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Limetten-Kardamom-Cupcakes

In unserem WG-Vorrat haben sich in den letzten Tagen erstaunlich viele Limetten angesammelt. Alleine kann ich aber unmöglich so viele Cocktails (—> Negron, Jungle Bird) trinken wie nötig wären, um sie aufzubrauchen.

Die nächstbeste Lösung (und auch besser transportier- und verschenkbar): Kuchen!

limetten-kardamom-cupcakes
„Cupcakes“ lassen sich eh unter „Kuchen“ fassen, nicht?

Den Limettenklassiker schlechthin, Key Lime Pie, wollte ich zwar schon ewig mal ausprobieren, aber für so eine aufwendige Backaktion war ich spätabends zu faul. Ein Blick ins Blogarchiv brachte mich auf den Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen, dessen Aromen letztlich als Vorlage herhalten mussten.

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Inspiration: Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen

Heraus kamen luftige Cupcakes mit grob gemahlenem Kardamom und großzügig Limettenzeste. Beides findet sich auch nochmal im dicken Puderzuckerguss, den ich im Sommer weitaus praktischer finde als fancy Cream-Cheese-Frosting oder Buttercreme, die im Zweifel eh nur „davonlaufen“.

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Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen

Das ist mindestens mein dritter Versuch, die Tarte aus dem Puerta del Sol „nachzubauen“. Die vorherigen zwei liegen tatsächlich schon Jahre (!) zurück und nie hatte ich die Zutaten aufgeschrieben. Aber jetzt!

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Besonders gleichmäßig sind meine Kuchenstücke nicht geworden…

Ein ungebackener Butterkeksbröselboden (super für alle ofen-losen Leser_innen und/oder überhitztes-Dachgeschoss-Bewohner_innen) trifft auf eine leichte Käsekuchenschicht aus Magerquark (Topfen, ja eh) und griechischem Joghurt. So weit, so gewöhnlich.

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Unser Kühlschrank ist schief! Gut erkennbar an der dicken Limettenschicht vorne und der nahezu inexistenten beim hintersten Kuchenstück auf dem Foto…

Aber der Saftspiegel obenauf verwandelt den ganz normalen Käsekuchen in „den besten der Stadt“, wie ich Anfang 2018 mal über das Original aus dem Tapas-Lokal schrieb. Darin trifft nämlich supersaure Limette auf scharfe rote Chili und den auf eine ganz andere Art scharfen Kardamom.

Ich finde dieser Käsekuchen ist das perfekte Sommerdessert – und besonders schwierig zu machen (backen ist ja nichtmal nötig!) ist er auch nicht.

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Gulab Jamun

Ich habe seit 2011 einen Account bei foodgawker. *Vor* Instagram war das die Quelle für visuelle Rezeptinspiration schlechthin, mittlerweile schaue ich dort fast gar nicht mehr vorbei und lade erst recht keine meiner Bilder mehr in die Datenbank. Ich glaube, ich bin damit nicht die Einzige – es scheint, als wäre dort weit weniger los als noch vor sechs oder sieben Jahren.

frittierte gulab jamun in einer glasschale, vogelperspektive

Kürzlich habe ich aber doch mal wieder einen Blick auf dieses Relikt der guten alten Foodblogzeiten geworfen und gleich ein Rezept entdeckt, das ich sehr faszinierend fand: Frittierte, in Sirup getränkte Teigkugeln, die fast ohne Mehl auskommen. Stattdessen bestehen sie hauptsächlich aus Milchpulver und Milch.

