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Kernöl-Eis mit Kürbiskernkaramell

Eine meiner liebsten Eisdielen (Eissalons, für alle Österreicher_innen) in Wien ist der Eis-Greißler, von dem ich bestimmt schon mal geschrieben habe. Dort gibt es Kürbiskernöl-Eis, das mir erst als eine sehr seltsame Kreation erschien, nach dem ersten Probieren allerdings mein Favorit im besagten Eisladen wurde.

kernöleis mit kürbiskernöl

Früher oder später musste ich das Kernöl-Eis also auch mal selbst nachbauen. Weil ich großer Fan von knusprigen Komponenten in Eis bin, nahm ich auch noch ein paar Kürbiskerne und karamellisierte sie. Abgesehen von den Brandblasen an meinen Fingern eine sehr gute Idee!

Das Kürbiskernkaramell für sich ist übrigens schon ein super Snack, ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht schon alles vorher aufzuessen!

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Bananen-Eis

Von Bananen-Eis träume ich schon ziemlich lange (vgl. Kokos-Bananenbrot vom Februar). Als ich mir dann letztes Wochenende das erste Eis-auf-die-Hand der Saison kaufte (Joghurt-Banane und Vanille vom biosk im Wiener Museumsquartier) musste ich den Traum einfach in die Realität übertragen.

Bananen-Eis

Angelehnt an ein Rezept von The Muffin Myth, die sich wiederum auf David Leibowitz bezog, röstete ich meine Bananen zuerst für 40 Minuten mit braunem Zucker. Das sah zwar irgendwann sehr seltsam aus, ließ aber die ganze Wohnung nach bananigem Karamell duften. Das wurde dann sofort püriert, damit es nicht erstarrte. Dazu Sahne und Milch und schon war die Grundmasse fertig.

Nach einer Nacht im Kühlschrank ließ ich sie in der Eismaschine gefrieren und genoss mein Bananeneis in drei aufeinanderfolgenden Tagen als Dessert, Frühstück und Snack.

Bananen-Eis

Falls ihr jetzt auch im Eis-Fieber seit, diese Sorten hätte ich auch noch im Angebot:

Basilikum-Eis, Joghurt-Straciatella-Eis, Tahini-Oreo-Eissandwiches

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Eis ohne Eismaschine (Himbeere und Karamellmandeln)

Am liebsten würde ich meine Eismaschine überall hin mitnehmen, wo ich länger als drei Tage bleibe (s. a. meine Ode an die Eismaschine beim Joghurteis mit Pfirsichröster). Mal ehrlich – Mixer gibts fast eh in jeder Küche oder können im Zweifel durch ausdauernde Muskeln ersetzt werden. Aber eine Eismaschine? Unersetzlich!

Eis ohne Eismaschine

Leider ist mein Eismaschine-in-der-Handtasche-Plan nicht realistisch, deshalb musste ich kürzlich auf sie verzichten. Das bot mir die Möglichkeit, endlich mal Eis auf Kondensmilchbasis zu machen, das ich schon ein ganzes Jahr gebookmarked habe. Ich habe mich lose an dieses Rezept von Half Baked Harvest gehalten und bin ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt davon.

Durch die Kondensmilch ist das Eis zwar unglaublich süß, kann aber an Cremigkeit durchaus mit „echtem“ Eis mithalten. Es scheint aber auch sehr schnell zu schmelzen bzw. seine Form nicht besonders gut zu halten. Die Hälfte der Grundmasse habe ich übrigens mit Himbeerpüree aromatisiert, unter die andere Hälfte habe ich karamellisierte Mandeln gehoben – eine leckere Kombi!

Eis ohne Eismaschine

Solltet ihr also nur ein Tiefkühlfach zur Hand haben, empfehle ich ab sofort dieses Rezept. Es ist wirklich einfach und genauso leicht abzuwandeln. Bei der nächsten Gelegenheit solltet ihr euch aber trotzdem eine Eismaschine zulegen! 🙂

Eis ohne Eismaschine

Danke an Laura fürs Eis-Halten!

