Archiv der Kategorie: Recipes in English

Kernöl-Eis mit Kürbiskernkaramell

Eine meiner liebsten Eisdielen (Eissalons, für alle Österreicher_innen) in Wien ist der Eis-Greißler, von dem ich bestimmt schon mal geschrieben habe. Dort gibt es Kürbiskernöl-Eis, das mir erst als eine sehr seltsame Kreation erschien, nach dem ersten Probieren allerdings mein Favorit im besagten Eisladen wurde.

kernöleis mit kürbiskernöl

Früher oder später musste ich das Kernöl-Eis also auch mal selbst nachbauen. Weil ich großer Fan von knusprigen Komponenten in Eis bin, nahm ich auch noch ein paar Kürbiskerne und karamellisierte sie. Abgesehen von den Brandblasen an meinen Fingern eine sehr gute Idee!

Das Kürbiskernkaramell für sich ist übrigens schon ein super Snack, ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht schon alles vorher aufzuessen!

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Bravetart’s Chocolate Chip Cookies

Zum Muttertag wollte ich meiner Mama gern etwas Gebackenes schenken. Nachdem ich mich aber bekanntlich einige hundert Kilometer entfernt von meiner Heimatstadt aufhalte, ist ein kurzer Sonntags-Kaffeeklatsch-Besuch nicht drin.

Also brauchte ich ein Gebäck, das erstens etwas Besonderes ist, zweitens stabil genug für den Transport und drittens auch nach einigen Tagen (Auslands-!)Versand noch gut ist. Dass klassisch amerikanische Cookies hier eine gute Wahl waren, hatte ich mir schnell überlegt. Aber dann unter den unzähligen weltbesten Cookie-Rezepten das tatsächlich Beste finden?

Eine schwierige Aufgabe! Meine go-to-Option in solchen Situationen ist dann fast immer Bravetart bzw. Stella Parks aktuelle Online-Publikations-Plattform SeriousEats. Die Chewy Chocolate Chip Cookies von 2010 sollten es damit werden.

Nachdem ich weiß, bis zu welchem Grad der Perfektion Stella Parks ihre Rezepte testet, hielt ich mich peinlich genau an ihre Vorgaben, inklusive der obligatorischen Teigruhezeit von 24 Stunden. Herausgekommen sind dann tatsächlich sehr, sehr gute Schoko-Cookies!

Bravetart's Chocolate Chip Cookies

Sorry übrigens für die verwackelten Fotos, meinem Stativ ist tatsächlich ein Bein abgebrochen, sodass ich „aus dem Handgelenk“ schießen musste… Hoffentlich hab ich bald ein neues!

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Schnelle Schoko-Scones

Kurz vor den Osterferien, für die ich weggefahren bin, musste ich den Kühlschrank leer bekommen. Irgendwann waren fast nur noch haltbare Standards übrig – Parmesan, Tahini, Marmeladen – und: ein Becher Sahne. Was damit anzustellen ist? Simple Sahne Scones!

schnelle schoko-scones

Damit die allerdings nicht fad nach nix-im-Vorrat schmecken, schmiss ich noch ein bisschen dunkle Schokolade dazu und nahm statt normalem weißen Zucker welchen, den ich schon gebacken hatte (Stella Parks/Bravetart hat darüber ausführlich bei SeriousEats geschrieben). In gut einer halben Stunde (gut, mit den ganzen Instagram-Story-Fotos vielleicht ein bisschen länger) war der Kühlschrank dann wirklich leer und die Küche dufete supergut nach Scones. Die sind außerdem superpraktischer Reiseproviant!

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Cantuccini mit Walnüssen

Nach dem Mousse au Chocolat von neulich folgt ein weiterer Ausflug in ein europäisches Land: Italien. Für die letzte Einheit meines Ferien-Italienisch-Kurses wollte ein landestypisches Gebäck mitbringen und erinnerte mich an dieses Rezept aus den frühen Tagen der Zuckerbäckerei.

Traditionellerweise (und auch im ursprünglichen Post) gehören in Cantuccini ganze Mandeln, die ich aber nicht hatte, sodass ich sie durch Walnüsse ersetzte.

Cantuccini

Im Kurs war ich dann nicht die Einzige, die an Cantuccini dachte, auch unserere Lehrerin brachte welche (aus dem Supermarkt) mit, sodass ich 1A-Vergleiche anstellen konnte. Wie so oft waren meine selbstgemachten weitaus weniger süß als die industriell hergestellten. Und natürlich machten sich auch die Walnüsse statt der Mandeln bemerkbar – nicht negativ, wie ich finde.

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Mousse au chocolat

Vor einiger Zeit bat mich eine Freundin, für ihre französisch angehauchte Dinnerparty ein Dessert mitzubringen. Das erste was mir dafür einfiel war Mousse au Chocolat, das ich dann gleich nach dem erstbesten Google-Suchergebnis-Rezept zubereitete. Es braucht zwar vier Schüsseln, ist aber ansonsten unglaublich zügig und einfach zubereitet. Gleichzeitig macht es richtig viel Eindruck und schmeckt superlecker!

Leider konnte ich an dem Abend kein Foto mehr von dem tollen Dessert schießen, weshalb ich es für eine eigene Dinnerparty einfach nochmal machte. Diesmal schon bei Tageslicht, damit ihr, meine liebsten Leser_innen auch was von diesem tollen Mousse au Chocolat habt!

Mousse au Chocolat

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Kokos-Bananenbrot

Vor kurzem aß ich irgendwo sehr kurz aufeinander Kokos-Schokotorte und Bananeneis, was mich auf die Idee zu Kokos-Bananenbrot brachte. Bei Joy the Baker, meiner Lieblingsquelle für Bananenbrotrezepte, entdeckte ich nach kurzer Recherche eine Variante, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Durch den Rum ist dieses Bananenbrot nicht so frühstücksmäßig wie andere Bananenbrote (zum Beispiel das hier) und ich könnte mir vorstellen, dass es mit etwas geschlagener Sahne (oder Bananen-Chantilly, wie es Bravetart vorschlägt) auch ein tolles Dessert abgibt.

Kokos-Bananenbrot

Noch dazu ist es nicht besonders schwierig zu machen und bleibt gefühlt ewig frisch (drei Tage mindestens, länger hat es bei mir nicht überlebt). Viele Gründe, es gleich nachzubacken! 😉

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Brandteigkrapferl mit Süßholzcreme

Brandteig habe ich schon lange auf meiner imaginären mal-wieder-backen-Liste. Und weil den ganzen Tag für Prüfungen lernen keine Freude macht, hab ich mir vor ein paar Tagen das wunderschöne éclairs-Backbuch von Marianne Magnier-Moreno aus dem Regal geholt und neben dem Grundrezept auch noch die Idee für eine lakritzlastige Füllung daraus genommen. Die Creme habe ich allerdings nicht mit Lakritzschlangen aromatisiert, sondern mit Süßholzwurzelextrakt, der seit dem letzten Winter bei mir herumsteht.

brandteigkrapferl-süßholzcreme

brandteigkrapferl-süßholzcreme

Das Fotoshooting zum Rezept habe ich in meinen Instagram-Stories festgehalten und einen reht begeisterten Kommentar mit dem Inhalt „Brandteigkrapferl?“ darauf bekommen. Bis dahin hatte ich mir noch keinen Rezepttitel ausgedacht (deutsch? französisch? Windbeutel? Eclairs?) – Credits an Ines für die österreichische Variante! Und das Gebäck kam dann tatsächlich nicht nur als Zuckerl in meiner Sprachenpolitik-Prüfung unter, nein – es schrie gerade danach, dass ich es bei den Merkmalen des österreichischen Deutsch als Beispiel für Küchenvokabular aufzählte…

brandteigkrapferl-süßholzcreme

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Haferflockencookies mit Rosinen

Man lernt nur mit Keksen gut! Deshalb habe ich habe ich mich zur Prüfungsvorbereitungs-Abwechslung kurz in die Küche gestellt und gebacken. Das Rezept stammt aus dem Standardwerk für Cookies schlechthin – Tina Casaceli’s Milk&Cookies, aus dem ich auch das Rezept für diese Vanilla Cookies von 2012 habe. Und was soll ich sagen, es stimmt wirklich! Mit diesen Cookies ging Genderlinguistik, Grammatiktheorie und auch Arabisch gleich viel leichter von der Hand (es funktioniert bestimmt auch mit anderen Fächern – probierts doch mal aus!).

Allen von euch, die auch gerade in der Prüfungsphase sind, wünsche ich Durchhaltevermögen und viel Erfolg! 🙂

Haferflockencookies mit Rosinen

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Cranberry Gingerbread

Dieser Kuchen sollte eigentlich das 23. Türchen des letztjährigen Adventskalenders werden. Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich es aber nicht veröffentlicht, was sehr schade ist, denn das Cranberry Gingerbread ist wirklich ziemlich lecker.

Deshalb habe ich es in den gerade vergangenen Feiertagen kurzerhand nochmal gebacken und beschlossen, es einfach jetzt hier zu posten, denn der Winter dauert ja noch ein bisschen.

Cranberry Gingerbread

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Lebkuchenhaus-Tiramisu

Meine Mitbewohnerin machte in letzter Zeit sehr oft Tiramisu (Konkurrenz für die Zuckerbäckerin der WG!). Das ist zwar richtig lecker, aber wer mich kennt, weiß, dass ich gar nicht gerne das gleiche mehrmals esse. Beim Nachdenken über mögliche Abwandlungen kam mir – natürlich wegen Weihnachten – die Idee für ein Lebkuchentiramisu. Und weil ich ja noch ein wunderschönes Lebkuchenhaus rumstehen hatte, hab ich das einfach mal ausprobiert.

Lebkuchenhaus-Tiramisu

Statt Löffelbiskuit habe ich also Teile des Lebkuchenhauses in Kaffee und Amaretto getränkt. Zusätzlich zum klassischen Kakao habe ich die Mascarpone-Crème dann noch mit Zimt und Lebkuchengewürz bestäubt.

Lebkuchenhaus-Tiramisu

Lebkuchenhaus-Tiramisu

Und: es hat bestens funktioniert! Die kleinen Tiramisugläser sehen nicht nur supersüß aus (allein die kleinen Sternchen-Streusel vom Lebkuchenhausdach, die hin und wieder durchblitzen!!!) sondern schmecken auch noch so gut, dass ich sie sicher nochmal mache.

Nachdem für dieses Dessert gerade einmal eine Dachschräge und der Hauseingang draufgingen, bleibt noch genug übrig, im Weihnachtsmenü an Heiligabend Lebkuchenhaus-Tiramisu einzubauen!

Lebkuchenhaus-Tiramisu

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