Archiv der Kategorie: Adventskalender 2012

12: Himbeer-Kokos-Rauten

Marmeladenverbrauchaktion, die Erste…
In unserem Vorratsregal haben sich mittlerweile gefühlte 50 Marmeladensorten angesammelt, die es endlich einmal zu verbacken gilt. In Kombination mit dem Mürbteigboden und der Kokosschicht obenauf schien mir Himbeer-Brombeer-Johannisbeer-Marmelade recht passend und war es letztendlich auch. Schnelle Plätzchen ohne Ausstechen – ideal für Zeitnotgeplagte ;)

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10: Papiersternchen

Bestimmt habt ihr euch gefragt, wo wohl dieser Post hingeraten ist, im Adventskalender ist er zu finden und auch in Facebook habe ich ihn veröffentlicht. Doch leider habe ich anstatt auf „Veröffentlichen“ auf „Löschen“ geklickt und das ist mir dann auch noch nicht einmal aufgefallen. So kam es, dass diese schönen Sternderl beinahe in der Versenkung verschwunden wären. Die Betonung liegt hier auf dem beinahe, denn heute, mit zwei Tagen Verspätung ist das Adventskalendertürchen wieder aufgetaucht ;)
Falls euch diese Papierkunstwerke zu sehr nach Origami und „Oh nein, da brauche ich gar nicht erst anzufangen, viiiel zu schwierig“ aussehen, kann ich euch, meine lieben Leser, entwarnen. Alles was man dazu braucht, ist ein Papierstreifen, der etwa 20 Mal so lang wie breit ist (also z.B. 1x20cm) und etwas dicker ist als normales Kopierpapier. Die Sternchen auf dem Bild sind aus silbernem Tonkarton, mit dem es wirklich hervorragend geklappt hat. Wichtig ist nur, dass die Streifen durchgehend gleich breit sind, denn ansonsten würden daraus niemals einigermaßen symetrische Sterne. Eine Faltanleitung, zwar auf Englisch, aber durchaus verständlich erklärt, findet ihr hier. Viel Spaß!

8: Caramel Cayenne Popcorn von Bittersweet Baker

Heute erwartet euch hinter dem 8. Adventskalendertürchen ein ganz besonderes Rezept, nämlich die Caramel Cayenne Popcorn von Adriana, die das Blog Bittersweet Baker schreibt. Schon letztes Jahr hat sie leckeres Lebkucheneis zu meinem Adventskalender beigesteuert und so freue ich mich wahnsinnig, das es auch dieses Jahr wieder etwas Leckeres aus ihrer Küche gibt. Danke dafür Adriana!

Zum besseren Verständnis für euch, meine lieben Leser, habe ich Adrianas Post auf Deutsch übersetzt:

Als Kind hasste ich scharfes Essen.
Ich konnte nicht verstehen, wie jemand es mögen konnte, wenn sein Gaumen regelrecht angegriffen wird oder wie man es aushalten konnte weiterzuessen, wenn die Lippen mit schmerzhaften Nadelstichen übersät werden. Ich konnte Schärfe einfach nicht ausstehen, ganz unabhängig von der Menge. Denn sie lenkte mich vom Geschmack des Essens ab und zwang mich stattdessen, mich auf den aufkeimenden Schmerz in meiner Kehle zu konzentrieren. Im Gegensatz dazu liebt mein Vater Scharfes. Er hat ein Glas voll mit selbstgemahlenen, knallrot und braun gefleckten Chiliflocken auf dem Küchenschrank und bestreut jede Mahlzeit mit einem guten Teelöffel davon. Er scheint immun gegen das Brennen. Ich dagegen könnte auch winzige Mengen von Schärfe in meinem Essen wahrnehmen. Nachdem ich etwas gegessen hatte, von dem meim Vater versprochen hatte, dass es unmöglich bemerkbare Spuren von Chili enthielt, brannten mir die Lippen und tränten mir die Augen noch Stunden danach. Scharfe Gewürze und Chili könnten sich für mich vielleicht auch deshalb so unglaublich scharf anfühlen, weil ich es sehr häufig hinbekomme, etwas davon um meine Nase und meine Augen zu bringen. Abgesehen davon versuchte ich sowieso mein Bestes, um davon wegzubleiben.
Als ich älter wurde, wurde ich nach und nach weniger empfindlich gegen das Brennen und schließlich hörte die Schärfe auf, mich weiter zu stören. Jetzt bin ich sogar im Stande, sie wertzuschätzen. Mit nicht wenig Widerstand brachte mich mein Vater letztes Thanksgiving dazu, ein kleines bisschen Chiliflocken zu den Karamellpopcorn, die ich gerade machte, zu geben.