Tatsächlich ist das laut Rezept noch nicht einmal die „authentische“ Variante dieser Süßigkeit, die zum hinduistischen Diwalifest serviert wird. Dafür bräuchte man nämlich „Mawa“, fast bröselig eingekochte Milch. Ich hatte aber für die Rezepte aus dem momofuku-milkbar-Buch (bald mehr dazu) endlich mal eine große Dose Milchpulver da und versuchte mich deshalb an dieser vereinfachten Gulab Jamun-Version.

frittierte gulab jamun in einer glasschale, eines davon angeschnitten

Die frittierten Kugeln werden nach kurzem Abtropfen noch für mehrere Stunden in Kardamomsirup getränkt und sollte dabei ihre Größe fast verdoppeln. Das passierte bei meinen leider nicht (zu dunkel frittiert?) aber ich fand sie trotzdem sehr interessant – von außen lässt sich die poröse, sirupgetränkte Konsistenz gar nicht erkennen.

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Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Diese Tarte habe ich einmal wieder recht umständlich getauft. Aber ich kann einfach keine der einzelnen Komponenten im Titel weglassen, denn sie sind alle so furchtbar lecker.

Leider habe ich kein Foto, auf dem man die Schichten im Querschnitt sieht, da ich sie (natürlich im Ganzen) als Gastgeschenk mitbrachte. Die Basis der Tarte bildet der süße Knetteig aus Michel Roux Ofenfrisch. Darauf kommen dann geröstete Mandeln in Form von Frangipane und ein Kardamom-Pudding aus Niki Segnits Geschmacksthesaurus. Die dekorative oberste Lage besteht aus pochierten Vanille-Marillen und Mandelblättchen.

Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Die ganze Arbeit und Zeit, die dieses Rezept erfordert, lohnt sich meiner Meinung nach wirklich – die Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen gehört zu meinen liebsten des bisherigen Jahres.

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Kaffee-Kardamom-Eis

Kaum bin ich zurück in Wien – wo meine Eismaschine steht – läuft sie schon wieder auf Hochtouren. Den Anfang in die diesjährige Eissaison macht leckeres Kaffee-Kardamom-Eis, das ich bei Serious Eats gefunden habe. Ich habe die Menge drastisch reduziert, mein Rezept ergibt gut zwei Portionen.

kaffee-kardamom

Schmeckt super, vor allem mit etwas Knusprigem aus dem übrigen Eiweiß dazu. Auf dem oberen Foto ist das zusammengefallenes Schokobaiser, auch lecker wären Hippenwaffeln.

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17: Schneebälle mit Kaffee und Kardamom

Heute habe ich einen Gastpost für euch – leider ist er in diesem Adventskalender ganz alleine, da mir die anderen Bloggerinnen leider absagten. Umso besser, dass ich Claudia dafür gewinnen konnte, die ich durch ihr wunderbares Instagramprofil kennengelernt habe. Übrigens ist heute ihr Geburtstag – ich wünsche alles Gute!


Hallo ihr Lieben,
die liebe Jana hat mich gefragt, ob ich etwas für ihren Adventskalender schreiben will.
Gefragt – getan! Nichts lieber als das.

Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Claudia, mein Spitzname ist Kiri, ich wohne in München und ich liiiiebe das Backen schon seit meiner Kindheit. Beim Backen kann ich alles um mich herum vergessen, meinem Alltagsstress entfliehen und einfach glücklich sein, egal wie anstrengend der Tag war.
Ja – Backen macht glücklich!

Mein großer Traum ist es mal einen eigenen Foodblog zu schreiben, allerdings traue ich mich da noch nicht so recht ran, aber auf meinem Instagram Account (Kirinya) könnt ihr euch meine Back- und Kochkreationen ansehen. Und mit so einem Gastbeitrag kann ich ja schonmal ein bisschen üben.
Danke für die Chance liebe Jana.

Schneebälle mit Kaffee und Kardamom - Gastpost von @kirinya

Lange habe ich überlegt, was ich euch zeigen möchte. Und was passt besser zu dieser Jahreszeit als weihnachtliches Gebäck?
Also gibt es heute für euch: Schneebälle mit Kaffee und Kardamom.
Schneebälle mit Kaffee und Kardamom - Gastpost von @kirinya

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16: Spekulatiuseis

Vor lauter Prüfungsvorbereitung hätte ich beinahe vergessen, ein Rezept im Adventskalender zu veröffentlichen! Aber das heutige Mittwochs-Eis kann ich euch nicht wegen ein bisschen Linguistik vorenthalten, es ist unter meinen Allzeit-Eis-Favoriten.

