Archiv der Kategorie: Tartes

Pfirsich-Heidelbeer-Pie

Pünktlich zum vierten Juli waren meine Feeds auf Facebook, Instagram und im RSS-Reader wieder voller US-Foodblogs mit dem amerikanischen Dessert schlechthin: Dem Pie.

Mit ihren unterschiedlichen Obstfüllungen und vor allem tollen Designs sahen sie alle ganz beeindruckend aus, aber hängen geblieben bin ich erst bei diesem Artikel auf Serious Eats. Stella Parks aka BraveTart schreibt dort regelmäßig sehr ausführlich und mit vielen (wissenschaftlichen) Hintergrundinfos über Rezeptklassiker und Backtechniken. Ihr Rezept für „Beautiful, Flaky Pie Crust the Old-Fashioned Way“ ließ meinen Pfirsich-Heidelbeer-Pie zu einem vollen Erfolg werden.

Pfirsich-Heidelbeer-Pie

Vorteilhaft bei der Zubereitung wäre aber eine kühle Küche – mein Teig wurde beim Ausrollen viel zu schnell wieder weich, weil die Sommerhitze kombiniert mit dem Ofen auch die Arbeitsflächen warm werden ließ. Das Gitter obenauf geriet deshalb ein bisschen schief, aber ein perfekter Pie wäre ja zum allerersten Versuch ein bisschen zu schön gewesen.

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Rhabarber-Frangipane-Tarte

Frangipane… Dieses Wort im Titel lässt die simple Blätterteigtarte gleich viel nobler klingen. Allerdings ist die so benannte Füllung aus gerösteten Mandeln auch das, was dieses Rezept so besonders lecker macht. Das Obst, das obenauf kommt, habe ich schon mehrmals variiert: Ganz am Anfang mit Zwetschgen, aber auch mit Griacherln und Äpfeln (nicht im Blog).

Die Bloggerin hinter dem Originalrezept, Jeanny von Zucker, Zimt & Liebe veröffentlichte kürzlich eine Version mit Kirschen – ihr seht, es ist fast alles möglich, Hauptsache die Früchte sind nicht zu süß.

Rhabarber-Frangipane-Tarte

Weil ich bei einem Besuch in meiner Heimatstadt vor kurzem noch den letzten Rhabarber aus Omas Garten (kein Vergleich zu dem aus dem Supermarkt! 😉 ) – zugesteckt bekommen habe, gibt es diese tolle Tarte also auch mit „Gemüse“. Falls ihr auch noch in diesen Genuss kommen wollt, müsst ihr aber schnell sein, die Saison neigt sich dem Ende.

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12: Kaki-Zimt-Tartelettes

Kakis sind Früchte, die ich nur vom Hörensagen kenne. Natürlich habe ich sie schon in Supermarktauslagen oder an Marktständen gesehen, noch nie aber probiert. Praktischerweise fand ich gut zwei Kilo davon in unserer WG-Küche, geradezu darauf wartend, dass ich etwas daraus backe. Ich erträumte mir also kleine Tartelettes mit Puddingfüllung, viel Zimt (der taucht ja ohnehin fast täglich im Adventskalender auf) und – einer Kaki.

Kaki-Zimt-Tartelettes

Das Ziel, möglichst viele weiterzuverarbeiten, ist mit diesem Rezept gescheitert. Aber ich kann mir ja nochmal etwas ausdenken….

Kaki-Zimt-Tartelettes

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Panna Cotta Tarte – Gastpost von Das Leben ist süß

Meine erste Marokkovertretung ist in dieser Woche Ineke von Das Leben ist süß. In ihrem Blog finden sich nicht nur süße Rezepte, auch Herzhaftes und Reiseberichte – alles gespickt mit wunderschönen Fotos. Schaut doch mal bei ihr vorbei! – Jana

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Ich habe das Glück, nur einmal über die Straße schlagen zu müssen und schon stehe ich mitten auf dem Marktplatz. Ich finde Märkte sind etwas Herrliches. Überall frisches Gemüse und Obst, der Duft von Kaffee und frischen Blumen, wuselnde Kinder und schwatzende Großmütter und wenn man ein bisschen später kommt das Rufen der Marktschreier, die versuchen die restliche Ananas für 2 Euro loszuwerden.