Die süßen, knusprigen Popcorn sind gerade klebrig genug, um kleine Haufen zu formen, die dann mit weicher dunkler Schokolade überzogen werden. Und gelegentlich ein scharfer Klumpen gibt Überraschungen, die schnell in Vorfreude auf den nächsten umschwingen.

Während der Thanksgivingferien habe ich drei Portionen gemacht und jetzt, zwei Tage später, ist nichts mehr davon übrig. Ich stürzte fast in eine Krise, als ich ein Foto davon schießen wollte, denn sie verschwanden so schnell. Die Popcorn sind das beliebteste Dessert, das ich jemals gemacht habe!


I used to hate spicy food as a child. 
I couldn’t understand how anyone could enjoy having their palate assaulted, or how they could stand eating as the outlines of their lips become embossed with pinpricks of pain.
I couldn’t tolerate heat, no matter the amount.  It distracted from the flavor of the food, forcing me to focus instead on the burgeoning pain at the back of my throat.
My father, on the contrary, loves the heat. He keeps a jar of home ground, bright red and brown flecked chili flakes over the kitchen cabinet, and sprinkles what may as well be a whole teaspoonful over every meal. He seems to be immune to the burn.
So unlike him, I could detect miniscule amounts of heat in my food.
I would often spend hours with burning lips and tearing eyes after eating something he promised could not possibly have any detectable traces of chili.
Spice and chili may have felt so unnaturally hot to me because I frequently managed to get some around my eyes and nose, but no matter the reason, I did my best to stay away from it.
As I grew older, I gradually became desensitized to the burn, and eventually, the heat stopped bothering me altogether.
Now I am even able appreciate it.
I wasn’t the least bit reluctant last Thanksgiving when my father suggested I add a pinch of hot chili flakes to the batch of caramel popcorn I was making.
The sweet, crisp kernels of popcorn are just sticky enough to hold together to form clusters that are drizzled over with smooth dark chocolate, and the occasional hot clump lends a sense of surprise that quickly turns into anticipation.
I made three batches over Thanksgiving break, and now, two days later, none remains. I almost ran into a crisis when it came to photographing it because of the rate at which it was disappearing. It’s the most popular dessert I’ve made yet. 

nach einem Rezept aus Baked Explorations

Zutaten
200 g (1 cup) Popcorn-Maiskörner oder (24 cups) bereits fertige Popcorn
225 g (1 cup) Butter, in kleinen Stückchen
400 g (2 cups) brauner Zucker
120 ml Sirup
2 EL Zuckerrübensirup
1/2 TL Salz
3/4 TL Natron
1 1/2 TL Vanilleextrakt (= 1 Vanilleschote)
1/4 TL Chiliflocken (oder weniger, je nach dem wie scharf sie sind)
340 g hochwertige dunkle (60 – 72 %) Schokolade, geschmolzen
 
Die Popcorn-Maiskörner nach deinen Vorlieben zubereiten und abkühlen lassen.
Den Ofen auf 120° C vorheizen. Die fertigen Popcorn in eine große Backform geben und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Butter bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Braunen Zucker, Sirup und Zuckerrübensirup zugeben und gut umrühren. Bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Umrühren weiterkochen, bis die Masse zu kochen beginnt. Auf eine Temperatur von 116°C bringen, dabei unbedingt ein Zuckerthermometer verwenden.
Den Topf von der Hitze nehmen und Salz, Natron und Vanilleextrat unterrühren.
Das Karamell über die Popcorn gießen und mit Chiliflocken bestreuen. Mithilfe eines Teigspatels umrühren, bis alle Popcorn mit Karamell überzogen sind.
 
