Schlagwort-Archive: Rührkuchen

Gestürzter Bananen-Karamell-Kuchen

Vor ein paar Tagen erst habe ich bei Joy the Baker den Upside Down Bananas Foster Cake entdeckt und sofort auf meine Nachbacken-Liste gesetzt.

Es stellte sich heraus, dass in unserem Vorrat noch drei Bananen waren, die schon zu braun waren, um pur gegessen gut zu sein, aber noch nicht braun genug, um sie für Bananenbrot zu zermatschen. Sonstige Backzutaten waren auch alle da, dringende Termine stehen zur Zeit ja eh selten ins Haus, sodass ich den Kuchen einfach spontan zusammenrührte.

Gestürzter Bananen-Karamell-Kuchen

Im Ofen braucht er, wie Joy schreibt, theoretisch recht lang, aber weil ich die größte Backform verwendet habe, die ich finden konnte (28cm Durchmesser!), wurde der Kuchen nicht so hoch und in einer halben Stunde fertig.

Besonders fotogen ist der gestürzte Bananen-Karamell-Kuchen nicht (kein Vergleich zur Ananas Tarte Tatin oder dem Gestürzten Johannisbeer-Karamell-Kuchen), aber dafür umso schmackhafter. Dass gebackene Bananen eine super Sache sind, weiß jede_r, der/die sie schon einmal in einem asiatischen Restaurant als Dessert gegessen hat – oder sie mal (z.B. für Bananen-Eis) sehr lange im Ofen rösten hat lassen. Hier kommt dann noch Karamell dazu, zimtig-fluffiger Rührkuchen und ein paar Walnusstücke für den Crunch – in meiner WG so beliebt, dass ich am nächsten Tag schon wieder einen neuen Kuchen backen konnte (bald im Blog!).

Gestürzter Bananen-Karamell-Kuchen
Matschfarbiger Kuchen auf matschfarbenem Teller – aber lasst euch davon nicht täuschen!
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Apfel-Rosmarin-Muffins

Meine WG hat vergangene Woche einen ganzen Kübel (also wohl so 5 Kilo) Äpfel gekauft – mit dem Plan, sie zum Brunch zu entsaften. Doch daraus ist bis jetzt noch nix geworden, weshalb ich mir jetzt einfach eine Reihe Apfel-Gebäck vorgenommen habe.

Dieses Rezept habe ich aus einem meiner ersten Backbücker (ich habe es diesem Blogpost zufolge mindestens seit August 2010): „Anniks göttliche Kuchen“ hat zwar eindeutig gestresste „quirky“ Mütter mit sehr klassischem Rollenverständnis zur Zielgruppe, aber die Rezepte darin sind trotzdem gut. Also oft recht einfach, aber mit vielen tollen Ideen.

Im Laufe der lezten 10 (?!?!) Jahre habe ich schon ein paar Sachen nachgebacken, z.B. diese großartige Rüblitarte (für die wär ja jetzt auch wieder Saison!), den Mohnkuchen oder die Apfeltarte. Außerdem ist Annik Weckers Grundrezept nach wie vor meine go-to-Orientierung für Biskuit.

Dieser gewöhnliche Rührteig wird durch gedünstete Äpfel und großzügig Rosmarin wirklich spannend. Weil ich nicht genug Zeit für 60 Backminuten hatte und außerdem keine Lust, mit dem anschneiden bis nach dem Foto zu warten, habe ich statt einer 24cm-Springform einfach Muffinförmchen genommen. Deshalb ist die Menge auch nicht an das klassische 12er-Blech angepasst; es kommen 16 bis 18 Stück heraus.

apfel-rosmarin-muffins
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Marillen-Mascarpone-Kuchen

Vergangenes Wochenende wollte ich unbedingt mal wieder einen klassischen Kaffeeklatsch-Kuchen backen. In meinen Augen fällt in diese Kategorie alles, was man am Besten im Ganzen auf den Tisch stellt und vielen Leuten serviert – ganz im Gegensatz zu Cookies, Scones und ähnlichem Kleingebäck, das ich am liebsten als Uni-/Arbeits-Pausensnack in Tupperdosen mitnehme.

marillen-mascarpone-kuchen auf einem türkisen deckchen, daneben teller, tortenheber und gabel
In fremden Küchen bäckt sichs schwieriger, dafür gibts Abwechslung bei den Foto-Props!

