Archiv der Kategorie: Tartes

Griacherl-Frangipane-Tarte

Hier kommt das erste Rezept, das ich mit der Unmenge an Griacherln gemacht habe. Eigentlich sollte diese Tarte ja mit Äpfeln sein, letztes Jahr waren es Zwetschgen und jetzt die extrem sauren Griacherl. Deshalb war es keine schlechte Idee, gleich doppelt so viel braunen Zucker obenauf zu streuen. Schnell, einfach und nicht ganz so pappsüß – super Rezept!

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Rhabarber-Streusel-Tarte

Ich war zwar jetzt zwei Wochen nicht daheim, das heißt aber natürlich noch lange nicht, dass ich nichts gebacken habe! Am Wochenmarkt von Sélestat (leider hatte ich meine Kamera nicht dabei) haben wir frischen Rhabarber erstanden. Aus meinem Plan, damit endlich ein Rezept aus dem neuen deli-Magazin umzusetzen wurde aus Zeitmangel – Hefeteig muss eben ein bisschen gehen – nichts. Aber Rhabarber und Streusel, das stand ab da fest, mussten es unbedingt sein. Abhilfe schaffte wie so oft foodgawker und dieses Rezept. Und weil vom Pâte sablée (= Mürbteig. Ein wichtiges Wort für mein französisches Vokabular!) ein Eiweiß übrig blieb, machte ich noch ein paar Baisers mit Zuckerstreuseln. Nur dass sie in Frankreich Meringues heißen, ein Baiser ist nämlich ein Kuss.

nach einem Rezept von Angies Recipes
Rhabarber-Streusel-Tarte
Boden
150 g Mehl
50 g Zucker
Salz
1 Eigelb
75 g kalte Butter, in Würfeln
1 EL kaltes Wasser
Füllung
70 g Löffelbiskuit
500 g Rhabarber
50 g brauner Zucker
Streusel
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
Muskat
Zimt
150 g kalte Butter, in Würfeln

für eine Tarte mit 26 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Währenddessen den Rhabarber putzen und in etwa 1cm große Stückchen schneiden. Das Löffelbiskuit fein zerbröseln.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Tarteform einfetten.

Die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und so lange kneten, bis sich Streusel bilden. Kühlstellen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und die Form damit auskleiden. Erst die Löffelbiskuitbrösel, dann den Rhabarber darauf verteilen und mit braunem Zucker bestreuen. Zuletzt die Streusel darüberstreuen.

Für etwa 45 Minuten goldbraun backen.

Baiser
1 Eiweiß
30 g Zucker
25 g Puderzucker
1 TL Speisestärke
+ bunte Zuckerstreusel

Den Ofen auf 100° C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel schaumig schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse sehr steif schlagen. Zum Schluss vorsichtig Speisestärke unterheben.

Die Masse entweder in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Tupfen auf das Backblech spritzen oder einfach mit einem Löffel „Kleckse“ auf dem Backblech platzieren. Mit bunten Zuckerstreuseln verzieren

Die Baisers 2- 3 Stunden bei leicht geöffneter Ofentüre trocknen.

Birnentartelettes

Die große Tüte Birnen, die ich vor einer Woche in unsrer Küche vorgefunden habe, ist trotz unzähliger Desserts immer noch reichlich gefüllt. Als ich dann dieses Rezept von Zucker, Zimt und Liebe in meinem Reader sah, war es schon um mich geschehen. Schnell etwas Marzipan und eine Rolle Blätterteig eingekauft (ich muss zugeben, in diesem Fall lassen sich Fertigprodukte wohl kaum umgehen, außer man hat einen ganzen Tag Zeit) und die Birnen werden schon weniger.
Die Früchte werden hier zwar auch eingekocht, dann aber nicht lauwarm mit Sahne serviert, sondern mit Marzipan in Blätterteig eingebacken. Der zusätzliche Aufwand ist minimal und endlich ist das Birnenkompott transportabel!
nach einem Rezept von Zucker, Zimt und Liebe
Zutaten
3 Birnen
450 ml Wasser
170 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Rolle Blätterteig
100 g Marzipan

für 6 Stück

Die Birnen schälen und halbieren.

Wasser, Zucker und die aufgeschlitzte Vanilleschote in einem Topf zum Köcheln bringen. Die Birnenhälften darin weichköcheln lassen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Birnen aus dem Sirup holen und das Kernhaus mithilfe eines Ausstechers aushöhlen. Die Birnen längs einschneiden, damit man sie später auffächern kann.