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Gestürzter Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Die diesjährige Ernte des mickrigen Johannisbeerstrauchs im Garten meiner Familie fiel leider auch nicht umfangreicher aus als in den letzten Jahren. Meistens reichen die paar Beeren jedoch für einen einzigen Kuchen. So entstanden beispielsweise dieser Johannisbeerpie mit Erdnussbutter oder ein Matcha-Parfait mit Johannisbeeren.

Diesmal habe ich ein Rezept, dass eh schon hier im Blog zu finden ist, etwas abgewandelt:  Statt Cranberries und Walnüssen wie im Originalkuchen (s. o.) zum 3-jährigen Jubiläum der Zuckerbäckerei wird dieser Kuchen von Johannisbeeren und Mandeln getoppt.

Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Der Boden der Kuchenform (besser ihr nehmt eine, die komplett dicht abschließt, nicht dass wie bei mir etwas am Rand hinausläuft) wird dafür mit Karamell und Johannisbeeren bedeckt.

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Es folgen gestiftelte Mandeln und später der zimtige Teig. Einmal gebacken wird der Kuchen dann gestürzt, sodass die süß-sauer-knusprige Karamell-Johanisbeer-Mandel-Schicht obenauf ist.

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Schokoeis mit Walnüssen

Das Wetter vergangenen Sonntag war erstmals richtig toll, draußen flogen nur viele Pollen herum, die mich so kräftig ärgerten, dass ich mich nicht ins Freie wagte. Fürs Sommerfeeling drinnen half da nur noch Eis.

Weil Schoko ja jeder kann (hier kommt mal wieder meine Vorliebe für Nicht-Alltägliches hervor), entschloss ich mich, das Eis auf Karamellbasis und mit gerösteten Walnüssen zu machen.

Das mit dem Karamell ging nur leider beim ersten Versuch gründlich schief. Die Tücken des Induktionsherds in meiner (noch immer fast) neuen WG habe ich noch nicht gut genug im Kopf und verbrannte erstmal den ganzen Zucker. Und zwar so schlimm, dass ich doch alle Fenster aufmachen musste und dem Blütenstaub nicht mehr entkam. Beim zweiten Versuch wurde das Zuckerkochen was, aber leider schmeckt man das Karamell am Ende nicht so sehr durch. Aber lecker ist es trotzdem, das Sonntagseis!

Schoko-Walnuss-Eis

Der Eisbecher auf dem Foto hat übrigens seit dem Shoot the Food – Fotoworkshop im Herbst 2012, wo er in der Goodie-Bag war, auf einen ersten Einsatz gewartet… Was ich nicht alles in meiner Prop-Sammlung aufhebe!

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Victorias Torte

Meine liebste Mitbewohnerin Victoria geht diese Woche leider wieder zurück nach Belgien. Zur Abschiedsparty am Wochenende musste deshalb unbedingt eine tolle Torte her.

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Zwei Chocolate-Chip-Biskuit-Böden mit einer Lage Brownie, getrennt von Vanille-Marillen-Konfitüre und gesalzenem Karamell. Dazu Chocolate Cream Cheese Frosting, Haselnusskrokant und – Wunderkerzen!

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Diese Kalorienbombe von Torte ist sehr reichhaltig und dank der Karamellfüllung auch ziemlich süß. Ich habe deshalb den Zuckeranteil in der Brownielage und im Frosting reduziert, damit sie keinen Zuckerschock verursacht, wie gewöhnliche marokkanische Torten… Und trotzdem kam sie auch bei den Marokkanern gut an. Lecker!

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Gesalzene Schoko-Shortbread-Schnitten mit Karamellfüllung

Im Dezember habe ich zum erstenmal vom Kochbuch-Wettbewerb des OTTO-Blogs rundum gelesen und mir sofort vorgenommen, daran teilzunehmen. Ich dachte mir, die Ferien wären noch lange genug, um mir ein Rezept auszudenken und umzusetzen. Dann schaute ich nochmals auf die Teilnahmebedingungen und erschrocken musste ich feststellen, dass am 5. Januar Einsendeschluss ist.