Die Popcorn für 15 Minuten backen. Danach wieder mithilfe eines Teigspatels gut umrühren und nochmals 20 Minuten backen. 
Für 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf das Backblech mit dem Backpapier stürzen. Weitere 15 Minuten abkühlen lassen und dann die Schokolade in dünnen Linien darübergießen.
 
Die Schokolade fest werden lassen und anschließend die Popcorn in kleine Stückchen brechen. Die Caramel Cayenne Popcorn können luftdicht verpackt bis zu einer Woche aufgehoben werden.
 
With minor adaptions from Baked Explorations
1 cup unpopped kernels or 24 cups popped corn
1 cup (2 sticks) unsalted butter, cut into chunks
2 cups firmly packed dark brown sugar
½ cup light corn syrup
2 tablespoons unsulfured molasses
½ teaspoon salt
¾ teaspoon baking soda
1½ teaspoons pure vanilla extract
¼ teaspoon chili powder (more or less depending on level of heat of the chili powder)
12 ounces good-quality dark chocolate (60 to 72%), melted
If you are starting with kernels, pop them using any method you prefer and let them cool. Preheat the oven to 250 degrees F. Place the popped popcorn in a large roasting pan. Line a sheet pan with parchment paper.
In a medium saucepan over low heat, start to melt the butter. Add the brown sugar, corn syrup, and molasses, and stir gently with a heatproof spatula. Continue to cook over medium heat, stirring only occasionally, until the mixture starts to boil. Clip a candy thermometer to the side of the pan and bring the syrup to the soft-ball stage, approximately 240 degrees F. Remove the pan from the heat and stir in the salt, the baking soda, and vanilla. Pour the caramel over the popcorn in large streams, then sprinkle with chili powder. Use your spatula to fold the popcorn until it is completely coated with caramel.
Place the roasting pan in the oven and bake for 15 minutes. Use a spatula to lift, flip, and coat the popcorn in the warm caramel, then continue baking for another 20 minutes. Cool the caramel popcorn in the pan for 5 minutes and transfer it to the lined sheet pan. Cool for approximately 15 minutes and drizzle the dark chocolate in crisscross patterns over the top. Let the chocolate set before breaking the popcorn into serving-size pieces. Store in an airtight container for up to 1 week.
 
 
 
 

7: Vanillesirup und Vanillezucker

Vanille ist wohl eines der universellsten Gewürze überhaupt. Und im Supermarkt leider auch sehr teuer. Glücklicherweise kostet sie in Großbestellungen bei ebay nicht mehr ganz so viel und findet deshalb sehr oft Verwendung in meinen Rezepten. In den Zutatenlisten ebendieser steht häufig (Vanille-)Zucker und damit meine ich nicht etwa den Vanillinzucker in kleinen Papiertütchen, die meine Küche schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen haben. Nein, es ist der Zucker, der durch alle bereits ausgekratzte Vanilleschoten, die ich dazugeschmissen habe, einen viel stärkeren Vanillegeschmack erhält, als es jedes Päckchen gekauften Zucker jemals schaffen würde.
Mit dem Vanillesirup ist es ähnlich wie mit den Schoten: er ist wahnsinnig teuer. Selbstgemacht hält er sich zwar auch nicht so lange, aber Konservierungsmittel sind auch nicht drin. Auf in den Vanilleoverkill!