Aus dem Blätterteig 6 Kreise, die etwas größer als die Birnenhälften sind ausschneiden. Das Marzipan darüberraspeln und die Birnen darauf drapieren. Zuletzt den Blätterteigrand etwas nach oben klappen und andrücken.

Für 20 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäuben.

Birnentarte

Seit längerer Zeit hatte ich schon vor diese tolle Tarte zu backen. Entdeckt habe ich sie auf einem saudiarabischen Backblog, dem einzigen das mir bisher im ganzen Internet begegnet ist. Yasmine bloggt dort sowohl auf Englisch als auch auf Arabisch und aufgrund meiner eher bemitleidenswerten Arabischkenntnisse musste ich mich wohl auf die andere Sprache stützen. Für euch gibt’s das Rezept natürlich auf Deutsch, wunderschöne Step-by-Step-Fotos im Originalpost.

nach einem Rezept von Yasmine’s Kitchen
Zutaten
Gedünstete Birnen
etwa 5 Birnen, je nach Größe
1 l Wasser
350 g Zucker
1 Vanilleschote
Saft und Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
Teig
125 g kalte Butter in kleinen Stückchen
225 g Mehl
50 g Puderzucker
1/2 TL Salz
1 Eigelb
Frangipane
100 g gehobelte Mandeln
100 g Zucker
2 TL Mehl
1 TL Stärke
Salz
100 g Butter
1 Ei
1 Eiweiß
+ gehobelte Mandeln und Puderzucker zum Bestreuen

für eine Tarte mit etwa 25 cm Durchmesser

Einen großen Topf mit Wasser und Zucker füllen. Die Vanille aus der Schote herauskratzen und beides in den Topf geben. Zitronensaft und -schale ebenfalls zugeben.

Die Birnen schälen und halbieren, sofort in das Wasser geben damit sie nicht braun werden. Im Sud aufkochen und sprudelnd dahinköcheln lassen, bis sie weich sind. Dabei darauf achten, dass sie immer komplett mit Flüssigkeit bedeckt sind. Die Birnen anschließend im Topf abkühlen lassen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. (Den übrigen Sirup durch ein Sieb gießen und mit etwas Sprudelwasser oder sogar Sekt genießen – wahnsinnig lecker!)

Während die Birnen köcheln, den Teig zubereiten. Dazu alle Zutaten in einer Schüssel verrühren, bis sich der Teig zu verbinden beginnt. Zu diesem Zeitpunkt nicht mehr weiterrühren, sondern die entstandenen Krümel in die Form drücken. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten ins Gefrierfach stellen.

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Mandeln auf dem Backblech verteilen und etwa 10 Minuten im Ofen goldbraun rösten.

Etwas abkühlen lassen und mit Zucker, Mehl, Speisestärke und Salz in einer Küchenmaschine zerkleinern. Butter, Ei und Eiweiß unterrühren.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und einen Rost in der Mitte platzieren.

Den Tarteboden aus dem Gefrierfach nehmen und die Frangipane darauf verteilen. Die Birnen in feine Spalten schneiden, dabei evtl. das noch harte Kernhaus entfernen. Die Spalten auf der Frangipane drapieren, evtl. mit gehobelten Mandeln bestreuen.

Für 40-50 Minuten backen, abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden.

Zwetschgen-Frangipane-Tarte

Bei einem Unwetter in der letzten Woche ist uns leider die halbe Zwetschgenernte noch nicht ganz reif vom Baum gefallen. Für Konfitüre oder auch roh mit etwas Sahne waren die Früchte noch viel zu sauer, deshalb habe ich mir gedacht, ich verbacke sie einfach zuckersüß. Mit Zucker, Zimt und Liebe’s Apfel-Frangipane-Tarte habe ich ein perfektes Rezept gefunden, es funktionierte mit meinen innen noch recht grünen Zwetschgen einfach super. Die namensgebende Mandelfüllung – frz. Frangipane – schmeckt außerdem in rohem Zustand schon so lecker, dass ich am liebsten die ganze Schüssel davon gegessen hätte. Falls ihr also auch Sturmschaden an euren Obstbäumen im Garten zu beklagen habt (wenn nicht, natürlich auch): Macht einfach diese tolle Tarte!


angepasst nach einem Rezept von Zucker, Zimt und Liebe
Zutaten
etwa 300 g Zwetschgen
1 rechteckiger Blätterteig aus dem Kühlregal
185 g gehobelte Mandeln
155 g (Vanille-)Zucker
Salz
2 Eier
2 EL geschmolzene Butter
2 EL brauner Zucker

Die Zwetschgen waschen, entkernen und in feine Spalten schneiden.

