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Post aus meiner Küche 6 – "Zusammen schmeckts besser!"

Eine neue Runde Post aus meiner Küche! Diesmal habe ich mit der lieben Steffi von MampfKampf getauscht. Zum Motto „Zusammen schmeckt’s besser – ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück“ hatte ich unendlich viele Ideen, nur „verschickbar“ mussten sie eben sein…

Ins Päckchen kamen dann schließlich diese Aprikosen-Kardamom-Tartes am Stiel und dazu noch superleckere Erdbeer-Schoko-Scones, die ich bestimmt für mich nocheinmal backen werde.

Steffi schickte mir ein großes Paket voller Leckereien:
Zitronen-Basilikum-Cupcakes (habe ich als allererstes probiert – sehr lecker!), Pfeffer-Kirsch-Kompott, Erdbeer-Hunderblütensirup-Limes und Lavendelöl.

Meine liebsten Leser, schaut einmal die zuckersüße Cupcakeverzierung an:

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Johannisbeerpie mit Erdnussbutter

Die Johannisbeeren auf dem äußerst mickrigen Strauch in unserem Garten sind endlich reif. Und nachdem ich alle geerntet habe, musste ich feststellen, dass es nur 220 g waren! Doch einen Kuchen wollte ich trotzdem daraus backen. Deshalb wandelte ich das Rezept der Peanuts-Jelly-Tarteletts aus der neuen LECKER Bakery ein kleines bisschen ab. Eine der vielen „Teigdeckel“-Ideen in der wirklich schön aufgezogenen und wahnsinnig toll fotografierten Zeitschrift übernahm ich auch noch. Heraus kam Johannisbeerpie mit Erdnussbutter und Zick-Zack-Deckel.
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Pfirsichtaschen mit Rosenwasser und Basilikum

Seit ungefähr vier Jahren habe ich keinen Pfirsich mehr gegessen. Das liegt daran, dass ich damals einen dermaßen schlimmen allergisch bedingten Hautausschlag bekommen habe, dass ich mir geschworen habe, so bald keine dieser schrecklichen Steinfrüchte zu essen. Aber verführt von den wunderbaren Fotos im Originalrezept, wagte ich es, einen Pfirsich anzufassen und siehe da – nichts passiert! Und die Geschmackskombination ist noch dazu unschlagbar lecker.

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Rhabarber-Streusel-Tarte

Ich war zwar jetzt zwei Wochen nicht daheim, das heißt aber natürlich noch lange nicht, dass ich nichts gebacken habe! Am Wochenmarkt von Sélestat (leider hatte ich meine Kamera nicht dabei) haben wir frischen Rhabarber erstanden. Aus meinem Plan, damit endlich ein Rezept aus dem neuen deli-Magazin umzusetzen wurde aus Zeitmangel – Hefeteig muss eben ein bisschen gehen – nichts. Aber Rhabarber und Streusel, das stand ab da fest, mussten es unbedingt sein. Abhilfe schaffte wie so oft foodgawker und dieses Rezept. Und weil vom Pâte sablée (= Mürbteig. Ein wichtiges Wort für mein französisches Vokabular!) ein Eiweiß übrig blieb, machte ich noch ein paar Baisers mit Zuckerstreuseln. Nur dass sie in Frankreich Meringues heißen, ein Baiser ist nämlich ein Kuss.

nach einem Rezept von Angies Recipes
Rhabarber-Streusel-Tarte
Boden
150 g Mehl
50 g Zucker
Salz
1 Eigelb
75 g kalte Butter, in Würfeln
1 EL kaltes Wasser
Füllung
70 g Löffelbiskuit
500 g Rhabarber
50 g brauner Zucker
Streusel
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
Muskat
Zimt
150 g kalte Butter, in Würfeln

für eine Tarte mit 26 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Währenddessen den Rhabarber putzen und in etwa 1cm große Stückchen schneiden. Das Löffelbiskuit fein zerbröseln.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Tarteform einfetten.

Die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und so lange kneten, bis sich Streusel bilden. Kühlstellen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und die Form damit auskleiden. Erst die Löffelbiskuitbrösel, dann den Rhabarber darauf verteilen und mit braunem Zucker bestreuen. Zuletzt die Streusel darüberstreuen.

Für etwa 45 Minuten goldbraun backen.

Baiser
1 Eiweiß
30 g Zucker
25 g Puderzucker
1 TL Speisestärke
+ bunte Zuckerstreusel

Den Ofen auf 100° C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel schaumig schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse sehr steif schlagen. Zum Schluss vorsichtig Speisestärke unterheben.

Die Masse entweder in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Tupfen auf das Backblech spritzen oder einfach mit einem Löffel „Kleckse“ auf dem Backblech platzieren. Mit bunten Zuckerstreuseln verzieren

Die Baisers 2- 3 Stunden bei leicht geöffneter Ofentüre trocknen.

