my new Instagram. Tastes really good, this chocolate banana cake!

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Breaking Bad – Cupcakes

Breaking Bad. Es gibt keinen einzigen Menschen in meinem Freundeskreis, der nicht sofort etwas mit diesen zwei Wörtern anzufangen weiß. Ich selbst bin zwar nie über die ersten beiden Folgen hinausgekommen, obwohl ich die Serie bis dahin wirklich sehenswert fand. Ein paar meiner Freunde sind dagegen richtige Hardcore-Fans von Walter White und Co. Deshalb habe ich mir für die nächste Geburtstagseinladung etwas ganz besonderes als Geschenk überlegt: Cupcakes mit blauen Zuckerkristallen aka Meth obenauf.

Beim Zuckerkochen müsst ihr zwar mangels Illegalität nicht Angst haben, von irgendwem erwischt zu werden. Aber gefährlich ist es trotzdem! Bei einer Temperatur von 150° C macht es besser nicht so wie ich, meine liebsten Leser, und verbrennt euch eure Hand am blubberndem Zucker…

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Limetten-Kokos-Cupcakes mit Erdbeeren

Diese Cupcakes sind mehr oder weniger ein Zufallsprodukt aller Zutaten, die ich so im Kühlschrank gefunden habe. Besonders waghalsig war die Verwendung von cremiger Kokosmilch, weil ich solche noch nie verarbeitet habe. Dadurch bekommen die Cupcakes ein bisschen Karibikflair, das sich sowohl im Teig als auch im Frosting ganz gut macht. Ziemlich lecker!
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Post aus meiner Küche #5 – Kindheitserinnerungen

Schon alles aufgegessen – Nadine’s PAMK-Paketinhalt

Die fünfte Runde von Post aus meiner Küche bereitete mir echtes Kopfzerbrechen. Kindheitserinnerungen, die man verschicken kann, fielen mir nämlich nicht übermäßig ein. Die vorherigen Themen, sei es nun Schokoladiges (geht immer!) oder Picknick (soo viel Inspiration), waren dagegen geradezu (Achtung, Wahnsinnswortspiel) ein Kinderspiel.
Mein erster Gedanke für diese Tauschrunde waren Kirschen in Eiswürfeln, die ich immer mit meinem Opa gegessen habe. Aber Gefrorenes verschicken funktioniert leider nicht einmal bei diesen schrecklich kalten Märztemperaturen. So sehr ich auch überlegte, mir fiel nichts ein. Man könnte meinen, dass meine Erinnerung an Kindheitsleckereien noch glasklar sein müsste, bin ich doch noch nicht einmal volljährig. Doch weit gefehlt. Ein Gespräch mit meiner Mama brachte mich dann noch auf meine Lieblings-Pfannkuchen und Kaiserschmarrn; das mit dem Verschicken würde hier jedoch auch nicht klappen.

Dann, endlich: Beim Durchstöbern meiner Backbuchsammlung fiel mir das Kochbuch meiner Grundschule, in dem ich mit einem Muffinsrezept verewigt bin, in die Hände. Ich entschied mich allerdings nicht für meine Muffins, sondern für den coolsten Geburtstagskuchen, den sich eine Grundschülerin wünschen kann: Zebrakuchen mit Schokoguss und gaaanz vielen bunten Streuseln.

Noch weiter hinten im Kochbuchregal fand sich dann noch „Phantasie und Phantasüss“, das ich, glaube ich jedenfalls, vor ewigen Zeiten einmal gewonnen habe. Darin gibt es zu jedem Rezept mit richtig tollem Namen, z.B. „Sir Puddingtons Vermächtnis“, eine passende Geschichte und Step-by-Step-Fotos, damit der Nachwuchsbäcker auch keine Fehler macht. Naja, lange Rede kurzer Sinn, „Kater Konrads Mäusespeck“ hat es mir angetan. Ich kann mich erinnern, an diesem Rezept fast verzweifelt zu sein, weil ich es einfach nicht allein backen konnte. Und das nur, weil es mir nicht gelang, Eigelb vernünftig von Eiweiß zu trennen. Mittlerweile habe ich das glücklicherweise gelernt und diese leckeren Kekse in Erinnerung an meine Anfänge als Zuckerbäckerin mit in mein Paket für Nadine gepackt.