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen.

Die gehobelten Mandeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und für 10 Minuten goldbraun rösten. Anschließend etwas abkühlen lassen und den Ofen auf 220° C Umluft vorheizen.

Währenddessen den Blätterteig auf einem zweiten Backblech entrollen, die Seiten etwas umklappen, sodass ein Rand entsteht. Mit einer Gabel ein Löcher in den Teig pieksen. Den Blätterteig 8 Minuten vorbacken, dann aus dem Ofen nehmen und etwas zusammenfallen lassen. Den Ofen auf 180° C Umluft zurückschalten.

Die abgekühlten, gehobelten Mandeln in einer Küchenmaschine fein mahlen. Mit Zucker, Salz, Eiern und geschmolzener Butter aufschlagen. Diese Mischung dann gleichmäßig auf dem vorgebackenen Blätterteig verstreichen.

Die Frangipane mit den Zwetschgenspalten belegen und mit dem braunen Zucker besprenkeln. 20-30 Minuten fertig backen. Am besten noch lauwarm genießen.

Himbeer-Schoko-Tartelettes

Diese unglaublich leckeren Himber-Schoko-Tartelettes habe ich zum 16. Geburtstag meiner besten Freundin gebacken. Wir wollten sie eigentlich zum Frühstück essen, aber Schoko-Frischkäse-Frosting ist morgens vor der Schule einfach zu viel. Zu jeder anderen Tageszeit sind sie aber absolut empfehlenswert und stehen auf jeden Fall in großer Konkurrenz zum Erdbeer-Käsekuchen vom letzten Jahr.

Zutaten
Teig
110 g Mehl
Salz
40 g Kokos
2 EL Zucker
50 g Butter, in kleinen Stückchen
1 Ei
Frischkäse-Frosting
400 g Frischkäse
100 g weiche Butter
140 g Puderzucker
120 g Kakao
+ 3 EL Himbeergelee
7 Himbeeren

für 7 Tartelettes mit etwa 8 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und verkneten.

Etwa golfballgroße Portionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und die Tarteletteförmchen damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel einstechen, damit dieser nicht zu sehr aufgeht.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. Währenddessen die Tartelettes ins Gefrierfach stellen.

Die Tartelettes für 12-16 Minuten goldbraun backen.

Für das Fischkäse-Frosting Butter und Frischkäse verrühren. Puderzucker und Kakao darübersieben und unterrühren. Das Frosting in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.

Die noch warmen Tarteletteböden mit jeweils einem Teelöffel Himbeergelee ausstreichen und abkühlen lassen. Dann aus den Formen lösen.

Das Frischkäse-Frosting von innen nach außen kreisförmig auf die Tartelettes aufspritzen. Darauf noch eine zweite Lage aufspritzen und mit einer Himbeere krönen.

Rhabarbertarte mit Vanillecreme

Und schon wieder Rhabarber… Und zwar in der Form, die ich eigentlich am Muttertag vorgehabt hätte (jedoch verschlafen habe): Eine Tarte, gefüllt mit Rhabarberkompott und Vanillecreme, die mindestens einen halben Tag zum Gelieren braucht. Im Grunde handelt es sich hier um eine Panna Cotta im Teigmantel, was gibts Besseres?

nach einem Rezept aus essen&Trinken, April 2011 Zutaten
Teig
140 g Mehl
80 g Speisestärke
1 Ei
1 Eigelb
1/2 TL Backpulver
80 g Puderzucker
Salz
100 g Butter
+ Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Rhabarberkompott
400 g Rhabarber
50 g Zucker
Saft von 1/2 Orange
3 TL Speisestärke
Vanillecreme
500 ml Schlagsahne
80 g Zucker
1/2 Vanilleschote
4 Blatt Gelatine
100 g Mascarpone
+Kakao zum Bestäuben