Rüblitarte

Wieso sind Karotten neben Ostereiern und Osterhasen, deren Zusammenhang ich schon kurios genug finde, eigentlich so typisch „Ostern“? Und wieso taucht alles „Rübli“-Gebäck nur zu dieser Jahreszeit auf? Bei diesem Kuchen ist es wirklich schade drum, genauso wie bei dessen Vorgängern aus den letzten beiden Jahren, nämlich Karottenkuchen und Carrot Cake Whoopie Pies. Nichtsdestotrotz kam ich auch dieses Jahr wieder saisonal passend auf die Idee, Karotten in etwas Süßem zu verarbeiten. Das Rezept stammt allerdings nicht aus einer aktuellen Zeitschrift oder gar einem Blogartikel, sondern aus einem klassischen, sich nicht der Jahreszeit anpassenden Backbuch: Anniks göttliche Kuchen. Und an göttlich kommt diese Tarte schon sehr nah dran!


nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
Boden
100 g kalte Butter in Stückchen
80 g Puderzucker
Mark von 1/4 Vanilleschote
Salz
1 Ei
220 g Mehl
Füllung
80 g Mehl
1/2 TL Natron
Salz
1 TL Zimt
Muskat
Mark von 1/4 Vanilleschote
100 g Zucker
1 TL Honig
2 Eier
100 ml Öl
250 g Karotten
80 g Walnüsse
70 g Rosinen
Frosting
80 g weiche Butter
100 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Mark von 1/2 Vanilleschote
Verzierung
130 g Marzipan
50 g Puderzucker
orange und grüne Lebensmittelfarbe
gehackte Walnüsse

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Für den Boden alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt, Muskat und Vanillemark vermischen.
Die Karotten schlälen und fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Mürbteig ausrollen, die Form damit auskleiden und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. 15 Minuten blindbacken (mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit der Teig nicht aufgeht). Aus dem Ofen nehmen und auf 160° C Umluft zurückschalten.

Währenddessen Zucker, Honig, Eier und Öl verrühren. Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die geraspelten Karotten, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben. Diese Masse auf dem Tarteboden verteilen und 25-30 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse verrühren, dann den Puderzucker und das Vanillemark einrühren. Kühlstellen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, drei Viertel des Marzipans mit oranger Farbe, ein Viertel mit grüner Farbe einfärben. Das Marzipan zu kleinen Karotten formen.

Das Frosting auf der abgekühlten Tarte verteilen. Mit Marzipankarotten und gehackten Walnüssen verzieren.

Kühl aufbewahren.

Matchashortbread

Endlich. Ich habe etwas mit Matcha gebacken! Und dann auch noch etwas von meiner Nachbackliste. Zwei Fliegen auf einen Streich sozusagen. Und sie sind richtig gut geworden, die Gingkoblätter, die teilweise mehr Ähnlichkeit zu einem Schmetterling am Stiel aufweisen als zu einem japanischen Gewächs. Apropos japanisch: Ich kenne bei mir in der Gegend keinen Supermarkt für ausländische Spezialitäten, bevor ich also das nächste Grünteeprojekt angreife, muss ich wohl oder übel schon wieder im Internet bestellen… Die eineinhalb Esslöffel für dieses Rezept habe ich nämlich „ausgeliehen“, danke Franzi 😉

nach einem Rezept von Bittersweet Baker
Zutaten
65 g Puderzucker
1 1/2 EL Matcha (Grünteepulver)
140 g weiche Butter
240 g Mehl
3 Eigelb
+ 50 g Zucker zum Wälzen

für 30-40 Gingkoblätter

Puderzucker und Matcha mit der Butter verrühren. Mehl und Eigelb zugeben und gut vermischen. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln.

Für 15 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Zucker auf einen Teller schütten.

Den Teig auf 0,4 cm Dicke ausrollen und Gingkoblätter ausstechen. An allen Seiten mit Zucker bedecken und gleichmäßig auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln für 10-15 Minuten backen, dabei darauf achten, dass die Plätzchen nicht bräunen.

21: Spitzbuben

Im Zuge meiner Adventskalendervorbereitungen im September fiel mir auf, dass ich zwar in den vergangenen beiden Jahren viele Plätzchenklassiker, darunter Spekulatius und Lebkuchen, gepostet habe, doch eine Sorte habe ich vergessen: Spitzbuben. Dies kann ich natürlich nicht so lassen, zumal sie sich ja auch noch hervorragend dazu eignen, unseren recht gut sortierten Marmeladenvorrat wenigstens etwas schrumpfen zu lassen. In jedem Fall gilt – diese Plätzerl dürfen auf keinem Weihnachtsteller fehlen!

