Archiv der Kategorie: Adventskalender 2014

24: Frohe Weihnachten!

Meine liebsten Leser, jetzt ist es soweit, Heiligabend ist da! Ich hoffe ihr habt den vorweihnachtlichen Stress gut überstanden und seid jetzt bereit für entspannte Feiertage mit viel gutem Essen und Ruhe. Ich jedenfalls verschwinde jetzt einmal für kurze Zeit aus dem Internet (diesmal freiwillig!). Damit euch nicht langweilig wird, lasse ich aber eine zusammenfassende Slideshow des diesjährigen Zuckerbäckerei-Adventskalenders da:

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Frohe Weihnachten!

23: Kokos-Sablé

So kurz vor Weihnachten will ich euch noch ein letztes Rezept meiner marokkanischen Patisserie-Ausbildung im Riad Senso zeigen: Kokos-Sablé. Im Grunde ganz schlichter Kokosmürbteig. Das Geheimnis ist die Kruste aus Kokos und grobem Zucker, die im Ofen knusprig karamellisiert. Sehr lecker!

Kokos-Sablé

Butter, Zucker, Vanillezucker und Kokos werden verknetet.

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Hinzu kommen zwei Eier und Öl.

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Später noch Mehl und Backpulver – mit noch mehr Kneten wird ein homogener Teig daraus.

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Der wiederum wird gleichmäßig ausgerollt und dann ausgestochen.

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Die kleinen Dreiecke werden auf einer Seite gründlich in eine Mischung aus Zucker und Kokosflocken gedrückt und dann auf einem Blech verteilt. Noch kurz in den Ofen – und fertig!

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22: Last-Minute-Plätzchen

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, fehlten in den vergangenen Tagen leider zwei Adventskalendertürchen. Das liegt daran, dass ich momentan sehr schwierig an Internet komme. Deshalb ist leider auch der für heute eigentlich geplante Post geplatzt. Aber ich will euch ja trotzdem etwas zeigen und deshalb habe ich als Last-Minute-Lösung in meinen Archiven gewühlt. Und zwar nach schnell gemachten Last-Minute-Plätzchen, die weder groß ausgerollt und – gestochen und verziert werden müssen, noch wie Lebkuchen oder Stollen lange „reifen müssen“.

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19: Quasten-Anhänger

Quasten erfreuen sich in Marokko großer Beliebtheit – ob an der Kapuze einer Djellaba („Außer-Haus-Gewand“ marokkanischer Frauen), an Vorhängen oder Schlüsselanhängern. Und weil sie noch dazu einfach zu basteln sind, habe ich mir gedacht, ich zeige euch, meinen liebsten Lesern, so kurz vor Weihnachten noch wie das geht. Wollreste werden damit schnell zu Geschenkanhängern oder Christbaumschmuck. Oder am Regaldekoration, wie in meinem Fotobeispiel. 19: Quasten-Anhänger weiterlesen

20: Dattelpralinen

Kürzlich habe ich mal mit einer Freundin, die in Deutschland gerade in ihre Studentenbude gezogen war, über Weihnachtsplätzchen gesprochen. Sie klagte mir, dass es ohne Ofen in der Weihnachtszeit ganz schön schrecklich sei, weil Plätzchenbacken einfach nicht drin wäre.

Für diese Freundin und alle anderen ohne Backofen habe ich heute etwas: Dattelpralinen ohne Backen und mit richtig viel Weihnachtsaroma. Kardamom, Nelken und Sternanis zu Datteln, Aprikosen und Pecans verbreiten schnell Festtagsstimmung. Und sie verzichten noch dazu auf raffinierten Zucker und sind gänzlich vegan!

Dattelpralinen

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18: Zimt-Guglhupf

In einem der ersten „Care-Pakete“ meiner Familie aus Deutschland erhielt ich auch eine Silikon-Guglhupfform. Zur Geburtstagsfeier eines Freundes wollte ich diese jetzt endlich mal einweihen. Marmorguglhupf war mir aber zu langweilig und so wurde es, inspiriert von einem superleckeren Kuchen der Haushälterin meiner Nachbarn ein zimtiger Guglhupf. Doch nicht nur Zimt würzt diese Kreation, sondern auch großzügig Vanille, Nelken, Sternanis und Kardamom in Form des Gewürzsirups vom Montag. Den habe ich, damit der Kuchen extrasaftig wird und bleibt, mithilfe einer Kanüle aus meiner Reiseapotheke (für was die nicht alles gut ist!) mitten in den Kuchen injeziert. Obenauf kommt noch Schokolade und noch mehr Zimt(-Zucker) zur Dekoration und fertig ist der Zimt-Overkill!

Zimtguglhupf

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17: Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse

Schwarz-Weiß-Kekse aus normalem und mit Kakao gefärbtem Mürbteig finde ich nicht besonders einfallsreich. Deshalb habe ich mir eine „Luxusversion“ davon ausgedacht, ganz im Sinne des luxuriösen Lebkuchens im vergangenen Jahr.

Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse 2

Im hellen Teil dieser Kekse, feinem Sandteig, verstecken sich neben fein gehackten Cranberries auch ein bisschen Orangenschale und echte Vanille. Der dunkle Teil, schokoladiger Mürbteig, glänzt mit ein bisschen Kaffee und gehackten Walnüssen.

Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse 3

Und meine recht sparsame Verwendung von Zucker lässt die einzelnen Zutaten ganz besonders gut für sich stehen – wenn ihr aber richtige Schleckermäuler seid, könnt ihr die Zuckermenge natürlich auch ein kleines bisschen erhöhen.

17: Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse weiterlesen

16: Gewürzsirup

Ich koche gerne Sirup mit allem, was mir gerade so in die Küche kommt. Im Frühjahr Rhabarber, im Sommer Pfirsiche, im Herbst Birnen. Und jetzt, im Winter? Mit frischem Obst sieht es saisonal eher schwierig aus. Zeit, einmal ausgiebig das Gewürzregal zu plündern.

Zum Läuterzucker kommen für das heutige Adventskalendertürchen also Vanille, Sternanis, Nelken, Kardamom und selbstverständlich auch Zimt. Der entstandene Sirup macht sich wunderbar in allen möglichen Getränken, von der heißen Schokolade bis zum Glühwein. Oder allgemein als Zuckerersatz in Haferflocken, Pfannkuchen… Am besten überall!

Als mir dieser Sirup in den Sinn kam, überlegte ich gleichzeitig auch, wie ich ihn fotografisch am Besten in Szene setzen könnte. Beim Mittagessen in einer der vielen kleinen Garküchen in der Nähe meiner Arbeitsstelle, in denen es nur Softdrinks oder gechlortes Leitungswasser gibt, kam mir dann  der Geistesblitz: Ein kleines 0,2l-Colafläschchen sollte es sein. Nur leider mag ich Cola überhaupt nicht. Ein halbvolles Colafläschchen konnte ich jedoch genauso wenig in meine Tasche stecken, wie das Getränk einfach wegschütten und so verdarb mir das pappsüße Getränk beinahe mein Freitagscouscous… Wenigstens ist mein Gewürzhsirup jetzt gut aufgehoben!

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14: Zuckersüß 144

Leicht verspätet, weil ich dieses Wochenende in Casablanca war (auf dem Foto die selbst bei unausstehlichem Wetter beeindruckende Hassan-II-Moschee), aber doch noch veröffentlicht: Meine Links der Woche im Zuckersüß:

REZEPT

Banana Bread Cookies – Baker’s Royale
Das nächste Mal, wenn ich Bananen übrig habe, backe ich diese Cookies!
Speckulatius – Photissierie
Wahnsinnig cool. SpeCKulatius!
Spekolatius-Cheesecake mit Waldbeeren – blick7
Das wär was zum Adventskaffee!
Spekolatius-Rumtopf-Torte – SZ-Magazin
Und das was für Adventskaffee mit Schuss.
Whole Roasted Cauliflower with Cheddar Beer Sauce – Joy the Baker
Blumenkohl im Ganzen habe ich noch nie gegessen und auch nicht mit Käsesoße, einen Versuch wärs wert.
Quinoa-Wirsingrouladen mit Rote-Beete-Schaum – My cooking love affair
Quinoa, Wirsing und Rote Beete – drei Lieblingszutaten vereint.

TEXT

Diese Beere hilft gegen den Tod – Krautreporter
Über die zweifelhafte Wirksamkeit von „Superfoods“.
Gebündeltes Wissen für den kulinarischen Autodidakten – Highfoodality
Die Bücher, die Uwe hier rezensiert, würde ich mir am liebsten gleich zulegen.
Melilla, Spanien – Der Zaun
Die europäische Außengrenze in Melilla im Norden Marokkos ist räumlich gar nicht so weit weg von mir. Was dort passiert, ist einfach unglaublich.

AUDIO

Wishful Thinking (The Dislike Club Part VI) – Benjamen Walker’s Theory of everything
Hörenswerte Podcastfolge mit Kathy Sierra über Hate Speech im Internet.

VIDEO

The Internet’s own Boy: The Story of Aaron Swartz
Ein Dokumentarfilm über den verstorbenen Aktivisten, der bei vielen wichtigen Internet-Angelegenheiten (RSS, CC-Lizenzen) mitgewirkt hat und am amerikanischen Rechtssystem so verzweifelte, dass er schließlich Selbstmord beging. Sehr traurig und leider wahr.

SONST SO…

Dried Citrus Ornaments – A Beautiful Mess
Auf die Idee, dass man Orangen auch selbst trocknen könnte, hat mich erst dieser Post gebracht.
Origami diamond Christmas Ornaments – How about orange
Sieht kompliziert aus, macht sich aber gut!

BACKKATALOG

2009: Schokotarte
2010: Mandel-Baiser-Monde
2011: Hirschknöpf
2012: Pecanbiscotti
2013: Florentiner

15: Lemon-Curd-Spitzbuben

Spitzbuben sind neben Vanillekipferln wohl der ultimative Weihnachtsklassiker und dürfen auf keinem anständigen Plätzerlteller fehlen. Als ich kürzlich mal Lemon Curd gemacht habe, fiel mir auf, dass sich dieser exzellent als Marmeladenersatz in Spitzbuben machen würde. Deshalb habe ich heute eine besonders zitronige Spitzbuben-Version für euch.

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