Archiv der Kategorie: Rezept

Abiparty-Buffet

Zum Abitur meiner Schwester sollte es, genau wie für meines, eine Gartenparty geben. Weil der ganze Vormittag und Nachmittag vor dem geplanten Fest für die offiziellen Zeugnis-Überreichungs-Feierlichkeiten an der Schule vorgesehen waren, musste ich das Buffet schon am Vortag vorbereiten.

Es folgt eine „Rezept“-Sammlung, damit ich mich für die nächste, ähnliche Gelegenheit wieder erinnern kann:

Abiparty-Buffet
Filoteigröllchen und Quiche Lorraine im Vordergrund, Radieschenschnee, Feigenaufstrich und Lachscreme im Hintergrund

Für die Filoteigröllchen klebte ich zwei Teigplatten mit etwas Butter zusammen, schnitt sie in kleine Rechtecke und füllte diese mit einer Mischung aus geraspelten Zucchini, Feta, Oregano, Salz und Pfeffer. Außen bestrich ich sie ebenfalls mit Butter und streute Kräuter darüber. Frisch aus dem Ofen waren sie weitaus besser als am Folgetag, wo sämtliche Knusprigkeit geschwunden war.

Die Quiche Lorraine bereitete ich nach diesem Rezept zu, nur dass ich für den Boden auf das allerbeste Pie-Rezept von Stella Parks zurückgriff.

Der Radieschenschnee war schon immer einer der „Pflicht-„Aufstriche bei Buffets, zu denen meine Mama beitrug. Er besteht aus körnigem Frischkäse, Radieschen, Salz und Pfeffer, die einfach in einer Küchenmaschine kleingehäkselt/vermischt werden.

Den Feigenaufstrich lernte ich letztes Jahr kennen. Er besteht nur aus kleingehackten Frühlingszwiebeln und getrockneten Feigen, die mit Frischkäse und etwas Salz verrührt werden. Klingt unspektakulär, schmeckt aber völlig überraschend und lecker.

Abiparty-Buffet
Nochmal Filoteigrollen, Blätterteigschnecken und ein Aufstrich, an den ich mich schon nicht mehr erinnere.

Zumindest eine vegane Option sollte es geben, weshalb ich Blätterteig mit Tomatensauce (Zwiebel, Knoblauch, Zucchini, Pilze, Tomaten sehr stark eingekocht) füllte und zu Schnecken backte.

Abiparty-Buffet
Broccoli Slaw und Orzo-Salat

Das Broccoli Slaw von Smitten Kitchen ist endlich mal ein „sattmachender“ Salat ohne Zutaten, gegen die ich allergisch bin. Fein gehobelter Brokkoli wird mit gerösteten Mandeln, Zwiebeln und Cranberries vermischt und mit einem super Dressing aus Buttermilch und viel Mayo vermengt. Im Originalrezept scheint mir dieses aber viel zu wenig, ich kippte letztlich die doppelte Menge Dressing über das Gemüse.

Den Orzo-Salat halte ich für den besten Nudelsalat der Welt. Das Rezept, handgeschrieben auf einer Karteikarte, stammt von einer Verwandten aus den USA und ist eigentlich supereinfach. Orzo-Nudeln kochen, abkühlen lassen und mit Olivenöl vermischen. Rote Paprika, Pecans (oder Walnüsse), Korinthen, ein paar Knoblauchzehen und viel frische Petersilie hacken und mit Salz und Pfeffer drunterrühren. Ziehen lassen, fertig.

An den Desserts der Party war ich ausnahmsweise mal kaum beteiligt. Es gab eine Käsesahnetorte aus der Bäckerei Siebenhandl, eine Windbeutel-Torte und Schokomuffins von meiner Tante und Lavendel-Eis.

Lavendel-Eis

Lavendel-Eis

Mit das Erste, was ich sah, als ich nach einem halben Jahr wieder in der Einfahrt meines Elternhauses stand, war der wuchernde Lavendel daneben. Bevor ich auch nur mein Zeug aus dem Auto geholt hatte, war ich mir schon sicher, dass ich die duftenden Blüten unbedingt zu etwas Süßem verarbeiten müsste.