Hier im Blog gibt es verhältnismäßig wenig solcher Rezepte, z.b. Biskuitroulade mit Aprikosenfüllung und Kardamom, Gestürzter Johannisbeer-Karamell-Kuchen oder Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen.

Auf der Suche nach einem neuen Kaffeeklatsch-Kuchen schaute ich zuersteinmal bei Joy The Baker vorbei, deren Blog ich schon abonniert hatte, als es die Zuckerbäckerei noch gar nicht gab. Und natürlich wurde ich fündig: Der Simple Fig and Mascarpone Cake war genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Nur bin ich nicht in Kalifornien, sondern in Österreich und nahm statt den Feigen einfach Marillen. Schmeckt super!

marillen-mascarpone-kuchen angeschnitten von oben
ein stück marillen-mascarpone-kuchen
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Eierlikör-marmorkuchen

Meine Tante hat mir zu Ostern wieder ein bisschen selbstgemachten Eierlikör geschenkt – das Rezept dazu habe ich übrigens vor etwa fünf Jahren gebloggt:

2013 spielte ich mit GIFs herum – könnte ich eigentlich mal wieder machen!

Pur trinken wollte ich ihn nicht und erinnerte mich an ein Rezept aus den Frühzeiten der Zuckerbäckerei. Ich ahnte schon, dass es mit Vorsicht zu genießen ist, so knapp wie ich damals schrieb.

Ich startete also eine Eierlikörkuchen-Neu-Testreihe, bei der zwischendurch leider der WG-Ofen kaputtging. Glücklicherweise kam ich zufällig im Haus meiner Familie vorbei, wo zwar der Ofen ging, aber keine Guglhupfform mehr da war! Genauer gesagt war sie nicht mehr in der Küche. Offenbar hatte sie zu rosten begonnen und wurde deshalb einfach zum Blumentopf umfunktioniert…

vier guglhupfs und eine eierlikörflasche auf einer blauen tischdecke im gras
Mein Puppengeschirr von 1997 hat genau die richtige Größe für einen Mini-Guglhupf

Aber stattdessen lag noch ein Mini-Guglhupf-Backblech herum, das nicht rostete. Und die entstandenen Küchlein mit endlich ausgewogenem Rezept passen perfekt auf mein Puppengeschirr – alternativ gehen natürlich auch einfache Untertassen.

Und falls ihr keine Mini-Guglhupf-Form zur Hand habt, Muffinförmchen sollten es auch tun, gegebenenfalls mit ein paar Minuten weniger im Ofen.

drei guglhupfs und eine eierlikörflasche auf einer blauen tischdecke im gras
Die Gänseblümchen sollte man vor dem Essen entfernen, sonst schmeckt der Kuchen unangenehm salat-ig ;)

Im Rezept steht kein Butter oder Öl, sämtliches Fett im Kuchen kommt deshalb aus dem vielen Eigelb und der Sahne im Eierlikör. Die kleinen Guglhupfs erhalten deshalb eine dichte, saftige Textur.

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Simple Rezepte

Kürzlich bekam ich in einem Podcast (dem der Wiener Biertaucher, bei denen ich auch schon mal zu Gast war) mit, wie sich ein Leser der Zuckerbäckerei beklagte, dass es in menem Blog nur „superfancy“ Rezepte mit Zutaten, die man nicht im Haus hat, gibt.

In meiner Küche gibt es zwar immer genügend Zutaten für ein Notfall-Gebäck – vielleicht auch eins, das fancy ist  – aber das ist natürlich Einstellungssache. Deshalb habe ich hier für euch ein paar Rezepte zusammengetragen, die recht einfach und schnell zu machen sind und/oder ohne spezielle Zutaten auskommen.