Zebrakuchen
Zutaten
5 Eigelb
300 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
125 ml warmes Wasser
250 ml Öl
375 g Mehl
1 Pck. Backpulver (ich würde das nächste Mal ein bisschen weniger nehmen)
5 Eiweiß
2 EL Kakao
Verzierung
Kuvertüre
Zuckerstreusel

für eine große Springform (26 cm Durchmesser) oder eine kleine Springform (13 cm Durchmesser) und 18 (Herz-)Muffinsförmchen

Die Backformen fetten. Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Mehl und Backpulver vermischen.

Eigelbe und Zucker mit dem Vanillemark schaumig schlagen. Wasser, Öl und die Mehlmischung einrühren.

Die Eiweße steif schlagen und unter den Teig heben. Diesen in zwei gleich große Portionen teilen und eine davon mit Kakao dunkel färben.

Dann den Teig in die Formen füllen: Von der Mitte her immer abwechselnd einen Esslöffel hellen und dunklen Teig aufeinandersetzen. Dieser sollte dann auseinanderlaufen und es ergibt sich ein Zebramuster.

Für 30 Minuten backen und dann mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen. Je größer die Form, desto länger die Backzeit. Vollständig abkühlen lassen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Mit Zuckerstreuseln verzieren.

Mäusespeck
Zutaten
1 Ei
1 Eiweiß
90 g Zucker
40 ml Sahne
120 g Mehl
+ 50 g Puderzucker
Johannisbeersaft

für 12 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker unterrühren, bis sich dieser aufgelöst hat.

Die Sahne ebenfalls steif schlagen und dann zusammen mit Eigelb und Mehl unter den Eischnee heben.

In einen Spritzbeutel füllen und mit genügend Abstand 12 „Mäusespecke“ auf das Backpapier spritzen. Etwa 14 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Abkühlen lassen und währenddessen Puderzucker und Johannisbeersaft zu einem dicken Guss verrühren. Damit den Mäusespeck verzieren.

Mini-Schokoguglhupfs

Zwei meiner Freundinnen feiern in diesen Tagen ihren Geburtstag. Da komme ich natürlich nicht umhin, ihnen einen zuckersüßen Geburtstagskuchen zu schenken. Und weil sie ja zwei sind, habe ich mich statt einer regulären Guglhupfform für die Miniversion entschieden.
Das brächte mich einmal wieder zum Thema Pluralbildung des Guglhupf. Guglhupfs oder doch lieber Guglhüpfe? Gar Guglhüpfchen? Naja, jedenfalls sind sie eine Variation meines absoluten Lieblings-Mandel-Joghurtkuchen. Ein wenig Kakao und Cognac dazu und Bittermandelaroma weg – schon stand das Rezept. Mit etwas Ganache und ein paar Kokosflocken obenauf machen sie gleich auch noch optisch was her.

Zutaten
Teig
160 g Mehl
15 g (= 1 1/2 EL) Kakao
60 g gemahlene Mandeln
1 1/2 TL Backpulver
Salz
150 g Joghurt
100 g Zucker
2 Eier
2 EL Cognac
+ Fett und gemahlene Mandeln für die Form
Ganache
180 g dunkle Schokolade
120 ml Sahne
+ Zuckerstreusel

für 6 Mini-Guglhupfs mit 6 cm Durchmesser

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen. Die Formen fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstäuben.

Mehl, Kakao, Mandeln, Backpulver und Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Joghurt und Zucker verrühren, dann die Eier einrühren. Die Mehlmischung unterrühren und zuletzt den Cognac einarbeiten.

Den Teig gleichmäßig auf die 6 Formen verteilen.

Für 20-25 Minuten backen, mit einem Holzstäbchen eine Garprobe durchführen und ggf. noch etwas länger backen.