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Deshalb habe ich ganz schnell die Schoko-Schnitten gebacken, die ich mir nun schon seit den Weihnachtsfeiertagen einbilde. Mit der Hilfe meiner Schwester beim ausgiebigen Fotoshooting für das Rezept wurde dieser Post jetzt auch noch rechtzeitig fertig und ich kann euch, meinen liebsten Lesern, meine gesalzenen Schoko-Shortbread-Schnitten mit Karamellfüllung präsentieren.

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Im Shortbread steckt, inspiriert von meinen Karamellschnitten vom 23. Adventskalendertürchen wieder einmal Amaretto und das Karamell habe ich ausnahmsweise unter Anderem mit Kondensmilch eingekocht.

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23: Gesalzene Karamellschnitten mit Mandeln und Walnüssen

Noch einmal schlafen – dann ist Heiligabend! Um die Vorfreude zu bändigen, rate ich zu ausgiebigem Plätzerlverzehr. Zum Beispiel diese gesalzenen Karamellschnitten mit Mandeln und Walnüssen. Sie sind mir am vergangenen Samstagnachmittag spontan eingefallen und so gut geworden, dass ich mir gedacht habe, ich verstecke sie hinter dem vorletzten Adventskalendertürchen.

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Schokokaramell mit Erdnüssen und Mandeln

Vor kurzem war ich endlich einmal wieder in unserer Bücherei. Auf der Suche nach einer Descartes-Biographie, die höchstspannende Unterhaltung versprechen würde, kam ich, natürlich ganz zufällig, am Backbuchregal vorbei. Sofort stach mir der Neuzugang ins Auge, doch diesmal war ich der Bücherrei vorraus: Èclairs von Marianne Magnier-Moreno steht schon ein halbes Jahr in meiner eigenen Kochbuchsammlung. Anders war es bei Anniks göttliche Kuchen und meinem Backbuchliebling Ofenfrisch von Michel Roux. Diese beiden habe ich irgendwann praktisch Dauerausgeliehen und deshalb dann auch gekauft. Als nächstes dieser Bücher ist sicherlich Geschenke zum Reinbeißen von Annie Rigg dran. Es ist wunderschön aufgemacht und vor allem toll fotografiert. Und es gibt genug Möglichkeiten, ein Zuckerthermometer an seine Grenzen zu bringen, unter anderem dieses Rezept für leckeres Schokokaramell mit Erdnüssen und Mandeln!

nach einem Rezept aus Geschenke zum Reinbeißen von Annie Rigg
Zutaten
30 g Mandeln
30 g Erdnüsse
75 g dunkle Schokolade
500 g Zucker
170 ml gezuckerte Kondensmilch
125 ml Milch
Salz
50 g Butter
Mark von 1/2 Vanilleschote
+ Öl für die Form

Eine 15x15cm Form mit Frischhaltefolie einkleiden und mit Öl einstreichen.

Den Ofen auf 150° C Umluft vorheizen und die Mandeln und Erdnüsse auf einem Backblech verteilen. Für 5-10 Minuten rösten, abkühlen lassen und grob hacken.
Die Schokolade ebenfalls hacken.

Zucker, Kondensmilch, Milch und eine Prise Salz in einem schweren Topf erhitzen. Umrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Dann die Temperatur erhöhen, bis die Masse 115°C erreicht hat.

Sofort von der Hitze nehmen und Butter und Vanillemark einrühren. Kurz abkühlen lassen, dann mithilfe eines Mixers so lange aufschlagen, bis das Karamell eindickt und matt wird.

Zuletzt mit einem Teigspatel die gehackten Nüsse und die Schokolade einrühren.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen und fest werden lassen. Anschließend aus der Form stürzen und in Würfel schneiden. Luftdicht aufbewahren.