Zutaten
Teig
200 g Mehl
1 Eigelb
60 g (Vanille-)Zucker
Salz
125 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Füllung
verschiedene Marmelade – in meinem Fall Zwetschge und Marille
+ Puderzucker zum Bestäuben

für etwa 30 Plätzchen mit 3 cm Durchmesser

Für den Teig alle Zutaten verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Aus der Hälfte dieser Kreise nochmals ein Loch oder einen Stern etc. ausstechen. Mit genügend Abstand auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 7 Minuten backen, bis die Plätzchen goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Die Kreise mit Loch in der Mitte mit Puderzucker bestäuben, die andere Hälfte mit Marmelade bestreichen. Jeweils einen Marmeladenkreis und einen Puderzuckerkreis zusammensetzen.

17: Schneeflocken

Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit…?
Mit diesem Rezept immer wenn ihr wollt, meine lieben Leser. Auch im Hochsommer. So schnell wie die gebacken und verziert sind, könnten sie dann nicht einmal wegschmelzen…

Zutaten
Teig
500 g Mehl
Salz
250 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
120 g Zucker
2 Eier
Verzierung
1 EL Meringue Powder
125 g Puderzucker
20 ml Wasser oder Zitronensaft

Mehl, Salz, Butter, Zucker und Eier zu einem glatten Teig verkneten.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 0,3 cm Dicke ausrollen und Schneeflocken ausstechen. Auf den Backblechen verteilen.

Jedes Blech einzeln 5-8 Minuten backen, bis die Plätzerl gerade so goldbraun sind. Nicht zu dunkel werden lassen, Schneeflocken sind weiß! Abkühlen lassen.

Für die Verzierung Meringue Powder und Wasser/Zitronensaft schaumig rühren. Den Puderzucker darübersieben und wie Eiweiß steif schlagen. In einen Mini-Spritzbeutel mit 1-2mm-Tülle füllen und die Schneeflocken verzieren. Mehrere Stunden trocknen lassen.

12: Himbeer-Kokos-Rauten

Marmeladenverbrauchaktion, die Erste…
In unserem Vorratsregal haben sich mittlerweile gefühlte 50 Marmeladensorten angesammelt, die es endlich einmal zu verbacken gilt. In Kombination mit dem Mürbteigboden und der Kokosschicht obenauf schien mir Himbeer-Brombeer-Johannisbeer-Marmelade recht passend und war es letztendlich auch. Schnelle Plätzchen ohne Ausstechen – ideal für Zeitnotgeplagte 😉


Zutaten
Teig
200 g Mehl
75 g brauner Zucker
Salz
1 Ei
100 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
Füllung
3 EL Marmelade
2 Eiweiß
2 EL Zucker
50 ml Limettensaft
100 g Kokosflocken

für etwa 25 Stück

Mehl, Zucker. Salz, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Diesen auf einem Backpapier ausrollen und dieses auf ein Backblech legen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Teigplatte mit der Marmelade bestreichen.

Eiweiß, Zucker und Limettensaft etwas aufschlagen, dann die Kokosflocken einrühren. Diese Masse gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen.

Die Teigplatte mit einem Pizzaroller rautenförmig zerschneiden und für 15 Minuten backen.

Abkühlen lassen und auseinanderziehen, ggf. nochmal mit dem Pizzaroller zerschneiden.

6: Mandarinenkäsekuchen

Heute ist Nikolaustag! Und wenn das bei euch genauso läuft wie bei mir, bleiben von allen guten Gaben immer nur viel zu viele Mandarinen übrig. Die Nüsse lassen sich ja noch sehr gut zu Plätzerln verarbeiten, aber für die ganzen Zitrusfrüchte ist mir bisher noch nichts eingefallen. Diesen Käsekuchen werde ich nun aber vermutlich öfters machen, nicht nur bei adventsbedingten Mandarinenüberschuss – sehr lecker!

Zutaten
Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
60 g Zucker
1 Ei
Salz
Füllung
200 g Frischkäse
4 EL Schmand
50 g Zucker
3 EL Mehl
1 Ei
Topping
2 Mandarinen
1 Pck Tortenguss

für zwei Formen mit 12 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Teig glatt verkneten und diesen in zwei gleich große Portionen teilen.
Den Teig dünn ausrollen und die Formen damit auskleiden. Mit einer Gabel mehrfach in den Boden einstechen, damit dieser beim Backen keine Luftblasen ausbildet.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. Bis der Ofen heiß ist, die beiden Böden kühlstellen.

Die beiden Böden 10 Minuten lang blindbacken. Dazu ein Backpapier auf die Formen legen und mit Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, etc) beschweren, damit der Teig nicht zu sehr aufgeht. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und die Böden nochmals 5 Minuten weiterbacken.

Währenddessen die Füllung herstellen. Frischkäse, Schmand und Zucker verrühren. Zuletzt Mehl und Ei einrühren.

Die Füllung gleichmäßig auf die beiden Böden verteilen.

Für 30 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Nochmals 30 Minuten backen. Diese Prozedur soll helfen, dass der Kuchen oben nicht aufreißt. Abkühlen lassen.

Die Mandarinen schälen und die Spalten auf den beiden Kuchen drapieren.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und darüber verteilen. Fest werden lassen.