Schlagwort-Archive: Hefeteig

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Das Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot ist einmal wieder ein klassischer Fall von gesehen und sofort umgesetzt. Entdeckt habe ich ein ähnliches Gebäck nämlich bei Zucker, Zimt und Liebe. Auf dem Heimweg von der Uni verleiteten mich die wunderschönen Fotos auf Jeannys Blog, auf dem gerade eröffneten Weihnachtsmark frisch gebrannte Mandeln zu erstehen. Ich musste mich arg zusammenreißen, nicht gleich in der Straßenbahn alle wegzuknappern, denn sie sollten weiterverwendet werden.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Dafür griff ich auf mein allerliebstes Hefeteigrezept überhaupt- Brioche Burger Buns von HighFoodality – zurück. Das habe ich übrigens auch schon für dieses Schokoladen-Hefezopf-Brot, das dem heutigen Rezept gar nicht unähnlich ist, verwendet.

Die nicht-geknabberten gebrannten Mandeln mussten schließlich dran glauben und wurden mit dem Teigholz zerschlagen. Später vermischte ich sie mit weicher Butter, braunem Zucker und großzügig Zimt – einer Kombination, die so lecker ist, dass ich sie mir auch in anderen Umgebungen vorstellen kann (Brotaufstrich, Dip für Obst?). Das Ganze verstrich ich dann auf dem reichhaltigen Hefeteig und verzwirbelte es in sich zu einem Zopf, den ich in einer gläsernen Form buk – daher auch „Brot“ im Titel.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Vorschläge für bessere Namen nehme ich gerne entgegen!

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Rhabarber-Streusel-Kuchen

Ich habe in diesem Frühjahr schonmal versucht, Rhabarberkuchen zu backen. Das endete mangels Rhabarber schließlich mit Nektarinen auf dem Polenta-Kastenkuchen.

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Doch diesesmal ist alles anders! Ich habe Rhabarber gefunden und dann sogar noch welchen, der biologisch und lokal angebaut wurde (ganz im Gegensatz zu den Nektarinen von letztem Mal). Mein Lieblings-Streusel-Kuchen-Rezept, das ich schon für Mispel-Streusel-Kuchen  verbloggt und gefühlte 100 Mal unabhängig davon gebacken habe, kam jetzt also für diesen einfachen Rhabarber-Streusel-Kuchen zum Einsatz.

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Und wenn ich schon von Rhabarber anfange… Kennt ihr die Rhabarberbarbara?

Wenn ihr, meine liebsten Leser_innen, jetzt noch immer nicht genug von Rhabarber habt – hier gibts eine Sammlung aller Rhabarber-Rezepte.

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15: Quarkstollen

Dass ich selbst einen Stollen gebacken habe, ist schon lange her. Dank meinem Blogarchiv ist es sogar genau zu datieren – es war der Winter 2010. Der nächste Stollen von 2015 ist aber anders – mit Datteln, Cranberries und Rosinen, außerdem Cashews und Mandeln. Und in Ermangelung von Rum ein paar „Stamperl“ Martini. Klassisch ist aber der Quark-Hefeteig und die dicke Butter-Puderzucker-Schicht, die dieses weihnachtliche Gebäck nach ein paar Tagen noch besser macht.

Quarkstollen mit Rosinen, Datteln, Cranberries, Mandeln und Cashews

Übrigens enthielt der Stollenpost aus den Anfangstagen der Zuckerbäckerei neben dem Rezept nur ein paar wenige Zeilen – einen Flachwitz, über den ich mich bis heute kugelig amüsieren kann:

Treffen sich zwei Rosinen.
Fragt die eine: „Wieso hast du eigentlich einen Helm auf?“
Darauf die andere: „Ich muss gleich in den Stollen!“

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Zimt-Hefe-Waffeln mit Kandis-Knusper

Für die Rezepte hinter den Adventskalendertürchen habe ich nicht nur meine Eismaschine verstärkt genutzt, sondern noch so ein Gerät, das meistens nur im Weg rumsteht: Das Waffeleisen (genauer gesagt, das meines lieben Mitbewohners).