Währenddessen die Schokolade grob hacken und in eine hitzeresistente Schüssel geben.
Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Anschließend über die gehackte Schokolade schütten und etwa 1 Minute stehen lassen. Dann so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache bei Raumtemperatur etwas abkühlen lassen.

Die Guglhupfs etwa 5 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen. In Ganache tunken und mit Zuckerstreuseln bestreuen.

Karottenkuchen



Stellt euch vor, ich habe noch niemals Karottenkuchen gebacken (mal abgesehen von Whoopie Pies)! Da kam mir dieses Rezept aus einer Ausgabe der Living at Home, von denen meine Tante zufällig ganze Jahrgänge aussortierte, gerade recht. Mit ein paar Veränderungen wurde es mein neues Kuchen-Lieblingsrezept, denn dieser Karottenkuchen ist unglaublich weich und saftig und die gehackten Nüsse und Rosinen darin sind einfach perfekt. Bei der Zubereitung hatte ich leider ein paar allergisch bedingte Probleme (Karotten!), die mich dazu veranlassten, die Karotten nicht zu raspeln, sondern im nagelneuen Mixer (den vorherigen habe ich hierbei zerstört) zu zerkleinern. Ich glaube aber, dass das sogar noch besser und vor allem schneller war als die im Rezept geforderte Variante. Genug der Lobhudelei, nun das Rezept 🙂

nach einem Rezept aus Living at Home 4/2007
Zutaten
Kuchen
700 g Karotten
125 g Walnüsse
350 g brauner Zucker
1 unbehandelte Limette
6 Eier
300 ml Sonnenblumenöl
400 g Mehl
4 TL Backpulver
100 g Korinthen
50 g Kokos
Frosting
400 g Mascarpone
400 g Frischkäse
50 g Puderzucker


für eine Springform mit 22 cm Durchmesser und eine Springform mit 12 cm Durchmesser oder eine rechteckige Form 28x18cm

Für das Frosting Mascarpone, Frischkäse und Puderzucker verrühren. Mindestens 3 Stunden kühlstellen.

Die Karotten schälen und im Mixer sehr fein zerkleinern oder fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und die Formen fetten.

Zucker, Limettenschale, Eier und Öl etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Mehl und Backpulver einrühren. Karotten, Walnüsse, Korinthen und Kokos unterheben.

Den Teig in die Formen füllen und etwa 60 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzstäbchen machen, ggf. die Temperatur zurückdrehen und noch etwas länger backen.

Kurz in den Formen abkühlen lassen, dann aus den Formen lösen und vollständig auskühlen lassen. Dann das Frosting darauf verteilen.

Orangen-Heidelbeer-Muffins

Diese Muffins habe ich bei Food Librarian entdeckt und musste sie einfach nachbacken. Weil sich aber einfach keine unbehandelten Orangen auffinden ließen, nahm ich statt Orangenschale ein seltsames Pulver namens Orangen Back… Ich sage es mal so, nächstes Mal warte ich auf unbehandelte Orangen 😉


Zutaten
110 g Butter
180 ml Milch
1 Pck. Orangen Back (noch besser: Schale einer unbehandelten Orange)
100 g Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
330 g Mehl
2 TL Backpulver
Salz
200 g (TK-)Heidelbeeren
2 EL brauner Zucker


für 14-15 Stück

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und 15 Muffinförmchen mit Papierförmchen bestücken.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Butter schmelzen und mit der Milch verrühren.

Zucker und Orangen Back (Orangenschale) vermischen. Die Eier zugeben und aufschlagen, bis die Masse hellgelb ist. Butter-Milch-Mischung unterrühren, dann die Mehlmischung unterheben.

Zuletzt die (noch gefrorenen) Heidelbeeren unterheben, dabei etwa 2 EL aufheben. Die Masse auf die Muffinsförmchen verteilen. Die Muffins mit ein paar Heidelbeeren und etwas braunem Zucker bestreuen.

Für 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen einen Gartest durchführen und ggf. noch etwas länger backen. Mit frischen Heidelbeeren sind die Muffins übrigens schneller fertig.