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Eierlikör-marmorkuchen

Meine Tante hat mir zu Ostern wieder ein bisschen selbstgemachten Eierlikör geschenkt – das Rezept dazu habe ich übrigens vor etwa fünf Jahren gebloggt:

2013 spielte ich mit GIFs herum – könnte ich eigentlich mal wieder machen!

Pur trinken wollte ich ihn nicht und erinnerte mich an ein Rezept aus den Frühzeiten der Zuckerbäckerei. Ich ahnte schon, dass es mit Vorsicht zu genießen ist, so knapp wie ich damals schrieb.

Ich startete also eine Eierlikörkuchen-Neu-Testreihe, bei der zwischendurch leider der WG-Ofen kaputtging. Glücklicherweise kam ich zufällig im Haus meiner Familie vorbei, wo zwar der Ofen ging, aber keine Guglhupfform mehr da war! Genauer gesagt war sie nicht mehr in der Küche. Offenbar hatte sie zu rosten begonnen und wurde deshalb einfach zum Blumentopf umfunktioniert…

vier guglhupfs und eine eierlikörflasche auf einer blauen tischdecke im gras
Mein Puppengeschirr von 1997 hat genau die richtige Größe für einen Mini-Guglhupf

Aber stattdessen lag noch ein Mini-Guglhupf-Backblech herum, das nicht rostete. Und die entstandenen Küchlein mit endlich ausgewogenem Rezept passen perfekt auf mein Puppengeschirr – alternativ gehen natürlich auch einfache Untertassen.

Und falls ihr keine Mini-Guglhupf-Form zur Hand habt, Muffinförmchen sollten es auch tun, gegebenenfalls mit ein paar Minuten weniger im Ofen.

drei guglhupfs und eine eierlikörflasche auf einer blauen tischdecke im gras
Die Gänseblümchen sollte man vor dem Essen entfernen, sonst schmeckt der Kuchen unangenehm salat-ig 😉

Im Rezept steht kein Butter oder Öl, sämtliches Fett im Kuchen kommt deshalb aus dem vielen Eigelb und der Sahne im Eierlikör. Die kleinen Guglhupfs erhalten deshalb eine dichte, saftige Textur.

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18: Zimt-Guglhupf

In einem der ersten „Care-Pakete“ meiner Familie aus Deutschland erhielt ich auch eine Silikon-Guglhupfform. Zur Geburtstagsfeier eines Freundes wollte ich diese jetzt endlich mal einweihen. Marmorguglhupf war mir aber zu langweilig und so wurde es, inspiriert von einem superleckeren Kuchen der Haushälterin meiner Nachbarn ein zimtiger Guglhupf. Doch nicht nur Zimt würzt diese Kreation, sondern auch großzügig Vanille, Nelken, Sternanis und Kardamom in Form des Gewürzsirups vom Montag. Den habe ich, damit der Kuchen extrasaftig wird und bleibt, mithilfe einer Kanüle aus meiner Reiseapotheke (für was die nicht alles gut ist!) mitten in den Kuchen injeziert. Obenauf kommt noch Schokolade und noch mehr Zimt(-Zucker) zur Dekoration und fertig ist der Zimt-Overkill!

Zimtguglhupf

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Zitronen-Hirse-Guglhupfs

Seit ich letzten Januar in Wien war, steht bei mir eine Packung Hirsemehl herum. Und jetzt, endlich, habe ich das Abenteuer gewagt und Kuchen daraus gebacken. Erst war ich nicht sonderlich zuversichtlich, denn das Mehl in roher Form hat einen ziemlich bitteren Nachgeschmack. Durch das Backen verschwindet das Bittere aber und in Kombination mit viel Zitronenschale im Teig und noch mehr Zitronensaft im Guss kommt das nussige Aroma der Hirse ziemlich gut zur Geltung.

zitronen-hirse-guglhupf_2

Bei den Mengenangaben für mein Mini-Guglhupfblech habe ich mich in etwa an ein Rezept aus dem Buch Mini-Guglhupf vom GU Verlag gehalten, der Rest war Experimentierfreude. Ich musste feststellen, dass der Teig überhaupt nicht aufgeht, weshalb die Guglhupfs nicht höher als zweieinhalb Zentimeter wurden. Doch das stört nicht weiter, denn sie sind trotzdem ganz fluffig.

Meine Zitronen-Hirse-Guglhupfs sind übrigens ein Beitrag für Tastesheriffs Aktion ich backs mir. Diesmal war das Thema – dreimal dürft ihr raten – Guglhupf. Tastesheriffs Möhren-Zucchini-Guglhupf und alle weiteren Rezepte zur März-ich-backs-mir-Aktion findet ihr hier, schaut doch mal vorbei!

zitronen-hirse-guglhupf_3

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