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6: Mandarinenkäsekuchen

Heute ist Nikolaustag! Und wenn das bei euch genauso läuft wie bei mir, bleiben von allen guten Gaben immer nur viel zu viele Mandarinen übrig. Die Nüsse lassen sich ja noch sehr gut zu Plätzerln verarbeiten, aber für die ganzen Zitrusfrüchte ist mir bisher noch nichts eingefallen. Diesen Käsekuchen werde ich nun aber vermutlich öfters machen, nicht nur bei adventsbedingten Mandarinenüberschuss – sehr lecker!

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5: Gehäkelte Rentiere

Die Idee zu diesen zuckersüßen Christbaumanhängern habe ich von Roxycraft’s Rory the Reindeer. Wegen mangelnder Kenntnis englischer Häkelabkürzungen beschloss ich, die Rentiere einfach dem Bild nachzuarbeiten. Weil ich diesmal (ganz im Gegensatz zu den Häkelcupcakes vom letzten Jahr) sogar mitgeschrieben habe, kam ich innerhalb einiger „verhäkelter“ Spielfilmabende zu vier Rentieren mit knallbuntem Geweih. Dieses ergab sich aus zu wenig brauner Wolle und viel zu vielen verschiedenen bunten Wollresten und erweist sich im Nachhinein als recht dankbar. Sind sie nicht zuckersüß geworden?
Die Rentiere eignen sich hervorragend als Geschenkanhänger und sind vergleichsweise schnell hergestellt – meine lieben Leser, ihr hättet noch 19 Tage bis zum Heiligen Abend!

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4: Vanillekipferllikörbrownies

Diese Vanillekipferllikörbrownies habe ich eigentlich als Bailey’s Chocolate Cake vorgesehen – doch ich fand eine Flasche Vanillekipferllikör im Küchenregal und entschied mich, The Procrastobakers Rezept etwas zu verändern. Ganz zum Vorteil, wie ich finde: die Kombination von Kaffee und Likör entfaltet besonders in Zwischenstunden langweiliger Schultage eine besondere Wirkung. Spaß beiseite – dieser Kuchen ist einfach zu machen und auch einen Tag später noch richtig saftig. Perfekt für zeitnotgeplagte Gastgeber eines Adventskaffeeklatsch, den einer von euch, meine lieben Leser, bestimmt noch zu veranstalten hat.

 

nach einem Rezept von The Procrastobaker
Zutaten
125 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz
50 g Kakao
150 g Zucker
125 ml starker Kaffee
110 g Butter, in kleinen Stückchen
200 ml Vanillekipferllikör/Baileys oder irgendein anderer Sahnelikör
1 Ei
+ Puderzucker zum Bestäuben

für zwei 10×10 cm Formen

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und die beiden Formen mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

Kakao, Zucker, Kaffee und Butter in einem kleinen Topf erhitzen bis eine homogene Masse entstanden ist. In eine Rührschüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen.

Erst den Likör, dann das Ei langsam unterrühren und anschließend die Mehlmischung einrühren.

Vorsichtig den sehr flüssigen Teig in die beiden Formen verteilen. Ggf. leicht auf eine Kante schlagen, dass Luftblasen aufsteigen.

Für 40-45 Minuten backen. Eine Garprobe sollte nur wenige Brösel hervorbringen. Wenn nötig die beiden Formen mit Alufolie abdecken und etwas länger backen. Abkühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

3: Schokoladenkaramell

Bitterschokolade, Karamell, Chili und dann auch noch Meersalz! Dass muss man einfach mögen, nicht? Ich jedenfalls könnte in dieser Kombination bis in alle Ewigkeit versinken, nicht einmal die Tatsache, dass ich diese Süßigkeit beim ersten Versuch gründlich ruiniert habe, hält mich davon ab, sie zu meinen absoluten All-Time-Fav’s hinzuzufügen.
Bei der Herstellung dieses Schokoladenkaramells ist es auf jeden Fall nötig, seine volle Konzentration darauf zu verwenden. Ein paar Sekunden zu lange über der Hitze verzieh es mir nicht und zwangen mich zum Neuanfang mit vorausgehender Topf-Schrubberei. Der hat sich aber gelohnt. So lecker!