Zimt-Hefewaffeln mit Kandisknusper

Anstatt „gewöhnlicher“ Waffeln sollten es welche werden, die von Hefe in die Höhe getrieben werden. Zimt sorgt für den weihnachtlichen Touch, feiner Kandis für Extra-Knuspereffekte. Mit etwas selbstgemachter Konfitüre sind sie richtig gut für ein ausgedehntes Frühstück.

Übrigens, noch bis morgen könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen – es lohnt sich mal beim entsprechenden Post vorbeizuschauen!

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8: Mohn-Stern

Dieser Mohnstern war überaus lecker. Er erlebte keine 12 Stunden auf dem Küchentisch. Leider hat er, eher mein Rezept, aber ein Haken: Die Menge von Füllung und Teig geht sich nicht aus. Das kommt vor bei selbst zusammengereimten Rezepten mit mir nicht so geläufigen Bestandteilen (looking at you, Mohnfüllung!) schon mal vor. Mein vorweihnachtlicher Post-Zeitplan lässt solche Missgeschicke eigentlich nicht zu. Mangels eines übrigen Lückenfüllerersatzposts bekommt ihr den Stern jetzt trotzdem zu sehen, wenigstens mit einem Link zu dem Blogpost und dem Video, das mich darauf gebracht hat: Swedish Cinnamon Star Bread – Del’s Cooking Twist.

Mohn-Stern

Apfel-Rosinen-Schnecken

Ich habe wieder eine neue Küche! Und diesmal ist sie sogar nagelneu, denn die WG, in die ich gezogen bin, wird gerade renoviert. Die meisten meiner Backutensilien, auch meine liebe KitchenAid musste ich noch daheim lassen, aber das hindert mich natürlich nicht daran, sofort loszubacken. Passend zum Herbst machte ich Mini-Pumpkin-Pies, die letztlich zwar nicht schlecht, aber auch nicht überzeugend waren. Die entsprechende Versuchsreihe ist damit gestartet.

Apfel-Rosinen-Schnecken

Von diesem Misserfolg ließ ich mich selbstverständlich nicht abhalten und suchte mir etwas Neues: Apfel-Rosinen-Schnecken. Oder vielleicht auch Schiffchen. Oder Augen. Egal. Sie sind nicht aus Blätter- oder Plunderteig, sondern aus einfachen Hefeteig. Das liegt nicht nur daran, dass ich den Duft von frischem Hefeteig so gut finde, sondern auch an meiner neuen Sprachumgebung. Das Wort „Germ“ als österreichische Variante von Hefe war mir natürlich vorher schon ein Begriff, aber putzig finde ich es trotzdem. Ich präsentiere also das erste Zuckerbäckerei-Rezept aus Wien:

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Pfirsich-Pull-Apart-Bread

Für eine der häufigen Einladungen, die ich in meiner letzten Zeit in Marokko so aussprach, brauchte ich mal wieder etwas Süßes. Streuselkuchen war mir zu eintönig geworden, ich wollte aber trotzdem etwas aus Hefeteig machen. Zum Einen weil Hefeteig einfach toll ist und die Küche mit einem so wunderbaren Duft ausstattet. Zum anderen, weil dieser auch mit wenig bis keiner Butter auskommt, die mich bei den vielen Kuchen langsam in den Ruin zu treiben droht.

Dank der Zutaten im Vorrat kam es dann zur Kombination Pfirsich-Limette-brauner Zucker, die für mich Sommer pur bedeutet. Und den musste ich natürlich auch noch genießen, bevor ich mich wieder gen Norden aufmachte. Nächste Woche gibts übrigens wieder ein Rezept aus meiner „alten“ Küche in Deutschland!

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Mispel-Streuselkuchen

Vor gut zwei Wochen sah ich zum ersten Mal diese seltsamen Früchte in den Auslagen der Obsthändler. Ein bisschen wie Aprikosen, nur mit glänzender, leicht abzuziehender Schale. Mit Kernen wie die eines Apfels nur viel größer und häufig ein paar an einem Stiel zusammengewachsen. Bald lernte ich den arabischen Namen dafür (mzah) und kurz darauf auch den Geschmack kennen. Lecker! Mein erstes Experiment mit der neuen Zutat war Konfitüre. Die musste ich leider pürieren, da die Früchte einfach nicht zerkochen wollten. So erinnert die Konsitenz zwar nun eher an Apfelkompott, aber schmecken tut sie immerhin ziemlich gut.

