zuckersuess261

Zuckersüß 261

Auch wegen einer Hochzeit in der Familie (dieses und das letzte Zuckersüß-Bild stammen davon) war es hier im Blog etwas still. Nach wie vor schreibe ich aber an einem Marokko-Reisebericht, habe ein paar Rezepte in der Hinterhand und außerdem zwei Konferenzberichte zu tippen. Ich war nämlich sowohl auf der Privacy Week in Wien und auf der Subscribe 9 in München. Alles, was ich davon abgesehen spannend fand, findet sich in der folgenden Link-Liste:

REZEPT

Sticky Toffee Pudding – smitten kitchen
Deb stellt auf ihrem Instagram-Account fast täglich „alte“ Rezepte aus ihrem Blog vor und ich speichere fast jedes einzelne davon…

Spicy Squash Salad with Lentils and Goat Cheese – smitten kitchen
s.o.

Jamie Olivers Maple Pecan Tarte – Lisbeth’s
Anders als die klassische US-Südstaatenversion gibts in dieser Tarte auch Orangenzeste, Ingwer und Thymian.

Hafer-Bananenbrot mit Nüssen – in a Jelly Jar
Ich bin bald gemeinsam mit einem Veganer bei einem Bekannten mit Glutenunverträglichkeit eingeladen – gut, dass mir dieses Rezept in den Feed gespült wurde!

Süße Grießnocken mit Zimt-Semmelbrösel und Rotwein-Feigen – Cooking Affair
Ich muss mal wieder Gäst_innen einladen, um das als Dessert zu servieren!

Easy Cinnamon Baked Apples – Minimalist Baker
Mehr Idee als Rezept, aber sehr attraktiv!

Schokoladen-Gewürz-Guglhupf – Zucker, Zimt und Liebe
Rührkuchen werden in meiner Küche leider ganz schrecklich vernachlässigt…

TEXT

Heinz-Christian Straches Jahre in der Neonazi-Szene – Süddeutsche
Die Neonazi-Vergangenheit des österreichischen Politikers hat ihm bei der Nationalratswahl offenbar nicht geschadet…

Er verdammt den Nationalsozialismus und gleichzeitig Extremismus aller Art. Seine Jahre im Milieu damals: ein Lernprozess. „Ich war ein Suchender, ich habe mir vieles angeschaut“, sagt Strache und fährt mit dem Zeigefinger über das weiße Tischtuch. Einen Fehler nennt er diese Erfahrungen nicht, für ihn ist damit alles gesagt. Auch sein Pressesprecher schüttelt den Kopf: Jugendsünden seien das gewesen, harmlos.

Sexismus? Ich doch nicht! | Leena Simon (via @Reticuleena)
Mansplaining macht selbstverständlich auch bei Feminismen nicht halt, deshalb hat Leena einen Zeitschriften-„Psychotest“ entwickelt.

Eigentlich jede Diskussion über sexistische Diskriminierung ruft Männer auf den Plan, die sich rechtfertigen und finden, dass es unfair ist, ihnen einen Vorwurf zu machen. Sie haben schließlich selber Töchter und verhalten sich nie sexistisch. Da ist es natürlich gemein, sie in Sippenhaft zu nehmen.

The Horizon of Desire – Laurie Penny
Laurie Pennys Texte treffen finde ich immer auf den Punkt.

At least I didn’t actively assault anyone” is not a gold standard for sexual morality, and it never was. Of course, we have to start somewhere, and “try not to rape anyone” is as good a place as any, but it can’t end there. Our standards for decent sexual and social behavior should not be defined purely by what is likely to get us publicly shamed or put in prison, because we are not toddlers, and we can do better.

Das Zugabteil als Skeuomorphismus – oder: Warum man in der Bahn Bücher liest – Bildung unter Bedingungen der Digitalität (via @LoBodingbauer)
Gegen den Kulturpessimismus!

Das kommunikative Kutschen-Arrangement im Zugabteil bringt Menschen, die sich nicht miteinander unterhalten möchten, fortan in unangenehme Situationen. Ein kommoder Ausweg ist das Lesen eines Buches oder einer Zeitung: Wer liest, der signalisiert, dass er für sich sein und ungestört bleiben möchte, ohne dass er dadurch seine Mitreisenden brüskiert.

Big data meets Big Brother as China moves to rate its citizens – WIRED UK (via DasFilter)
Super gruselig!

But here’s the real kicker: a person’s own score will also be affected by what their online friends say and do, beyond their own contact with them. If someone they are connected to online posts a negative comment, their own score will also be dragged down.

The meaning of AMP – Adactio Journal (via @stormgrass)
Ich hatte die Existenz von AMP zwar bemerkt (schaut, wie viele Links hier solche sind!), mich aber nicht weiter damit beschäftigt – da kam dieses Plädoyer gegen die Technologie ganz gelegen.

One of the reasons why AMP first appeared to be different to Facebook Instant Articles or Apple News was the promise that you could host your AMP pages yourself. That’s the very reason I first got interested in AMP. But if you actually want the benefits of AMP—appearing in the not-search-results carousel, pre-rendered performance, etc.—then your pages must be hosted by Google.

AUDIO/VIDEO

Hyper-Reality – Keiichi Matsuda
Dieses Video mit einer fiktiven, völlig überbordenden augmented reality war ein Ausstellungsstück in Hello, Robot im MAK und ist mir so im Gedächtnis geblieben, dass ich es unbedingt mit euch teilen muss.

Changes – Charles Bradley
Supermelancholischer Herbstsoundtrack.

SONST SO

Syrian artist uses suitcases to recreate the homes refugees left behind – Mashable
Diese Ausstellung mit Koffern, die Fluchtgeschichten erzählen, würde ich gerne sehen.

A big part of the UNPACKED: Refugee Baggage project is its audio component. When on display, each suitcase has a headset so viewers can hear refugees tell their own stories depicted in the dioramas. Each suitcase represents a story from a refugee family that has resettled in the U.S. after leaving Afghanistan, the Congo, Syria, Iraq, and Sudan.

FOTO

Ein wunderschöner Hochzeitsstrauß.

BACKKATALOG

Ab diesem Zuckersüß steht ein Jahr mehr im Backkatalog!

2009: Mornetkuchen
2010: Chai Arabic
2011: Schoko-Milchcreme-Tartelettes
2012: Löffelkekse
2013: Schoko-Bananen-Guglhupf
2014: Vanille-Hafer-Kekse mit gebräunter Butter und Schokostückchen
2015: Geburtstagsbuffet
2016: Mini-Kürbis-Cupcakes

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.