Holunderblüteneis

Mein Eisfieber geht weiter – doch der blühende Holunder am Ende meiner Straße hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt meine Eis-Liste Punkt für Punkt abarbeiten zu können musste ich sofort Holunder verarbeiten, denn ansonsten wäre er verblüht bzw. von den schweren Gewittern in den letzten Nächten davongetragen worden. Freundlicherweise ließen mich die Eigentümer auch wirklich am Strauch herumschnipseln, sonst wäre dieser wunderbare Frühsommergeschmack ungenutzt vergangen.

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Es hat sich aber gelohnt. Dieses Eis ist zwar speziell (mindestens so sehr wie das aus Basilikum), schmeckt es doch sehr stark nach Holunderblüten. Doch ich zumindest finde es richtig lecker.

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Auf Instagram erntete dieses Rezept viel Verwunderung, denn ganz so klassisch ist diese Holunder-Verarbeitung nicht. Auf Holunderblütensirup hatte ich aber keine Lust und für ausgebackene Blüten fehlte mir das Fett – die Lösung: Eis! Ganz aus der Luft gegriffen ist mein Rezept trotzdem nicht, ich habe mich an diesem aus der BRIGITTE orientiert.

In Anlehnung an ein Rezept der Brigitte
Holunderblüteneis
10 Holunderblüten
300 ml Milch
90 g Puderzucker
3 Eigelb
200 g Sahne

Die Holunderblüten in ein weites Gefäß geben und die Milch darüberschütten. Über Nacht durchziehen lassen, anschließend in einen kleinen Topf abseihen und bei niedriger Hitze erwärmen (nicht kochen!).

Puderzucker und Eigelb weißcremig rühren. Einen Schöpfer der warmen Milch zugeben, um die Temperatur anzugleichen. Anschließend die Eimasse zur Milch in den Topf geben und dort bei niedriger Hitze etwas eindicken lassen. Abkühlen lassen und ggf. nochmals abseihen.

(Tipp: Um das Eis noch mehr nach Holunder schmecken zu lassen, zwei bis drei Blüten in einen Teebeutel geben und diesen während des Abkühlprozesses zur Milch-Ei-Mischung geben. Vor der Weiterverarbeitung gut ausdrücken und entfernen.)

Die Sahne halbsteif schlagen und unter die Holundermasse rühren. In die Eismaschine füllen und gefrieren lassen.

 

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2 Gedanken zu „Holunderblüteneis“

  1. Hey Jana! Da grad Holunderzeit ist, wie wärs mal mit nem Holundersirup? Ich würde mich sehr über ein Rezept freuen 🙂
    Liebe Grüße,

    Nathanael

    PS: Toller Blog! 😉

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