für 8 Tarteformen 5×10 cm oder eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlstellen.
Währenddessen Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. Zucker mit etwas Wasser in einem Topf karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen und die Rhabarberstücke zugeben. Solange kochen, bis der Rhabarber weich ist und sich der entstandenene Zuckerklumpen wieder aufgelöst hat. Die Stärke in etwas kaltem Wasser lösen und das Rhabarberkompott damit binden. Abkühlen lassen.
Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Die Sahne mit Zucker, Vanillemark und der ausgekratzten Schote auf etwa 2/3 einkochen lassen. Danach vom Herd nehmen und die Schote herausnehmen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und ausdrücken. Anschließend die Gelatine in der Sahne auflösen und den Mascarpone einrühren.
Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden. Mit einer Gabel ein paar Löcher in den Boden stechen und für etwa 5 Minuten ins Gefrierfach stellen. Die Form(en) mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit der Boden nicht zu sehr aufgeht. Die kleinen Tarteformen für 10 (die große Tarteform für 15) Minuten backen, dann das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen. Noch so lange weiterbacken, bis der Tarteboden goldbraun ist, etwa 10 Minuten. Danach abkühlen lassen.
Zuerst das Rhabarberkompott gleichmäßig auf die Tartes (in der einzelnen Tarte) verteilen. Dann die Vanillecreme daraufgießen und über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen.
Vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.

Karamell-Tartelettes



Diese Karamell-Tartelettes sollten eigentlich „Mini-Banoffees“ aus einem meiner ersten Backbücher, Macarons und Petit-Fours von GU, werden. Die Mini-Bananen, die ich eigentlich verwenden wollte, waren dann aber schon zu unansehnlich und statt der Sahne habe ich eine Packung Mascarpone noch kurz vorm Ablaufdatum verwerkelt. Lange Rede, kurzer Sinn, trotz absoluter Nichteinhaltung oder eher kreativer Abänderung des Rezepts sind meine Karamell-Tartelettes wirklich gut geworden!

Zutaten
Teig
175 g Mehl
Salz
50 g Puderzucker
100 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
1 Eigelb
Füllung
250 g Mascarpone
Karamell
100 g Zucker
2 EL Wasser
60 g Sahne
20 g Butter
Topping
75 g Mandeln
20 g Butter

für etwa 25 ovale Förmchen, 5 cm lang, ersatzweise Mini-Muffinsförmchen

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Für den Teig alle Zutaten verkneten. In etwa walnussgroße Portionen teilen, dünn ausrollen und die Förmchen damit auskleiden. Mit einer Kuchengabel den Boden einstechen und die Förmchen (auch gestapelt, wenn nötig) für ca. 10 Minuten ins Gefrierfach stellen.

Die Förmchen auf einem Rost platzieren und 10-15 Minuten goldbraun backen. Vollständig auskühlen lassen.

Währenddessen das Karamell herstellen. Dafür Zucker und Wasser ohne Umzurühren auf mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren. Sahne und Butter zugeben (Achtung, blubbert sehr stark!) und so lange rühren, bis sich alle evtl. gebildeten Klumpen wieder aufgelöst haben. Abkühlen lassen.

Mandeln in Butter bei geringer Hitze rösten.

Mascarpone mit 5-6 EL des Karamells aufschlagen.

Die Tartelettes mit der Mascarponecreme füllen, etwas vom übrigen Karamell daraufträufeln und ein paar Mandeln daraufstreuen.

Für ein paar Stunden, besser über Nacht kühlstellen, sodass der Mascarpone wieder fest wird.

9: Spekulatiustartes

Wie gestern schon angekündigt, habe ich heute ein Spekulatiusrezept für euch. Falls ihr das Gebäck doch schon aufgegessen haben solltet oder euch nicht die Mühe machen wollt, etwas zu backen um es anschließend eh wieder zu zerbröseln – nehmt einfach gekauften Spekulatius 😉


Zutaten
Boden
100 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
50 g (Vanille-)Zucker
Zimt
Salz
1 Ei
180 g Mehl
2 EL Kakao
3 EL gemahlene Mandeln
Füllung
125 g Schokolade
90 g Spekulatius
1 EL Spekulatiusgewürz
175 ml Milch
75 g Sahne
Streusel
35 g gemahlene Mandeln
45 g Mehl
25 g Zucker
Salz
1 TL Spekulatiusgewürz
30 g kalte Butter, in kleinen Stückchen

für 3 rechteckige Formen 15x15cm

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und einen Rost in der mittleren Schiene platzieren.