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Letztes Wochenende traf ich mich mit Freunden in Marrakech und als Snack für zwischendurch mussten in Ermangelung von Kuchen meinerseits ein bisschen frisches Obst herhalten, unter anderem auch die allgegenwärtigen mzah. Eine meiner Mitreisenden ist „biokistenerprobt“ und konnte dadurch schon allerlei unübliches Obst und Gemüse probieren. Darunter auch Mispeln, mzah! Das Rätsel war gelöst, denn nun konnte Wikipedia gefragt werden, falls es euch interessiert: Die japanische Wollmispel.

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Nach der Bestimmung ist also Zeit für Versuch Nummer zwei: Sonntagsobstkuchen! Ein schwerer Hefeteig als Boden, eine Lage ganz leicht saure Früchte und auf jeden Fall noch Streusel obenauf. Mit einem Schauer aus Puderzucker erhält der Mispelkuchen noch den letzten Schliff und glänzt ganz vortrefflich auf der Sonntagskuchentafel (oder dem pinken Sofaüberwurf).

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Angeschnitten macht der Kuchen natürlich noch gleich mehr Freude. Aber nicht mehr lange, denn er ist bestimmt bald aufgegessen!

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Erdbeer-Pizzas

Für frisches und gleichzeitig lokales Obst ist Marokko eindeutig ein Paradies. Jetzt, im Februar, wo der Frühling langsam beginnt, gibt es sogar schon die ersten Erdbeeren. Zwar aus dem Süden des Landes und noch vergleichsweise teuer, aber immerhin.

Erdbeerpizza

Nach kurzem Brainstorming beschloss ich, dass ein Hefeteig-Obstkuchen mal wieder angebracht wäre. Doch kurz darauf erschien mir die Idee schon wieder langweilig. Die Lösung: kleine Pizzas mit Erdbeer- statt Tomatensoße und gehobelten Mandeln statt Käse. Mit ein bisschen Minze wären sie gleich noch schöner gewesen, doch die hatte ich leider vergessen zu kaufen. Naja, denkt sie euch dazu, zu diesen leckeren Desserts!

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Hauseinstands-Zimtschnecken

Ich habe gebacken! In meiner ersten eigenen Wohung, in meinem ersten eigenen Ofen!

Und weil unsere Küchenausstattung noch ziemlich spärlich ist, brauchte ich ein Rezept, das mit wenigen Zutaten und Küchenutensilien zu meistern und auch ohne Kühlschrank haltbar ist. Bei so viel Marokko-Inspiration um mich herum hätte ich tausend und eine Idee für das perfekte Hauseinstandsrezept gehabt. Weil es alle obigen Kriterien erfüllt und einfach ein super Sonntagsfrühstück ist, habe ich mich aber schließlich doch für klassische Zimtschnecken ganz ohne besonderen Bezug zu meiner neuen Heimat entschieden.

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Also schlichten Hefeteig: Mehl, Zucker, Salz, Hefe und Wasser – wird ja wohl nicht so schwer zu finden sein. Denkste. Frische Hefe bekam ich erstaunlicherweise erst im vierten Geschäft und nur durch die freundliche Arabischübersetzung eines anderen Kunden. Für die Füllung braucht es auch nur Zimt, Zucker und Butter, den ich praktischerweise in genau der richtigen Menge kaufen konnte – sehr gut, weil ein Kühlschrank noch fehlt.

Der Ofen hat leider keine Temperaturanzeige, sodass ich momentan nur schätzen kann. Doch ich bin froh, dass er zumindest, wenn ich sämtliche anderen Elektrogeräte ausstecke, läuft, ohne dass die Sicherung fällt.

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Und trotz aller Widrigkeiten sind sie richtig lecker geworden meine Hauseinstands-Zimtschnecken. Und mit einer dicken Portion Puderzuckerglasur werden sie noch viel saftiger und fast schon dessertverdächtig.

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