Abgesehen davon wollte ich auch endlich mal DEM Foodblogtrend des Jahres folgen und einfach ein paar Blüten auf meine Kreationen streuen – nur ohne sie furchtbar teuer aus einer Gärtnerei (oder gibts sowas neuerdings im Supermarkt?) zu besorgen.

Es stellte sich heraus, dass meine Eismaschine gar nicht besonders tief in meinen Umzugskartons vergraben war. Damit waren Kuchen und Pie, in denen der Lavendel nur „Nebendarsteller“ gewesen wäre, schnell ausgeschlossen.

Lavendel-Eis

Das Lavendel-Eis ist kaum schwieriger zu machen als das simpleste Grundrezept und unterscheidet sich auch farblich überhaupt nicht. Der einzige Unterschied: Die Milch wird mit den Lavendelblüten aromatisiert, bevor sie zum Rest der Eismasse gegeben wird.

Übrigens könnte ich mir gut vorstellen, dass die gleiche Methode auch sehr gut mit ähnlichen „Kräutern“ wie Lavendel funktionieren könnte, z.B. Rosmarin. Wenn mir der nächste Rosmarin-Strauch begegnet, werde ich es testen!

Wenn euch nicht so nach Lavendel ist, wie wärs mit diesen „ausgefallenen“ Sorten: Basilikum, Mohn oder Kernöl mit Kürbiskernkaramell.

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Kandierte Zitronen

Als ich von Nancy für ein paar Tage zurück ins Haus meiner Familie kam, erschien mir die Küche und auch der Garten rundherum wie das Paradies.  Dort gibt es zwar keine Früchte mehr — sowohl der Johnanisbeerstrauch als auch der Zwetschgenbaum sind seit der letzten Ernte eingegangen — aber sehr viele verschiedene Kräuter und Blumen (deshalb auch bald Lavendel-Eis im Blog!).

Und dann wären da ja auch noch die Gärten rundherum. In dem meiner Tante steht seit ein paar Jahren ein kleines Zitronenbäumchen, das mittlerweile sogar ein paar Früchte abwirft. Drei davon bekam meine Schwester geschenkt, die aber nicht wirklich Verwendung dafür hatte.

Niederbayrische Gartenzitronen

Im Gegensatz dazu freute ich mich sehr über diese Rarität (wer rechnet schon mit niederbayrischen Zitronen im Juni?) und schaute mich sofort auf dem Blog der größten Zitrusliebhaberin um, die mir bekannt ist: Katharina Seiser.

In einem wunderschön bebilderten Post erklärt sie, wie man unbehandelte Zitrusfrüchte in „Juwelen“ verwandelt, was ich dann gleich machte.

Es ist nicht unbedingt eine Aufgabe für zwischendurch, Zitronen zu kandieren und der Aufwand lohnt sich eher, wenn man viele Früchte verarbeitet. Ich hatte nur drei Zitronen, aber viel Zeit (Ferieeeeen!) und ließ mich deshalb nicht davon abbringen.

Zuerst werden die Zitronen ausgepresst (den Saft habe ich meiner Schwester überlassen) und anschließend mehrmals gekocht.

Gekochte Zitronen

Danach muss das Weiße aus dem Inneren weg und die Hälften in kleine Stückchen geschnitten werden. Am besten aber nicht so klein wie meine, sonst fallen sie später durch den Rost.

Gekochte Zitronen

Jetzt kommt der Zucker ins Spiel: Fast eine stundelang baden die Zitronenschalen im teilweise sprudelnden Sirup.

Zitronen in SirupZitronen in Sirup

Wenn sie leicht durchscheinend werden, sind sie fertiggekocht. Mit einem großen Schaumlöffel werden sie herausgefischt und zum Trocknen auf einem Rost drapiert. Dort bleiben sie, bis sie nicht mehr klebrig sind – bei mir war das nach etwas mehr als 24 Stunden.

Trocknende Juwelen

Damit sie noch ein bisschen süßer werden und auch in der Aufbewahrung nicht zusammenpicken, werden sie zuletzt noch in feinem Kristallzucker gewälzt.