Alle Zutaten für den Boden in eine große Schüssel geben und mit den Händen zu einem festen Teig kneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Formen damit auslegen. Mit einer Gabel ein paar Löcher in den Boden stechen, ein Backpapier darauflegen und mit ein paar Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, etc.) beschweren.

Etwa 18 Minuten backen, dann das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und nochmals 2 Minuten weiterbacken. Abkühlen lassen.

Für die Füllung die Schokolade grob hacken und den Spekulatius fein zerstoßen. Die Sahne mit der Milch in einem kleinen Topf aufkochen und den Spekulatius und das Spekulatiusgewürz einrühren. Diese Mischung über die Schokolade gießen und mit einem Schneebesen so lange rühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Die Spekulatius-Schoko-Füllung gleichmäßig auf die drei Tarteböden verteilen und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten fest werden lassen.

Den Ofen nochmals auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Währenddessen alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und verkneten. Die Streusel auf dem Backblech verteilen und für etwa 8 Minuten goldbraun backen.

Die Streusel abkühlen lassen und dann auf den Tartes verteilen. Die fertigen Spekulatiustartes am besten noch ein paar Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Schoko-Milchcreme-Tartelettes

Diese Tartelettes von Tartelette standen schon ewig auf meiner To-do/To-bake-Liste. Sie zu backen war eine ebenfalls recht lange Angelegenheit – aber einmal von Anfang an:
Die Zutaten für den Original-Mürbteig im Rezept von Tartelette, nämlich Reis- und Hirsemehl machten mich schon stutzig, doch ich dachte mir, dass es mit normalem Mehl auch funktionieren sollte. Gedacht, getan. Leider war der Teig die absolute Katastrophe, was mich aber nicht davon abhielt ihn (bei ständigem Festkleben am Nudelholz) auszurollen und in den Formen zu backen. Das Ergebnis war leider ziemlich schlecht – es zerfiel zu tausenden Bröseln. Weil die Milchcreme jedoch schon fertig war, konnte ich mein Backvorhaben jetzt nicht mehr kippen und ich griff auf eine Abwandlung meines Mürbteigstandardrezeptes zurück. Glücklicherweise funktionierte beim zweiten Versuch an diesem Tag alles und ich konnte meine Tartelettes etwas verspätet in den Werbepausen von Julie&Julia, übrigens einer meiner Lieblings-Koch-Filme, endlich fertigstellen.


nach einem Rezept von Tartelette

Zutaten
Mürbteig
210 g Mehl
60 g gemahlene Mandeln
125 g Butter, in kleinen Stückchen
1 Ei
1 EL Zucker
Salz
Milchcreme
500 ml Milch
100 g Zucker
1/4 TL Backpulver
Ganache
150 g Milchschokolade (oder Zartbitterschokolade)
120 g Sahne
2 TL Kakao
Salz
+ gehackte Mandeln zum Bestreuen

für 7 rechteckige Tarteformen mit 6×10 cm oder eine runde Tarteform mit etwa 22 cm Durchmesser

Zuerst die Milchcreme ansetzen: Die Milch in einen weiten Topf (oder auch eine Pfanne) füllen und Zucker sowie Backpulver zugeben. Diese Mischung aufkochen und dann bei geringer Hitze etwa 40 Minuten lang eindicken lassen. Die Milchcreme ist fertig, wenn sie etwa eine Konsistenz von Apfelmus erreicht hat. Dann den Topf von der Hitze nehmen und abkühlen lassen.

Während die Milch eindickt den Mürbteig herstellen: Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Anschließend den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Formen damit auskleiden.
Diese auf einem Rost platzieren, etwa 12 Minuten goldbraun backen und dann abkühlen lassen.

Jeweils ein bis zwei Esslöffel der Milchcreme in den Tartelettes verteilen und etwa 30 Minuten kühlstellen.

Für die Ganache die Schokolade hacken und mit dem Salz in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf aufkochen und über die Schokolade gießen. Mit einem Schneebesen so lange rühren, bis sich die gesamte Schokolade aufgelöst hat. Den Kakao darübersieben und unterrühren.

Zuletzt die Ganache gleichmäßig auf die Tartelettes verteilen und diese nochmals mindestens 60 Minuten kühlstellen. Danach die gehackten Mandeln daraufstreuen und servieren.