Jetzt im Sommer ist es besonders schön. Wenn ich das ganze Sommerobst sehe muss ich mich schon arg beherrschen um nicht den ganzen Markt leerzukaufen. Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Pfirsiche werden von Woche zu Woche günstiger und schmackhafter. Das muss man natürlich ausnutzen und so konnte ich nicht an meinem Lieblingsstand vorbeigehen ohne zwei Schalen Himbeeren mitzunehmen. Das Rezept für diese Panna Cotta Tarte schwirrt nämlich seit einiger Zeit in meinem Kopf herum und mit frischen Himbeeren stellte ich mir das ganz besonders lecker vor.

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Vor einiger Zeit habe ich mir endlich eine quadratische Tarte Form gekauft und seitdem hin und her überlegt, was man damit tolles zaubern kann. Da die sommerlichen Temperaturen meistens nicht unbedingt den Wunsch in einem wecken auch noch den Ofen anzuschmeißen war mir klar, dass es etwas Kaltes sein muss. Ein Tarte Boden ist ja fix gemacht aber mit was soll der Gefüllt werden? Mascarpone-Quark-Creme oder ähnliches klingt schon verlockend aber als ich über das Rezept einer Panna Cotta Tarte gestolpert bin war ich begeistert. Die Idee ist einfach genial. Ich kann das ursprüngliche Rezept sehr empfehlen und die Kombination mit Rhabarber ist super. Aber ich konnte es doch nicht lassen, es ein bisschen abzuwandeln. Dazu bin ich einfach ein zu großer Fan von meinem Lieblings-Panna-Cotta und das musste natürlich auch diesmal benutzt werden. Die Mengen dieses Rezept passen auf eine quadratische Backform. Ein bisschen Panna Cotta bleibt über, das kann man gut in ein Glas geben und später so essen. Falls man eine Runde Tarte Form benutzt müssen die Mengenangaben eventuell etwas angepasst werden.

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Erdbeer-Rhabarber-Tarte mit Waldmeister

In die Kombination Erdbeer-Rhabarber-Waldmeister war ich schon beim Lesen der Überschrift dieses Artikels verliebt. Allerdings hatte ich keine Lust auf Rührkuchen und Streusel, deshalb habe ich mir kurzerhand mein eigenes Rezept ausgedacht. Die Tarte verschenkte ich letztlich als kleines Dankeschön, doch natürlich wollte ich sie selbst auch probieren. Darum habe ich sie nicht in meiner großen Tarteform (28cm) gebacken, sondern in meiner mittleren (22cm) und dafür noch eine zweite Minitarte gemacht, die ihr vielleicht schon auf Instagram entdeckt habt.

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Waldmeister habe ich jetzt jedenfalls ziemlich liebgewonnen, ich hoffe ich schaffe es, noch möglichst viele Rezepte damit umzusetzen, bevor der in unserem Garten nicht mehr zu gebrauchen ist…

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Walnuss-Schoko-Tarte

Ein (verhältnismäßig) schneller und einfacher Geburtstagskuchen für eine Freundin meiner Mama. Weil ich immer noch Royal Icing übrig hatte, entstand die bunte Blätterverzierung obenauf. Wer das nicht extra zusammenrühren möchte (ich würde es nicht, es bleibt einfach immer viel zu viel übrig), nimmt einfach noch ein paar mehr gehackte Walnüsse – sieht auch gut aus!

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Apfel-Brombeer-Tarte

An unserem Weiher gibt es unglaublich viele Brombeeren. Für diesen Kuchen habe ich mich in die Dornenstauden gewagt und nicht nur eine Schüssel Beeren gesammelt, sondern leider auch ein paar Flecken auf meinem T-Shirt und ein paar Kratzer auf der Haut. Diese leckere Tarte mit Apfelmus und Baiser entschädigt dafür aber auf jeden Fall! Apfel-Brombeer-Tarte weiterlesen

Griacherl-Frangipane-Tarte

Hier kommt das erste Rezept, das ich mit der Unmenge an Griacherln gemacht habe. Eigentlich sollte diese Tarte ja mit Äpfeln sein, letztes Jahr waren es Zwetschgen und jetzt die extrem sauren Griacherl. Deshalb war es keine schlechte Idee, gleich doppelt so viel braunen Zucker obenauf zu streuen. Schnell, einfach und nicht ganz so pappsüß – super Rezept!