Kandierte Zitronen

Nur für eines war ich am Ende zu faul: Die fertigen Juwelen mit Bitterschokolade zu überziehen.

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Nicht Nudeln mit Tomatensauce: #mealplanning für die Wohnheimsküche

Anders als die meisten anderen Bewohner_innen meiner Résidence universitaire (zumindest die, die ich in den vergangenen vier Monaten in der Küche angetroffen habe), ertrage ich es nicht, mich hauptsächlich von Nudeln mit Tomatensauce (aus dem Glas!) zu ernähren. Nun ging ich aber aus Gründen (Vegetarierin mit allerlei Lebensmittelallergien) nicht in die Kantine, wo es vielleicht ein bisschen Abwechslung aus diesem Schema gäbe und wohne außerdem fast zwei Kilometer von nächsten *richtigen* Supermarkt entfernt (völlig überteuerte Fertiggericht-Geschäfte und Tankstellenshops zählen nicht).

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Vegane Rhabarber-Tarte

Praktischerweise fiel mein Heimaturlaub genau in die Rhabarber-Erntezeit. Ausgestattet mit Küchenmesser und Kamera radelte ich deshalb schnellstmöglich zu meiner Oma, um großzügig Rhabarber mit nach Hause nehmen zu können.

Rhabarber-Ernte

Rhabarber-Ernte

Rhabarber-Ernte

Auf besonderen Wunsch wollte ich zumindest einen veganen Kuchen daraus backen, deshalb wandelte ich dieses Rezept von Linda Lomelino (entdeckt auf Instagram, wo auch sonst) ein kleines bisschen ab.

Ich hatte Angst, dass mir die Tarte, die ja ohne Form gebacken wird, wegen der Margarine zu sehr auseinander laufen würde. Das passierte glücklicherweise nicht, wahrscheinlich auch, weil ich den Teig recht lange kühlstellte.

vegane Rhabarber-Tarte

vegane Rhabarber-Tarte

Ein zweites Problem für eine vegane Version des Rezepts war das Ei, dank dem die Mandelsplitter kleben bleiben und die Ränder der Tarte beim Backen schön goldbraun werden sollten. Natürlich half auch hier das Internet weiter und ich lernte die gefühlt tausendste Zutaten-Kombination kennen, die ein Ei für einen ganz spezifischen Einsatzbereich ersetzen konnte. Getreidemilch und Agavensirup (zwei Dinge, die der ausgeprägten Vorratshaltung meiner Familie zu verdanken sind) erfüllten tatsächlich ihren Zweck!

vegane Rhabarber-Tarte vegane Rhabarber-Tarte

Und bevor ich das alles jetzt gleich wieder vergesse (s. vegane Schokocookies), verblogge ich es lieber gleich. Es folgt das erste (und dafür auch super einfache!) Rezept seit drei Monaten:

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Vegane Schokocookies (ohne Rezept )

Es ist schrecklich. Zum ersten Mal habe ich etwas Veganes gebacken, das mich wirklich überzeugt hat und dann verliere ich nicht nur den Rezeptnotizzettel, sondern finde auch keinerlei Hinweis mehr in meiner Browser-History.

vegane schokocookies

Diese Cookies basieren auf Margarine, verzichten auf Eier und punkten dafür mit viel Haselnussgeschmack, den ich mit einem Haselnuss-Kakao-Getränkepulver (kein Nesquik oder Kaba, nein: richtig dunkler Kakao mit superfein vermahlenen Haselnüssen) hineinbekam.

An genaueres kann ich mich jetzt schon nicht mehr erinnern, aber sollte ich den Rezeptzettel wieder finden, werde ich diesen Post aktualisieren. Wenn das Papierl überhaupt noch existiert, dann als Lesezeichen in einem meiner gefühlt 1000 Backbücher, die nun aber fein säuberlich in Kisten gepackt sind… So schade!

Tarte aux pommes

Im Dezember war ich ich bei einer Freundin aus Paris (in Wien, kein Mini-Städtetrip!) zum Käse-Fondue eingeladen. Ich wusste, dass ich weder mit Käse (der ja schon vor meiner Ankunft da sein müsste) noch mit einem Mitbringsel-Wein (womit ich mich nicht auskenne) punkten könnte, weshalb ich auf Gebackenes setzte.  So brachte ich recht viel Baguette (von meinem Wiener Lieblingsbäcker Joseph Brot) mit, aber ich wäre ja nicht „die mit dem Foodblog“, wenn es keinen Kuchen aus meiner Küche dazu gäbe.

