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Bananenmüsli

Ich frühstücke in den letzten Wochen meistens nur eine Semmel auf dem Weg zur Uni. Und weil ich auch schon im Kindergarten täglich eine Semmel *mit nix* als Pause gegessen habe (später bevorzugt Brezen, aber die sind in Österreich schwierig in guter Qualität aufzutreiben), stört mich das eigentlich nicht besonders.

Das Schild (Edding+Kreppband) habe ich nicht fürs Foto geschrieben, so eine Sauklaue…

Aber hin und wieder, vor allem dann, wenn ich morgens nicht sofort außer Haus muss, ist mir ein anderes Frühstück mehr als recht. Das endet oft in Pfannkuchen (zeitaufwendig!) oder einem Spiegelei (nur wenn Brot da ist). Für alle anderen Fälle gibt es Porridge oder Müsli.

Haferflocken alleine sind zwar eine super Basis, aber eigentlich ziemlich fad. Das ändert sich, sobald sie mit ein paar Körnern gebacken werden – klassisches Müsli, oder auf englisch: Granola. Ich habe schon ziemlich lang keines mehr gebacken, wie ein Blick ins Archiv zeigt:

Instagram sei dank ist mir vor ein paar Tagen Bravetart’s neuestes Experiment (das hier wird noch ein Fanblog?!) untergekommen: Banana Granola. Die Haferflocken darin werden nicht nur mit Körnern vermischt, sondern auch mit zerdrückten Bananen.

Die Idee fand ich superinteressant, doch weil ich sofort loslegen wollte, hatte ich nicht alles zur Hand und habe mich nicht wirklich an das Rezept gehalten. Außerdem habe ich den Zucker enorm verringert, da die Bananen eh schon süß sind. Für meinen Geschmack reicht ein Drittel der Zuckermenge des Originalrezepts.

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Schoko-Karamellbananen-Schnitten

Für eine WG-Party neulich wollte ich einen möglichst einfachen Kuchen in möglichst großer Quantität backen. Leider geriet ich wegen anderer Vorbereitungen in ziemliche Zeitnot und es wurden Post-Party-Schnitten, von denen ich dank der großen Menge noch noch einige Tage etwas hatte.

Rezeptbasis war der Schoko-Bananen-Guglhupf von 2013, gebacken auf einem tiefen Blech, mit einem neu ausgedachtem Frosting.

Schoko-Banane-Karamell-Erdnuss ist eine empfehlenswerte Geschmackskombination

Darin sind nicht nur klassisch Frischkäse und Butter, sondern auch im Ofen karamellisierte Bananen. Dank ihnen roch die Küche ganz wunderbar (Geheimtipp gegen Post-Party-Zigarettenrauch-Gestank!). In Kombination mit den salzigen Erdnüssen obenauf wird der Kuchen dadurch sehr mächtig, aber nicht übermäßig süß.

Ein „Crowd-Pleaser“, dieser Kuchen!

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Bananen-Eis

Von Bananen-Eis träume ich schon ziemlich lange (vgl. Kokos-Bananenbrot vom Februar). Als ich mir dann letztes Wochenende das erste Eis-auf-die-Hand der Saison kaufte (Joghurt-Banane und Vanille vom biosk im Wiener Museumsquartier) musste ich den Traum einfach in die Realität übertragen.

Bananen-Eis

Angelehnt an ein Rezept von The Muffin Myth, die sich wiederum auf David Leibowitz bezog, röstete ich meine Bananen zuerst für 40 Minuten mit braunem Zucker. Das sah zwar irgendwann sehr seltsam aus, ließ aber die ganze Wohnung nach bananigem Karamell duften. Das wurde dann sofort püriert, damit es nicht erstarrte. Dazu Sahne und Milch und schon war die Grundmasse fertig.

Nach einer Nacht im Kühlschrank ließ ich sie in der Eismaschine gefrieren und genoss mein Bananeneis in drei aufeinanderfolgenden Tagen als Dessert, Frühstück und Snack.