Die spezielle Gewürzkombination aus Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat, Kardamom und vor allem weißem Pfeffer lässt Spekulatius meiner Meinung nach aus dem Einheitsbrei von Weihnachtsdüften hervorstechen. Schon 2011 wagte ich mich deshalb an die Herstellung des ursprünglich niederländischen Gebäcks, das auch seitdem zu meinen selbstgebackenen Lieblingen gehört.

Spekulatiuseis

Nachdem ich diesen Winter so im Eisfieber bin, wollte ich Spekulatius auch dementsprechend abwandeln. Neben der typischen Gewürzmischung finden sich in der Eismasse auch kleine Spekulatiusstücken, die dem Ganzen ein bisschen Knuspern verleihen. Ich muss zugeben, dass ich hier ein bisschen faul war – die Spekulatiusbrösel sind nämlich gekauft und nicht selbstgemacht. Dennoch: ein tolles winterliches Dessert – vielleicht für die kommenden Feiertage?

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Kardamom-Vanille-Scones

Im Vergleich zur heutigen About-Seite der Zuckerbäckerei stand im allerersten Beschreibungstext dieses Blogs, 2009 noch auf Blogger, sehr wenig. Nicht einmal mein Vorname. Nur: Zuckerbäckerin. Late-Night-Baker.

Doch heute, nach fünf Jahren des Bloggens trifft der Satz mehr zu denn je. Auch wenn es „nur“ ein Freiwilligendienst ist, den ich in diesem Jahr absolviere, arbeite ich Vollzeit und habe weniger Freizeit als je zuvor in meinem Leben. Meine Wochenenden verbringe ich gerne damit, Marokko zu erkunden und genießen, folglich bleibt häuftig nur noch spätnachts zum Backen.

Kardamom-Vanille-Scones

Das bringt aber fürs Fotografieren meiner Werke einige Herausforderungen mit sich. Morgens muss ich genau die 15 Minuten abpassen, in denen es schon hell genug ist, ich aber nach dem Fotoshooting noch den Bus erwische. Abends muss ich vom Bus so schnell heimrennen, dass noch genügend Tageslicht da ist. So geschehen bei den Fotos für dieses Rezept.

Kardamom-Vanille-Scones Shooting

Die Bilder entstanden auf meinem Balkon, um die letzten Funken Sonne auszunutzen, was dummerweise gleichzeitig heftige Windböen bedeutete. Das chaotische Setting hielt ich schließlich auch noch auf einem Foto fest, wie ich es normalerweise auf Instagram täte (mein Account ist ohne Smartphone halbtot). Bevor ich jetzt aber noch lange über die Unwägbarkeiten des Foodbloggerdaseins jammere, empfehle ich euch lieber diese Scones nachzubacken. Vanille-Kardamom ist eine überraschend leckere Geschmackskombi, zu der sich (leider nicht selbstgemachte) Aprikosenmarmelade genauso gut macht wie gesalzene Butter oder gesüßte Schlagsahne.

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20: Dattelpralinen

Kürzlich habe ich mal mit einer Freundin, die in Deutschland gerade in ihre Studentenbude gezogen war, über Weihnachtsplätzchen gesprochen. Sie klagte mir, dass es ohne Ofen in der Weihnachtszeit ganz schön schrecklich sei, weil Plätzchenbacken einfach nicht drin wäre.

Für diese Freundin und alle anderen ohne Backofen habe ich heute etwas: Dattelpralinen ohne Backen und mit richtig viel Weihnachtsaroma. Kardamom, Nelken und Sternanis zu Datteln, Aprikosen und Pecans verbreiten schnell Festtagsstimmung. Und sie verzichten noch dazu auf raffinierten Zucker und sind gänzlich vegan!

Dattelpralinen

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