Bei La mia cucina hatte ich ein paar Tage zuvor ein Rezept für Tarte aux pommes. Pure et simple gesehen. So ganz simpel war das Unterfangen nicht, denn die Tarte besteht aus einigen Komponenten, die durchaus viel Zeit beanspruchen, wenn man sie nicht schon fertig zur Hand hat.

Beim Blätterteig wollte ich nicht anfangen, den nahm ich einfach aus der Kühltheke, aber das Quittenpüree machte ich selbst. Für einen Kuchen allein wäre mir das auch zu viel Aufwand (so faul!), aber ich habe ja gleich noch Eis daraus gemacht. Dann braucht es noch den übrigens superguten Rosmarin-Honig-Sirup und natürlich sehr fein gehobelte Äpfel. Mangels Hobel wurden sie eher schief und die finale Tarte lange nicht so schön wie die des Originalrezepts, aber geschmeckt hat sie mir sehr.

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Quitten-Zimt-Eis

Freunde von mir veranstalten jedes Jahr ein großes Weihnachtsfest, eine Art experimentellen Supper Club mit künstlerischer Untermalung. In diesem Jahr waren fast 40 Gäst_innen dabei, sodass der Aufwand für den Abend ziemlich groß wurde. Teile des Menüs wurden deshalb ausgelagert – ich steuerte einerseits den Zwischengang (Rote-Bete-Kumin-Sorbet) bei, andererseits war ich für die Eiskomponente des Desserts verantwortlich. Und weil es so gut geworden ist, blogge ich trotz unsäglichem Nacht-Foto darüber.

Für eine Tarte aux Pommes (ein Post dazu folgt bald!) brauchte ich vergangene Woche ohnehin Quittenpüree, also beschloss ich, einfach ganz viel davon vorzubereiten und dieses dann zum Star meines Crème-Eis zu machen. Orientiert habe ich mich einerseits am Rezept für Pfirsich-Eis vom letzten Sommer und andererseits am Eis-Grundrezept in Stella Parks Bravetart-Buch (jedes zweite Rezept in diesem Blog ist von ihr beeinflusst, ich fühle mich schon fast wie in Julie&Julia in anderer Besetzung!). Anders als in meinen vorherigen Eisrezepten habe ich nämlich etwas Likör (Birne, selbstgemacht) dazugegeben, damit das Eis nicht so hart gefriert – und es hat funktioniert!

Der letzte Gang des Abends – ziemlich spät, da es zwischendurch Auftritte einer ziemlich lustigen Comedyband und eine Ausstellung großformatiger Kunstwerke gab – wurde mit dem Eis ein voller Erfolg: Quitte-Zimt im Karamellkörbchen harmonierte wunderbar mit Topfenknödeln in Mandelbröseln.

Ach, und falls es euch interessiert, das war die gesamte Menüfolge (die Grafik war neben den grandiosen Acrylbildern mein bescheidener Beitrag zur Ausstellung):

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Birnen- und Traubenkaramell

Neulich habe ich Muffins mit Apfelkaramell überzogen. Dabei habe ich mir überlegt, dass das doch eigentlich nicht nur mit Apfelsaft, sondern auch mit anderen Fruchtsäften als Basis funktionieren sollte.

Kandidat dafür wurde zuerst naturtrüber Birnensaft, den ich aus Unachtsamkeit anstatt zu Sirup zu einem kohlenschwarzen Klumpen reduzieren ließ. Nicht nur musste ich dann fast eine Stunde lang den Topf schrubben, auch die ganze Wohnung roch einige Tage lang nach verbrannten Birnen. Merke: Unbedingt neben dem Herd stehen bleiben, wenn Sirup eingekocht wird!

Trauben- und Birnenkaramell

Für den zweiten Versuch hatte ich leider keinen naturtrüben Birnensaft mehr bekommen, sondern lediglich -Nektar. Der wurde beim Einkochen erstaunlicherweise zu Püree, was dem fertigen Karamell eine ganz andere, fluffigere und weichere Konsistenz gab. Den Unterschied zwischen Fruchtsaftsirup, wie beim Traubenkaramell oder dem originalen Apfelkaramell von 2013, und Püree als Rezeptbasis lässt sich auch gut auf den Fotos erkennen. Das Püree-Karamell behält seine Form, während das Sirup-Karamell schnell auseinander läuft.

Das Birnenkaramell habe ich außerdem mit etwas Zimt und Kardamom gewürzt, während das Traubenkaramell „pur“ blieb. Anders als beim Apfelkaramell habe ich auch keine Meersalzflocken daraufgegeben, das aber nur weil ichs vergessen hatte…

Trauben- und Birnenkaramell

Ich finde jedenfalls, dass das Fruchtsaftkaramell – egal ob jetzt Apfel, Birne oder Traube – eine erfrischende Abwechslung auf den klassischen Weihnachtsplätzerl-Tellern ist. Vielleicht wage ich mich im Laufe des Dezembers noch an weitere Varianten!

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Pumpkin Pie – oder Tarte?

Dieses Rezept ist eines der aufwändigsten, das ich seit langem gemacht habe. Aber dafür habe ich auch gleich zwei Tartes bekommen!

Tarte deshalb, weil die Füllung doch recht flach ist und den Titel Pie deshalb eigentlich nicht verdient. Eigentlich sollte auch doppelt so viel Füllung in den super Pie-Boden von Bravetart (auch für Pfirsich-Heidelbeer-Pie schon erfolgreich verwendet) kommen, aber meine Form ist nicht hoch genug…

Pumpkinpie

Gut, dass das Teigrezept ohnehin für zwei Pies (bzw. einen gedeckten Pie) ausgelegt ist – ich habe die Hälfte von Füllung und Teig einfach für ein paar Tage eingefroren.

Überhaupt bin ich in den letzten Monaten eine starke Verfechterin des Einfrierens geworden. Wie cool ist es, spätabends etwas aus dem Gefierfach zu ziehen (Chocolate Chip Cookies z.B. – schon wieder ein Bravetart-Rezept!) und ein paar Minuten später frisches Gebäck knabbern zu können? Ganz ohne Geschirr dreckig zu machen oder die Küche zu putzen?

Naja, zumindest bei diesem Rezept braucht es auch trotz vorgefertigten Komponenten etwas Zeit. Der Pie-Boden will nämlich ersteinmal blindgebacken werden, z.B. mithilfe von getrockneten Linsen:

Pumpkinpie

Nach einer guten halben Stunde im Ofen ist der Pie dann bereit zum Füllen:

Pumpkinpie

Leider nicht auf den Fotos: Der Weg zur Füllung. Dafür muss nämlich erstmal ein Butternusskürbis geröstet und püriert werden und Kondensmilch eingekocht werden. Letzteres geht zwar auch aus dem Supermarkt, aber anders als in den USA ist Kürbis-Püree in Dosen nicht standardmäßig in österreichischen Sortimenten. Da kann man ja gleich alles selber machen 😉 !

Pumpkinpie

Außer Kürbis und Kondensmilch sind übrigens auch noch viele Gewürze und, für die Stabilität, ein paar Eier in der Füllung.

Pumpkinpie

Nach einer weiteren halben Stunde im Ofen ist auch die Füllung durchgebacken (im besten Fall ohne annähernde Verbrennungserscheinungen). Anschneiden darf man die wunderbar duftende Tarte aber erst nach dem vollständigen auskühlen, nicht dass sonst noch die Hälfte davonläuft!

Pumpkinpie

Nach gefühlten Ewigkeiten in der Küche konnte ich dann endlich diesen amerikanischen Thanksgivingklassiker probieren. Damit habe ich wieder etwas aus der Liste der „berühmten“ Süßigkeiten abgehakt, das ich selbergemacht habe, bevor ich es irgendwoanders jemals probieren konnne (siehe auch: Oreos, Reese’s Cups und vielleicht auch Punschkrapferl).

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