Bananen-Eis

Falls ihr jetzt auch im Eis-Fieber seit, diese Sorten hätte ich auch noch im Angebot:

Basilikum-Eis, Joghurt-Straciatella-Eis, Tahini-Oreo-Eissandwiches

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Kokos-Bananenbrot

Vor kurzem aß ich irgendwo sehr kurz aufeinander Kokos-Schokotorte und Bananeneis, was mich auf die Idee zu Kokos-Bananenbrot brachte. Bei Joy the Baker, meiner Lieblingsquelle für Bananenbrotrezepte, entdeckte ich nach kurzer Recherche eine Variante, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Durch den Rum ist dieses Bananenbrot nicht so frühstücksmäßig wie andere Bananenbrote (zum Beispiel das hier) und ich könnte mir vorstellen, dass es mit etwas geschlagener Sahne (oder Bananen-Chantilly, wie es Bravetart vorschlägt) auch ein tolles Dessert abgibt.

Kokos-Bananenbrot

Noch dazu ist es nicht besonders schwierig zu machen und bleibt gefühlt ewig frisch (drei Tage mindestens, länger hat es bei mir nicht überlebt). Viele Gründe, es gleich nachzubacken! 😉

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Eierlikör-Bananenkuchen

Ende des Jahres sollte ein Kuchen her, nicht zu süß und mit allem, was eh schon im Haus ist. Letzteres gestaltete sich als recht einfach, denn während meines Aufenthalts bei meiner Familie waren die Backvorräte so voll wie nie, schließlich ist die Foodbloggerin mal wieder im Haus! Und so machte ich mich zuerst über die schon etwas lädierten Bananen her. Und dann, hinten im Kühlschrank endeckt: selbstgemachten Eierlikör von meiner Tante.

Bananenkuchen mit Eierlikör

Eierlikör und Bananenkuchen, das ist eine Kombination, ich sags euch!

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Abiturkekse Pt. IV: Brown Butter Banana Bread

Nie in eine Prüfung ohne Kekse? Ich muss zugeben, ich habe mein eigenes Motto missachtet. Letzte Woche war nämlich Geokolloquium. Ohne Kekse!

Mich selbst hat es, vermutlich aufgrund der Kürze der Prüfung (nur 30 Minuten), erstaunlicherweise nicht gestört. Doch tags drauf wurde ich gefragt, was passiert sei, dass es keine Abiturkekse zum Geokolloquium gebe! Nun ja, die Erklärung war einfach, ich hatte bei der Hitze einfach keine Lust auf Kekse und stattdessen Basilikumeis gemacht.

Damit ich nicht noch mehr meiner treuen Leser schockiere (vor allem die, die sich insgeheim ein Stückchen dieses Banana Breads wünschen und nur darauf warten, mich in der Schule zu treffen 😛 ) habe ich zum letzten Streich meiner Abiturprüfungen nochmal gebacken. Mein Banana Bread ist angelehnt an dieses Rezept von Joy the Baker, das seit sagenhaften drei Jahren ein trauriges Dasein auf meiner Nachbackliste fristet. Schmeckt ziemlich lecker und versüßt auch Kunstgeschichte!

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Bananen-Bier-Muffins

In den USA, so erscheint es mir jedenfalls, gibt es „Feiertage“ für alles. National Pancake Day, National Nutella Day, sogar einen National Baked Alaska Day gibt es! Ich als Foodbloggerin finde die Idee, einem bestimmten Gericht einen eigenen Feiertag zu geben, ziemlich toll. Deshalb habe ich mich wirklich gefreut, als ich vom Tag des Deutschen Bieres gehört habe.

bananen-bier-muffins2

Ich trinke zwar fast niemals Bier, denn wirklich gern mag ich es nicht. Meine Lösung: Bier in Kuchen! In diesem Fall ist auch noch zermatschte Banane und Zimt drin, wodurch das Bier nicht so sehr hervorsticht. Genau nach meinem Geschmack! Falls ihr also eine langsam verrottende Banane herumliegen und noch ein „Noagerl“ Bier (für alle Nicht-Bayern: ein Noagerl ist ein kleiner Rest) übrig habt: Backt diese Muffins!

An dieser Stelle muss ich unbedingt auf eines meiner allerliebsten Lieblingsrezepte, die Guinness-Cupcakes mit Baileys-Frosting hinweisen, auch wenn Guinness irisches und kein deutsches Bier ist. Diese Cupcakes solltet ihr gleich noch dazu backen!

Übrigens, heute ist auch noch Welttag des Buches und des Urheberrechts.

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