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Rhabarber-Streusel-Tarte

Ich war zwar jetzt zwei Wochen nicht daheim, das heißt aber natürlich noch lange nicht, dass ich nichts gebacken habe! Am Wochenmarkt von Sélestat (leider hatte ich meine Kamera nicht dabei) haben wir frischen Rhabarber erstanden. Aus meinem Plan, damit endlich ein Rezept aus dem neuen deli-Magazin umzusetzen wurde aus Zeitmangel – Hefeteig muss eben ein bisschen gehen – nichts. Aber Rhabarber und Streusel, das stand ab da fest, mussten es unbedingt sein. Abhilfe schaffte wie so oft foodgawker und dieses Rezept. Und weil vom Pâte sablée (= Mürbteig. Ein wichtiges Wort für mein französisches Vokabular!) ein Eiweiß übrig blieb, machte ich noch ein paar Baisers mit Zuckerstreuseln. Nur dass sie in Frankreich Meringues heißen, ein Baiser ist nämlich ein Kuss.

nach einem Rezept von Angies Recipes
Rhabarber-Streusel-Tarte
Boden
150 g Mehl
50 g Zucker
Salz
1 Eigelb
75 g kalte Butter, in Würfeln
1 EL kaltes Wasser
Füllung
70 g Löffelbiskuit
500 g Rhabarber
50 g brauner Zucker
Streusel
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
Muskat
Zimt
150 g kalte Butter, in Würfeln

für eine Tarte mit 26 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Währenddessen den Rhabarber putzen und in etwa 1cm große Stückchen schneiden. Das Löffelbiskuit fein zerbröseln.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Tarteform einfetten.

Die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und so lange kneten, bis sich Streusel bilden. Kühlstellen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und die Form damit auskleiden. Erst die Löffelbiskuitbrösel, dann den Rhabarber darauf verteilen und mit braunem Zucker bestreuen. Zuletzt die Streusel darüberstreuen.

Für etwa 45 Minuten goldbraun backen.

Baiser
1 Eiweiß
30 g Zucker
25 g Puderzucker
1 TL Speisestärke
+ bunte Zuckerstreusel

Den Ofen auf 100° C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel schaumig schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse sehr steif schlagen. Zum Schluss vorsichtig Speisestärke unterheben.

Die Masse entweder in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Tupfen auf das Backblech spritzen oder einfach mit einem Löffel „Kleckse“ auf dem Backblech platzieren. Mit bunten Zuckerstreuseln verzieren

Die Baisers 2- 3 Stunden bei leicht geöffneter Ofentüre trocknen.

Birnentartelettes

Die große Tüte Birnen, die ich vor einer Woche in unsrer Küche vorgefunden habe, ist trotz unzähliger Desserts immer noch reichlich gefüllt. Als ich dann dieses Rezept von Zucker, Zimt und Liebe in meinem Reader sah, war es schon um mich geschehen. Schnell etwas Marzipan und eine Rolle Blätterteig eingekauft (ich muss zugeben, in diesem Fall lassen sich Fertigprodukte wohl kaum umgehen, außer man hat einen ganzen Tag Zeit) und die Birnen werden schon weniger.
Die Früchte werden hier zwar auch eingekocht, dann aber nicht lauwarm mit Sahne serviert, sondern mit Marzipan in Blätterteig eingebacken. Der zusätzliche Aufwand ist minimal und endlich ist das Birnenkompott transportabel!
nach einem Rezept von Zucker, Zimt und Liebe
Zutaten
3 Birnen
450 ml Wasser
170 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Rolle Blätterteig
100 g Marzipan

für 6 Stück

Die Birnen schälen und halbieren.

Wasser, Zucker und die aufgeschlitzte Vanilleschote in einem Topf zum Köcheln bringen. Die Birnenhälften darin weichköcheln lassen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Birnen aus dem Sirup holen und das Kernhaus mithilfe eines Ausstechers aushöhlen. Die Birnen längs einschneiden, damit man sie später auffächern kann.

Aus dem Blätterteig 6 Kreise, die etwas größer als die Birnenhälften sind ausschneiden. Das Marzipan darüberraspeln und die Birnen darauf drapieren. Zuletzt den Blätterteigrand etwas nach oben klappen und andrücken.

Für 20 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäuben.