Archiv der Kategorie: random

Neues aus Marokko

Mittlerweile bin ich schon mehr als zwei Wochen in Marokko. Gemeinsam mit den anderen Freiwilligen wohne ich momentan in Essouira, wo wir bei der Association Féminine de Bienfaisance El Khir einen vierwöchigen Darija(marokkanisches Arabisch)-Sprachkurs absolvieren. Die Organisation hilft Frauen in rechtlichen Angelegenheiten, betreibt einen Kindergarten und bietet Sprach- und Kochkurse (auch für Touristen) an. Außerdem hat sie erst im Juni diesen Jahres ein Kochbuch in französischer Sprache herausgebracht, das ich mir natürlich sofort zugelegt habe.

marokkopost14

Marokkanischen Minztee, pappsüß und siedend heiß, gibt es bestimmt dreimal täglich, hier zum Beispiel in unserer Vormittagspause. Das Brot daneben nennt sich Rghaif, es wird ohne Fett in der Pfanne gebacken und noch warm – manchmal mit Butter/Olivenöl und Honig – gegessen. Ich hoffe, ich kann ein Rezept dafür auftreiben und es hier in meine Zuckerbäckerei stellen, es ist nämlich unglaublich lecker.

marokkopost10
marokkopost2

Was ich mir außerdem täglich genehmige, ist landestypisches Gebäck. Oft finden sich darin Mandeln, Sesam und Orangenblütenwasser. Am liebsten mag ich aber Speckia, ein Gebäck aus Sesamteig, das erst frittiert und dann mit warmen Honig übergossen wird. Leider habe ich davon noch kein Foto geschossen.

marokkopost9

In einer „Unterrichtsexkursion“ in dieser Woche kauften wir erst in der Medina auf arabisch ein und kochten anschließend landestypisch. Auf dem Foto oben sind in Salz eingelegte Zitronen zu sehen, die oft in Tajine Verwendung finden.

marokkopost11

Für unsere Unterrichts-Tajine verwendeten wir zwar keine Zitronen, dafür aber Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Zwiebeln und Rindfleisch. Außerdem mitgekocht wurden eingelegte Oliven, Koriander und Petersilie.

marokkopost8

Kurkuma, Pfeffer und Ingwer dürfen in der marokkanischen Küche und auch in unserer Tajine keinesfalls fehlen.

marokkopost7

Meine Arabischlehrerin hat einige wirklich interessante Kochtechniken. Hier Karottenschälen ohne Sparschäler.

marokkopost6
marokkopost13

Für die Beilage musste fast ein ganzes Kilo Zwiebeln geschält und geschnitten werden, eine sehr tränenreiche Angelegenheit für uns alle. Anschließend wurden sie mit Rosinen und Gewürzen eingekocht.

marokkopost12

Das Ergebnis war wirklich sehr lecker! Und das obwohl wir unsere Tajine nicht etwa im gleichnamigen Tongefäß, sondern in einem gewöhnlichen Topf zubereitet hatten.
Und damit ihr nicht nur Essen aus Marokko seht, meine liebsten Leser, zeige ich euch noch ein paar Schnappschüsse aus Essaouira, der wohl windigsten Stadt, in der ich je war:

marokkopost15
marokkopost3
marokkopost1
marokkopost5

Am Sonntag könnt ihr euch übrigens wieder über ein Zuckersüß freuen und natürlich erwartet euch am nächsten Mittwoch ein weiterer Gastpost.

Das Geheimnis wird gelüftet…

Schon seit ein paar Monaten habe ich hier im Blog ein paar Andeutungen gestreut, was ich nach meinem Abitur vorhabe. Und jetzt endlich lüfte ich das Geheimnis (wenn ihr es nicht eh schon teilweise wisst, meine liebsten Leser):

Von heute an bin ich für etwas mehr als ein Jahr in Marokko. Dort werde ich einen Freiwilligendienst bei der Fondation Orient Occident in Rabat leisten. Die Organisation betreibt dort u. a. ein Kulturzentrum für Migranten aus Subsaharastaaten. In welchem Bereich ich genau arbeiten werde – es gibt Weiterbildungsangebote, eine Bibliothek, eine Kinderbetreuung und viele Veranstaltungen – weiß ich noch nicht ganz genau. Doch ich freue mich schon sehr!

Mein Freiwilligendiest läuft über EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst und wird weltwärts-unterstützt. Die Organisation kann auf eine lange Geschichte von Freiwilligendiensten zurückblicken, sie wurde schon 1957 gegründet. Heute sind Fachkräfte und Freiwillige in über 20 Ländern aktiv und setzen sich für die Friedensarbeit ein. Mein Profil (und meine Mitfreiwilligen) findet ihr hier.

Damit euch während meiner Anfangszeit in Marokko, in der ich sicher keine Möglichkeit zum Backen habe, nicht langweilig wird, habe ich viele nette Gastbloggerinnen engagiert, die ab nächsten Mittwoch jede Woche ein Rezept zur Zuckerbäckerei beisteuern.

Spätestens im Herbst will ich aber zurück zur Zuckerbäckerei kommen und selbst weiterbloggen, vielleicht sogar mit etwas orientalischem Einschlag 😉

Liebe Grüße und schöne Sommerferien!

P.S.: Die Kekse auf dem Foto sind nach dem Rezept für Oreos gebacken.

Silvester

Vor der Silvesterparty gab es bei mir dieses Jahr ein aufwändiges Menü mit ebenso aufwändiger Tischdekoration. Für drei Freundinnen und mich gekocht hat mein Freund; ich schaute praktisch nur zu und schoss Fotos. Leider hatte ich kein Tageslicht, deshalb lassen die Bilder etwas zu wünschen übrig. Einen Eindruck davon, wie lecker das Ganze war, geben sie aber auf jeden Fall.silvester2Vom Aperitif, dem einzigen Punkt auf dem Menü, den ich beigesteuert habe, habe ich glatt vergesse,n ein Foto zu schießen. Dafür gibt es davon aber ein Rezept hier in der Zuckerbäckerei, die Vanillebirnen habe ich in halber Menge wie in dieser Birnentarte zubereitet.silvester3Als Vorspeise Jakobsmuschel auf Vogerlsalat mit Mangodressing und zur Deko einen glitzernden Fischchip aus Lachshautsilvester4Rinderlende mit Wachtelei, dazu Steinpilzserviettenknödel und – wie geschaffen für die Zuckerbäckerei – Schokoladensauce.silvester5Mein momentaner Liebling – Matchatee – findet sich als Praline im Dessert. Dazu karamellisierte Birne, Pitahaya – die ich zum ersten Mal aß – und unglaublich leckerer Limettenschaum.

Ein wirklich gelungener Jahresabschluss!

 

 

Jahresrückblick 2013

2013 ist viel passiert in der Zuckerbäckerei – seht selbst:

Im Januar war ich mit meinen Freundinnen in Wien. Außerdem habe ich total leckeres Matchashortbread gebacken.

Im Februar habe ich das weltbeste Granola gebacken und in meinen neuen Schüsseln aus Marokko fotografiert.

Von dieser Reise berichtet habe ich dann im März. Und gleich darauf habe ich bei PAMK #5 zum Thema Kindheitserinnerungen mitgemacht. Zu Ostern gab es eine superleckere Rüblitarte mit selbstgemachten Marzipankarotten.

Im April habe ich Chai Latte gekocht.

Im Mai dann war ich für zwei Wochen Schüleraustausch im Elsass, wo ich viel und gut gegessen habe. Und ich habe Kokoswaffeln gebacken!

Im Juni habe ich Limetten-Kokos-Cupcakes mit Erdbeeren gebacken.

Im Juli dann war ich mit meinem Jahrgang auf Studienfahrt in Barcelona. Die selbstgemachten Reese’s Cups, die ich auch noch gemacht habe, gehören eindeutig zu meinen Lieblingsrezepten 2013.

Die Zucchinibrownies vom August polarisierten wahrscheinlich von allen Gebäcken dieses Jahres am meisten. In einer neuen Runde Zuckersüß brachte mir die Post unglaublich leckere Zitronen-Basilikum-Cupcakes.

hütte1Im September zog die Zuckerbäckerei – lange erwartet – endlich um zu WordPress. Ich machte dann noch ein paar Tage Urlaub in den Bergen.

kitchenaid

breaking-bad-cupcakes

 

Im Oktober dann wurde die Zuckerbäckerei vier und ich 18 – seitdem ziert eine wunderbare himbeerpinke KitchenAid die Küche. Für den Geburtstag eines Freundes habe ich Zucker gekocht und Breaking-Bad-Cupcakes damit verziert.

pamk lasst uns froh und lecker sein2

streuselmuffins mit schokochips1

Im November kam die Weihnachtsrunde von PAMK und die wohl besten „einfachen“ Muffins überhaupt.

lebkuchenhaus1Im Dezember dann kam der alljährliche Zuckerbäckerei-Adventskalender mit einigen Gastbloggern – danke nochmal an Isabel, Adriana, Annette, Abbie und Cathi.

Meine liebsten Leser, danke dass ihr die Zuckerbäckerei hin und wieder besucht! Ich wünsche euch einen schönen Silvesterabend und ein gutes neues Jahr 2014!

PAMK #7 „Lasst uns froh und lecker sein“ – Elkes Päckchen

Nachdem ich letzte Woche mein PAMK-Päckchen an Elke geschickt habe, bekam ich gestern eines zurück. Ich war beeindruckt, wie viele verschiedene Leckereien sie hinein gepackt hatte. Aber, meine liebsten Leser, seht selbst:

pamk von elke2Neben einem Amarena-Kirsch-Stollen bekam ich eingelegte Amarettokirschen, Baileyskugeln, gefüllte Datteln und ganz viele verschiedene Plätzchen. Ich habe mich zwar noch nicht durch alles probiert, doch die Plätzerl aus dem Päckchen mit dem Klarsichtfenster (hinten rechts im Bild) waren sehr lecker!

Vielen Dank für dein Päckchen, liebe Elke – es macht wirklich froh und munter!

 

Die Zuckerbäckerei feiert ihren 4. Geburtstag!

Zwar mit ein bisschen Verspätung, dafür mit einer umso cooleren Erweiterung der Küche. Stellt euch vor, meine liebsten Leser, ich darf seit meinem Geburtstag eine KitchenAid in himbeereis aka wunderbar pink mein Eigen nennen.

hafercookies mit walnüssen und cranberries

Zum 4. Geburtstag gibt es, zufällig genau wie letztes Jahr, was mit Cranberries, nämlich Cranberry-Walnuss-Cookies aus einem meiner momentanen Lieblingsbackbücher Milk & Cookies von Tina Casaceli.

Zur Feier des Tages möchte ich euch ein paar Fakten und Zahlen rund um die Zuckerbäckerei vorstellen. Der allererste Post über Mürbteigplätzerl, den ich im zarten Alter von 14 Jahren geschrieben habe und noch mit meiner kleinen Fujifilm-Kamera fotografiert habe, ist insgeheim wohl das meist verwendete Rezept in meiner Küche, Mürbteig kann man schließlich zu fast allem gebrauchen.

Mich aber für einen einzigen Liebling unter den mittlerweile 349 Rezepten entscheiden ist mir ganz und gar unmöglich. „Euer“ Lieblingsrezept, das beliebteste Rezept aller Zeiten ist nicht schwierig zu bestimmen. Mit großem Abstand ist der Regenbogenkuchen aus dem Sommer 2011 klickzahlenmäßig an der Spitze. Momentan aber auch noch sehr häufig angeklickt werden die Breaking Bad-Cupcakes von letzter Woche und die Mandelkekse vom August.

Auf Facebook fasst die Zuckerbäckerei auch langsam Fuß, ich freue mich wirklich über die 238 Likes, die ihr meiner Seite gegeben habt. RSS scheint mit dem Verschwinden von Google Reader leider ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein, den neuen Feed haben nur 23 Leser abonniert, wo es bei Blogger noch 60 waren.

Die Zuckerbäckerei ist jetzt übrigens auch bei instagram zu finden. Wenn ihr noch mehr Süßes und von Zeit zu Zeit ein paar Behind-the-Scenes-Fotos sehen wollt, folgt mir doch!

Vom zusammengeschusterten Blogger-Blog an den Anfängen meiner Back-, Fotografier- und natürlich Bloggerkarriere ist die Zuckerbäckerei in vier Jahren zu einem „richtigen“ Foodblog bei WordPress mit eigener Domain, DSLR und KitchenAid geworden. Ich traue mich gar nicht auszurechnen, wie viel Zeit ich in dieses „Projekt“, das mittlerweile zum Lieblingshobby ausgeartet ist, schon investiert habe. Aber auf jedenfall würde ich sagen, es hat sich gelohnt! Und dass ich auf unbestimmte Zeit weiterblogge, ist doch selbstredend 😉

hafercookies mit walnüssen und cranberries2

Zum Schluss sage ich noch mal Danke an euch alle, die ihr das lest. Ich freue mich so sehr, wenn mir mal wieder jemand über den Weg läuft und sagt, er/sie hätte dieses oder jenes von meinem Blog nachgebacken. Wenn ich gelegentlich wieder mit Visitenkarten um mich schmeiße, erkläre ich, wenn nötig fünfmal, was ich hier eigentlich mache. Und wenn dann nur eine von diesen fünf Visitenkarten jemanden ins Internet lockt, kann ich mich freuen wie ein kleines Kind an Heiligabend. Ein Kommentar oder eine E-mail in meinem Postfach (zuckerbaeckerei@gmail.com) zaubert mir genauso ein Lächeln ins Gesicht. Ich hoffe, dass schaffe ich mit meinen Posts hin und wieder auch bei euch, schreibt mir doch mal, was ihr sehen wollt!

Die Zuckerbäckerei feiert ihren 4. Geburtstag! weiterlesen

Geburtstagskuchen zum 18.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich letzte Woche 18 geworden. Und zu diesem Anlass hat mich eine regelrechte Flut an Geburtstagskuchen erreicht. Leider konnte ich nicht alle fotografieren, aber die anderen will ich euch unbedingt zeigen, meine liebsten Leser. Das Foto oben kennt ihr ja schon, das sind die Guinness-Brownies, die ich mir selbst gebacken habe.

guinness-brownie-herzDieses wunderschöne Herzchen besteht auch aus Guinness-Brownie-Teig, ich habe es in weiser Vorraussicht übriggelassen. Und siehe da, schon steht mit 18 Kerzen drauf am Frühstückstisch!

ellas geburtstagskuchenDieser Marmorkuchen mit pinkem Guss und unglaublich vielen Zuckerverzierungen stand ebenfalls schon um sechs Uhr morgens da. Gebacken haben ihn meine Schwester und meine Tante.

rosa käsesahneVon meinem Onkel bekam ich aus der Bäckerei Siebenhandl eine rosarot gefärbte Käsesahnetorte.

ellens kuchenMeine Freundinnen übertrafen sich fast gegenseitig. Neben diesem wunderschönen Kuchen, übrigens der einzige, bei dem ich es schaffte, alle Kerzen auf einmal auszublasen, bekam ich noch Shortbreadherzerl und Himbeer-Kokos-Cupcakes mit weißer Schokolade.

amaretto-sahneMeine allerliebste Lieblingstorte, die Amarettosahne ebenfalls aus der Bäckerei Siebenhandl, habe ich natürlich auch noch bekommen. Auch wenn ich nicht behaupten würde, dass die rosa Deko-Herzerl ihr Aussehen unbedingt verbessert hätten… 😀

Danke nochmal an die lieben Geburtstagskuchenbäcker! Ich habe mich wirklich gefreut!

 

 

 

 

Im Wald

Über die „Rückkehr“ meines kaputten Objektivs habe ich mich so gefreut, dass ich beim Feiertags-Waldspaziergang ein paar Fotos geschossen habe. Und damit ihr auch was von meiner Freude habt,  zeige ich euch ein paar.

fliegenpilzDie giftigen Pilze finden sich natürlich wieder am einfachsten. Schwammerlsuchglück habe ich irgendwie nicht…

brombeeren

Brombeeren! Sie reichen nur leider nicht für einen ganzen Kuchen…

wald3Ein einziges Maronerl habe ich zum Schluss doch gefunden. Und was passiert? Meine Schwester schnappt sich meinen Fund in dem Moment, als ich ihn ablichten will…

Meine liebsten Leser, ich wünsche euch ein schönes Wochenende!