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PAMK #7 „Lasst uns froh und lecker sein!“

Eine weihnachtliche Runde „Post aus meiner Küche“ kann ich mir als Backbloggerin natürlich nicht entgehen lassen. Das Motto „Lasst uns froh und lecker sein!“ lässt aber so viel Spielraum, dass mir erstmal gar nichts Konkretes einfiel, so viele verschiedene Ideen hatte ich. Zum ersten Mal tausche ich zudem mit einer Nicht-Bloggerin, deshalb werde ich dessen Inhalt nächste Woche hier auch vorstellen.

Was ich in mein goldglänzendes Päckchen getan habe, fragt ihr euch bestimmt auch schon, meine liebsten Leser. Hier die Auflösung:

pamk lasst uns froh und lecker sein3

Kleine Tannenbäumchen aus Mandelmürbteig mit Orangenguss.

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Einen Orangenkuchen mit weißem Schokoguss – das Rezept dazu folgt nächste Woche.

pamk lasst uns froh und lecker sein2

Und eine dritte Leckerei habe ich auch noch eingepackt: Zimt-Haselnuss-Trüffel. Ich hatte noch Haselnüsse übrig und weil ich dagegen allergisch bin (ich hätte die Ganache lieber nicht probieren sollen…) habe ich mir gedacht, ich mache der lieben Elke damit eine Freude, bevor ich die Nüsse noch im Regal vergesse.

Ich bin schon sehr gespannt auf Elkes Päckchen!

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Schoko-Bananen-Guglhupf

Meine Nachbackliste wird zwar mit jedem Zuckersüß länger, doch ich halte mich ran mit dem Abarbeiten. Mit diesem Guglhupf, ursprünglich von Zucker, Zimt und Liebe gebacken, kann ich gleich einen Punkt durchstreichen. Nebenbei habe ich noch ein paar Bananen vorm Vergammeln bewahrt und mit dem Kuchen als Mitbringsel (hoffentlich) eine Freude beschert.

Probiert habe ich natürlich auch, für mich selbst habe ich nämlich ein kleines Herzerl gebacken, das ihr auf meiner neuen Instagram-Seite bewundern könnt. Schmeckt gut, dieser Schoko-Bananen-Kuchen!

My list of things to bake gets longer with every single Zuckersüß, but I’m working on it. With this bundt cake, originally baked by Zucker, Zimt und Liebe, I can cross one recipe off the list. In the same time I saved a bunch of bananas from spoiling and did someone a favor with bringing the cake to their house.

Of course I’ve also tried a little bit, for myself I baked an additional mini heart cake. You can find it on my new Instagram. Tastes really good, this chocolate banana cake!

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Breaking Bad – Cupcakes

Breaking Bad. Es gibt keinen einzigen Menschen in meinem Freundeskreis, der nicht sofort etwas mit diesen zwei Wörtern anzufangen weiß. Ich selbst bin zwar nie über die ersten beiden Folgen hinausgekommen, obwohl ich die Serie bis dahin wirklich sehenswert fand. Ein paar meiner Freunde sind dagegen richtige Hardcore-Fans von Walter White und Co. Deshalb habe ich mir für die nächste Geburtstagseinladung etwas ganz besonderes als Geschenk überlegt: Cupcakes mit blauen Zuckerkristallen aka Meth obenauf.

Beim Zuckerkochen müsst ihr zwar mangels Illegalität nicht Angst haben, von irgendwem erwischt zu werden. Aber gefährlich ist es trotzdem! Bei einer Temperatur von 150° C macht es besser nicht so wie ich, meine liebsten Leser, und verbrennt euch eure Hand am blubberndem Zucker…

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Limetten-Kokos-Cupcakes mit Erdbeeren

Diese Cupcakes sind mehr oder weniger ein Zufallsprodukt aller Zutaten, die ich so im Kühlschrank gefunden habe. Besonders waghalsig war die Verwendung von cremiger Kokosmilch, weil ich solche noch nie verarbeitet habe. Dadurch bekommen die Cupcakes ein bisschen Karibikflair, das sich sowohl im Teig als auch im Frosting ganz gut macht. Ziemlich lecker!
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