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1: Lebkuchenhaus

Schon Dezember? Seit fast zwei Monaten backe, fotografiere und schreibe ich was das Zeug hält, um euch, meine lieben Leser, den Adventskalender 2012 zu präsentieren. Und hier ist er!
In den folgenden 23 Tagen möchte ich euch mit vielen Rezepten, darunter vier Guestposts, aber auch erstmals mit DIY-Ideen die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Sollte euer Terminkalender aber trotz der angeblich stillen Zeit viel zu voll sein, gibt es natürlich zudem ein paar richtig schnelle Weihnachtsideen.

Zu diesen gehört das Lebkuchenhaus, das mittlerweile zur jährlichen Tradition geworden ist, wahrlich nicht. Ich habe mich den ganzen Buß- und Bettag damit amüsiert und empfehle euch dringend, euch ebenfalls mindestens einen halben Tag Zeit dafür zu nehmen. Abgesehen davon, dass dabei dann eine wortwörtlich zuckersüße Adventsdekoration herauskommt, macht es unglaublich Spaß mit sämtlichen Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten die die Küche so hergibt, um sich zu schmeißen.
Ich wünsche euch eine geruhsame Adventszeit und dass ihr mir ja morgen wieder ein Türchen im Zuckerbäckerei-Adventskalender öffnet!

Lebkuchenhaus – Rezept

Zutaten
Lebkuchen
250 g Honig
250 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g (+50 g) Mehl
30 g Kakao
Salz
3 Kardamomkapseln
Korianderkörnchen, ganz
Muskatnuss, gerieben 1 TL Zimt, gemahlen
Nelken, gemahlen
Anis, gemahlen
3 EL Rum
1 TL Pottasche
1 Ei
Verzierung
1 EL Meringue Powder
250 g Puderzucker
40 ml Wasser
+ so viele Zuckerperlen, -streusel und andere bunte Süßigkeiten

für ein Lebkuchenhaus mit Bodenplatte

Am Vortag Honig, Zucker und Butter in einem kleinem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach abkühlen lassen.

Währenddessen die Kardamomsamen und die Korianderkörnchen im Mörser fein mahlen. Etwas Muskat dazureiben und die restlichen Gewürze zugeben. Den Rum in eine kleine Schüssel schütten und die Pottasche darin auflösen.

Mehl, Kakao und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Gewürzmischung darübersieben.

Das Ei in die Honigmasse rühren und diese dann zusammen mit dem Rum zur Mehlmischung geben. Mit den Händen zu einer Teigkugel verarbeiten.  Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Aus Karton eine Schablone für das Lebkuchenhaus fertigen.
Die Maße meines Häuschens:
Front/Rückseite: 12 cm breit, 10 cm hoch, 16,5 cm Giebelhöhe
Seiten: 16 cm breit, 10 cm hoch
Dach: 18 cm breit, 10 cm hoch
Kamin: 2,5×2,5 cm, 2,5×5 cm und zweimal 2,5cm breit und auf der einen Seite 2,5cm, auf der anderen Seite 5 cm hoch.
Tür und Fensterläden habe ich freihand eingepasst.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,3 cm dick ausrollen. Jeweils zwei Seitenflächen mit Fenstern, die Frontseite mit Tür, die Rückseite, das Dach und natürlich Tür, Fensterläden und Kamin ausschneiden und auf zwei Backblechen verteilen. Den restlichen Teig als Grundfläche ausrollen und als ganzes auf ein drittes Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln für 15 Minuten backen. Die Lebkuchen vollständig abkühlen lassen, ggf. die Kanten gerade schneiden.

Für die Verzierung Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse wie Eiweiß steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen.

Zuerst die Mauern des Hauses zusammenkleben und ca. 5 Minuten trocknen lassen. Dann das Dach daraufbauen und wieder trocknen lassen. Zuletzt den Kamin, die Tür und die Fensterläden anbauen.

Mit Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten verzieren. Trocknen lassen.